Sträucher und Laube brannten

Lobachstraße und Trasse: Feuerwehr löscht zwei Brände

In Lennep brannten zwei Gartenlauben nieder. Auch hier erschwerte Trockenheit die Löscharbeiten der Feuerwehr. 
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In Lennep brannten zwei Gartenlauben nieder. Auch hier erschwerte Trockenheit die Löscharbeiten der Feuerwehr. 

Unmittelbar an einer Wohnsiedlung in der Lobachstraße brannten etwa 80 Quadratmeter Sträucher. An der Balkantrasse hatte eine Gartenlaube Feuer gefangen.

  • In Remscheid hat es am frühen Montagmorgen gleich zweimal gebrannt.
  • Die Feuerwehr wurde erst zu einem Waldbrand in der Lobachstraße gerufen und dann zu einer brennenden Gartenlaube an der Balkantrasse.
  • Beide Einsätze waren für die Feuerwehrleute von schwierigen Umständen begleitet.

Von Axel Richter

Remscheid. Der Waldboden ist staubtrocken, Laub, Sträucher und die vom Käfer befallenen trockenen Fichten brennen wie Zunder. Seit Wochen vermeldet der Deutsche Wetterdienst: Im Bergischen Wald gilt Waldbrand-Warnstufe 3 von 5. Wie rasend schnell sich die Flammen ausbreiten, zeigte sich am frühen Montagmorgen an einem Steilhang an der Lobachstraße. Es war nicht der einzige Brand, der am Pfingstwochenende die Feuerwehr auf den Plan rief.

Gegen 3.50 Uhr waren an der Lobachstraße aus bislang unbekannter Ursache auf einer Fläche von etwa 80 Quadratmetern vor allem Büsche und Sträucher in Brand geraten. 23 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf eine unmittelbar angrenzende Wohnsiedlung. „Aufgrund des Steilhangs war das Ablöschen einzelner Glutnester erschwert“, berichtet Einsatzleiter Christoph Laddach. Gegen 5.40 Uhr konnten seine Einsatzkräfte wieder abrücken. Verletzt wurde niemand.

Nur zwei Stunden später ließ ein Feuer an der Balkantrasse in Lennep den Hauptbrandmeister und seine Männer erneut ihre Fahrzeuge besteigen. In einer Gartensiedlung an der Kurt-Schumacher-Straße stand eine Laube in Flammen. Gegen 7.40 Uhr rückten 15 Einsatzkräfte der Berufswehr und der Freiwilligen Feuerwehr Lennep aus. Bei ihrem Eintreffen hatten die Flammen bereits auf eine weitere Gartenlaube übergegriffen. Die Einsatzkräfte löschten mit Wasser und Schaum.

Erst in der zweiten Wochenhälfte nimmt die Gefahr leicht ab

Zu retten gab es für die Feuerwehr diesmal nicht viel, denn auch in der Gartenanlage erschwerte den Männern die enorme Trockenheit die Arbeit. Beide Hütten bestanden überwiegend aus Holz. „Die hohe Brandlast in den beiden betroffenen Gärten sowie die erschwerte Wasserlieferung zögerten das Einsatzende auf circa 9.20 Uhr hinaus“, berichtet Laddach. Die Brandursache blieb auch hier zunächst unklar.

Kleinere Einsätze gab es rund um Pfingsten für die Feuerwehr zudem in der Hindenburgstraße. Dort war bereits am Freitag gegen 20.30 Uhr ein Auto in Brand geraten. Zudem waren die Helfer in den Mittagsstunden in der Stettiner Straße zum Einsatz gekommen. Dort war eine Frau gestürzt und hatte sich dabei einen Bruch zugezogen. Derweil hatte sie Essen auf der heißen Herdplatte, das sie nicht herunternehmen konnte. Die Feuerwehr half und brachte die Verletzte ins Krankenhaus.

Angesichts des erneuten Waldbrandes – bereits im April hatte eine große Waldfläche oberhalb der Preyersmühle gebrannt, Ursache war eine weggeworfene Zigarettenkippebitten Feuerwehr und Förster die Bürger zum wiederholten Mal um erhöhte Vorsicht. Offenes Feuer im Wald ist verboten, das gilt auch fürs Rauchen. Laut Deutschem Wetterdienst wird die Waldbrandgefahr im Bergischen Land erst in der zweiten Wochenhälfte abnehmen. Dann sind Schauer angesagt.

In Wuppertal war am Samstag ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Der Bewohner konnte sich retten, doch für zwei Haustiere kam jede Hilfe zu spät.

Ein ungewöhnliches Schauspiel erlebten am Mittwoch die Badegäste an der Kräwinklerbrücke. Die Polizei übte für Löscheinsätze mit einem Hubschrauber.

Zu einem verbotenen Feuer rückte die Feuerwehr Remscheid kürzlich aus: Kleingärtner an der Lindenhofstraße hatten gegen die Regeln verstoßen.

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