Blog-Archiv

Coronavirus: Der Blog für Remscheid, Teil 5

Schnelltest auf dem Schützenplatz: Prof. Dr. Helmut Kaulhausen lässt die Probe in der Testlösung eine Minute einwirken. Foto: Roland Keusch
+
Corona-Schnelltests sind auf dem Schützenplatz in Remscheid möglich: Prof. Dr. Helmut Kaulhausen lässt die Probe in der Testlösung eine Minute einwirken (Archivbild).

Dieser Corona-Blog ist archiviert, hier können Sie unsere alten Meldungen nachlesen. Den Link zum neuen Blog finden Sie im Text.

+++DIESER CORONA-BLOG IST ARCHIVIERT+++

Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Meldungen ab 26.01.2021 rund um das Thema Corona in Remscheid finden Sie hier in unserem neuen Corona-Live-Blog für Remscheid.

Dies ist der fünfte Teil unseres Coronavirus-Blogs für Remscheid. Unsere älteren Blogs können Sie noch nachlesen: Hier finden Sie Teil 4, hier geht es zu Teil 3, hier geht es zum zweiten Blog und hier zum allerersten.

+++25. Januar, 7 Uhr+++ Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institutes

Remscheid. Der Inzidenzwert in Remscheid liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 97,9. Am gestrigen Sonntag bekamen demnach neun Menschen aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt. Um die Zahl der Neuninfektionen niedrig zu halten, gilt seit heute auch die neue Corona-Schutzverordnung. Demnach ist es unter anderem in Bussen, Arztpraxen und städtischen Dienstgebäuden Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen - also etwa eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske.

+++23. Januar, 13.30 Uhr+++ Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institutes

Remscheid. Der Inzidenzwert in Remscheid bleibt unter 100: Am heutigen Samstag gibt das Robert-Koch-Institut ihn mit 95,2 an. Demnach haben in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 106 Menschen aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt bekommen. Gestern waren es demnach 22. Zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus wurden registriert.

+++11.50 Uhr+++ Verschärfung der Corona-Schutzverordnung

Remscheid. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und Arztpraxen gilt die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Hierunter versteht man OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95/N95-Masken. Die bisherigen Alltagsmasken sind in den genannten Bereichen nicht mehr zulässig. Der Krisenstab der Stadt Remscheid appelliert, bei bestehender Maskenpflicht immer medizinische Masken zu tragen – auch dann, wenn die Verordnung lediglich Alltagsmasken vorschreibt. Resultierend aus den Änderungen der Coronaschutzverordnung und den entsprechenden Vorgaben des Arbeitsschutzes gilt auch für die Dienstgebäude der Stadt Remscheid ab dem 25. Januar die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Mitarbeiter und Besucher müssen dann auf den Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser, Gänge, Warteräume, Sanitäranlagen etc.) eine OP-Maske, eine FFP2-Maske oder eine KN95/N95-Maske tragen. In den jeweiligen Büros/ an den Arbeitsplätzen gelten die spezifischen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Für Besucher ohne entsprechende Masken werden diese - ebenso wie für die Mitarbeiter - zur Verfügung gestellt.

+++22. Januar, 7.20 Uhr+++ Inzidenzwert bleibt unter 100

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 181 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3240 positiv getestete Remscheider. 2942 Personen gelten als genesen, 117 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 374 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Der Inzidenzwert liegt in Remscheid mit 95,2 weiterhin unterhalb der Marke von 100. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 8 intensivpflichtige Behandlungen (6 beatmet).

+++17.46+++ Amtsarzt optimistisch: „Im Mai über das Gröbste hinweg“

Remscheid. Dr. Frank Neveling ist zuversichtlich: „Ich hoffe, nach Ostern, spätestens im Mai, sind wir über das Gröbste hinweg“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes. Die Impfkampagne, die Antikörperverteilung und letztlich das Wetter würden Sars-CoV-2 ausbremsen. Seit elf Monaten verfolgt Neveling mit seinem Team das Infektionsgeschehen in Remscheid und meldet die Daten ans Land. Dabei bedient er sich verschiedener Computerprogramme. Sormas zählt nicht dazu. Danach fragte im Hauptausschuss die CDU. Die Software zur Kontaktnachverfolgung soll in allen Gesundheitsämtern Standard sein. Ist sie aber nicht. Auch nicht in Remscheid. Warum nicht? Aus Nevelings Antwort lässt sich heraushören, dass er in den vergangenen elf Monaten schlicht anderes zu tun hatte, als ein neues Digitalpaket zu implementieren. Zumal: „Wir kommen mit unserer Software sehr gut zurecht.“ Eine andere Kritik der Christdemokraten nimmt der Chef des Gesundheitsamtes jedoch an: An zwei Sonntagen hatte seine Behörde auf die Weitergabe der Coronazahlen verzichtet. Ab sofort sollen sie wieder täglich gemeldet werden. ric

+++21. Januar, 11.50 Uhr +++ Drei weitere Tote – Inzidenzzahl unter 100 – Fehler in Infobrief

Remscheid. Wie die Stadt Remscheid meldet, sind drei weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben: zwei Remscheiderinnen im Alter von 74 und 67 sowie ein 95-jähriger Remscheider.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 169 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Die 7-Tage-Inzidenzzahl (Fälle letzte 7 Tage pro 100.000 Einwohner) beträgt 97,0. Damit gibt es insgesamt 3.225 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.939 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 117 Menschen sind verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 358 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Im Info-Brief an Remscheider Senioren zur Corona-Impfung steht ein falscher Termin: Der Impfbeginn wird dort auf den 1. Februar terminiert, doch er wurde in der Zwischenzeit auf den 8. Februar verschoben.

+++11.50 Uhr+++ Terminbuchungen für Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar 

Remscheid. Das Land NRW gibt Terminbuchungen für die Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar frei, teilt die Stadt Remscheid mit. Die Informationsschreiben von Gesundheitsminister Laumann und Oberbürgermeister Mast-Weisz dazu sind unterwegs. Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start.

Die aktuellen Corona-Zahlen für Remscheid: Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 147 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.940 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 351 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

+++20. Januar, 7.30 Uhr+++ Aktuelle Zahlen vom RKI - Ausgangssperre im Oberbergischen bleibt

Remscheid. Der Inzidenzwert in Remscheid liegt aktuell bei 101,5. Für gestern meldet das Robert-Koch-Institut 12 neu bestätigte Corona-Infektionen.

Im benachbarten Oberbergischen Kreis gilt weiterhin eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Seit gestern ist zwar die Beschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern aufgehoben worden - die anderen Beschränkungen gelten aber weiter. Dazu gehört die Ausgangssperre, die Beschränkung von Kontakten auch im Privaten sowie das Verbot von Präsenzgottesdiensten und eine FFP2-Maskenpflicht in Pflegeheimen. Die Kreisverwaltung hatte sie mit Blick auf die hohen Infektionszahlen im Kreisgebiet erlassen. Zeitweise lag der Inzidenzwert NRW-weit an der Spitze. Inzwischen hat sich die Entwicklung etwas verlangsamt. Heute gibt das Robert-Koch-Institut den Inzidenzwert fürs Oberbergische mit 152,2 an.

Die gestern diskutierte Verpflichtung der Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, wird auch in Remscheid kritisch gesehen: Arbeitgeber lehnen Recht auf Homeoffice ab

+++19. Januar, 7 Uhr+++ Land hebt 15-Kilometer-Regel fürs Oberbergische auf - erneut Todesfälle in Remscheid

Remscheid. Das Land hat in seiner neuen Corona-Schutzverordnung die Bewegungsbeschränkungen für den Oberbergischen Kreis aufgehoben. Das teilte die Kreisverwaltung in Gummersbach in der Nacht mit. Der Inzidenzwert fürs Oberbergische liegt aktuell bei 157,7 und damit deutlich unter der 200er-Marke. Gestern Abend hatte die Landesregierung eine neue Corona-Schutzverordnung veröffentlicht. Darin werden - anders als bisher - keine Kreise oder kreisfreien Städte mehr genannt, für die die 15-Kilometer-Regelung gilt.

Bedauerlicherweise gibt es erneut Todesfälle zu vermelden. Eine 94-jährige Remscheiderin und ein 81-jähriger Remscheider sind mit der Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 169 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3189 positiv getestete Remscheider. 2906 Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 429 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet). Für Remscheid meldet das Robert-Koch-Institut aktuell einen Inzidenzwert von 112,3.

Zu einem ungewöhnlichen Kontrolleinsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes war es am Wochenende gekommen: Party findet im Sana-Klinikum nicht statt

+++19.30Uhr+++ Wertstoffhof in Remscheid öffnet wieder

Remscheid. Ab Mittwoch ist der Wertstoffhof an der Solinger Straße wieder geöffnet. Es gelten aber neue Regeln.

+++19.05 Uhr+++ Über-80-Jährige erhalten Post vom OB

Remscheid. Für den kommenden Samstag dürfen alle Remscheiderinnen und Remscheider über 80 Jahren einen gemeinsamen Brief von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) erwarten. Es handelt sich um den Aufruf zur Impfung gegen das Coronavirus, die ab dem 1. Februar im Impfzentrum in der Sporthalle West möglich sein wird. Termine dazu gibt es ab nächsten Montag unter Tel. 0800 116 117 01 oder über die Internetseite www.116117.de. 465 Impfdosen pro Woche erwartet Guido Eul-Jordan, Amtsleiter der Feuerwehr, ab dem 1. Februar in Remscheid. „Der 466. Anrufer muss sich mithin weiter gedulden“, sagt Eul-Jordan, der für das Impfzentrum verantwortlich zeichnet. 112 weitere Impfdosen sind für die Kräfte im Rettungsdienst und ambulanten Pflegediensten vorgesehen. Bislang haben 1950 Remscheider die erste Dosis des Serums von Biontech/ Pfizer zum Schutz vor Sars-CoV-2 erhalten. „Wir können mehr, und wir können viel schneller“, sagt Guido Eul-Jordan. Wie andere Kommunen wartet Remscheid auf den Impfstoff. ric

+++18. Januar, 7.30 Uhr+++ Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes

Remscheid. Am gestrigen Sonntag hat lediglich ein Bürger aus Remscheid ein positives Corona-Testergebnis übermittelt bekommen. Die Inzidenzzahl gibt das Robert-Koch-Institut mit 109,6 an. Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind insgesamt 122 Remscheiderinnen und Remscheider positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

+++16.50 Uhr+++ Im Alloheim zum zweiten Mal geimpft

Remscheid. Als erste Alten- und Pflegeeinrichtung ist am Sonntag das Alloheim mit der zweiten Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffes versorgt worden. In dieser Einrichtung war am 27. Dezember mit der Impfoffensive gegen das Coronavirus begonnen worden. Darüber hinaus gab es im Alloheim eine Reihe von Erstimpfungen für Personen, die an der ersten Impfung nicht teilgenommen haben. Mit den am Sonntag gelieferten 150 Impfdosen versorgte das siebenköpfige Einsatzteam 47 Bewohner, 42 Mitarbeiter des Alloheims, 27 Rettungsdienst-Angehörige (Feuerwehr und Johanniter-Unfall-Hilfe), 27 Personen aus dem Bereich der Lebenshilfe (Menschen, die dort leben oder arbeiten) und sieben Mitarbeiter des Landhauses Laspert. AWe

+++17. Januar, 15.40 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 194 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3175 positiv getestete Remscheider. 2869 Personen gelten als genesen, 112 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 405 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Das RKI meldet einen Inzidenzwert von 108,7. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (5 beatmet).

+++16.45 Uhr+++ Weitere 280 Personen erstgeimpft

Remscheid. Die Immunisierung gegen Corona schreitet in Remscheid voran. Das erfolgreiche Fazit des heutigen Impftages liest sich so: 116 Bewohner sowie 164 Mitarbeiter der Alten- und Pflegeeinrichtung der Ev. Stiftung Tannenhof haben heute ihre erste Dosis des Biontech/ Pfizer-Impfstoffes erhalten. Die zweite Impfung erfolgt nach drei Wochen am 6. Februar. Vier Ärzte, drei Medizinische Fachangestellte (MFA), eine Führungskraft und eine Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr waren heute im Einsatz. Bis auf zwei unbrauchbare Dosen, die verworfen werden mussten, konnten alle gelieferten Impfdosen mit Unterstützung des Teams der Stiftung Tannenhof von 9 bis 14 Uhr routiniert und zügig verimpft werden. Morgen steht die Zweitimpfung in der Alloheim Seniorenresidenz an.

