Verkehr

Neuer Ampel an Neuenkamper Straße fehlt ein drittes Halteseil

Die Ampelanlage ist repariert. Doch die Firma, die sie repariert hat, muss noch einmal anrücken. Foto: Roland Keusch
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Die Ampelanlage ist repariert. Doch die Firma, die sie repariert hat, muss noch einmal anrücken.
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Nach dem Lasterunfall: Stadt ist mit Reparatur noch nicht zufrieden.

Von Axel Richter

Remscheid. Ein Seil fehlt. Die neue Ampelanlage, die die Stadt an der Einmündung der Lenneper Straße in die Neuenkamper Straße errichten ließ, ist nur augenscheinlich fertig. Weil das Unternehmen die Rot, Gelb und Grün zeigenden Signalgeber nur an zwei statt an drei Stahlseilen über die Fahrbahnen gespannt hat, muss es noch einmal anrücken. „Die erneuten Arbeiten werden den Verkehr aber nicht mehr spürbar behindern“, sagt Udo Wilde, bei den Technischen Betrieben der Herr über die Lichtsignalanlagen in Remscheid.

Rückblick: Am 25. März rammte ein Lkw einen der Ampelmasten im Einmündungsbereich. Der Mast knickte, die Ampel landete auf der Fahrbahn. Danach musste eine Fahrspur gesperrt werden, damit der Verkehr ohne Lichtzeichenanlage gefahrlos fließen konnte.

Mittlerweile ist der Schaden behoben. Die Stadt ließ eine neue sogenannte Überspannung der Straße folgen, wie es sie beispielsweise auch bereits an der Schüttendelle gibt. Der Vorteil: Der jeweilige Signalgeber mit Pfeil kann unmittelbar über die Fahrspur positioniert werden, für die er zuständig ist. Zudem kann auf zum Teil riesige Fundamente verzichtet werden, die ein Ausleger mit bis zu acht Metern zu seiner Standsicherheit braucht.

Remscheid: Technische Betriebe wollen 35 weitere Anlagen auf LED umrüsten

Für die von der Stadt beauftragte Firma aus Köln übernahm ein Subunternehmen die ausführenden Arbeiten. „Und die hat verbaut, was in anderen Städten Standard ist“, erklärt Udo Wilde. Doch die Remscheider haben höhere Ansprüche. Hier werden die Signalgeber von drei Stahlseilen in der Luft gehalten, nicht nur von zweien. Das dritte Seil wird nun nachgeliefert und mit dem Hubsteiger montiert. Auch das auf Kosten der Versicherung, sagt Wilde.

Mit weiteren Investition hat die nichts zu tun. Die Technischen Betriebe nutzten die Erneuerung der Ampelanlage auch gleich zum Einbau neuer Leuchttechnik. LED-Ampelleuchten ersetzen die alten Stromfresser. Stadtweit sind damit noch 35 Ampelanlagen ausgestattet. Sie sollen sukzessive auf LED-Technik umgerüstet werden.

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