Nach „Sabine“

Sturmtief „Victoria“ richtet wenig Schaden an

Der Deutsche Wetterdienst warnt wieder vor Sturmböen (Symbolbild).
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Der Deutsche Wetterdienst warnt wieder vor Sturmböen (Symbolbild).

Nach dem Sturmtief „Sabine“ wehte „Victoria“ durch Remscheid: Die Feuerwehr in Remscheid hatte nur einen wetterbedingten Einsatz.

  • Die Feuerwehr in Remscheid hatte nur einen wetterbedingten Einsatz.
  • „Technische Störung“ auf der Linie S7.
  • Sturmtief Sabine am vergangenen Wochenende hatte die Stadt Remscheid weitgehend verschont.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 16.22 Uhr+++

Sturmtief „Victoria“ hat sich in Remscheid kaum bemerkbar gemacht. Insgesamt musste die Remscheider Feuerwehr nur zu einem wetterbedingten Einsatz ausrücken. Am Sonntagabend gegen 20 Uhr war ein großer Ast auf die Westhauser Straße gestürzt und musste von der Feuerwehr beseitigt werden. Verletzt wurde niemand.

Wegen einer technischen Störung kommt es am Montagmorgen seit 6.30 Uhr zu Teilausfällen oder Verspätungen auf der Linie S7 des „Müngsteners“. Das meldete Betreiber Abellio.

Unser Bericht vom 16.02.2020:

Remscheid. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Remscheid eine Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Es ist eine Warnung der Stufe 2 von 4, beispielsweise können durch die Böen einzelne Äste herabstürzen. Die Warnung gilt bis voraussichtlich Montag, 2 Uhr. Der DWD empfiehlt: „Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“ Die Remscheider Feuerwehr hatte bisher keine wetterbedingten Einsätze. 

Markus Wolff mahnt Spaziergänger zur Vorsicht. 

Nach dem Sturmtief Sabine sind die Forstarbeiter mit den Aufräumarbeiten in den Wäldern in der vergangenen Woche bereits weit vorangekommen. Markus Wolff, Leiter des Stadtforstamtes, mahnt Spaziergänger dennoch zur Vorsicht.

Sturmtief „Victoria“ bringt für den Süden freundliches Wetter

Deutschlandweit sieht es ebenfalls ungemütlich aus. Vor Europa hat sich ein rekordverdächtiger Orkan gebildet: „Victoria“. Das Sturmtief bei Island erfasst zuerst den Nordwesten von Deutschland. In höheren Lagen - also über 1000 Metern - kann es sogar zu Orkanböen kommen. Nach Süden hin ist das Wetter in Deutschland jedoch meist freundlich. Am Oberrhein sind sogar bis zu 20 Grad drin. red

Nur eine Woche nach einem schweren Sturm wütet in Großbritannien nun Sturm „Dennis“. Hunderte Flüge wurden bereits gestrichen. Ein Video zeigt jetzt eine brenzlige Landung eines Airbus 380 in London-Heathrow.

Unser Bericht vom 11.02.2020, 12.50 Uhr:

Dieser Baum musste vorsorglich gefällt werden.

Bis zu 300 Bäume haben Sturmtief Sabine nicht heil überstanden. Das Forstamt hat in den Parks und im Wald mit den Aufräumarbeiten begonnen. „Wir nehmen die Spazier- und Wanderwege in Aufarbeitung“, berichtet Markus Wolff, Leiter des Remscheider Forstamtes, auf Nachfrage des RGA. Nach wie vor empfehlen die Förster, den Wald nicht zu betreten. Noch hängen vielerorts abgerissen Äste in den Wipfeln. „Das wird auch noch einige Tage und Wochen so bleiben“, sagt Wolff.

