After-Zoch-Party

Hunderte schunkeln im Lenneper Festzelt

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Nach dem Zug ging es im Zelt weiter: Hunderte feierten am Montagabend bei der After-Zoch-Party in Lennep. 

After-Zoch-Party der Karnevalisten stieß wieder auf große Resonanz. DJ Marcel Filodda sorgte für Stimmung.

  • Karnevalisten pilgerten ins Festzelt auf der Robert-Schumacher-Straße, um weiterzufeiern.
  • Wie im Vorjahr heizte DJ Marcel Filodda mit Stimmungsliedern dem Publikum ein.
  • Der Abbau des Festzelts in Remscheid Lennep hat begonnen.
Von Frank Michalczak
Für die musikalische Grundlage der Tanzwütigen sorgte DJ Marcel Filodda, der eine bunte Mischung aus Malle-Hits und kölschen Tönen spielte.

Für hunderte Närrinnen und Narren war nach dem Karnevalszug an diesem Rosenmontag noch lange nicht Schluss: Hunderte pilgerten ins Festzelt auf der Robert-Schumacher-Straße, um weiterzufeiern. Gunther Brockmann, Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft, zieht eine positive Bilanz. „Das Zelt war rappelvoll.“ Wie im Vorjahr heizte DJ Marcel Filodda mit Stimmungsliedern dem Publikum ein. Allen konnte er es nicht recht machen, erklärte Brockmann. Es gebe Besucher, die ausschließlich kölsche Klänge hören wollten. „Bei ihnen kommen Mallorca-Hits nicht ganz so gut an. Aber wir erfüllen ja auch gerne Musikwünsche – nur nicht Hardrock“, erklärt Brockmann die Marschrichtung.

Party nach dem Zoch

 © Michael Schütz
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Beste Laune bei den zahlreichen Besuchern im Festzelt, die in bunten Kostümen bis spät in die Nacht feierten. Die After-Zoch-Party ist längst fester Bestandteil des Karnevals in Remscheid.

Vor dem Festzelt konnte er am Rosenmontagabend beobachten, dass die Polizei massiv Präsenz zeigte. Die Beamten bezogen Stellung, weil sie befürchteten, alkoholisierte Besucher des Hardtparks könnten beim Regenwetter im Zelt Unterschlupf suchen. Konflikte mit dem privaten Sicherheitsdienst sollten verhindert werden, bevor sie entstehen. Alles in allem zeigt sich der Vorsitzende mit dem Ablauf der tollen Tage zufrieden. Ein Wermutstropfen sei der Sturm am Sonntag gewesen, der die Kinderparty und die Fete für Menschen mit und ohne Behinderung ausfallen ließ. „Ich bin mehrfach darauf angesprochen worden, dass dies eine große Enttäuschung war. Aber an dem Wetter können wir nun einmal nichts ändern.“

Remscheid: Robert-Schumacher-Straße wird Donnerstag freigegeben

Ob Bundeswehr-Flecktarnung oder Mini-Maus-Ohren: Bei den Verkleidungen war erlaubt, was gefällt. Hauptsache man konnte gut tanzen.

Unterdessen hat der Abbau des Festzelts begonnen. Noch bis diesen Donnerstag müssen Autofahrer mit Behinderungen am Lenneper Bahnhof leben. Bis 20 Uhr dürfen die Karnevalisten die Fläche nutzen. Gunther Brockmann zeigt sich aber zuversichtlich, dass die Arbeiten früher beendet werden – und die Robert-Schumacher-Straße am frühen Nachmittag wieder freigegeben wird. Dann sollte auch Reinigung der Fahrbahn durch die Technischen Betriebe abgeschlossen sein.

Ein Trend setzt sich fort: Erneut ließen die feiernden Jecken beim Rosenmontagszug weniger Müll in Lennep zurück als im Vorjahr. 3 695 Kilogramm waren es genau, denen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) eine Abfuhr erteilten - der Inhalt von 76 Mülltonnen. Zu Vergleich: Vor sechs Jahren waren es noch 100 Tonnen. Süße Popcorn-Mädchen und Schildkröten im Tutu: Jecken feierten im Schützenhaus, beim RTV, in Lennep und im Remscheider Bräu.

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