Kreative Ideen für die Wintertage

Im Lockdown feiern viele Spiele ein Comeback

Auch ältere Tischspiele sind derzeit wieder sehr beliebt. Archivfoto: Jens Kalaene/dpa
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Auch ältere Tischspiele sind derzeit wieder sehr beliebt.

Der RGA stellt kreative Ideen für die Wintertage und die Ferien vor.

Von Anna Lauterjung

Nach mehreren Wochen des harten Lockdowns und einer eher einsamen Weihnachtszeit suchen viele Familien nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder. Daher hat der RGA vier Indoor-Spielideen für die kalten und regnerischen Tage für Jung und Alt zusammengetragen.

Für Kreative: Montagsmaler

Montagsmaler ist ein Klassiker unter den Indoor-Spielen und das aus gutem Grund. Durch die übersichtliche Menge an benötigten Utensilien kann es auch spontan einen Nachmittag mit Spaß füllen und bietet viele Varianten. Für das Spiel wird gebraucht: Ein Zeichenblock, ein dicker Filzstift und ein Timer sowie beliebig viele Zettel mit Begriffen zum Zeichnen.

Nachdem die Gruppe in zwei Teams geteilt wurde, geht es auch schon los. Der Timer wird gestartet, und eine Person aus dem Team zieht einen Begriff zum Zeichnen und legt los – während die anderen raten. Der Zeichner darf dabei nicht reden. Sobald der Begriff erraten wurde, kann ein neuer gezogen werden. Um die Runde zu personalisieren, können Begriffe unter anderem zu einem gemeinsamen Hobby gewählt werden. Wenn ein Tablett mit einer Zeichen-App und ein Smart-TV vorhanden ist, kann Montagsmaler auch digital gespielt werden.

Für Aktive: Der Boden ist Lava

Hindernisparcours gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, und besonders in der kalten Jahreszeit bieten sie eine Möglichkeit, sich zu bewegen ohne das Haus zu verlassen. Bei der Variante „Der Boden ist Lava“ verwandelt sich der Boden des Zimmers in eine tödliche Falle, während die Teilnehmer über die Hindernisse von der einen Ecke des Raums zur anderen klettern müssen, ohne dabei den Boden zu berühren.

Als Hindernisse können Stühle, Tische und andere Möbel genutzt werden. Auch Decken, Kissen, Inseln aus Zeitungen sowie Magazinen oder Schnüre zum Balancieren bieten sich an. Vor dem Klettern sollten allerdings scharfe Kanten und Ecken gesichert sowie leicht zerbrechliche und wertvolle Gegenstände weggeräumt werden.

Für Denker: Memory

Für das beliebte Brettspiel „Memory“ wird nicht unbedingt das vorgefertigte Spiel benötigt. Auch mithilfe von verschiedenen Utensilien kann „Memory“ gespielt werden – unter anderem mit zwei Kartenspielen oder einem selbstausgedruckten und -gestaltetem Set. So kann zusätzlich zum Spielen auch noch die Zeit mit einer Bastelaktion verbracht werden.

Allerdings kann ein Denk-Spiel wie „Memory“ auch ganz ohne Karten gespielt werden. Mit den sogenannten Kim-Spielen werden die Sinneswahrnehmung der Kinder trainiert. Die Namensgebung geht zurück auf Rudyard Kiplings Roman „Kim“, in dem ein Junge namens Kim auf seine Spionagetätigkeit hin ausgebildet und trainiert wurde.

Beim selbst kreierten Memory-Spiel werden eine beliebige Anzahl von Gegenständen auf einen Tisch gelegt. Nun verlässt einer der Teilnehmer den Raum, während die restlichen Mitspieler die Position der Gegenstände verändern, Dinge dazu legen oder andere wegnehmen. Nun kommt der Teilnehmer zurück und muss die Gegenstände in ihren ursprünglichen Zustand zurückbringen oder erraten, was verändert, weggenommen oder ergänzt wurde.

Für Detektive: Black Stories

Black Stories eignen sich trotz ihres düsteren Namens für alle Altersklassen. Die Teilnehmer bekommen bei den Black Stories eine mysteriöse Geschichte vorgelesen. Mit Hilfe von Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können, müssen sie danach erraten, was wirklich passiert ist. Wer das offizielle Kartenspiel nicht besitzt oder die Lösungen schon in- und auswendig kennt, findet viele unterschiedliche Geschichten zum Erraten im Internet. Alternativ gibt es auch hier die Möglichkeit, kreativ zu werden und sich eine eigene Geschichte auszudenken.

Besonders jüngere Kinder entwickeln oftmals viel Spaß und eine erstaunliche Kreativität, wenn es darum geht, sich eigene Geschichten auszudenken. Das Spiel übt zudem, zielgerichtet Fragen zu stellen, zu kombinieren und so der Lösung ein bisschen näher zu kommen.

Klassiker

Besonders Uno und Puzzle sind unter den Gewinnern. Aber auch Klassiker wie Monopoly, Mensch Ärger Dich Nicht, Wer bin ich? oder Kartenspiele sind nach wie vor ein guter Zeitvertreib im Lockdown und in der kalten Jahreszeit.

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