Gleichstellung

Bündnis fordert mehr Geld für „Frauenberufe“

Christel Steylaers hat den Appell mitformuliert. Foto: Roland Keusch
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Christel Steylaers hat den Appell mitformuliert. 

Die Remscheider Gleichstellungsbeauftragte Christel Steylaers beteiligt sich an einem Aufruf der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen.

Remscheid. Gemeinsam mit 20 weiteren Organisationen und Verbänden fordern sie von Politik und Arbeitgebern eine finanzielle Aufwertung und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Pflege- und Gesundheitswesen, im Einzelhandel und in Erziehungsberufen. Zudem sollten die Sonderregelungen von Minijobs abgeschafft und bessere Rahmenbedingungen für Eltern geschaffen werden, damit sich diese Pflegearbeiten besser teilen können. 

Gerade jetzt in Corona-Zeiten werde deutlich, welche Jobs das Überleben sicherten: Krankenpflegerinnen, Arzthelferinnen, Erzieherinnen, Wäscherei-Mitarbeiterinnen, Küchenhilfen. Es seien eben diese „Frauenberufe“, die schlecht bezahlt würden. Gerade jetzt in der Krise zeige sich, dass Minijobs, in denen mit 62 Prozent überwiegend Frauen arbeiteten, direkt in die Armut führten. Für sie gebe es auch kein Kurzarbeitergeld. Seit Jahren fordere man daher schon, Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen umzuwandeln. Die Pandemie verschlimmere das Problem. -mw-

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