Hilfe in Corona-Zeiten

Drei Hotlines für Jugendliche, Eltern, Hilfsbedürftige

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Dieser Spielplatz blieb leer.

In den Wupperorten wird Unterstützung angeboten. Am Telefon werden Eltern und Jugendliche beraten.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Die Stadtverwaltung in Radevormwald hat neue Maßnahmen in der Krise durch das Virus SARS CoV-2 verkündet. So wird das Jugendamt der Stadt Radevormwald ab Montag drei neue Informations- und Hilfsangebote zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern schalten. In einem zweiten Schritt wird ein Einkaufsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen in den Wupperorten angeboten.

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wird von Montag bis Freitag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr eine Telefon-Hotline unter 0 21 95/93 21 74 geschaltet. Zusätzlich ist diese Hotline auch über Instagram (#jugiradevormwald), über Skype (Jugendräume Bürgerhaus) oder What’sApp (01 57/ 33 13 27 75) erreichbar. „Angesprochen werden können Probleme in der Familie oder persönliche Probleme. Geholfen wird auch bei der Anfertigung von Bewerbungen für Ausbildungsplätze“, teilt Jugendamtsleiter Peter Horn mit.

Das „Zusammenrücken“ laufe nicht immer spannungsfrei ab

Eltern können sich vertrauensvoll unter Tel. (0 21 95) 67 2 45 8 Beratung und Unterstützung holen. Die Elternhotline ist von Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 15 Uhr, besetzt und auch über Facebook (Elternberatung-in-Coronazeiten-Rade) erreichbar. Das Jugendamt geht davon aus, dass das durch die Pandemie verursachte „engere Zusammenrücken“ nicht immer spannungsfrei ablaufe.

Das größte der drei Projekte läuft über den Jugendtreff „Life“ für Bürger in den Wupperorten. Dort organisiert das Jugendamt mit Partnern im Projekt „wir-im-quartier“ einenUnterstützungsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen, die derzeit nicht selber einkaufen oder Rezepte und Medikamente abholen können. Auch „Gassi gehen mit dem Hund“ wird unterstützt. Unter der Hotline Tel. (0 21 91) 59 29 540 kann von 10 bis 15 Uhr (Montag bis Freitag) um Unterstützung nachgefragt werden. Im Jugendtreff „Life“ stehen ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung, um eingehenden Aufträge zu erledigen.

Es werden weitere Mitstreiter und Kooperationspartner gesucht, wirbt der Jugendamtsleiter. Eine Kontaktaufnahme ist auch per Internet möglich:

www.jugendtreff-life.de

So teilt man im Rathaus mit, dass ab Montag die Regelung zur Notbetreuung von Kindern erweitert wird: „Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, wenn sie in kritischen Infrastrukturen beschäftigt, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.“

Mitarbeiter der Stadtverwaltung um Schulamtsleiter Jürgen Funke sowie Britta Knorz (Schulen) und Tobias Gierling (Kitas) hatten am vergangenen Samstag bis zum Mittag alle Leiter der Radevormwalder Einrichtungen angesprochen, damit diese bis zum Montag die entsprechenden Vorkehrungen treffen können.

Seit dem 18. März bieten die Schulen in NRW insbesondere für die Kindertagesstätten, Tagesmüttereinrichtungen und die Klassen 1 bis 6 eine sog. Notbetreuung an.

Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat. Ebenfalls ab heute bis einschließlich 19. April wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet.

Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarfan allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

In den Schulen wird die erweiterte Notbetreuung durch Lehrkräfte des Landes und Personal des Trägers der Ganztagsbetreuung im Rahmen der tarifrechtlichen Bestimmungen geleistet.

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