+++16. Januar, 10.30 Uhr+++ Die Corona-Zahlen für Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 206 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3160 positiv getestete Remscheider. 2842 Personen gelten als genesen, 112 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 396 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Auf dieser Basis gibt das RKI für Remscheid einen Inzidenzwert von 106,9 an. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (5 beatmet).

+++18.30 Uhr+++ In Remscheid sind weitere 162 Personen der Impfkategorie 1 geimpft

Remscheid. Unter der Leitung von Dr. Christoph Manske hat heute ein vierköpfiges Ärzteteam mit Unterstützung einer Führungskraft und einer Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr 162 Menschen der Impfkategorie 1 in Remscheid mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer erstgeimpft. In der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep haben 32 Bewohnerinnen und Bewohner den Coronaschutz erhalten, 130 Injektionen wurden Rettungskräften, Ärzten und Mitarbeitenden aus stationärer und ambulanter Altenpflege injiziert. Die Mammutaufgabe heute: Aufgrund einer Fehlinformation waren 162 Impfdosen in die Einrichtung Haus Lennep geliefert worden. Tatsächlich waren für die Einrichtung aber deutlich weniger Dosen angefordert worden, weil - wie öffentlich bekannt - ein Großteil von Bewohnerschaft und Mitarbeiterteam bereits die Coronainfektion durchlebt hatte und deswegen für die Schutzimpfung nicht mehr Frage kam. Die Folge: 15 Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich heute impfen, dazu 17 Mitarbeitende. Nun galt es, in kürzester Zeit weitere Personen der nach STIKO definierten Impfkategorie 1 zu organisieren, um den überschüssigen Impfstoff nicht verwerfen zu müssen. Das gelang. „Bemerkenswert hierbei war der großartige Einsatz der Feuerwehrleitung sowie der Heimleitung Jutta Berendes, die es in kürzester Zeit geschafft haben, die gelieferte Menge von 162 Impfdosen statt der angekündigten 42 Dosen zu verimpfen“, so Andrea Saniter, medizinische Leiterin des zentralen Impfzentrums Remscheid. Auf diese Weise wurde heute nicht nur im Haus Lennep geimpft. 58 Teammitglieder aus dem Rettungsdienst der Feuerwehr, 15 Rettungsdienstmitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), 9 der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), 7 der Notfallrettung Kießling, 2 Notärzte, 1 Impfarzt, 2 Mitarbeitende der Pflegeeinrichtung „Haus Herder Straße“ sowie 36 Angehörige von häuslichen Pflegediensten haben ihre erste Injektion erhalten.

Alle Personen erhalten am 5. Februar ihre Zweitimpfung.

+++15. Januar, 7.30 Uhr+++ Inzidenzwert pendelt sich ein

Remscheid. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle entwickelt sich in Remscheid langsamer als im NRW-Schnitt: Der Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 95,2. Landesweit liegt der Wert bei 128,0. Gestern haben 31 Bürger aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt bekommen. Die Zahl der Todesfälle an oder mit einer bestätigten Covid-19-Infektion stieg um zwei Fälle auf nun 112.

+++12.30 Uhr+++ Krankenhauspersonal wird ab dem 18. Januar geimpft

Remscheid. In seinem Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 vom 13. Januar hat das Land NRW weitere Regeln zur Impfung der Bevölkerung formuliert. Das Land Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch die wöchentlichen Impfdosen des Impfstoffes Biontech/ Pfizer mitgeteilt, die Remscheid im Zeitraum 1. Februar bis 28. März erhält. Mit den in Aussicht gestellten 465 Impfdosen pro Woche können ebenso viele Remscheider, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, in der Halle West ihre Erstimpfung erhalten. Weitere 112 Dosen des Impfstoffes erhält Remscheid wöchentlich zur Erstimpfung von Beschäftigten in Rettungsdiensten und ambulanten Pflegediensten. Sie gehören laut STIKO (Ständige Impfkommission) ebenfalls zur Impfkategorie 1. Die Verteilung des landesweit ab Februar zur Verfügung stehenden Impfstoffs auf die einzelnen Städte und Kreise erfolgt anhand des jeweiligen Anteils an der nordrhein-westfälischen Allgemeinbevölkerung. Berechnungsgrundlage für die wöchentlichen Impfstoffzuteilungen nach Remscheid ist die Remscheider Allgemeinbevölkerung mit 111.338 Menschen laut Statistischem Bundesamt, Stand 31.12.2019. Es ist die gleiche Zahl, die das Robert Koch-Institut zur Berechnung der 7-Tage-Inzidenz verwendet. Für die erste Coronaschutzimpfung des Krankenhauspersonals stellt das Land ab dem 18. Januar Impfstoff zur Verfügung. Eine Lieferung erfolgt über die koordinierenden Stellen der zentralen Impfzentren, denen die Krankenhäuser ab de, 13. Januar, ihren Bedarf melden. Die Impfungen erfolgen in Eigenregie in den Krankenhäusern. Die konkreten Impftermine für die kommende Woche in den Krankenhäusern befinden sich derzeit in der Abstimmung.

+++14. Januar, 8 Uhr+++ Inzidenzwert sinkt unter 100

Remscheid. Leider gibt es heute weitere Todesfälle zu vermelden. Zwei Remscheiderinnen im Alter von 85 und 86 sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 180 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3103 positiv getestete Remscheider. 2813 Personen gelten als genesen, 110 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 349 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Auf dieser Basis meldet das RKI für Remscheid einen Inzidenzwert von 92,5. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet).

+++8.30 Uhr+++ Ein weiterer Impftag ist abgeschlossen

Remscheid. Ein weiterer Impftag in Remscheid ist abgeschlossen: Am Dienstag wurden 64 Bewohner und 64 Mitarbeiter in der Stockder Stiftung geimpft, dazu Mitglieder des Impfteams und Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Das meldet die Stadt. Weiter geht die Impfaktion am Freitag, dann werden Bewohner und Mitarbeiter im Haus Lennep geimpft.

+++13. Januar, 7.30 Uhr+++ Zahl der Todesfälle steigt auf 107

Remscheid. Es gibt weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Fünf Remscheiderinnen im Alter von 90, 99, 90, 93 und 95 sowie ein 86-jähriger Remscheider sind zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar mit dem Coronavirus verstorben. Diese Mitteilungen wurden dem Gesundheitsamt erst jetzt durch meldepflichtige externe Stellen übermittelt.

Der Inzidenzwert in Remscheid pendelt sich derzeit auf niedrigem Niveau ein - Remscheid zählt aktuell zu den Gegenden in NRW, in denen es die geringste Zahl bestätigter Neuinfektionen gibt. Das Robert-Koch-Institut gibt den Inzidenzwert heute mit 108,7 an - während er im benachbarten Oberbergischen Kreis etwa bei 219,1 liegt. Am gestrigen Dienstag bekamen 22 Remscheider ein positives Testergebnis übermittelt. Allerdings ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet 107 Todesfälle seit Beginn der Pandemie.

+++17.40 Uhr+++ Impfung: Termin ab 25. Januar buchen

Remscheid. Ab übernächsten Montag sollen sich Menschen, die noch im Januar 80 Jahre werden oder älter sind, mit den erforderlichen zwei Impfterminen in den lokal installierten Impfzentren, in Remscheid die Halle West, ausstatten können.

Damit die Terminvergabe reibungslos funktioniert, hat das Land NRW entschieden, anstelle der öffentlich angekündigten bundesweiten Servicenummer 116 117 eine kostenfreie 0800-Hotline ab 25. Januar einzurichten. Außerdem können Termine online über das Internet gebucht werden. „Beide Kontakte werden noch bekannt gegeben“, teilt Stadtsprecherin Viola Juric mit.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat Kreise und Städte aufgefordert, ein Informationsschreiben an alle über 80-Jährigen für den Versand zum 23. Januar vorzubereiten. „In Remscheid sind diese Vorbereitungen im vollen Gange“, teilt Viola Juric mit. Alle zutreffenden Kontakte werden anhand der Einwohnermeldedatei ermittelt. Einer pünktlichen Information aller über 80-Jährigen stünde nichts entgegen.

Ein Wermutstropfen bleibt: Über-80-Jährige, die nicht ausreichend mobil sind, um die zentralen Impfzentren aufzusuchen, müssen sich gedulden. Der verfügbare Impfstoff der Firma Biontech/Pfizer kann nicht in häuslicher Umgebung verimpft werden, weil er hochempfindlich ist. Für ein Impfen zu Hause kommt daher nur ein weniger sensibler Impfstoff in Frage. Dieser ist allerdings noch nicht verfügbar. AWe

+++ 12. Januar, 10.45 Uhr+++ Weitere Todesfälle in Remscheid

Remscheid. Es gibt weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Eine Remscheiderin im Alter von 92 Jahren und ein 88-jähriger Remscheider sind mit der Corona-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 158 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.064 positiv getestete Remscheider. 2.804 Patienten gelten als genesen, 102 Menschen sind verstorben.

379 Personen befinden sich als als Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne.

+++7.30 Uhr+++ Die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes

Der Oberbergische Kreis weist derzeit den höchsten Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen auf: 239,7. Remscheid, Solingen und Wuppertal liegen hingegen unter der 200er-Marke. In Remscheid haben gestern 12 Personen ein positives Testergebnis übermittelt bekommen; der Inzidenzwert liegt bei 123,0. Ein weiterer Menschen ist an oder mit dem Coronavirus verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle auf 101 erhöht. Für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist das Robert-Koch-Institut seit vorgestern 12 weitere Todesfälle auf, in Wuppertal 16.

12. Januar, 7 Uhr+++ 15-Kilometer-Radius im Oberbergischen Kreis

Bürger im Oberbergischen Kreis dürfen sich ab sofort nur noch in einem 15-Kilometer-Radius außerhalb des Kreisgebietes bewegen. Der Oberbergische Kreis hat derzeit den NRW-weit höchsten Inzidenzwert - es ist also die Region in NRW mit der derzeit rasantesten Zunahme an bestätigten Corona-Fällen. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Inzidenzwert bei 239,7.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat daher die Einschränkung der Bewegungsfreiheit am gestrigen Montagabend beschlossen. Das bedeutet: Innerhalb des Kreisgebietes dürfen sich die Bürger frei bewegen. Ein Verlassen des Kreisgebietes ist aber nur in einem Radius von 15 Kilometern möglich. Die Regelung gilt zunächst bis 31. Januar. Die 15 Kilometer werden als Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatortes berechnet.

Der 15-Kilometer-Radius gilt allerdings nicht nur für das Hinausfahren aus dem Oberbergischen Kreis - sondern auch für das Hineinfahren, teilt das Land NRW mit. Remscheider dürfen also nur 15 Kilometer in den Oberbergischen Kreis hineinfahren. Auch hier werden die 15 Kilometer als Radius um den eigenen Heimatort - also die Remscheider Stadtgrenze - berechnet.

Ausnahmen gelten nur für besondere Sachverhalte wie die Fahrt zur Arbeit, enge Familienbesuche, Aufsuchen von Pflege- und Gesundheitsreinrichtungen etc. Wanderungen auf dem Panoramasteig oder Rodeltouren in den Schneelagen des Oberbergischen etwa sind damit für Auswärtige nicht mehr möglich.
 
Verstöße gegen die Coronaregionalverordnung werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet.

Lesen Sie auch: Verteilung der FFP2-Masken ist ins Stocken geraten 

+++11.30 Uhr+++ Meldung an das Robert-Koch-Institut für einen Tag ausgesetzt

Remscheid. In Absprache mit dem Remscheider Krisenstab hat das Remscheider Gesundheitsamt aus arbeitsorganisatorischen Gründen am gestrigen Sonntag die statistische Erhebung der aktuellen Infektionszahlen und deren Meldung an das Robert-Koch-Institut ausnahmsweise für einen Tag ausgesetzt.

Eine Nachmeldung der Zahlen erfolgt heute im Laufe des Tages gemeinsam mit den aktuellen Zahlen. Den nächsten Bericht zur aktuellen Gesundheitslage folgt morgen.

+++ 11. Januar, Inzidenz 292,2 - ab heute Ausgangssperre im Oberbergischen Kreis

Oberberg. Die Corona-Lage im Oberbergischen Kreis hat sich in den vergangenen Tagen so rasch entwickelt, dass im gesamten Kreisgebiet ab heute deutlich verschärfte Corona-Regeln gelten: Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr, Kontaktbeschränkung auf eine weitere Person (plus ggf. Kinder) auch im privaten Bereich, das Verbot aller Präsenz-Gottesdienste, Beerdigungen mit maximal 25 Teilnehmern sowie verpflichtende FFP2-Masken in Pflegeeinrichtungen.

