Rittersaal

Premiere des Drei-Königs-Treffens auf Schloss Burg ist gelungen

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Beim Dreikönigstreffen: Tim Kurzbach, Stefan M. Kob, Burkhard Mast-Weisz, Lothar Leuschen, Axel Richter, Andreas Mucke und Horst Kläuser (v.l.).

Drei-Kkönigs-Treffen: Gelungene Premiere mit den Bergischen Oberbürgermeistern auf Schloss Burg.

Von Stefan Prinz

Es war ein Experiment, das glückte: Erstmals sind die drei Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen), Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) und Andreas Mucke (Wuppertal) zu einem unterhaltsamen Spitzentreffen im Rittersaal von Schloss Burg zusammengekommen. 200 Besucher verfolgten am Montagabend die ausverkaufte Veranstaltung, zu der der Journalist Horst Kläuser gemeinsam mit dem Solinger Tageblatt, dem Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung und der Volksbank im Bergischen Land eingeladen hatte.

„Es knirscht manchmal zwischen den drei bergischen Städten im Gebälk“, sagte Moderator Horst Kläuser unwidersprochen in die Runde der Verwaltungschefs. Beim Rechtsstreit zwischen Remscheid und Wuppertal um das geplante Outlet-Center DOC gab sich Andreas Mucke einsichtig: „Ich war nie ein Freund dieses Rechtsstreits mit Remscheid.“ Aber jetzt habe Wuppertal den Weg frei gemacht, damit Remscheid bauen könne, so Mucke. Sein Amtskollege Mast-Weisz betonte, dass diese Auseinandersetzung die Verwaltung viel Kraft gekostet habe.

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„Du kannst auch Onkel zu mir sagen.“
Horst Kläuser zu Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

Auf den persönlichen Umgang mit seinem Wuppertaler Kollegen habe diese Auseinandersetzung keine Auswirkungen gehabt: „Andreas Mucke hat meinen Sohn und dessen Frau getraut“, so Mast-Weisz. „Der DOC-Streit war keine gute Zeit für das Bergische“, erklärte Tim Kurzbach. Zwar habe es auch in Solingen vor Jahren Pläne für ein Outlet-Center gegeben, die seien aber nie umgesetzt worden.

Die Runde auf dem Podium zeigte sich von ihrer humorvollen Seite: Weil er mit Horst Kläuser bereits seit Jahren befreundet sei, wolle man das vertraute Du auch auf der Bühne nicht ablegen, verriet Burkhard Mast-Weisz. Darauf entgegnete Kläuser: „Du kannst auch Onkel zu mir sagen.“

RAHMENPOGRAMM

KABARETTIST Der bergische Kabarettist Jens Neutag nahm mit viel Witz die Eigenheiten der Bergischen dies- und jenseits der Wupper auf die Schippe.

MUSIK Für gute Musik zum Dreikönigstreffen sorgte während der Gesprächspausen das Duo Peanut Butter Jelly Pie.

EINNAHMEN Die gesamten Eintrittsgelder des Abends, rund 4000 Euro, gehen an das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz.

In der Chefredakteursrunde betonten Stefan Kob (Solinger Tageblatt), Axel Richter (Remscheider General-Anzeiger) und Lothar Leuschen (Westdeutsche Zeitung), dass das Bergische Land großes Potenzial habe. Allerdings müssten dessen politische Vertreter nach außen stärker die bergische Einheit betonen. „Wir müssen besser erklären, dass das Bergische Land eine attraktive Region ist“, so Kob.

Drei-Königs-Treffen auf Schloss Burg

 © Christian Beier
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