Polizei sucht unfallflüchtigen Lkw-Fahrer

Betonmischer muss ausweichen und kippt auf die Seite

Das Bergungsunternehmen und die Feuerwehr benötigten Stunden, um den umgekippten Betonmischer wieder aufzurichten und auf die Straße zu bugsieren.
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Das Bergungsunternehmen und die Feuerwehr benötigten Stunden, um den umgekippten Betonmischer wieder aufzurichten und auf die Straße zu bugsieren.
  • vonKerstin Neuser
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Vier Spezialfahrzeuge müssen vollbeladenen Mischer wieder aufrichten.

Remscheid. Ein Ausweichmanöver eines 27-jährigen Fahrers eines Betonmischers endete am Montag gegen 14.26 Uhr auf einer Wiese bei Lüdorf. Der Lkw-Fahrer fuhr auf der Straße Lüdorf aus Richtung Kräwinkler Brücke, als ein entgegenkommender Lastwagen seinen Fahrstreifen verließ und in den Gegenverkehr geriet.

Um einen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Lkw zu vermeiden, bremste der Mischerfahrer und wich nach rechts aus. Hierbei kam er mit seinem Wagen von der Straße ab und kippte auf die Seite.

Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der andere Beteiligte von der Unfallstelle. Der flüchtige Unfallfahrer ist männlich und war mit einem grau-grünen Lastwagen unterwegs. Es könnte sich hierbei um einen Lkw mit offener Ladefläche gehandelt haben, vermutet die Polizei nach den Zeugenaussagen.

Bergungsunternehmen rückte mit vier Fahrzeugen an

Der Fahrer des verunfallten Betonmischers blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung mittels Kran musste die Fahrbahn zeitweise gesperrt werden. Wegen der ausgetretenen Betriebsmittel wurde unter anderem auch der Spezialwagen für Gefahrgut von der Feuerwehr Remscheid zum Unfallort gesandt.

Für die Bergung des Betonmischers musste von der Feuerwehr ein Spezialunternehmen mit Kran angefordert werden. Die Arbeiten zogen sich bis in die Abendstunden. Insgesamt vier Fahrzeuge des Bergungsunternehmens waren im Einsatz, um das schwere Gefährt wieder aufzurichten. Die Feuerwehr Remscheid war mit insgesamt vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort.

Die Sperrung der Strecke während der Bergungsarbeiten zwischen Dörpholz und Lüdorf bedeutete für viele Fahrer doppelt Ungemach – die Strecke fungiert aktuell auch für viele Berufspendler als Ausweich-Verbindung zwischen den Nachbarstädten Radevormwald und Hückeswagen, weil die eigentliche Verbindung über die Bundesstraße 483 für Bauarbeiten gesperrt ist.

Der vollbeladene Betonmischer kippte um und stürzte auf ein Wiesenstück.

Update vom 27. Oktober, 11 Uhr

Remscheid. Am Montagnachmittag hat sich in Lennep ein folgenschwerer Unfall ereignet. Laut Polizei war der 27-jährige Fahrer eines Betonmischers auf der Straße Lüdorf unterwegs, als ein entgegenkommender Lastwagen seinen Fahrstreifen verließ und in den Gegenverkehr geriet. Um einen Zusammenstoß mit dem Lastwagen zu vermeiden, bremste der Mischerfahrer und wich nach rechts aus. Dabei kam er von der Straße ab und kippte auf die Seite.

Der Fahrer des Lastwagens flüchtete vom Unfallort. Bei ihm handelte es sich um einen Mann, der mit einem grau-grünen Lastwagen unterwegs war. Das Fahrzeug könnte eine offene Ladefläche gehabt haben.

Der Fahrer des verunfallten Betonmischers blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Für die
Unfallaufnahme und die Bergung mittels Kran musste die Fahrbahn zeitweise gesperrt werden.

Das Verkehrskommissariat in Remscheid hat die Ermittlungen zur Unfallursache und dem flüchtigen Lastwagen aufgenommen. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 0202/284-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Unser Artikel vom 27. Oktober, 7 Uhr

Remscheid. Der umgekippte Betonmischer in der Nähe von Lüdorf ist geborgen. Bis in die Abendstunden zog sich der Einsatz am Montag zwischen Dörpholz und Lüdorf.

Der voll beladene Betonmischer war aus bislang ungeklärter Ursache gegen 14.26 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und zur Seite gekippt. Es traten Betriebsmittel aus. Deshalb wurde unter anderem auch der Spezialwagen für Gefahrgut von der Feuerwehr dorthin gesandt.

Bis in die Abendstunden zog sich die aufwändige Bergung hin.

Der Fahrer des Betonmischers blieb unverletzt. Für die Bergung des Betonmischers musste aber ein Spezialunternehmen mit Kran angefordert werden. Die Arbeiten zogen sich bis in die Abendstunden. Insgesamt vier Fahrzeuge des Bergungsunternehmens waren im Einsatz, um das schwere Gefährt wieder aufzurichten.

Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort. Während der Arbeiten blieb die Strecke zwischen Dörpholz und Lüdorf gesperrt. Das bedeutete für viele Fahrer doppelt Ungemach - die Strecke fungiert aktuell auch als Ausweich-Verbindung zwischen Radevormwald und Hückeswagen, weil die eigentliche Verbindung über die B483 für Bauarbeiten gesperrt ist. red/neu

Die Feuerwehr in Lüdorf steht übrigens vor größeren Veränderungen.

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