Am gestrigen Sonntag lag der Inzidenzwert im Oberbergischen laut Kreisverwaltung bei 292,2. Die hohen Werte der Vortage seien leider keine Ausreißer. „Mittelfristig rechne ich nicht mit einer nachhaltigen Senkung der Inzidenz, wenn wir keine Maßnahmen ergreifen“, sagte Landrat Jochen Hagt am Sonntag. Das Infektionsgeschehen sei diffus. Hauptsächlich betriffen seien Erwachsene zwischen 20 und 69 Jahren. Etwa die Hälfte gehe auf das familiäre Umfeld zurück: „Ein Zusammenhang mit den zurückliegenden Feiertagen ist vor dem Hintergrund der Inkubationszeit sehr wahrscheinlich“, teilt der Oberbergische Kreis mit. Derzeit gibt es keine Ausbrüche im Zusammenhang mit Schulen. Der Lockdown zeigt in diesem Bereich Wirkung. Es gibt sehr vereinzelt Infektionen mit Bezug zu Kindertageseinrichtungen. Die Pflegeeinrichtungen im Oberbergischen Kreis sind moderat betroffen.

Im Austausch mit dem Landeszentrum Gesundheit wurde zudem widergespiegelt, dass der Oberbergische Kreis nach den Feiertagen seine Testkapazitäten vergleichsweise schnell wieder voll hochgefahren hat. Dies bedeutet, das mögliche Infektionsketten früh identifiziert wurden und die Dunkelziffer vermutlich niedrig liegt.

Ein Gottesdienstverbot war bereits vor Heiligabend für die besonders betroffenen Kommunen des Oberbergischen Kreises erlassen worden - auch Radevormwald. Daraufhin seien jedoch Ausweichbewegungen in andere Kommunen festgestellt worden, in denen das Verbot nicht galt. „Hierzu wurden die Gläubigen mitunter teilweise sogar ausdrücklich von Vertretern einzelner Religionsgemeinschaften - auch über die Medien – aufgefordert“, begründet der Kreis nun das generelle Verbot. Auch der katholische Pfarrer für Radevormwald und Hückeswagen hatte das Gottesdienstverbot für Radevormwald öffentlich kritisiert und die Gläubigen zur weiteren Ausübung ihres Glaubens aufgefordert. „Diese Entwicklung führte dazu, dass in den von dem Verbot nicht erfassten Kommunen das Infektionsrisiko anstieg, so dass ein kreisweites - bis zum 25.01.2021 befristetes - Verbot gerade in der jetzigen Situation das einzige geeignete Mittel ist, um die Ausweichbewegungen der Gläubigen und Menschenansammlungen zu verhindern.“ Beerdigungen dürfen mit maximal 25 Personen unter Beachtung aller Hygieneregeln wie 1,50 Meter Abstand, Handhygiene und Maske - möglichst FFP2 - stattfinden. 

+++17 Uhr+++ Vierter Impftag ist reibungslos verlaufen

Remscheid. Stadt und Feuerwehr sind zufrieden mit dem vierten Impftag in den Remscheider Senioreneinrichtungen am Samstag. „Anstatt der ursprünglich angeforderten 310 Dosen haben 318 Dosen des Biontech-Impfstoffs vier Remscheider Alten- und Pflegeheime erreicht. Die Einrichtungen waren bestens auf den Impftag vorbereitet“, sagt Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, der die Arbeitsgruppe „Impfstrategie in Remscheid“ des Corona-Krisenstabs leitet. Vier mobile Impfteams, unterstützt von Feuerwehr und Gesundheitsamt, impften insgesamt 162 Bewohner und 115 Mitarbeiter im CBT-Wohnhaus Katharinenstift, in der Evangelischen Stiftung Hephata Wohnen, in der Insanto Seniorenresidenz und im Landhaus im Laspert. Zwei Dosen musste verworfen werden, sie waren trüb.

Die restlichen 39 Impfdosen wurden fünf Mitgliedern der Impfteams und 34 Mitarbeitenden des Rettungsdienstes injiziert. Die zweite Dosis erhalten alle am 30. Januar. Nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde zwischenzeitlich sechs statt fünf Impfdosen pro Biontech-Ampulle genehmigt hat, gewinnt Remscheid seit Samstag aus einer Ampulle die gesteigerte Dosenzahl. Die genehmigte Erhöhung von fünf auf sechs Dosen gilt seit Freitag, 12 Uhr. Sie ändere allerdings nichts an der gelieferten Ampullenmenge, teilt Stadtsprecherin Viola Juric mit. Am Dienstag, 12. Januar, geht die Impfaktion weiter. Eine weitere Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung wird mit 138 Impfdosen des Biontech-Impfstoffs beliefert. Am selben Tag wird geimpft. -mw-

+++14 Uhr+++ Haus Lennep: Lage ist noch angespannt

Remscheid. Auch wenn sich die Infektionszahlen im Haus Lennep drastisch reduziert haben, ist die Senioreneinrichtung von einem normalen Alltag noch weit entfernt. „Die umfangreichen Auf- und Nacharbeiten werden uns noch lange beschäftigen“, sagt Jutta Berendes, Einrichtungsleiterin der Pflegeeinrichtungen Haus Lennep und Stockder-Stiftung. Aktuell sei noch eine Bewohnerin an Covid-19 im Haus Lennep erkrankt. 56 Bewohner seien nach überstandener Corona-Infektion aus der Quarantäne entlassen und nun in der Gesundungsphase.

Die Einrichtung musste im Dezember allerdings auch Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermelden. Drei Mitarbeiter sind derzeit mit einer Covid-19-Infektion in Quarantäne. Doch der Krankenstand sei weiter hoch. „Zusätzlich zu den normalen Allgemeinerkrankungen sind derzeit noch 16 Mitarbeiter nicht im Dienst. Bei 13 sind Quarantänezeiten zwar beendet und die eigene akute Infektion gilt als überstanden, doch viele leiden unter Folgeerscheinungen – und die Genesungswege verlaufen zum Teil langsam.“ Um die Infektionsentwicklung im Haus zu bremsen, wurden in den vergangenen 30 Tagen an die 100 Umzüge im Haus getätigt. Ohne den Einsatz der Bundeswehrsoldaten wäre dies nicht im Ansatz möglich gewesen, heißt es vom Haus Lennep. -mw-

+++ 10. Januar, 13 Uhr+++ 397 Remscheider in angeordneter Quarantäne

Remscheid. Wie das Remscheider Gesundheitsamt heute meldet, gibt es aktuell 177 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es in Remscheid insgesamt 3.052 positiv Getestete. 2.775 Remscheider gelten als genesen, 100 Menschen sind verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es darüber hinaus aktuell 397 Remscheider, die sich als Verdachtsfälle in angeordneter Quarantäne befinden. Nach wie vor sind die Testzahlen nur eingeschränkt aussagekräftig. Der Inzidenzwert, der lange gesunken ist, steigt aktuell in Remscheid wieder an - auf nun 131,1, berichtet das Robert-Koch-Institut. 

+++ 9. Januar, 14 Uhr+++ Zwei weitere Todesfälle in Remscheid

Remscheid. Die Zahl der Todesfälle an oder mit einer Corona-Infektion ist erneut gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet den 99. Todesfall für Remscheid. Zwei mit dem Coronavirus infizierte Remscheiderinnen im Alter von 87 und 94 Jahren sind verstorben.

Nach wie vor sind die Testzahlen nur eingeschränkt aussagekräftig. Der Inzidenzwert, der lange gesunken ist, steigt aktuell in Remscheid wieder an - auf nun 118,6, berichtet das Robert-Koch-Institut. 21 positive Testergebnisse kamen gestern in Remscheid hinzu, damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen nun bei 3.034.

+++15.45 Uhr+++ Corona verhindert Treffen auf Schloss Burg

Das Redaktionsgespräch von WZ, ST und RGA mit den bergischen Stadtchefs fand pandemiebedingt virtuell statt. 

Remscheid. 200 Besucher hatten am 6. Januar 2020 das erste Drei-Königs-Treffen der drei damaligen bergischen Oberbürgermeister Andreas Mucke, Tim Kurzbach und Burkhard Mast-Weisz im Rittersaal von Schloss Burg verfolgt. Westdeutsche Zeitung, Solinger Tageblatt, Remscheider General-Anzeiger und die Volksbank im Bergischen Land hatten zu dieser Premiere mit Moderator Horst Kläuser eingeladen. Zum Auftakt 2021 war eine Fortsetzung geplant, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.

Das Treffen am 6. Januar 2021 mit Muckes Nachfolger Uwe Schneidewind, Kurzbach und Mast-Weisz fand daher als virtuelles Interview statt. Die Stadtchefs stellten sich den Fragen von Stefan M. Kob (Chefredakteur ST und RGA) sowie den Lokalchefs Axel Richter (RGA) und Björn Boch (ST). Lothar Leuschen, Chefredakteur der WZ, war kurzfristig verhindert, steuerte aber Fragen bei. Das Treffen auf Schloss Burg soll zu einem späteren Zeitpunkt 2021 nachgeholt werden.

+++8. Januar, 7.30 Uhr+++ Inzidenz steigt wieder an

Remscheid. Nach wie vor sind die Testzahlen nur eingeschränkt aussagekräftig. Der Inzidenzwert, der lange gesunken ist, steigt aktuell in Remscheid wieder an - auf nun 99,7, berichtet das Robert-Koch-Institut. Dennoch weist Remscheid derzeit den niedrigsten Inzidenzwert für die Region auf. 30 positive Testergebnisse kamen gestern in Remscheid hinzu, damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen nun über der 3000er-Marke bei 3013.

+++19.50 Uhr+++ Schulen blicken Lockdown gelassen entgegen

Remscheids Schulen sind für den Lockdown gewappnet. Auf Erfahrungen im Distanzunterricht können alle nach zehn Monaten Corona zurückgreifen. Die zwei Tage Organisationszeit, die das Schulministerium kommenden Montag und Dienstag zugestanden hat, werden die meisten nicht mehr benötigen. Ab dem 11. Januar gehen Lehrer und Schüler vorerst bis zum 31. Januar auf Distanz.

+++17.45 Uhr+++ Impfung in den Heimen erfolgt nur mit Einwilligung

Remscheid. Die Ärzte dürfen die Spritze aber nur dann ansetzen, wenn eine entsprechende Einwilligung vorliegt. Doch schon in den nächsten Runden der Impfungen werden letztlich alle Remscheider, die sich impfen lassen wollen, eine entsprechende Erklärung abgeben müssen. Einen Vordruck einer solchen Einwilligung hat das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite veröffentlicht. 

zusammengegencorona.de/downloads

+++7. Januar, 7 Uhr+++ Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institutes / Vorbereitungen in Schulen

Remscheid. Erneut gibt es in Remscheid einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19: Ein 81-jähriger Remscheider ist verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Covid-19-Toten in Remscheid auf 98. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 160 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2983 positiv getestete Personen. 2725 Remscheider gelten als genesen. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 314 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 80,8. Allerdings ist nach wie vor unklar, wie aussagekräftig die derzeitigen Testzahlen sind: Über die Feiertage wurde weniger getestet. Vergleichbare Zahlen werden erst in einigen Tagen erwartet.

Unterdessen bereiten sich die Schulen auf den verschärften Lockdown ab Montag vor. Notbetreuung muss begründet werden: Land schränkt Schul- und Kitabetrieb ein

+++19.45 Uhr+++ Theater verschiebt Vorverkauf erneut

Remscheid. Nachdem sich Bund und Länder auf eine Fortführung des Lockdowns geeinigt haben, bleibt nun auch das Teo Otto Theater voraussichtlich bis 31. Januar geschlossen. Der Vorverkauf für die weiteren Monate soll nun am 2. Februar sowohl online als auch im Webshop starten. Aktuelle Hinweise gibt es im Internet.

+++16.50 Uhr+++ Pendler dürfen weiter kommen

Remscheid. Wer im Märkischen Kreis wohnt, aber in Remscheid arbeitet, wird auch weiterhin nach Remscheid fahren dürfen. Und zwar auch dann, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Märkischen Kreis bei 200 und mehr liegen sollte. „Es geht um die Reduzierung nicht nötiger Kontakte“, erklärt Jürgen Beckmann, Leiter des Remscheider Ordnungsamtes zu jenem 15-Kilometer-Bewegungsradius, den die Bewohner von Corona-Hotspots künftig einhalten sollen.