Im Vergleich hat der Sturm nicht ansatzweise so viele Schäden hinterlassen wie Kyrill vor 13 Jahren. Allerdings dürfte er noch einige Spätfolgen zeigen. Viele Bäume, die die Trockenheit des Sommers und die Invasion der Borkenkäfer überlebt haben, sind geschwächt. „Der Sturm hat durch die ständige Drehbewegung im Wurzelteller zudem viele kleine Wurzeln abreißen lassen“, erklärt der Forstamtsleiter. Diese Wurzeln brauchen die Bäume gerade jetzt, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Gelingt ihnen das nicht, können sie noch nachträglich absterben. Darüber hinaus ist der Waldboden in den tieferen Schichten nach wie vor zu trocken. Wolff hofft weiter auf langanhaltenden Regen. ric

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 16.22 Uhr+++

Von Andreas Weber und Leon Hohmann

Remscheid. Das Sturmtief „Sabine“ hat das Remscheider Stadtgebiet weitgehend verschont. Bis zum Mittag habe die Feuerwehr 27 wetterbedingte Einsätze gezählt. „Damit lag die Anzahl der Einsätze deutlich unter den Prognosen“, teilte die stellvertretende Feuerwehrchefin Katharina Kresse am frühen Montagmorgen mit.

Sturmböen mit mehr bis zu 120 Stundenkilometer hatten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen für die Nacht von Sonntag auf Montag vorausgesagt. Bis zum Mittag bestanden noch Unwetterwarnungen.

Diese Ampel legte der Sturm an der Kreuzung B 51 / L 412 in Richtung Engelsburg um. Laut Landesbetrieb Straßen NRW wird die Reparatur noch einige Tage dauern.

Auf Grundlage dieser Prognose blieben die städtischen Schulen und Kitas am Montag geschlossen. Es war ein angenehmer Tag. „Wir konnten einmal in Ruhe vieles vorbereiten und besprechen, was sonst nur in den Pausen zwischen Tür und Angel geschieht“, erklärte Jasmin Steinhaus, kommissarische Schulleiterin der Grundschule Reinshagen. Nur zehn der 301 Kinder nahmen die Betreuung in der OGS ab 7 Uhr wahr. Der Rest blieb, nachdem er per Mail oder Whatsapp am Sonntag informiert worden war, zuhause. Auch das 15-köpfige Kollegium war nicht vollzählig. Lehrer, die nicht in Remscheid wohnen, so hatte es die Stadt verfügt, brauchten nicht anreisen.

Remscheid: Sturmtief „Sabine“ sorgt für leere Schulen

Den Anwesenden ging es wie am Gertrud-Bäumer-Gymnasium, wo Leiter Stephan Döring für die überschaubare Pädagogenschar erklärte: „Wir schaffen Sachen, zu denen wir im hektischen Schulalltag nicht kommen.“ Papierkram erledigen, Aufräumen oder – wie die Klassenlehrer der Stufe 5 – die Klassenfahrt Anfang des kommenden Schuljahres vorbereiten. Die Schüler waren im Vorfeld über die Homepage und die Vertretungs-App informiert worden. „Das hat 100-prozentig funktioniert.“

Nur ein jüngerer Schüler wählte die Betreuung. „Er ist heute der Hahn im Korb“, sagte Döring. Ein Foto auf der GBG-Homepage zeigt den Schüler allein auf weiter Flur inmitten von Lehrern. Er profitierte am Montag von einem paradiesischen Lehrer-Schüler-Schlüssel, den es so schnell nicht wieder geben wird.

Sturmtief „Sabine“: Feuerwehr entfernt umgestürzte Bäume 

Auch städtische Kitas blieben dicht. Die anderen Einrichtungen wurden unterschiedlich beschickt. Bei der DRK-Kita an der Alleestraße kam keines der 43 Kinder, nachdem Leiterin Brygida Pohl bis Sonntagabend intensiv telefoniert hatte und die Eltern signalisiert hatten, dass sie verzichten, ihre Kinder zu schicken. Im „Windvogel“, der viergruppigen Einrichtung der evangelisch-freikirchlichen Kita Lüttringhausen, fand Leiter Sven Loos die städtische Empfehlung an die anderen Träger, alle Kitas geschlossen zu halten, erst am Montagmorgen auf seinem Rechner im Büro. Zu spät, um vorher eine Nachrichtenkette in Gang zu setzen, wie er sagt. Von 88 Kindern wurden 16 gebracht. So wurde dann eine Notgruppe im „Windvogel“ gebildet.

Lesen Sie auch: Die Deutsche Bahn will in Remscheid Gefahrenbäume entfernen

Am Hauptbahnhof war die Schaufensterscheibe eines Berufsbekleidungsgeschäfts geborsten

Bis zum Nachmittag pustete „Sabine“ die Remscheider durch. Noch am Vormittag war die Feuerwehr mit Einsätzen beschäftigt. Etwa in Farrenbracken mussten umgestürzte Bäume entfernt werden, ebenso von der Autobahn 1 zwischen Ronsdorf und Lennep.

