Vierstelliger Betrag benötigt

Verein bittet nach Einbruch beim CJVM um Unterstützung

Einbruch beim CVJM Remscheid an der Blumen-/Palmstraße: Der Verein trägt schwer an den Folgen. Foto: Jürgen Cornils
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Einbruch beim CVJM Remscheid an der Blumen-/Palmstraße: Der Verein trägt schwer an den Folgen.
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Diebe zerstörten mehrere Türen.

Von Andreas Weber

Remscheid. Die Serie von Einbrüchen in Kitas, Schulen und Kultureinrichtungen, die sich diesen Sommer durch Remscheid zieht, hat auch nicht vor dem CVJM Remscheid Halt gemacht. In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli wurden die Vereinsräume an der Ecke Blumen-/Palmstraße heimgesucht.

Es passierte in der Zeit, als das CVJM während der 4. bis 6. Ferienwoche pausierte. Die Täter drangen durch den etwas versteckt liegenden Haupteingang ein, hebelten mit Brecheisen und Gewalt die Tür auf, um drinnen weiteren Sachschaden anzurichten. Sechs Innentüren brachen sie auf, vier davon sind nach dem Eindringen samt ihrer Zargen unbrauchbar und müssen ersetzt werden. Am teuersten kommt den CVJM die zerstörte Zwischentür zu stehen, die im Gebäude hinauf zum Bürotrakt führt.

Eine Scheibe der stabilen gläsernen Metalltür wurde mit einem Feuerlöscher eingeschlagen. „Allein diese Zwischentür wird wohl einen vierstelligen Betrag kosten“, meint Johannes Roth, CVJM-Sekretär und der einzige Hauptamtliche im Team. Während in den anderen Räumen zwar alles aufgebrochen, aber so gut wie nichts geklaut wurde, verschwand aus dem Geschäftszimmer aus der Tageskasse ein niedriger, dreistelliger Betrag Bargeld.

Viel ist in der Kasse nie drin. Das geklaute Geld lässt sich verschmerzen, die Tatsache aber, dass der Verein nicht gegen Diebstahl in seinen Räumen versichert ist, ließ Johannes Roth zum Hörer greifen. Er schilderte dem RGA die Umstände, bittet um Verständnis und vor allem um Unterstützung. Verständnis, weil der CVJM keine Versicherung dafür hat. „Es lohnt sich einfach nicht, für solche Fälle eine abzuschließen. Im Endeffekt würden wir nur draufzahlen.“

Noch sind die Schäden nicht repariert. Für den Ersatz wird, so schätzt Roth, ein mittlerer vierstelliger Betrag benötigt. Ein Kraftakt für den kleinen Verein mit seinen rund 110 Mitgliedern. Johannes Roth hofft auf Spenden, die es ermöglichen, die Folgen der Zerstörung zu beseitigen.

Zu Coronazeiten läuft ein Notprogramm mit zwei Angeboten

Derweil läuft das Notprogramm der Einrichtung in der Coronazeit weiter. Normalerweise fährt der CVJM seine Angebote an vier Tagen in der Woche, momentan sind die Aktivitäten reduziert auf eine für Kinder und eine weitere für Jugendliche in der Woche.

Drei Jahre ist Johannes Roth dabei und er sieht den CVJM nach durchaus schlechteren Zeiten auf einem guten Weg: „Wir freuen uns über eine stetig wachsende Jugendarbeit.“

Wer dem CVJM Remscheid nach dem Einbruch helfen möchte, schicke eine E-Mail an „info@cjvm-remscheid.de“ oder rufe in der Geschäftsstelle, Blumenstraße 25, Tel. (0 21 91)  2 14 14 an.

Ein Bild der Verwüstung hinterließen Einbrecher im Lenneper Jugendzentrum „Die Welle“. Wie die Polizei bestätigte waren bisher unbekannte Täter dort eingestiegen, hatten einige Dinge gestohlen und vor allem Teile der Einrichtung sowie Wände und Türen zerstört. 

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