Was Bund und Länder beschlossen haben, sollen Ordnungsamt und Polizei kontrollieren. Dass sie künftig Autofahrer mit auswärtigen Kennzeichen in Remscheid aus dem Verkehr ziehen, hält Beckmann jedoch für unwahrscheinlich. „Hintergrund sind die Massen von Skifahrern und Rodlern in Sauerland und Eifel“, erklärt Beckmann. „Solche tagestouristischen Ausflüge sollen verhindert werden.“ Nun ist Remscheid nicht eben ein Hotspot für Tagestouristen. Die meisten Besucher kommen zur Arbeit oder sind auf Geschäftsreise. Praktische Auswirkungen dürfte es deshalb kaum geben. -ric-

+++16.15 Uhr+++ Kritik an schleppender Lieferung

Remscheid. Die Impfteams haben Zwangspause. Erst ab dem 17. Januar können sie ihre Arbeit wieder aufnehmen. Und dass auch nur, um den 1025 Bewohnern in den Alten- und Pflegeheimen, die bislang geimpft wurden, die zweite Dosis zu verabreichen. Wann und wie viele neue Chargen zur Impfung größerer Bevölkerungsgruppen in Remscheid ankommen, weiß beim Corona-Krisenstab derzeit niemand. Dennoch gilt: Ende Januar sollen sowohl alle Heime als auch das Klinikum durchgeimpft sein.

+++10.30 Uhr+++ Corona-Zahlen des Gesundheitsamtes

Remscheid. Drei weitere Remscheider sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Bei ihnen handelt es sich um drei Männer im Alter von 55, 62 und 88 Jahren. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 132 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2953 positiv getestete Remscheider. 2724 Personen gelten als genesen, 97 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 275 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

+++ 6. Januar, 7.30 Uhr+++ Zwei weitere Todesfälle in Remscheid

Remscheid. Die Zahl der Todesfälle an oder mit einer Corona-Infektion ist erneut gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet den 96. Todesfall für Remscheid. Gleichzeitig bleibt die Zahl der bestätigten Neuinfektionen derzeit weiter gering. Gestern bekamen 25 Bürger aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt. Die Inzidenzzahl in Remscheid ist die landesweit viertniedrigste mit 69,2. Allerdings ist nach wie vor unklar, wie aussagekräftig die derzeitigen Testzahlen sind: Über die Feiertage wurde weniger getestet. Vergleichbare Zahlen werden erst in einigen Tagen erwartet.

+++ 15.10 Uhr+++ Corona-Schutz nimmt langsam Konturen an

Remscheid. Es geht mit dem Impfen voran, wenngleich nur langsam. Das liegt am noch nicht ausreichend vorhandenen Impfstoff. „Zurzeit impfen wir Wenige mit wenig Impfstoff bei hohem Aufwand“, erklärt Remscheids Impf-Einsatzleiter Guido Eul-Jordan. Wenn es demnächst weitere Zulassungen über das tiefgekühlte Corona-Vakzin von Biontech/Pfizer hinaus geben wird, zum Beispiel den von der Firma Moderna, soll der Massenschutz Fahrt aufnehmen. Geimpft wird nach drei Wichtigkeitsstufen.

+++ 5. Januar, 8.30 Uhr+++ Zahlen sind derzeit niedrig

Remscheid. Gestern verzeichnete das Robert-Koch-Institut lediglich fünf bestätigte Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Remscheid. Allerdings könnte es sich um einen feiertagsbedingten Effekt handeln. Der im landesweiten Vergleich sehr niedrige Inzidenzwert von 80,8 ist deshalb nur eingeschränkt aussagekräftig. Erst in den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Zahlen tatsächlich so stark rückläufig sind, warnen Stadt und Robert-Koch-Institut.

+++ 19.20 Uhr+++ Theater: Vorverkauf erst später

Remscheid. Aufgrund der geltenden Corona-Schutzbestimmungen bleibt das Teo Otto Theater bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen. Der Vorverkauf beginnt wohl erst am 12. Januar sowohl online als auch an der Theaterkasse, teilt das Theater auf seiner Internetseite mit. Ursprünglich war der 5. Januar als Vorverkaufsstart geplant. Bis dahin könne es jedoch noch zu Terminänderungen oder zu einer Verlängerung der Schließung kommen. Für genauere Informationen empfiehlt es sich, auf die Website des Theaters zu schauen. „Wir können vor dem 12. Januar leider keine Bestellungen entgegennehmen“, heißt es vom Team.

+++ 4. Januar, 6.30 Uhr+++ Corona-Situation in den Kliniken

Remscheid. Am gestrigen Sonntag haben 15 Bürger aus Remscheid ein positives Corona-Testergebnis übermittelt bekommen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen steigt damit auf 2923, berichtet das Robert-Koch-Institut. Der Inzidenzwert liegt laut RKI derzeit bei 95,2 - allerdings ist dieser Wert nicht vergleichbar, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde. Erst in einigen Tagen wird es wieder vergleichbare und damit aussagekräftige Werte geben.

In den Kliniken im Bergischen Land steigt die Zahl der Beatmungspatienten unterdessen deutlich an: Im Bergischen Städtedreieck müssen laut Divi-Intensivregister derzeit 35 Patienten beatmet werden (in Remscheid vier, in Solingen 15, in Wuppertal 16).

+++14.50 Uhr+++ Die Corona-Zahlen für Remscheid

Remscheid. Leider gibt es in Zusammenhang mit Corona ein weiteres Todesopfer: Ein 67-jähriger Remscheider ist mit einer Coronainfektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 128 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2908 positiv getestete Remscheider. 2686 Personen gelten als genesen, 94 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 350 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Auf dieser Grundlage meldet das RKI für Remscheid einen Inzidenzwert von 81,7.

Hinweis: Der vergleichsweise niedrige Inzidenzwert ist trügerisch, weil an den Feiertagen deutlich weniger getestet wurde. Erst im Laufe der kommenden Woche werden die Zahlen wieder belastbar sein.

+++3. Januar, 14.35 Uhr+++ Ordnungsdienst erlässt 471 Bußgeldbescheide

Remscheid. Im zweiten Halbjahr wurden beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Remscheid (KOD) 24 Mitarbeiter im Außendienst eingesetzt, in der Leitstelle 6. Ab 2021 wird das Personal um weitere vier aufgestockt. Unter der Tel. 16 9000 gehen 50 bis 60 Anrufe pro Tag ein, nach jeder Änderung der Corona-Schutzverordnung jeweils über 100. Die Ordnungsbehörde erteilte bislang 318 Platzverweise. Einschließlich der Anzeigen durch die Polizei wurden 1 034 Bußgeldverfahren eingeleitet. Davon wurden 221 Verfahren mit einem Verwarngeld (50 Euro) abgeschlossen, in 471 Fällen wurde ein Bußgeldbescheid (50 bis 2 000 Euro) erlassen. Insgesamt erstellte der KOD 1825 Dokumentationen seiner Einsätze.

+++2. Januar 2021, 13.50 Uhr+++ Zurzeit 149 Infizierte in Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 149 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2904 positiv getestete Remscheider. 2662 Personen gelten als genesen, 93 Menschen sind verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 375 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Auf dieser Grundlage meldet das Robert Koch Institut (RKI) für Remscheid einen Inzidenzwert von 80,8. Hinweis: Der vergleichsweise niedrige Inzidenzwert ist trügerisch, weil an den Feiertagen deutlich weniger getestet wurde. Erst im Laufe der kommenden Woche werden die Zahlen wieder belastbar sein.

+++18.10 Uhr+++ Dritter Corona-Impftag in Remscheid erfolgreich beendet

Remscheid. Pünktlich zum Jahresende konnte heute der dritte Corona-Impftag für Remscheid erfolgreich beendet werden. Im Laufe des Tages wurden insgesamt 255 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 180 Mitarbeiter, die eine Zustimmung zur Impfung gegeben hatten, der folgenden Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft: Lebenshilfe, AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum, Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“, Senioren- Und Pflegeheim „Haus am Park“, Diakonie Bliedinghausen, 365 Grad, Tagespflege Hand in Hand, Hartmann Wohngruppe Tillmanns‘sche Häuser.

Insgesamt wurden 435 Dosen Impfstoff direkt in die Einrichtungen geliefert, 430 wie ursprünglich angekündigt und fünf als fehlende 2. Nachlieferung vom ersten Impftag. In den Einrichtungen wurde in eigens eingerichteten Impfstraßen durch mobile Impfteams geimpft. Wer Geimpft wurde, hat zudem den verbindlichen 2. Impftermin genannt bekommen, mit dem dann eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht werden soll.

Die mobilen Impfteams, die heute aus 16 Impfärzten unter der Leitung von Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestanden, wurden vor Ort unterstützt durch vier Führungsdienste und zwei Mitarbeiter der Feuerwehr Remscheid und vier Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid. Für die jetzt versorgten Einrichtungen gilt nun, alles daran zu setzen, dass bis zum Nachimpftermin in 21 Tagen keine weiteren Infektionen ausbrechen, denn dies würde eine zweite Impfung unter Umständen unmöglich machen.

Remscheid: Termine für die Zweitimpfungen

Das genaue Datum der nächsten Impfstofflieferung für Remscheid ist derweil noch nicht bekannt. Fest stehen aber die vereinbarten Zweitimpfungen am 17., 20. und 21.01.2021.

+++13.40 Uhr+++ Impfungen haben planmäßig begonnen

Remscheid. Die für heute angekündigten Impfungen in weiteren Alten- und Pflegeeinrichtungen haben heute Vormittag planmäßig begonnen.

+++ 31. Dezember, 13 Uhr+++ Drei weitere Todesfälle - RKI-Zahlen weichen ab

Remscheid. Es gibt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu vermelden. Ein Remscheider (76 Jahre) und zwei Remscheiderinnen (77 und 81 Jahre) sind mit einer Coronainfektion verstorben.

Laut Remscheider Gesundheitsamt gibt es aktuell 177 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.886 positiv getestete Remscheider. 2.616 Patienten gelten als genesen. 93 Menschen sind verstorben. 391 Personen gelten als Verdachtsfälle und stehen unter häuslicher Quarantäne.

Die durch das RKI für heute vermeldeten Zahlen für Remscheid beinhalten nicht die aktuelle Meldung der Stadt. Die RKI-Zahlen weichen daher von den Angaben der Stadt ab. Auf entsprechende Fehlmeldungen weist das RKI auf seiner Seite hin.

+++17 Uhr+++ Impfungen: Polizei warnt vor Betrügern

Remscheid. Die Polizei warnt vor Trickbetrügern, die in der aktuellen Corona-Pandemie Nutzen aus Angst und Unsicherheit ihrer Opfer ziehen wollen. Die Täter setzen dabei insbesondere psychologische Mittel ein, um Geld oder Wertgegenstände zu erlangen, heißt es in einer Mitteilung von heute.

Remscheid: Betrüger sind aktiv

In einigen Fällen böten Betrüger einen Corona-Impfstoff eines bekannten Herstellers am Telefon an. Allerdings werde der Impfstoff nicht auf dem freien Markt verkauft, darauf weist die Polizei hin und betont, dass es in der kommenden Zeit vermehrt zu solchen Anrufen kommen könnte. Sie empfiehlt, sich bei versuchtem Impfstoffverkauf per Telefon nicht in ein Gespräch verwickeln zu lassen und sofort aufzulegen. Auch sollte niemand Fremdes in die Wohnung gelassen werden. Wer Zweifel haben sollte oder bereits Opfer geworden sei, sollte sich umgehend bei der Polizei melden.

+++14 Uhr+++ AOK bietet Corona-Impfhotline an

Remscheid. Mit dem Start der ersten Corona-Impfungen bietet die AOK Regionaldirektion Wuppertal – Remscheid – Solingen Versicherten eine Hotline speziell zu diesem Thema an. Unter der kostenfreien bundesweiten Servicenummer Tel. (08 00) 0 32 63 00 informiert ein 55-köpfiges Team aus Ärzten und medizinischem Fachpersonal rund um die Uhr zum Beispiel zur Wirkungsweise des Impfstoffes, zur geplanten Reihenfolge und zu Zentren. Mit zunehmender Verfügbarkeit von Infos soll das Angebot der Hotline nach und nach erweitert werden.