Sturm zerstört Fensterscheibe - auch Stromausfall in Remscheid

Während die ersten Remscheider von Sturmschäden oder umherfliegenden aufblasbaren Pools in den Sozialen Netzwerken berichteten, endete ein gemütliches Essen für Marc Bläser jäh: Die Polizei informierte ihn über eine kaputte Schaufensterscheibe seines Geschäftes für Berufsbekleidung am Hauptbahnhof. Laut einem Glaser habe sich ein Sog um das Haus gebildet, wodurch das Fenster geborsten sei. „Die Scheibe ist von innen nach außen gezogen worden.“ Beschädigt wurde auch Waren und Schaufensterpuppen, die der Sturm umgeworfen hatte.

Während des Sturms kam es auch zu einem Stromausfall in einigen Teilen Remscheids. Dort blieb es gut eine halbe Stunde dunkel. „Da hatten wir eine Kabelstörung. Das hatte mit dem Sturm nichts zu tun“, erklärte ein EWR-Sprecher.

Folgen dürfte „Sabine“ auch für die Bäume im Wald haben, ist sich Markus Wolff von den Technischen Betrieben (TBR) sicher. Wegen herabfallender Äste hätten noch nicht alle Gebiete kontrolliert werden können. Er warnt daher davor, in den kommenden Tagen Parks und Wälder zu betreten.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 15.09 Uhr+++

Abellio teilt mit, dass es auf der Strecke der S7 zwischen Remscheid und Solingen eine Streckensperrung gibt: Dort lägen "witterungsbedingte Gegenstände" im Gleis, heißt es von einer Sprecherin. Ein Busersatzverkehr sei eingerichtet. Zuvor war die Strecke zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Remscheid-Lennep aus dem gleichen Grund gesperrt. Diese Sperrung ist laut Abellio inzwischen wieder aufgehoben. Es kommt auf der Strecke zu Verspätungen und Ausfällen.

Bis zum Mittag habe die Remscheider Feuerwehr 27 wetterbedingte Einsätze gezählt. „Damit lag die Anzahl der Einsätze deutlich unter den Prognosen“, teilte die stellvertretende Feuerwehrchefin Katharina Kresse mit.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 9.52 Uhr+++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h. Diese Warnung gilt in Remscheid bis voraussichtlich Dienstag 18 Uhr. Es könnten zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen, heißt es. Auch die Warnung vor schweren Gewittern wurde bis 11 Uhr verlängert.

+++Aktualisierung am 10.02.2020, 8.20 Uhr+++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor schwerem Gewitter, Stufe zwei von vier, und eine Warnung vor Dauerregen für die Stadt Remscheid herausgegeben. Sie gelten bis voraussichtlich 9.30 Uhr bzw. 10 Uhr. Es könne örtlich zu Blitzschlag und Platzregen kommen. Vereinzelt könnten beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

+++Aktualisierung am 10.2.2020, 7 Uhr+++

Das Reklame-Banner an einer Tankstelle erwischte Sturm Sabine.

Sturmtief Sabine hat die Stadt Remscheid weitgehend verschont. Nur zu wenigen sturmbedingten Einsätzen musste die Feuerwehr am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag ausrücken. Wie die Feuerwehrm Remscheid mitteilt, gab es bis 1.30 Uhr 17 sturmbedingte Einsätze, danach wurde es deutlich ruhiger. Meistens waren es umgestürzte Äste und Bäume, die für Einsätze gesorgt hatten. Meldungen über Verletzte gibt es nicht. 

Dank der Johanniter-Unfallhilfe wurden alle Einsatzkräfte in den späten Abendstunden mit Verpflegung versorgt. Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe besetzten jeweils einen Rettungswagen.

Am Montagmorgen rollt der Verkehr auf den Straßen weitgehend störungsfrei. Aktuell (7.30 Uhr) sorgt ein umgestürzter Baum auf der A1 zwischen Wuppertal-Ronsdorf und Remscheid-Lennep für Verkehrsbehinderungen. Dort ist nur ein Fahrstreifen frei. 

Auch im Busverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die Remscheider Stadtwerke sind auf allen Linien planmäßig unterwegs.

