Blaulicht

Brand in Emil-Rittershaus-Straße: Nachbar rettete drei Bewohner

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Die Feuerwehr wurde Montagabend zu einem Brand in die Emil-Rittershaus-Straße alarmiert.

Bei dem Brand am Montagabend rettete ein Bewohner drei Nachbarn aus dem Fachwerkhaus. Die Feuerwehr lobt sein beherztes Eingreifen.

Für die Feuerwehr ist er ein „stiller Held“: Der 63-jährige Bewohner, der am Montagabend beim Brand in einem Fachwerkhaus in der Emil-Rittershaus-Straße drei Jugendlichen (12, 16, 19) die Flucht ins Freie ermöglichte. Er hatte beherzt eine Aluleiter an das Wohnhaus gestellt und half so den Eingeschlossenen. „Er hat uns ein Stück weit die Arbeit abgenommen, aber dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Wolfgang Krömer, Brandrat und Leiter des Einsatzes am Montagabend. Bei der Rettungsaktion atmete er selbst jedoch so viel Brandrauch ein, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste - wie drei weitere Bewohner.

Den ausführlichen Artikel zu dem Brand lesen Sie hier.

Der Brand hatte sich gegen 18.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in der Küche des Fachwerkhauses entwickelt - glücklicherweise noch zu einer Zeit, zu der alle Bewohner wach waren: "Wenn das in der Nacht passiert wäre, hätte alles viel schlimmer ausgehen können", meint Brandrat Krömer. Die Feuerwehr löschte mit zwei C-Rohren und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. So verhinderten die Einsatzkräfte, dass das Feuer auf den Werkstattbereich des Hauses übersprang, was laut Feuerwehr zu einer enormen Brandausbreitung hätte führen können. ric/jhe

Unser Bericht vom Montag, 13.01.2020, 19.12 Uhr: 

Bei einem Feuer in der Emil-Rittershaus-Straße in Remscheid kamen am Montagabend vier Menschen zu Schaden, darunter zwei Jugendliche (12 und 16 Jahre) Der Brand in einem mehrstöckigen Fachwerkhaus war gegen 18.45 Uhr in der Küche ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlug den Rettungskräften dichter Rauch entgegen. „Erschwerend kam hinzu, dass das Gebäude sehr verwinkelt ist“, berichtete Marvin Vollmerhaus, einer der Einsatzleiter, vor Ort.

Das Feuer hatten die Männer der Berufsfeuerwehr – im Einsatz befand sich auch die Freiwillige Feuerwehr Hasten – rasch unter Kontrolle. Bewohner des Hauses klagten über Atembeschwerden. Notärzte behandelten sie mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Dem b eherzten Eingreifen eines Anwohners war es zu verdanken, dass alle Patienten nicht weitaus schlimmer verletzt wurden. Durch das Anstellen einer handelsüblichen Leiter ermöglichte er drei eingeschlossenen Personen aus der Brandwohnung die Flucht ins Freie. Die Treppe war für diese Personen bereits durch Rauch blockiert. 

Die Wohnung bleibt für die Mieter bis auf Weiteres unbewohnbar. Glücklicherweise fand die Familie bei Bekannten eine vorübergehende Unterkunft. Die Brandursache steht noch nicht fest. ric/gf

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