TV-Show

Höhle der Löwen: Remscheider überzeugen mit Kakao-Kugeln - Deal platzt

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In Peru, wo dieses Foto von Barbara Kowalski und ihrem Sohn Elias El Gharbaoui entstanden ist, hat Elimba seinen Ursprung. Ihr innovatives Produkt gibt es unter anderem im Café Sahnetörtchen in Remscheid.

Die Remscheider Barbara Kowalski und Elias El Gharbaoui waren am Dienstag bei „Die Höhle der Löwen“ zu sehen.

  • Nach "Noveltea": Erneut traten Remscheider in der TV-Show an
  • Sie wollten mit Kugeln aus Edel-Kakao überzeugen
  • Investor Nils Glagau griff zu, nach der Sendung platzte der Deal aber

Update vom 13. November

In der Gründershow „Die Höhle der Löwen“, die am Dienstagabend bei Vox ausgestrahlt wurde, erhielten die Remscheiderin Barbara Kowalski und der Bornheimer Elias El Gharbaoui viel Lob von den „Löwen“ und letztlich den Zuschlag für ihre Edelkakao-Kugeln Elimba: Am Ende stand der Deal mit Investor Nils Glagau. Er zeigte sich begeistert von dem Produkt. Nach zähen Verhandlungen einigte man sich in der Show auf 50.000 Euro für 24,9 Prozent Anteile am Unternehmen. 

Doch nach der Show platzte der DHDL-Deal: Wie mehrere Medien berichten, kam die Zusammenarbeit zwischen Elimba und Glagau nach längerem Zusammensitzen wegen unterschiedlicher Ansichten von Gründer und Investor allerdings nicht zustande. Man sei aber weiter mit Nils Glagau in Kontakt, erklärte Elias El Gharbaoui FOCUS Online. gf

Unser Artikel vom 12. November: Remscheider wollen Investoren mit Kakao-Kugeln überzeugen

Von Tristan Krämer

Vor gerade einmal drei Wochen begeisterte mit Lukas Passia ein Remscheider bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ die Investoren. Heute Abend dürfen sich die Zuschauer auf die nächste Innovation mit Remscheider Beteiligung freuen: Barbara Kowalski und ihr Sohn Elias El Gharbaoui präsentieren Elimba. Dabei handelt es sich um Kugeln aus dem Edel-Kakao Criollo mit Kokosblütenzucker und Gewürzen, die – in heißer Milch oder Wasser aufgelöst – ein außergewöhnlich intensives Geschmackserlebnis versprechen.

Seit der RGA Elimba im Sommer vergangenen Jahres das erste Mal vorgestellt hat, ist viel passiert. Damals produzierten Kowalski und El Gharbaoui noch im Augusta-Hardt-Heim in Lennep. „Mittlerweile sind wir im vierten Produktionsbetrieb. Wir mussten uns immer wieder vergrößern, weil die Nachfrage die Kapazitäten überstieg“, erklärt die gebürtige Remscheiderin Kowalski die rasante Entwicklung.

Heute hat die Elimba GmbH, zu der neben Kowalski und El Gharbaoui drei Mitarbeiter gehören, ihren Sitz am Hansaring in Köln, die Wurzeln nach Remscheid bestehen aber noch. Zumal Barbara Kowalski die bergische Wirtschaft schätzt, seine Gründerkultur lobt und der Elimba-Kakao heute in einer Mühle des Alexanderwerks gemahlen wird.

Gründer begreifen Auftritt als Kompliment und Chance

Den Ursprung hat Elimba in Südamerika, insbesondere in Peru. Hier verbrachte Elias El Gharbaoui ein Auslandsjahr, lernte dabei Land, Leute und Kulturen kennen. Und hier entdeckte er auch, dass Kakao mehr sein kann als das süße Schokogetränk für Kinder, als das es in Europa bekannt ist. „Der wird aber so oft verarbeitet, dass von dem eigentlichen Kakao und seinen Inhalten nicht mehr viel übrig bleibt“, schildert Kowalski, die ihren Sohn in Südamerika besuchte. Und selbst erlebte, dass Kakao und die zeremonielle Art, mit der er getrunken wird, auch etwas für Erwachsene sein kann. „Ich habe schnell gemerkt, was für eine Power im Kakao steckt. Er ist anregend, gesund – und er schmeckt ganz toll“, beschreibt Barbara Kowalski.

Nun also „Die Höhle der Löwen“. Der Auftritt in der beliebten Show auf Vox ging auf die Macher der Sendung zurück. Sie hätten die Elimba-Gründer angeschrieben und sich nach dem Interesse bekundet, ihr Produkt vor den Investoren und dem Publikum vorzustellen. „Das hat uns geschmeichelt“, gibt Kowalski zu und betont auch die Chance, die die Sendung bietet, um die Kakao-Kugel und ihre Exklusivität einem großen Publikum vorzustellen. Kowalski hat sich im Vorfeld um den Stand und die Aufgaben im Hintergrund gekümmert. Sohn Elias ist vor die Löwen getreten. 50 000 Euro wollen beide für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Und haben dabei mit Nils Glagau und Dagmar Wöhrl zwei Favoriten unter den Investoren. Und vielleicht steigt Dagmar Wöhrl nach Noveltea ja in die nächste Remscheider Innovation ein.

www.elimba.de

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