Rosenhügeler Straße

Raubüberfall: Täter schlägt mit Hammer auf sein Opfer ein

Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen, gegen den nun Haftbefehl erlassen wurde.
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Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen, gegen den nun Haftbefehl erlassen wurde.

Der Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Er war zuvor bei einem versuchten Ladendiebstahl erwischt und von seinem späteren Opfer des Geschäfts verwiesen worden.

Remscheid. Ein 46-jähriger Remscheider ist am Montagabend Opfer eines schweren Raubüberfalls geworden. Der mutmaßliche Täter konnte festgenommen werden.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen, ereignete sich die Tat an der Rosenhügeler Straße in Remscheid. Das Opfer kam gerade von der Arbeit, als es im Eingangsbereich seines Wohnhauses zu dem Überfall kam. Der mutmaßliche Täter, ein 38 Jahre alter Mann aus Remscheid, bedrohte nach bisherigen Erkenntnissen sein Opfer zunächst mit einem Messer und einem Hammer, bevor er ihm mit dem Hammer auf den Kopf sowie die Hand schlug. Danach entriss er dem 46-Jährigen seine Tasche.

Der Tatverdächtige flüchtete und ließ sein blutendes Opfer zurück. Er konnte jedoch kurze Zeit später im Nahbereich des Hauses von Polizeibeamten mitsamt Beute und Tatwerkzeugen aufgegriffen werden.

Remscheid: Tatverdächtiger verfolgte sein Opfer offenbar

Im Vorfeld der Tat - gegen 21.45 Uhr - war es zwischen den beiden Männern bereits zu einem Aufeinandertreffen in einem Supermarkt gekommen, als der Tatverdächtige dort bei einem versuchten Ladendiebstahl ertappt wurde und von seinem späteren Opfer des Supermarktes verwiesen wurde. Nach jetzigem Ermittlungsstand verfolgte der Tatverdächtige den 38-Jährigen anschließend auf dem Nachhauseweg.

Der 46-jährige Remscheider wurde medizinisch vor Ort und ambulant im Krankenhaus versorgt. Er erlitt durch die Schläge Platzwunden am Kopf sowie eine Verletzung an der Hand. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest. 

Er wurde am Dienstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen schweren Raubes, für den das Gesetz eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren vorsieht. red

Mitte September war der Polizei ein Ermittlungserfolg in Zusammenhang mit der Einbruchserie in Remscheid gelungen. 

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