Mit Haftbefehl gesucht

Mordkommission ermittelt: Verdächtiger mit Waffe festgenommen

Festnahme (Symbolbild).
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Der Verdächtige, der mit Haftbefehl gesucht worden war, wurde bei einer Verkehrskontrolle in Remscheid festgenommen (Symbolbild).
  • vonJohanna Heckeley
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Bei einer Verkehrskontrolle im Oktober ging ein 34-Jähriger der Polizei ins Netz. Er wurde mit einem Haftbefehl gesucht.

  • In Remscheid fiel der Polizei bei einer Verkehrskontrolle ein Mann auf, gegen den ein Haftbefehl vorlag.
  • Der Mann wird verdächtigt, im Mai in Dormagen auf einen 43-jährigen Kölner mit einer Waffe geschossen zu haben.
  • In seinem Auto fanden die Polizisten eine scharfe Schusswaffe.

Remscheid. Ein 34-Jähriger, der mit Haftbefehl gesucht wurde, ist in Remscheid festgenommen worden. Wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte, war der Verdächtige bereits am 26. Oktober gegen 0.30 Uhr bei einer Verkehrskontrolle mit seinem Auto angehalten und überprüft worden. Dabei fanden die Polizisten in seinem Wagen eine scharfe Schusswaffe. Der 34-Jährige wurde wegen des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Bei Ermittlungen einer Mordkommission war der 34-Jährige in den Fokus geraten: Er steht im Verdacht, auf einen 43-jährigen Kölner geschossen zu haben. Weil sein Aufenthaltsort unbekannt war, hatte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf einen internationalen Haftbefehl gegen den Verdächtigen beantragt. 

Festnahme in Remscheid: Schüsse auf einen Kölner in Dormagen

Der Hintergrund: Am 23. Mai 2020 alarmierten in Dormagen Horrem Zeugen die Polizei. Gegen 11.20 Uhr war im Industriegebiet an der Emdener Straße auf einen 43-jährigen Kölner geschossen worden. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei berichtet, war das Opfer zuvor durch drei Männer, von denen mindestens einer eine scharfe Schusswaffe mit sich führte, angesprochen worden. Nach den Schüssen fuhren die drei Verdächtigen mit einem dunkelgrünen Nissan X-Trail mit Kölner Kennzeichen davon. Das Trio soll russisch mit georgischem Akzent gesprochen haben.  

Den Vorfall wertet die Staatsanwaltschaft Düsseldorf als versuchtes Tötungsdelikt. Die Polizei Düsseldorf richtete eine Mordkommission ein, öffentlich wurde nach den drei Männern gefahndet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelten vier Tatverdächtige im Alter von 32 bis 38 Jahren aus Köln. Dort leiteten sie Wohnungsdurchsuchungen ein, bei denen sie mögliche Beweismittel fanden. jhe

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