+++ 30. Dezember, 7.30 Uhr+++Weiterer Todesfall - Inzidenzwert sinkt nicht

Remscheid. 28 bestätigte Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung - diese Zahlen meldet das Robert-Koch-Institut aktuell für Remscheid. Ein 79-jähriger Remscheider ist mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf insgesamt 90 seit Beginn der Pandemie. 28 Remscheider bekamen gestern ein positives Coronatest-Ergebnis übermittelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen steigt damit auf 2866. Der Inzidenzwert liegt damit bei 118,6 - wobei das RKI darauf hinweist, dass aufgrund der Feiertage deutlich weniger getestet wird. Die Zahlen sind somit nur bedingt aussagekräftig.

+++ 29. Dezember, 7.30 Uhr+++ 14 Todesfälle im bergischen Städtedreieck

Remscheid. Nach wie vor sind die Neuinfektionszahlen aufgrund der Feiertage nicht vergleichbar. Gestern bekamen 21 Remscheiderinnen und Remscheider ein positives Testergebnis, der Inzidenzwert für die Entwicklung innerhalb einer Woche liegt bei 115. Die Zahl der Todesfälle im Bergischen Städtedreieck ist gestern um 14 gestiegen. In Remscheid gab es einen weiteren Todesfall, ein 80-jähriger Remscheider ist mit einer Coronainfektion verstorben. 465 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

+++ 28. Dezember, 7.30 Uhr+++ Ein weiterer Todesfall

Da während der Feiertage deutlich weniger getestet wurde, ist der Inzidenzwert weiter gesunken. Derzeit liegt er laut Robert-Koch-Institut bei 108,7. Am Sonntag bekamen zwei Bürger aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt. Allerdings gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu vermelden. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 88. Im Sana-Klinikum müssen derzeit laut Divi-Intensivregister acht Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut werden; drei von ihnen müssen beatmet werden.

+++ 20.35 Uhr+++ Impf-Start in Remscheid ist geglückt

Remscheid. Am Sonntag wurden in der Senioren-Residenz Alloheim an der Burger Straße 120 Dosen des ersten zugelassenen Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus an Bewohner und Mitarbeiter sowie Mitarbeiter anderer Pflegeeinrichtungen verabreicht. „Das hat super geklappt“, fasste Dr. Bettina Stiel-Reifenrath, Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Remscheid, das Ergebnis des ersten Impf-Tages am Abend zusammen.

+++27. Dezember, 18 Uhr+++ Inzidenzwert sinkt weiter

Remscheid. Laut Remscheider Gesundheitsamt gibt es aktuell 229 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.815 positiv Getestete. 2.499 Patienten sind genesen, 87 Menschen verstorben. 465 Personen gelten als Verdachtsfälle und stehen unter häuslicher Quarantäne.

Der Inzidenzwert ist laut Robert-Koch-Institut gesunken und liegt aktuell bei 115,9

+++ 11.45 Uhr+++ Nur 1.040 werden im Januar geimpft

Remscheid. Die Stadt Remscheid korrigiert ihre Aussage, wonach bis Ende Januar 2.080 Remscheiderinnen und Remscheider gegen Sars-CoV-2 geimpft sind. Tatsächlich werden es noch weniger sein, nämlich nur 1.040. Der Grund: Das Serum muss zwei Mal verimpft werden. Am Dienstag war der Corona-Krisenstab davon ausgegangen, dass für die 2.080 Dosen, die das NRW-Gesundheitsministerium in der ersten Auslieferungswelle angekündigt hat, noch einmal die gleiche Menge an zentraler Stelle eingelagert wird, um dann drei Wochen nach der ersten Impfung verabreicht zu werden. Tatsächlich ist das nicht der Fall, sondern die 2.080 Dosen, die Remscheid bis Ende Januar in sechs Lieferungen angekündigt wurden, sind für 1.040 Menschen bestimmt.

Remscheid: 7950 sollen als erstes geimpft werden

Insgesamt zählen in Remscheid knapp 7950 Menschen zu dem Personenkreis, der als erstes geimpft werden soll. Es handelt sich um die Remscheiderinnen und Remscheider, die älter als 80 Jahre sind. Die ersten sollen am Sonntag, 27. Dezember, geimpft werden. Die meisten von ihnen werden das Serum frühestens im Februar erhalten.

+++26. Dezember, 11.40 Uhr+++ Weiterer Todesfall in Remscheid

Remscheid. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid meldet das Robert-Koch-Institut für Remscheid: Ein 88-jähriger Remscheider ist mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit ist die Zahl der Todesfälle in Remscheid auf 87 angestiegen. Zugleich gab es gestern drei bestätigte Neuinfektionen in Remscheid. Die Wocheninzidenz liegt laut RKI aktuell bei 123,9. 

Das Gesundheitsamt meldet heute 258 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.802 positiv getestete Remscheider. 2.457 Patienten sind mittlerweile genesen. 633 Personen gelten als Verdachtsfälle und stehen unter häuslicher Quarantäne.

+++25. Dezember, 14.50 Uhr+++ Sieben Todesfälle in Remscheid

Remscheid. Tragischerweise sind am 1. Weihnachtstag sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Drei Frauen im Alter von 88, 83 und 93, zwei 84-Jährige sowie ein 78-jähriger und ein 82-jähriger Remscheider sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 299 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2799 positiv getestete Remscheider. 2414 Personen gelten als genesen, 86 Menschen sind leider verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 159,68. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 783 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet).

+++12.25 Uhr+++Ministerium passt Besuchsregeln in Altenheimen an+++

Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, hat das NRW-Gesundheitsministerium die Besuchsregeln für Altenheime verändert. „In der Allgemeinverfügung vom 23. Dezember schreibt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun unter Punkt 2.5 fest, dass Besucherinnen und Besuchern der Zutritt in die Einrichtung zu verweigern ist, wenn sie eine PoC-Testung ablehnen“, heißt es.

Nur wenn medizinische Gründe glaubhaft gemacht werden könnten oder nachgewiesen wird, dass innerhalb von 72 Stunden vor dem Besuch bereits eine PoC-Testung mit negativem Ergebnis durchgeführt worden ist, ist eine Ausnahme möglich. Der Remscheider Krisenstab hatte die seit 21. Dezember geltenden Regeln, wonach keine Testpflicht besteht, scharf kritisiert.

+++24. Dezember, 12.20 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Remscheid+++

Der Inzidenzwert ist in Remscheid weiter gesunken - auf 157,2. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 268 Remscheider, die mit Covid-19 infiziert sind. Seit Beginn der Pandemie wurden in Remscheid 2762 bestätigte Fälle gemeldet. 79 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

+++18 Uhr+++ Gesundheitsminister überrascht mit neuer Besuchsregel für Altenheime

19 Menschen sind seit dem Corona-Ausbruch Anfang Dezember im Haus Lennep am beziehungsweise mit dem Virus verstorben. Wer das Altenheim betreten möchte, muss sich deshalb einem Schnelltest unterziehen. Das gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Dienstbeginn und das gilt für jeden Besucher. Doch jetzt überraschte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit einer neuen Allgemeinverfügung. Danach darf ab sofort jeder die Heime betreten. Auch, wer den Schnelltest am Eingang ablehnt.

+++23. Dezember, 7.30 Uhr+++ Inzidenzwert sinkt

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 260 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2733 positiv getestete Remscheider. 2.395 Personen gelten als genesen, 78 Menschen sind leider verstorben. Der Inzidenzwert ist laut Robert-Koch-Institut signifikant gesunken - und liegt aktuell bei 175,1. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 918 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.
Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet).

+++15.10 Uhr+++Voraussichtliche Zahl der Impfdosen für Remscheid bis Ende Januar 2021

Remscheid. Heute erreichten den Corona-Krisenstab der Stadt Remscheid die konkreten Zahlen zu den Lieferungen des BioNTech-Impfoffs. Demnach kann Remscheid bis Ende Januar 2021 mit insgesamt 2080 Dosen in 6 Lieferungen rechnen. Aufgrund der für den 27. Dezember zunächst sehr limitiert zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge hat sich das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) entschieden, allen Kreisen und kreisfreien Städten unabhängig von der jeweiligen Bevölkerungszahl 180 Impfdosen zuzuweisen. Die anschließenden Liefermengen werden dann anhand des Bevölkerungsschlüssels der Personen ab 80 Jahren auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. 50 Prozent der Lieferungen werden als Reserve für die 2. Impfung beim MAGS im Zentrallager verwahrt. Grund hierfür ist: Der Biontec/Pfizer-Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Angesichts dieser Verteilungsregelung erhält Remscheid mit 7944 über 80-Jährigen am 26. Dezember 180 Dosen, am 28. und 30. Dezember jeweils 430 Dosen, am 17. Januar 2021 180 und am 19. und 21. Januar jeweils erneut 430 Impfdosen. Die angelieferten Dosen sind für die Verimpfung am jeweiligen Folgetag bestimmt. Die Impfstrategie der Stadt Remscheid orientiert sich an den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung. Hiernach werden zunächst Bewohner von Alten- und Pflegeheimen ab dem 27. Dezember geimpft. Diese Personen gehören der obersten Impfpriorität an. Zu dieser Gruppe gehören auch über 80-jährige Menschen. Sie werden später im Impfzentrum in der Sporthalle West im Stadtteil Reinshagen geimpft. Ab wann die Impfungen im Impfzentrum starten können, hängt von der weiteren Impfstoffverfügbarkeit ab. Aufgrund der stark limitierten Verfügbarkeit in der ersten Auslieferungswelle wurde verfügt, den Impfstoff zunächst an Bewohner in Altenheimen zu verimpfen. Die Stadt Remscheid wird regelmäßig den aktuellen Sachstand berichten und eine öffentliche Information verbreiten, sobald sich die ersten Zielgruppen außerhalb der Remscheider Alten- und Pflegeheime impfen lassen können. Die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117 für den Terminservice wird erst freigeschaltet, wenn der zugelassene Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

+++14.40 Uhr+++ Polizei warnt vor Betrügern in Zusammenhang mit Corona-Impfstoff

Remscheid. Polizei und der Corona-Krisenstab der Stadt Remscheid warnen vor Impfstoffbetrügern am Telefon. Danach meldeten sich bislang unbekannte Anrufer bei älteren Remscheidern und boten ihnen Impfstoff an, der allerdings zu bezahlen sei. Laut Krisenstab verlangten die Anrufer mehrere tausend Euro pro Dosis. Die Stadt Remscheid weist darauf hin, dass es keinen Impfstoff gegen Geld gibt. Die Impfung gegen das Coronavirus wird für alle kostenfrei sein - unabhängig von der Frage, wo die Menschen versichert sind. Bei verdächtigen Anrufen sollten die Menschen umgehend die Polizei anrufen und den Vorfall zur Anzeige bringen. ric

+++12.10 Uhr+++ Corona: Tests vor Weihnachten sind möglich

Remscheid. Sich vor Weihnachten schnell testen lassen, um bei Verwandtschaftsbesuchen auf Nummer sicher zu gehen. Die beiden Teststationen in Remscheid ermöglichen dies. Wer den etwas präziseren PCR-Test wünscht, kann diesen im Corona-Walk-In des Laborinstituts Zotz Klimas an der oberen Allee am Mittwoch von 8 bis 17 Uhr vornehmen lassen. Heiligabend und an den beiden Feiertagen danach ist von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Das Ergebnis gibt es innerhalb von 36 Stunden auf der App. Die Kosten für Selbstzahler liegen bei 75 Euro, nur mit EC-Karte. Der Drive-In am Schützenplatz hat am Mittwoch von 8 bis 13 Uhr geöffnet. „Ursprünglich wollten wir nur bis 22. Dezember auflassen, aber es haben sich Weihnachts-Schnelltester angekündigt, die direkt vor dem Fest Gewissheit haben wollen“, erklärt Professor Dr. Helmut Kaulhausen, der medizinische Geschäftsführer.

+++22. Dezember, 7 Uhr+++ Drei Todesfälle weitere Todesfälle

Remscheid. Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion meldet das Robert-Koch-Institut heute. Damit sind in Remscheid seit Beginn der Pandemie 78 Menschen an oder mit dem Virus verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 267 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2708 positiv getestete Remscheider. 2363 Personen gelten als genesen. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid einen Inzidenzwert von 204,8. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1000 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet).

+++21. Dezember, 12 Uhr+++ Zwei Todesfälle, Inzidenzwert wieder über 200

Remscheid. Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung meldet das Robert-Koch-Institut für Remscheid. Damit ist die Zahl der Corona-Toten im Stadtgebiet innerhalb einer Woche um 27 gestiegen.