Bahnverkehr: Der Müngstener - die S 7 - ist laut Betreiber Abellio am Montagmorgen bereits wieder unterwegs. „Allerdings verkehren die Züge mit einer verminderten Geschwindigkeit. Reisende müssen sich darauf einrichten, dass es deshalb am Montagmorgen noch zu Zugausfällen und hohen Verspätungen kommen kann“, teilte Abellio mit.

Alle anderen Regional- und Fernzüge fallen aber bis mindestens 10 Uhr noch aus. Wegen der Unwetterschäden könne die Deutsche Bahn bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. „Die notwendigen Erkundungsfahrten zur Sichtung der Schäden sind erst mit Tageslicht möglich“, hieß es. 

Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen um 4 Uhr aufgehoben. gf/dpa

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 18.40 Uhr+++

Von Frank Michalczak

Am Leibniz-Gymnasium ist am Sonntag ein Baum neben dem Schulgebäude umgestürzt.

Remscheid. Sturm Sabine sorgt für einen schulfreien Montag in Remscheid: Ein Krisenstab bei der Remscheider Stadtverwaltung beschloss, dass der Unterricht ausfällt. Für Mädchen und Jungen, die dennoch ihre Schule erreichen sollten, werde die Betreuung sichergestellt. Auch die städtischen Kindertagesstätten bleiben geschlossen. Es werde ein Notdienst organisiert. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht unter städtischer Regie befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Ihnen empfiehlt die Stadt Remscheid, sich ihrer Entscheidung anzuschließen. Diese fußte am Sonntagnachmittag auf den aktuellen Informationen des Deutschen Wetterdienstes.

Unterdessen bereiteten sich die Rettungsdienste auf einen Großeinsatz vor. Die Zahl der diensthabenden Mitarbeiter bei der Berufsfeuerwehr wurde von 30 auf über 60 verdoppelt. „Wir haben Kollegen gebeten, aus ihrer Freizeit zu kommen“, berichtet Einsatzleiter Michael Hill.

Unterstützung gab es vom Roten Kreuz und von der Johanniter-Unfallhilfe, die drei zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung stellten. Auch die Freiwillige Feuerwehr wurde mit einbezogen. 140 Aktive positionierten sich in den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern ihrer Einheiten, um möglichst schnell zur Stelle zu sein, wenn Bäume entwurzelt wurden oder Astwerk auf die Straße gefallen war. Dabei gehen die Retter nach einer Prioritätenliste vor, von Null („Kann erst mal liegen bleiben“) bis drei („Höchste Gefahr“).

Bis zum Abend wütete der Sturm besonders in Farrenbracken an der Grenze in Lüttringhausen zu Ronsdorf, wo mächtige Bäume auf der Straße landeten. Auch neben dem Leibniz-Gymnasium fiel ein Exemplar Sabine zum Opfer. Aus seiner beruflichen Erfahrung rechnete Hill für die Nacht mit weiteren Einsätzen. „Windgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern sind völlig normal. Bei über 90 Stundenkilometer müssen wir mit größeren Schäden rechnen. Es sind aber über 100 Stundenkilometer möglich.“ Und auch für den Montag bleibt Sturm angesagt. In dieser Situation bittet die Stadt, diese Hinweise zu beachten:

Sportanlagen sind geschlossen

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen

Wegen des Sturms sollten die Remscheider dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Züge

Auf der Schiene ist mit starken Behinderungen zu rechnen. Die Deutsche Bahn kündigte „erhebliche Beeinträchtigungen“ im Zusammenhang mit dem Sturmtief im Regional- und Fernverkehr an, etwa für die Linie S 1 Richtung Düsseldorf. Einige Fernzüge fuhren bereits gestern Nachmittag nicht, auch im Regionalverkehr Richtung Ruhrgebiet gab es Probleme. National Express, Betreiber der Linien RE 7 und RB 48, bezeichnete es als „sehr wahrscheinlich“, dass Züge langsamer fahren. Abweichungen vom Fahrplan und Ausfälle seien möglich. „Auch eine Einstellung des Betriebs durch DB Netz ist nicht ausgeschlossen.“ Auch Abellio kündigte Einschränkungen bis hin zur Einstellung des Zugverkehrs für die S 7 an.

