Klimaschutz

Städte propagieren Mehrwegbecher

Setzen auf Mehrwegbecher (v.l.): Martin Wegner (TBS Solingen), Bürgermeister Ernst Lauterjung (Solingen), OB Andreas Mucke (Wuppertal), AWL-Geschäftsführer Martin Bickenbach und OB Burkhard Mast-Weisz (Remscheid). Foto: Anna Schwartz
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Setzen auf Mehrwegbecher (v.l.): Martin Wegner (TBS Solingen), Bürgermeister Ernst Lauterjung (Solingen), OB Andreas Mucke (Wuppertal), AWL-Geschäftsführer Martin Bickenbach und OB Burkhard Mast-Weisz (Remscheid).

Die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal wollen einen gemeinsamen Mehrwegbecher auf den Weg bringen. Sogar auf den Müllwagen wird für die Aktion geworben.

Von Peter Klohs

Die drei bergischen Großstädte starten umweltbewusst ins Jahr. Bei der Aktion „Mehrweg statt Einweg“ arbeiten Wuppertal, Remscheid und Solingen zusammen. Die Oberbürgermeister der Städte kamen am Montagnachmittag zum Betriebshof der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) am Klingenholl in Wuppertal, um diese Zusammenarbeit zu bekräftigen.

Durch große, auf Müllwagen angebrachte Plakate sollen die Menschen im Bergischen auf die Müllflut – besonders diejenige durch Einwegbecher – aufmerksam gemacht werden.„In Wuppertal fahren zehn Müllwagen mit diesen auf der Seite angebrachten Plakaten, in Remscheid und Solingen sind es jeweils acht“, informiert AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach.

„Rund 2,8 Milliarden Einwegbecher werden pro Jahr in Deutschland benutzt“, weiß Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke, „und das ist einfach viel zu viel. Wir hoffen sehr, dass bei ‚Mehrweg statt Einweg’ viele Menschen mitmachen. Einwegbecher sind eine Umweltsünde!“

„Remscheid freut sich, Teil dieser Initiative zu sein“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) haben sich der Aktion gerne angeschlossen. Bei unserem großen Löwen-Festival gibt es keine Einwegbecher mehr. Ich hoffe sehr, dass sich dem auch kleinere Festlichkeiten anschließen. Das mit den Einwegbechern muss aufhören!“

„Auch in Solingen spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle“, betont Bürgermeister Ernst Lauterjung für die Klingenstadt. „Aus dieser Aktion wird ein großes Konzept entstehen, viele gute Aktionen für die Umwelt werden folgen. Wir sind als Städtedreieck auf einem guten Weg.“

Internetseite führt 36 Betriebe auf, die mitmachen

Um den Bürgern den Gebrauch von Mehrwegbechern zu erleichtern, haben die Städte eine Internetseite aus der Taufe gehoben. Dort können umweltbewusste Bürger sehen, welche Cafés, Bäckereien und andere Geschäfte in den drei bergischen Großstädten bereit sind, Getränke in Mehrwegbechern anzubieten. Zur Zeit unterstützen 36 Betriebe mit allen ihren Filialen die Aktion „Mehrweg statt Einweg“. An einigen Standorten erhalten die Kaffeetrinker zum mehrfach benutzbaren Becher einen deutlichen Rabatt auf den Getränkepreis.

bergischebecherkarte.de

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