17 Remscheider bekamen gestern ein positives Testergebnis übermittelt. Die Wocheninzidenz liegt damit wieder über 200 - nun bei 203,0. Einmalig war diese Zahl am Sonntag knapp unter die 200er-Marke gesunken.

+++20. Dezember, 10.30 Uhr+++ Weiterer Todesfall - Inzidenz sinkt unter 200

Remscheid. Erneut meldet das Robert-Koch-Institut einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung in Remscheid. Nach Angaben der Stadt Remscheid handelt es sich um einen 86-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 73.

Am gestrigen Samstag bekamen zudem 25 Bürger aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt. Aktuell sind 289 Remscheiderinnen und Remscheider an Covid-19 erkrankt. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen auf 2681 seit Beginn der Pandemie. Der Inzidenzwert sinkt damit erstmals wieder unter die Schwelle von 200 - aktuell liegt er bei 195,8.

Zusätzlich gibt es am heutigen Sonntag 843 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 25 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 3 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet).

+++16.15 Uhr+++ Meinung: Die Pandemie eignet sich nicht zum Profilgewinn

Remscheid. Zu einer Sondersitzung kam der Sozialausschuss in dieser Woche zusammen. Darin hatte Dietmar Volk, seit der Kommunalwahl am 13. September gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, viele Fragen an die Stadtverwaltung gerichtet. Die antwortete schriftlich und umfangreich, womit es dann eigentlich hätte gut sein können. War es aus Volks Sicht aber nicht. Und so konterte der Christdemokrat mit weiteren Fragen, vor allem aber mit allgemeingültigen An- und Bemerkungen, ohne dass er konkret hätte sagen können, was die Mitglieder des Krisenstabes der Stadt Remscheid in der Pandemie denn eigentlich falsch gemacht haben beziehungsweise was sie falsch machen.

Axel Richter findet: Hier wird seitens der Christdemokraten beinahe zwanghaft nach dem Haar in der Suppe gesucht. Dabei macht der Krisenstab seinen Job in der Pandemie alles in allem gut. Lesen Sie hier den kompletten Kommentar des RGA-Lokalchefs.

+++12.45 Uhr+++ 290 Remscheider sind nachgewiesen infiziert

Remscheid. Aktuell sind 290 Remscheider nachweislich mit Covid-19 infiziert. Die Krankenhäuser vermelden 25 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter drei intensivpflichtige Patienten (zwei Beatmungen). Das teilt die Stadt Remscheid mit. Wie bereits am Morgen vermeldet, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut derzeit bei 203. Seit Beginn der Pandemie wurden 2656 Remscheider positiv getestet. 2294 gelten als genesen, 72 Menschen sind verstorben. Bei den heute gemeldeten Todesopfern handelt es sich um eine 95-jährige Remscheiderin und einen 90-jährigen Remscheider.

930 Remscheider befinden sich derzeit als Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne. Darunter befinden sich auch 14 Kinder, die die Kita der Evangelischen Stiftung Tannenhof besuchen. In der dortigen Gruppe Grashüpfer hat es einen Infektionsfall gegeben, erklärt die Stadt.

+++19. Dezember, 8 Uhr+++ Inzidenz liegt bei 203 - Zwei weitere Todesfälle

Remscheid. 36 Remscheider haben gestern ein positives Covid-19-Testergebnis erhalten. Das zeigen aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner gerechnet, am Samstag bei 203.

Darüber hinaus sind in Remscheid zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind 72 Remscheider mit einer Corona-Infektion gestorben.

+++11.52 Uhr+++ Open-Air-Gottesdienste sind abgesagt

Remscheid. Die für Heiligabend geplanten Open-Air-Gottesdienste auf dem Remscheider Schützenplatz sind abgesagt. Die Evangelischen Kirchengemeinden, die daran beteiligt waren, reagieren damit auf das aktuelle Infektionsgeschehen in Remscheid. Statt der zwei geplanten Veranstaltungen unter freiem Himmel mit jeweils bis zu 500 Besuchern soll es zwei Heiligabend-Gottesdienste in der Lutherkirche geben, die als Livestream ins Internet gestellt werden. Die Evangelische Auferstehungsgemeinde hat zwischenzeitlich alle Präsenzgottesdienste abgesagt. Weitere Informationen zu den kirchlichen Veranstaltungen über Weihnachten sollen in Kürze folgen. ric

+++11.47 Uhr+++ Impfstart in Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtungen ab dem 27. Dezember

Remscheid. Die Zulassung des Impfstoffes der Firma Biontech durch die Europäische Arzneimittelagentur gilt als sicher, genauso wie der Impfstart nach den Weihnachtsfeiertagen ab dem 27. Dezember. Die ersten Remscheider Alten- und Pflegeinrichtungen wurden deswegen von der kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein dazu aufgefordert, alle erforderlichen Vorbereitungen zum Impfstart innerhalb der Einrichtung zu treffen. Denn mit der Impfung der vulnerablem Gruppen in Pflegeeinrichtungen werden diese zu eigenen kleinen Impfzentren mit allen Qualitätsmerkmalen, die hierfür erforderlich sind. So legen auch sie kleine Impfstraßen an und halten Aufenthaltsflächen für die Zeit nach der Verimpfung vor. Weil der Impfstoff auf direktem Wege – und nicht über das Impfzentrum in der Halle West – von zentraler Stelle an sie ausgeliefert wird, müssen auch sie beispielsweise einen Vorbereitungsraum für die Aufbereitung des Impfstoffes vorhalten. Geimpft wird durch mobile Impfteams wahlweise im Zeitraum 27. bis 31. Dezember (Hinweis: Aus Sicherheitsgründen werden die Einrichtungsnamen nicht öffentlich gemacht.).
Der medizinische Leiter des Impfzentrums Dr. Kohlmeyer wird aus persönlichen Gründen diese Aufgabe nicht übernehmen können. An seine Stelle tritt die Remscheider Ärztin Andrea Saniter, die sich heute dem Krisenstab vorgestellt hat.

+++11.45 Uhr+++ Bundeswehr verlängert ihren Hilfeeinsatz in Haus Lennep

Remscheid. Auf Einrichtungswunsch hat die Stadt Remscheid heute eine Verlängerung der Unterstützung der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep bis zum 4. Januar beantragt. Seit dem 12. Dezember sind dort sechs Bundeswehrsoldaten im Zwei-Schicht-System zur Unterstützung von nicht-pflegerischen Tätigkeiten im Einsatz. Nach einem Corona-Ausbruch war es zu etlichen Quarantänen innerhalb des Pflege- und Betreuungspersonals gekommen.

+++18. Dezember, 7 Uhr+++ 20 Todesfälle innerhalb einer Woche

Remscheid. In Zusammenhang mit Corona gibt es in Remscheid sieben weitere Todesopfer: Drei Remscheiderinnen (90, 81, 75 Jahre) und vier Remscheider (93, 80, 84, 72 Jahre) sind verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 345 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2620 positiv getestete Remscheider. 2205 Personen gelten als genesen, 70 Menschen sind leider verstorben. Der Inzidenzwert liegt zurzeit bei 201,2. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 884 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 25 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 3 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet).

+++18.45 Uhr+++ Weitere Menschen sterben mit Covid-19

Remscheid. Im Haus Lennep sind drei weitere Bewohner an beziehungsweise mit Covid-19 gestorben. Der Corona-Krisenstab meldet darüber hinaus den Tod eines 62-jährigen Remscheiders. Die offizielle Zahl der Corona-Opfer stieg auf 63. Tatsächlich müssten es mindestens 64 sein, aufgrund von Verzögerungen bei der Datenübertragung ist die Zahl nicht vollständig.

Remscheid: Drei Patienten müssen beatmet werden

Von den 20 Covid-Patienten, die sich derzeit im Krankenhaus befinden, liegen vier auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt 311 Covid-Erkrankte. Dazu befinden sich 883 weitere Remscheider in Quarantäne. Darunter sind 100 Kinder der Grundschule Freiherr vom Stein. Zudem meldet die Stadt einen weiteren Infektionsfall an der Kindertagesstätte Lüttringhauser Straße.

Im Haus Lennep, das besonder von Sars-CoV-2 betroffen ist, leben aktuell 52 Bewohnerinnen und Bewohner mit einem positiven Testergebnis. Fünf von ihnen befinden sich im Krankenhaus. Darüber hinaus sind 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infiziert.

Angesichts des Infektionsgeschehens hat die Evangelische Kirchengemeinde Lennep ihre Gottesdienste zu Weihnachten abgesagt. Ob die in Remscheid geplanten Open-air-Veranstaltungen stattfinden oder nicht, ist nach wie vor unklar. Die Gemeinden beraten sich noch. Möglich sind sie ohnehin nur bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 200. Die Katholische Kirchengemeinde St. Suitbertus hält unterdessen an ihren Gottesdiensten fest. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich zuvor anmelden. -ric-

www.suitbertus-remscheid.de

+++18.15 Uhr+++ Remscheider Krisenstab wartet auf Signal für Impfstart

Remscheid. Ab dem 27. Dezember soll geimpft werden, auch in Remscheid. „Ich warte nahezu stündlich auf die Nachricht, dass das Serum kommt“, sagt der Remscheider Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus (Grüne). Die ersten Impfungen sollen dann nicht im Impfzentrum, sondern in den Altenheimen erfolgen. Sie werden von Impfteams angesteuert, die das Serum mitbringen. -ric-

+++16.30 Uhr+++ Inzidenz liegt bei 204,8 - 311 Remscheider sind infiziert

Remscheid. Laut Angaben des Gesundheitsamtes sind aktuell 311 Remscheider nachgewiesen mit Covid-19 infiziert. Sie befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Damit gibt es seit der Pandemie 2575 positiv getestete Remscheider. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 204,8. Die Krankenhäuser vermelden 20 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (drei Beatmungen).

2201 Remscheider gelten als genesen, 63 Menschen sind gestorben. Bei den drei heute gemeldeten Todesopfern handelt es sich laut Angaben der Verwaltung um zwei Remscheiderinnen im Alter von 84 und 88 Jahren. Außerdem ist ein 62-Jähriger in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 883 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Davon betroffen sind auch weitere Schüler und Kita-Kinder. Die gestern berichteten Corona-Quarantänen an der Grundschule Freiherr-vom-Stein betreffen 22 Kinder der Klasse 1b und 78 Kinder im Offenen Ganztag. Außerdem hat es einen Infektionsfall in der städtischen Kindertageseinrichtung Lüttringhauser Straße gegeben. Noch wird geklärt, ob alle Kinder in Quarantäne gehen oder nur eine Gruppe.

+++17. Dezember, 7 Uhr+++ Zahl der Todesfälle steigt auf 63

Remscheid. Gestern haben 48 Bürger aus Remscheid ein positives Corona-Testergebnis übermittelt bekommen, berichtet das Robert-Koch-Institut. Der Inzidenzwert steigt damit wieder - auf nun 204,8. Drei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 63. Für die gesamte Region berichtet das RKI von 25 Todesfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: In Wuppertal verstarben elf Menschen, Solingen meldet einen weiteren Todesfal, der Oberbergische Kreis 3, der Rheinisch-Bergische Kreis 7.

+++17.40 Uhr+++ Corona-Todesfälle: So läuft das Meldesystem in Remscheid

Remscheid. Die Statistik führt immer wieder zu Verwirrungen. Remscheids Stadtsprecherin Viola Juric klärt auf.

+++17 Uhr+++ Städtische Hotlines sind teilweise auch an den Feiertagen erreichbar

Remscheid. Die städtischen Corona-Hotlines sind teilweise auch an den Feiertage erreichbar - wenn auch zu veränderten Zeiten. Wir geben einen Überblick.

Allgemeine Corona-Hotline beim Bergischen Servicecenter ((0 21 91) 16 20 00):
Fragen rund um das allgemeine Corona-Infektionsgeschehen in Remscheid beantworten die Mitarbeitenden des Bergischen Servicecenters mit Sitz in Wuppertal. Das Gesprächsangebot gilt montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 14 Uhr. Zu beachten ist die Feiertagsregelung: An Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag, Silvester und Neujahrstag (24., 25., 26., 31. Dezember und 1. Januar) ist die Corona-Hotline nicht besetzt. Menschen mit bestehender Krankheitssymptomatik werden an diesen Tagen gebeten, sich direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der kostenlosen Nummer 116 117 zu wenden.