EINSATZKRÄFTE

FEUERWEHR Bis zu 200 Einsatzkräfte standen in der Nacht zum Montag bereit – 60 von der Berufsfeuerwehr, 140 von der Freiwilligen Feuerwehr. Versorgt wurden sie von ihren Kollegen vom Roten Kreuz und Johanniter-Unfallhilfe, die Getränke und Essen organisierten.

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 16 Uhr+++

Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am Montag nicht mehr garantiert werden kann.

An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Auch die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11.2. wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen.

Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

+++Aktualisierung am 9.2.2020, 12.02 Uhr+++

Bislang erlebt die Remscheider Feuerwehr die Ruhe vor dem Sturm: Noch mussten die Einsatzkräfte nicht ausrücken, heißt es in die Leitstelle. Um 16 Uhr wird die Remscheider Stadtverwaltung die Gefahrenlage auf der Grundlage aktueller Wetterdaten noch einmal bewerten. Dann wird sich herausstellen, ob der Schulbetrieb an diesem Montag ausfällt. Nach aktuellem Stand bleibt es den Eltern selbst überlassen, ob sie ihrem Nachwuchs den Schulweg zumuten wollen. Wenn das Kind zuhause bleibt, muss die Schule informiert werden.

+++Aktualisierung am 8.2.2020, 16 Uhr+++

Remscheid. Eltern sollen bei der Sturmwetterlage am Montagmorgen selbst entscheiden, ob sie ihrem Nachwuchs den Weg zur Schule zumuten wollen. Eine allgemeine Schließung sei nach der aktuellen Gefahreneinschätzung nicht nötig, teilt die Stadt Remscheid mit. 

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag auf Montag mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag noch anhalten sollen. Nimmt das Kind nicht am Unterricht teil, ist die jeweilige Schule unverzüglich entsprechend zu informieren. Am Sonntagnachmittag wollen die Behörden eine erneute Gefährdungseinschätzung vornehmen. Einige Schulen und Kitas haben bereits entschieden, am Montag geschlossen zu beleiben.

In Radevormwald und Hückeswagen bleiben am Montag, 10. Februar 2020, sämtliche Schulen geschlossen.

Artikel vom 5.2.2020

Remscheid. Das Wetter in Remscheid wird ungemütlich. Am Donnerstag ist es trübe, die Sonne schaut nur ab und an durch die Wolken. Die Temperaturen steigen wieder: Von 3 Grad am Mittwoch bis auf 8 Grad am Freitag. Vereinzelt kann es regnen. Ein teilweise kräftiger Wind weht am Freitag aus südöstlicher Richtung. In der kommenden Nacht kann es zu meist nur leichtem Frost in Bodennähe zwischen 0 und -2 Grad kommen. Vereinzelt ist Reifglätte möglich, kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für NRW an.

Und so sind die aktuellen Wetter-Vorhersagen für Remscheid für die nächsten Tage: Am Freitag kommt bei bis zu 8 Grad hin und wieder die Sonne raus, Samstag ist der Himmel verhangener. Dann ist ein wenig Regen möglich bei teilweise kräftigem Wind. 

Remscheid: Wetter am kommenden Wochenanfang stürmisch

Der deutschlandweite Ausblick für den kommenden Wochenanfang ist stürmisch und ungemütlich: Der DWD sagt für Sonntag von Nordwesten her aufkommenden Sturm voraus. In der Nordwesthälfte sind demnach schwere Sturmböen wahrscheinlich, an der Küste orkanartige Böen. Auf den Bergen könnten dann Orkanböen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit für orkanartige Böen im Binnenland sei aber gering, heißt es weiter.

Dennoch: Auch in Remscheid soll es kommenden Sonntag und Montag ziemlich stürmisch werden. Bei bedecktem Himmel sind an beiden Tagen Regen und Schauer angesagt. Die Temperaturen steigen mit voraussichtlich bis zu 9 Grad Höchsttemperatur am Montag weiter, die Sonne hat jedoch nur ab und zu mal eine Chance. Am Dienstag kann es dann zu Schneeschauern kommen. jhe

Das Wetter im Februar bleibt brisant. Nach einer kleinen Pause droht Deutschland jetzt eine Sturmfront. Die Meteorologen sind in Alarmbereitschaft - Kachelmann schlägt Alarm: „... braucht Sylt einen neuen Strand"

Mitarbeit: kaz, jhe, gf

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