Röntgen-Museum

Röntgen-Museum und Werkzeugmuseum öffnen ab Mittwoch

Das Röntgen-Museum darf ab Mittwoch wieder seine Türen öffen.
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Das Röntgen-Museum darf im Zuge der Corona-Lockerungen ab Mittwoch wieder seine Türen öffen.

Mit den Lockerungen dürfen das Deutsche Röntgen-Museum und das Werkzeugmuseum wieder öffnen. Neben der ständigen Ausstellung sind zwei Sonderausstellungen zu sehen.

Remscheid. Woche für Woche haben die Museumsteams in Hasten und Lennep gespannt auf die Entwicklung der Inzidenzwerte geblickt. Nun ist es endlich wieder soweit: Die beiden städtischen Museen dürfen wieder Besucher empfangen. Wir erklären, was Gäste erwartet.

Röntgen-Museum: Das Deutsche Röntgen-Museum öffnet ab Mittwoch, 2. Juni, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. „Wir haben dabei alle erforderlichen Hygienemaßnahmen für einen sicheren Museumsrundgang getroffen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Bis auf weiteres müssen Museumsbesuche vorab telefonisch (02191) 16 33 84) oder schriftlich per E-Mail (info@roentgenmuseum.de) angemeldet werden. Dabei wird ein Zeitfenster für den Besuch vereinbart.

Neben der ständigen Ausstellung durch Röntgens Welten, lassen sich auch zwei Sonderausstellungen begutachten: Die zum Entdeckungstag der Röntgenstrahlen am 8. November 2020 fertiggestellte Sonderausstellung „Von Lennep in die Welt – Unterwegs mit Wilhelm Conrad Röntgen“ zeigt eine Auswahl von Fotografien aus dem Nachlass des begeisterten Fotografen Wilhelm Conrad Röntgen. Das Scannen von Barcodes an den Bildern verlinkt zudem direkt zu unserer neuen öffentlich zugänglichen Datenbank. Die dort abgelegten Informationen ermöglichen tiefergehende Einblicke zu historischen und gegenwärtigen Kontexten.

Ein weiteres Highlight sei das über das Förderprogramm „Neustart Kultur“ des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ermöglichte Sonderausstellung zur wissenschaftlichen Erforschung des Corona Virus SARS-CoV-2, das Anfang 2020 als Auslöser der Infektionskrankheit COVID-19 identifiziert werden konnte, heißt es in der Mitteilung. Seine schnelle Verbreitung hat zu der bis heute andauernden weltweiten Pandemie geführt. Die Sonderausstellung ermöglicht einen interaktiven Einblick in die innere Struktur und Wirkungsweise des Virus, zeigt seine weltweite Verbreitung und die gesundheitlichen Auswirkungen insbesondere aus radiologischer Sicht. Frisch integriert ist ein Update zur Entwicklung bis Ende 2020.

Die sonntäglichen kostenlosen digitalen Führungen werden weiterhin angeboten. Weitere Infos unter www.roentgenmuseum.de.

Deutsches Werkzeugmuseum: Endlich kann das Museumsteam die im Lockdown aufgebaute Sonderausstellung „(K)Ein Kinderspiel. . . Früh übt sich, wer ein Meister werden will!“ auch dem Publikum zeigen: Heute um 10 Uhr öffnet das Deutsche Werkzeugmuseum in Hasten wieder seine Türen für Besucher. Einzige Voraussetzung: Gäste müssen ihren Besuch vorher unter Nennung von Namen, Datum und Uhrzeit anmelden: unter Tel. 16 25 19 oder per E-Mail: werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de.

In der Sonderausstellung werden nicht nur verschiedene Spielzeuge von Mädchen und Jungen dargestellt, sondern auch die soziale Komponente angesprochen. Denn gewisse Spielzeuge und entsprechendes Marketing sollten Kinder schon früh in eine bestimmte Rolle lenken. Besucher können hier selbst reflektieren: Wie war es bei uns? Wie ist es heute? Gäste können sich zudem auf einem großen Puzzle verewigen.

Die Ausstellung wird im September von der neuen Sonderschau „Beitel – scharf und geschlagen. Holzbearbeitungswerkzeuge mit Herkunftsnachweis“ abgelöst. Damit beteiligt sich das Museum am Themenjahr „Alles in Bewegung“ von 21 bergischen Museen. Ausgestellt wird ein Teil der 1500 Spitzbeitel, die das Museum zuletzt von einem Sammler erhalten hat. Im Laufe dieser Woche wird das Museum mit einem Imagefilm und Clips in den sozialen Medien präsentiert: www.facebook.com/BergischeMuseen oder www.instagram.com/bergischemuseen. mw/kab

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