Hotline für medizinische Informationen beim Gesundheitsamt ((0 21 91) 16 35 55):
Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon beantwortet montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr Fragen zur Quarantäne und konkrete medizinische Fragen. Besondere Beratungszeiten gelten am Jahresende: 24. bis 27. Dezember (Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag, Sonntag) 10 bis 13 Uhr, 28. bis 30. Dezember (Montag bis Mittwoch) 9 bis 14 Uhr, 31. Dezember bis 3. Januar (Silvester, Neujahrstag, Samstag und Sonntag) 10 bis 13 Uhr.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte im Fachdienst Soziales und Wohnen ((0 21 91) 4 64 53 51):
Für den Personenkreis der Älteren und der Menschen mit Vorerkrankungen gibt es ein extra Beratungsangebot. Es steht bei besonderen Fragestellungen (z. B. zu Lieferservice Apotheken, Lieferservice Lebensmittel, Pflegedienste, Hinweise zu besonderen Unterstützungsbedarfen von Personen durch Nachbarn oder Bekannte, Arztbesuche, Fragen an das Gesundheitsamt, Behördenangelegenheiten, Kontakt zu Wohlfahrtsverbänden, Versorgung mit Lebensmitteln der Tafel, allgemeine Informationen, Sorgen etc.) zur Verfügung. Erreichbarkeit: täglich von 11 bis 14 Uhr (außer samstags, sonn- und feiertags sowie Heiligabend und Silvester)

Hotline Leitstelle Kommunaler Ordnungsdienst im Ämterhaus ((0 21 91) 16 90 00):
Die telefonische Leitstelle ist montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr und samstags von 13.30 bis 22 Uhr erreichbar (nicht sonn- und feiertags sowie Heiligabend und Silvester). Zwischen den Feiertagen von 28. bis 30. Dezember ist die Leitstelle von 11 bis 19 Uhr besetzt. Hiervon unberührt bleibt der 24-Stunden-Notruf der Polizei bei Notfallsituationen unter der Rufnummer 110.

+++16 Uhr+++ 272 Remscheider sind positiv getestet - Neue Quarantäne-Fälle in Schulen

Remscheid. Aktuell gibt es 272 positiv auf Covid-19 getestete Remscheider. Das teilt die Stadt mit. Seit Beginn der Pandemie waren in der Seestadt auf dem Berge 2527 Menschen betroffen. 2195 davon gelten als genesen, 60 sind bislang verstorben. Wie am Morgen berichtet meldete das Robert-Koch-Institut heute neun neue Todesfälle in Remscheid. Bei acht Personen handelt es sich um Bewohner des Haus Lennep. Die Leitung des Altenheims hatte die Todesfälle bereits am Montag eigenständig kommuniziert. „In der Meldung des Gesundheitsamtes erscheinen sie erst heute mit etwas Zeitverzug, da für die offiziellen Meldungen die Totenscheine vorliegen müssen“, erklärt die Stadt. Bei den Toten handelt es sich um fünf Remscheiderinnen im Alter von 89, 81, 96, 77 und 97 Jahren sowie drei Remscheider im Alter von 86, 80 und 84 Jahren. Außerdem ist ein 61-Jähriger mit Covid-19 gestorben, dessen Erkrankung nicht mit dem Corona-Ausbruch in dem Lenneper Alten- und Pflegeheim zusammenhängt.

In den Remscheider Krankenhäusern werden derzeit 20 Covid-19-Patienten behandelt. Vier liegen auf der Intensivstation, zwei werden beatmet.

Die Zahl der Remscheider, die sich als Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne befinden, liegt indes bei 891. Darunter befinden sich seit diesem Mittwoch auch wieder neue Schüler. Von Quarantäne-Fällen betroffen sind folgende Schulen: Grundschule Freiherr-vom-Stein, Klasse 1b und gesamte die OGS (Anzahl der betroffenen Schüler wird noch ermittelt); Grundschule Adolf-Clarenbach/Teilstandort Goldenberg, Klasse 3c (15 und Schüler); Hauptschule Hackenberg, Klasse 7c (Anzahl der betroffenen Schüler wird noch ermittelt); Albert-Einstein-Gesamtschule, Klassen 5f und 5d (Sport) (57 Schüler); Albert-Einstein-Gesamtschule, Klasse 8f (29 Schüler) sowie Albert-Einstein-Gesamtschule, Klasse 9a und Kurse (Anzahl der betroffenen Schüler wird noch ermittelt).

+++12 Uhr+++ Gemeinden beraten über Gottesdienste

Axel Mersmann hat zwei Open-air-Gottesdienste geplant.

Remscheid. Die Evangelischen Kirchengemeinden beraten über ihre Gottesdienste zu Weihnachten. Wie berichtet, sind unter anderem Open-air-Veranstaltungen in Hasten, Stadtmitte und zwei große Events auf dem Schützenplatz geplant. Ob sie stattfinden dürfen beziehungsweise ob die Gemeinden daran festhalten wollen, ist fraglich. Informationen werden für Donnerstag erwartet. -ric-

+++16. Dezember, 7 Uhr+++ RKI meldet neun weitere Todesfälle - Inzidenzwert sinkt etwas

Remscheid. Neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid meldet das Robert-Koch-Institut für Remscheid: Innerhalb eines Tages ist damit die Zahl der Todesfälle von 51 auf 60 angestiegen. Vor einer Woche lag die Zahl der Todesfälle noch bei 49.

Zugleich gab es gestern 49 bestätigte Neuinfektionen in Remscheid. Die Wocheninzidenz liegt laut RKI aktuell bei 176,9.

+++17 Uhr+++ Zehn Schüler müssen in Quarantäne

Remscheid. An zwei weiteren Schulen in Remscheid gibt es positive Corona-Tests. Wie das Gesundheitsamt meldet müssen deswegen fünf Schüler der Kurs SOAU1 am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg und ebenfalls fünf Schüler des Kurs 10a der Nelson-Mandela-Sekundarschule in Quarantäne. Neben den 253 an Covid-19 erkrankten Remscheidern befinden sich aktuell 951 Verdachtsfälle in häuslicher Isolation.

+++15 Uhr+++ Lockdown: Weitere Schließungen

Remscheid. Mit dem Start des Lockdowns am Mittwoch schließt auch das Service-Center der Stadtwerke im Allee-Center. Zudem stellt die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale auf der Alleestraße den Publikumsverkehr ein. Verbraucher können sich aber weiterhin per Telefon, Tel. (0 21 91) 8 42 47 91, oder E-Mail (remscheid@verbraucherzentrale.nrw) melden, betont die Leiterin der Beratungsstelle, Lydia Schwertner: „Termine, die bereits für die kommenden Wochen vereinbart waren, werden natürlich so bald wie möglich nachgeholt.“

Die EWR bittet die Kunden, statt des Service-Centers die kostenlose Hotline und das Internet zu nutzen: „Viele Angelegenheiten können ganz einfach per Anruf, per E-Mail oder über das Online-Service-Center erledigt werden.“ Die kostenfreie Hotline Tel. (08 00) 0 16 41 64 ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besetzt. Die Erfassung von Zählerständen und Ähnliches ist online unter ewr-remscheid.de/onlineservice möglich. Auch der Verkehrsbetrieb bietet während der Schließung des Service-Centers eine telefonische Erreichbarkeit: Tel. (0 21 91) 16 48 16. Tickets gibt es online über die SR App, die HandyTicket Deutschland App und an den Vorverkaufsstellen. -wey-

Die epidemiologische Lage erfordert gegenüber den bisherigen Maßnahmen weitergehende Schritte im alltäglichen Leben. Hieraus ergeben sich auch Veränderungen für die Stadtverwaltung Remscheid, die hier erläutert werden

+++15. Dezember, 7.30 Uhr+++ Bergische Großstädte besonders stark betroffen

Remscheid. Die drei bergischen Großstädte zählen zu den NRW-Gebieten mit den landesweit höchsten Inzidenzwerten: Mit Solingen, aber auch Wuppertal und Remscheid gehören alle drei zu den sieben NRW-Kreisen mit der höchsten Zahl an Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage. Der Inzidenzwert für Remscheid liegt aktuell bei 216,5, in Wuppertal bei 223,9 und in Solingen bei 259,3, berichtet das Robert-Koch-Institut.

Gestern bekamen zehn weitere Bürger aus Remscheid ein positives Testergebnis übermittelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen steigt damit auf 2478.

+++15.30 Uhr+++ Stadt Remscheid plant keine weiteren Einschnitte

Remscheid. Der Corona-Krisenstab plant zunächst keine Einschnitte in die Freiheiten der Remscheider, die über die ab Mittwoch geltenden Corona-Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern hinausgehen. Insbesondere ist eine nächtliche Ausgangssperre, wie sie in Solingen diskutiert wird, in Remscheid vorläufig nicht vorgesehen. Das gelte „so lange wir den Anstieg der 7-Tage-Inzidenz klar auf einzelne Infektionsherde zurückführen können“, erklärt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD). Wie berichtet, hatte insbesondere ein Ausbruch im Haus Lennep vor einer Woche die Inzidenzzahl über die 200er Marke steigen lassen. ric

+++10 Uhr+++ So sieht es im Impfzentrum aus

Remscheid. Das Remscheider Impfzentrum in der Halle West ist zum 15. Dezember einsatzbereit. Es gibt drei sogenannte Impfstraßen. Bis zu 10.000 Remscheider könnten dann monatlich geimpft werden. Das Impfzentrum soll täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Eine Impfung wird in etwa eine Dreiviertelstunde in Anspruch nehmen (ab Betreten des Impfzentrums). Sobald der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer von der EU zugelassen wird, kann in Remscheid mit dem Impfen begonnen werden.

Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages.

+++14. Dezember, 7 Uhr+++ Die aktuellen Zahlen für Remscheid+++

Remscheid. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung ist auf 51 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen weiteren Todesfall in Remscheid. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 221,8. Am Sonntag bekamen zehn weitere Remscheiderinnen und Remscheider ein positives Testergebnis. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionsfälle steigt damit seit Pandemie-Beginn auf 2468.

+++16.15 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Remscheid+++

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 301 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2458 positiv getestete Remscheider. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 220,9.

+++16.10 Uhr+++Stadt bezieht morgen Stellung+++

Wie die Stadt Remscheid am Sonntagnachmittag mitteilte, will die Stadtspitze am morgigen Montag Stellung zu den neusten Beschlüssen von Bund und Ländern beziehen.

+++13. Dezember, 13.20 Uhr+++Lockdown kommt am Mittwoch+++

Berlin. Das öffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch (16.) drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten mit.

Für Weihnachten sollen nach dem Beschluss die strengen Regeln für private Kontakte - maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen - gelockert werden. Vom 24. bis zum 26. Dezember sind demnach zulässig: Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehende Personen zuzüglich Kinder im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörige, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder fünf Personen über 14 Jahre bedeutet. (dpa)

Lesen Sie hier weitere Informationen.

+++12. Dezember, 15.55 Uhr+++Die aktuellen Zahlen für Remscheid+++

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 297 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2423 positiv getestete Remscheider. Der Wocheninzidenzwert liegt 216,5.

+++18.30 Uhr+++ Trotz Corona: Turmblasen am 19. Dezember

Remscheid. Das traditionelle Turmblasen wird Corona nicht zum Opfer fallen. Das teilt die Stadt Remscheid mit. Auch in der Pandemie werden die Brüder Sebastian und Marc Brüninghaus weihnachtliche Musik vom Rathausturm aus spielen. Geplant ist das weihnachtliche Turmblasen in diesem Jahr während des Wochenmarktes am Samstag, 19. Dezember, ab 12 Uhr für etwa eine halbe Stunde.

+++18 Uhr+++ Umfrage: RGA-Leser fordern einen harten Lockdown

Remscheid. Wuppertal verschärft seine Corona-Schutzmaßnahmen, Solingen verschärft. Remscheid nicht. Nach dem Bund-Länder-Treffen am Sonntag und der Sitzung des Krisenstabes am Montag dürfte sich das allerdings ändern. Davon geht der Corona-Krisenstab fest aus.

Die meisten Remscheider dürften den erwarteten Lockdown gelassen hinnehmen. Darauf deuten die Zwischenergebnisse einer Umfrage auf RGA Online hin. Von 246 RGA-Lesern, die bis Freitagmittag ihre Stimme abgegeben haben, forderten 210 härtere Maßnahmen, 16 fanden die aktuellen Maßnahmen völlig ausreichend, 20 wünschten Lockerungen. Nach wie vor können die Remscheider dort ihre Stimme abgeben.

