Blaulicht

Unfall auf A1: Remscheiderin übersieht Stauende

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Zehn Personen wurden am Sonntag bei dem zweiten Unfall auf der A1 verletzt.

Zehn Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Es war am Sonntag bereits der zweite Unfall auf der Autobahn.

Wuppertal/Remscheid. Auf der A 1 ist es am Sonntag gegen 16 Uhr rund zwei Kilometer hinter der Auffahrt Wuppertal-Ronsdorf in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Unfall gekommen. Ein Krad-Fahrer fuhr laut Autobahnpolizei auf einen Pkw auf und rutschte anschließend mehr als 300 Meter mit seinem Motorrad über die Autobahn. Der 43-jährige Dortmunder prallte mit seiner Suzuki auf das Heck eines VW Golf. Während der Unfallaufnahme ergaben sich in Bezug auf den 43-Jährigen Hinweise auf Alkoholeinfluss sowie ein illegales Rennen mit einem weißen Nissan. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb nach bisherigen Informationen unverletzt.

Im Rückstau ereignete sich gegen 18.30 Uhr nur rund 200 Meter von der Unfallstelle entfernt ein weiterer schwerer Unfall, bei dem zehn Personen, darunter fünf Kinder, leicht verletzt wurden. Eine Autofahrerin aus Remscheid hatte das Stauende übersehen, war dann links zwischen Leitplanke und stehendes Fahrzeug geprallt und anschließend mit einem davor fahrenden Audi kollidiert, der durch den Aufprall in einen weiteren Pkw geschoben wurde. 

Die zehn leicht verletzten Personen konnten sich selbstständig aus ihren Pkw befreuen und wurden anschließend von einem Großaufgebot der Wuppertaler Feuerwehr versorgt und in Krankenhäuser in den umliegenden Städten verteilt. 

Der vorderste Wagen blieb fahrbereit, die drei hinteren Wagen (Audi, Mercedes und Mazda) mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr befreite die Fahrbahn anschließend von ausgelaufenen Betriebsmitteln. Einsatzkräfte klemmten bei den Fahrzeugen teilweise die Batterien ab, um eine Brandgefahr zu reduzieren. „Besonders der Mazda wies erhebliche Deformierungen auf“, erklärte Einsatzleiter Sven Wächter.

Neben fünf Rettungswagen wurden zwei Notärzte, eine leitende Notärztin, zwei Einsatzleitwagen, ein Löschfahrzeug zur Verkehrsabsicherung sowie die Autobahnpolizei eingesetzt. Eine Ölspur, die sich unabhängig von den Verkehrsunfällen auf der Autobahn gebildet hatte, wurde ebenfalls beseitigt.

Während der laufenden Einsatzmaßnahmen kam es zu einem weiteren Rückstau hinter der zweiten Einsatzstelle. to

Erst vor wenigen Tagen war eine Frau bei einem Unfall auf der Ronsdorfer Straße in Remscheid schwer verletzt worden.

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