Remscheid: Infektionsgeschehen hat weiter an Tempo zugelegt

Das Infektionsgeschehen hat in Remscheid weiter an Tempo zugelegt. Nach Einschätzung des Corona-Krisenstabes resultiert die in dieser Woche deutlich gestiegene 7-Tage-Inzidenz vor allem aus den Fällen in drei Alten- und Seniorenheimen.

Wie berichtet, ist das Haus Lennep besonders stark betroffen. Eine 92-jährige Bewohnerin, die mit Sars-CoV-2 infiziert war, und an Vorerkrankungen litt, ist verstorben. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich damit auf 50. Ab Samstag erhält das Alten- und Pflegeheim an der Hackenberger Straße die erbetene Hilfe der Bundeswehr. Sechs Soldaten kommen zum Einsatz. Nicht in der Pflege, sondern zum Beispiel bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Sie entlasten damit die Pflegekräfte, die zur Zeit auf 30 infizierte Kollegen verzichten müssen.

Auch weitere Schulen sind betroffen, und zwar das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, das Käthe-Kollwitz Berufskolleg, die Albert-Schweitzer-Realschule, das Bergische Institut für Weiterbildung, das Berufskolleg Technik, das Getrud-Bäumer-, das Röntgen- und das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. Insgesamt gingen mehr als 80 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. ric

+++14.50 Uhr+++ Diese Regeln gelten ab Montag für die Schulen

Remscheid. Am Freitag hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erklärt, die Präsenzpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen ab Montag aufzuheben. Wenig später erhielt die Stadt eine Schulmail des NRW-Bildungsministerium, in der die ab Montag, 14. Dezember, gültigen Regelungen festgeschrieben sind. Sie lauten:

In den Jahrgangsstufen 1 bis 7 können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen. Sie müssen das schriftlich bei der Schule anzeigen. Sie geben dabei an, ab wann die Schülerin bzw. der Schüler ins Distanzlernen wechselt. Frühester Termin ist der 14. Dezember. Ein Hin- und Her-Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist nicht möglich.

In den Jahrgangstufen 8 bis 13 wird Unterricht grundsätzlich nur als Distanzunterricht erteilt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten sichergestellt werden.

Wichtig: Die Befreiung vom Präsenzunterricht in den Klassen 1 bis 7 und der obligatorische Distanzunterricht sind nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen. Das Lernen und Arbeiten zu Hause gilt auch für diese besondere Woche zwischen dem 14. und dem 18. Dezember.

Die Berufskollegs nutzen die Möglichkeiten des Distanzlernens unter Ausweitung der bisherigen Regelungen. Die Schulleitung entscheidet hier in eigener Verantwortung, in welchem Bildungsgang und in welchem Umfang Distanzunterricht sinnvoll umsetzbar ist.

Für anstehende Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen, die nicht entfallen oder verschoben werden können, müssen die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen. Abiturklausuren am Weiterbildungskolleg und andere (abschluss-)relevante Prüfungen finden in jedem Fall wie vorgesehen statt.

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember.

+++14.40 Uhr+++ Quarantäne-Fälle an acht Schulen

Remscheid. Wie bereits am Morgen vermeldet, ist eine weitere Person aus Remscheid im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Es handelt sich dabei um eine 92-jährige Frau. Damit sind seit Beginn der Pandemie 50 Remscheider, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell infiziert sind 308 Remscheider (insgesamt 2384). In den hiesigen Krankenhäusern werden 30 Corona-Patienten behandelt. Vier davon liegen auf der Intensivstation, zwei werden beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 231,7.

Derweil befinden sich 911 Remscheider in Quarantäne. Darunter befinden sich viele Schüler. Am Freitag meldete die Stadt neue Quarantäne-Fälle von acht Schulen:

·         Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs IN 20A, 16 Schülerinnen und Schüler

·         Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Kurs AEVO, 13 Schülerinnen und Schüler

·         Albert-Schweitzer-Realschule, Klasse 9e, 26 Schülerinnen und Schüler

·         Bergisches Institut für Weiterbildung, Kurs Alpha B, 5 Schülerinnen und Schüler

·         Berufskolleg Technik, Kurs CE91, 4 Schülerinnen und Schüler

·         Gertrud-Bäumer-Gymnasium, Klasse 8b, 13 Schülerinnen und Schüler

·         Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Klasse 6c, 6 Schülerinnen und Schüler

·         Röntgen-Gymnasium, Klasse 8a, betroffene Schülerinnen und Schüler werden noch ermittelt

+++14.30 Uhr+++ Bundeswehrsoldaten helfen am Samstag im Haus Lennep

Remscheid. Nach dem Corona-Ausbruch im Haus Lennep in dieser Woche, unterstützen ab dem morgigen Samstag sechs Bundeswehrsoldaten die Alten- und Pflegeeinrichtung. Das teilt die Stadt Remscheid mit. Laut Angaben der Verwaltung hat es nach den angeordneten Reihentestungen weitere Covid-19-Fälle gegeben. Die zwischen Träger, Heimaufsicht und Gesundheitsamt abgestimmten Schutzmaßnahmen und das Besuchsverbot gelten weiter. Die Pflege ist aus Sicht des Gesundheitsamts gesichert. Zur Unterstützung der Einrichtung werden die sechs Soldaten in zwei Schichten zu je drei Personen ihren Dienst im Back-Office-Bereich antreten. Diese Unterstützung ist aktuell bewilligt bis zum 23. Dezember.

+++12.45 Uhr+++ Armin Laschet plädiert für harten Lockdown - Präsenzpflicht an Schulen ab Montag aufgehoben

Solingen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) reagiert auf die steigenden Infektionszahlen. Bei einer Pressekonferenz am Freitag verkündete er weitreichende Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Feiertage: Demnach dürfen sich in NRW an Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen maximal zwei Hausstände mit fünf Personen treffen. „Die Kontaktbeschränkungen über Weihnachten sollen zurückgenommen werden. Es gilt: Zwei Hausstände mit maximal fünf Personen. Mehr als fünf Personen und zwei Hausstände dürfen sich an Silvester nicht treffen“, erklärte Laschet.

Handel: „Der Lockdown muss schnellstmöglich kommen. Sämtliche Geschäfte jenseits des lebensnotwendigen Bedarfs werden schnellstmöglich geschlossen, bis zum 10. Januar“, erklärte Laschet.

Schule: „Die Präsenzpflicht an den Schulen wird für diesen Montag aufgehoben, sodass wir weniger Schüler im Unterricht haben. Schüler ab der Klasse acht sollen zu Hause bleiben und werden auf Distanz unterrichtet.“

+++8.40 Uhr+++ Quarantäne: Stadt appelliert an Bürger

Remscheid. Das Gesundheitsamt appelliert, die neuen Quarantäneregeln einzuhalten. Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Symptome aufweist oder mit einem Schnelltest positiv getestet wurde, muss bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne. Menschen mit einer nachgewiesenen Infektion (PCR-Test) müssen automatisch für zehn Tage ab der Testung in Quarantäne. -mw-

+++11. Dezember, 6.45 Uhr+++ Weiterer Todesfall - Remscheids Inzidenz übersteigt Solinger Wert

Remscheid. In Remscheid gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Das zeigt ein Blick auf die aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts. Seit Beginn der Pandemie sind 50 Remscheider, die an Covid-19 infiziert waren, gestorben. Derweil steigt die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner gerechnet, in der Seestadt auf dem Berge weiter an. Am Freitag wird er mit 231,7 angegeben. Gestern erhielten 40 Remscheider ein positives Testergebnis. Damit liegt die Remscheider Inzidenz wieder höher als der Solinger Wert. In der Nachbarstadt gibt die dortige Verwaltung die Inzidenz mit 227,6 an. Noch am besten von den bergischen Großstädten steht Wuppertal mit einer Inzidenzzahl von 224,4 da.

+++14 Uhr+++ Corona-Fälle in zwei weiteren Alten- und Pflegeheimen

Remscheid. Nach den Corona-Fällen im Haus Lennep sind nun zwei weitere Alten- und Pflegeeinrichtungen betroffen. Das teilt die Stadt Remscheid mit. Demnach seien Corona-Schnelltests bei einigen Bewohnern positiv gewesen. Am Mittwoch wurden die Bewohner und Mitarbeiter der betroffenen Bereiche per PCR-Test abgestrichen. Das Ergebnis: In einer Einrichtung sind elf von 22 Bewohnern mit Covid-19 infiziert, außerdem ein Beschäftigter. In dem anderen Heim wurden zwei von elf Bewohnern positiv getestet. In Absprache mit der örtlichen Gesundheitsbehörde wurden Schutzmaßnahmen eingeleitet. Für beide Wohnbereiche wurde ein Besuchsverbot ausgesprochen. Ein weiterer verpflichtender Abstrich ist für Montag, 14. Dezember, vorgesehen.

Auch auf die Remscheider Schulen hat Covid-19 weiterhin Auswirkungen. 22 Erstklässler und vier Drittklässler der GGS Hasenberg gehören zu den 806 Remscheidern, die sich derzeit in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie als Verdachtsfälle gelten. Aktuell infiziert sind 321, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 218,3. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, davon liegen fünf Patienten auf der Intensivstation, zwei werden beatmet.

Seit Beginn der Pandemie gab es in Remscheid 2344 Corona-Fälle. 49 Infizierte sind bislang verstorben.

+++10.15 Uhr+++ Krise wirkt sich auf städtische Finanzen aus

Remscheid. Nach Jahren des eisernen Sparens schlägt die Rathausspitze neue Schulden vor: Bis 2025 sollen die Verbindlichkeiten der Stadt Remscheid um rund 300 Millionen Euro steigen – und dann 963 Millionen Euro betragen. Mit dem Geld sollen zum einen die finanziellen Lasten der Corona-Pandemie bewältigt werden. Zum anderen will die Stadtverwaltung eine ganze Reihe von Investitionen finanzieren.

+++10. Dezember, 7.15 Uhr+++ Inzidenzwert steigt auf 218,3

Remscheid. Die 7-Tage-Inzidenz entwickelt sich in Remscheid weiter nach oben. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts liegt sie derzeit bei 218,3. Gestern bekamen 39 Remscheider ein positives Covid-19-Testergebnis übermittelt.

+++19 Uhr+++ Haus Lennep bittet um Soldaten

Remscheid. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Alten- und Pflegeheim Haus Lennep bittet die Bergische Diakonie Aprath die Stadt Remscheid um den Einsatz von Bundeswehrsoldaten. Sie sollen nicht in der Pflege, aber zum Beispiel bei der Zubereitung von Mahlzeiten helfen.

Wie berichtet, unterstützen derzeit vier Soldaten eines Späherbataillons das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung. Genehmigt die Stadt ihre Entsendung, sollen sie im Haus Lennep das stark dezimierte Personal entlasten. Zwischenzeitlich ist eine weitere Mitarbeiterin positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die Zahl der Infizierten unter den Beschäftigten hat sich damit auf 32 erhöht.

+++13.30 Uhr+++ Verwaltung in Remscheid reagiert bei Luftfiltern reserviert

Remscheid. 50 Millionen Euro stellt die NRW-Landesregierung in einem Förderprogramm zur Verfügung, um in Zeiten von Corona mobile Luftfiltergeräte für Schule und Sporthallen anzuschaffen. Und geht es nach den Grünen im Stadtrat, soll die Verwaltung zumindest einmal prüfen, ob man diesen Fördertopf nicht auch in Remscheid nutzen könnte.

+++9.30 Uhr+++ Krisenstab in Remscheid sieht Verschärfung skeptisch

Remscheid. Dass der Inzidenzwert in Remscheid erheblich zugenommen hat, hängt nicht zuletzt mit dem Corona-Ausbruch im Haus Lennep zusammen. In dem Alten- und Pflegeheim steigt die Zahl der Infizierten Bewohner und Mitarbeiter weiter an. Auch an den Schulen reißen die Neuinfektionen nicht ab. „Natürlich ängstigt auch mich diese Zeit“, sagt Thomas Neuhaus. Trotzdem sieht der Krisenstabsleiter eine Verschärfung der Corona-Regeln skeptisch. Das sind die Gründe.

Remscheid: Krisenstabsleiter sieht Verschärfung der Corona-Regeln skeptisch

+++9. Dezember, 7.15 Uhr+++ Inzidenzwert steigt auf mehr als 200 - Zwei weitere Todesfälle

Remscheid. Die 7-Tage-Inzidenz, dieser Wert gibt die der Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an, ist in Remscheid wieder auf mehr als 200 gestiegen. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt er aktuell bei 209,3. Die Entwicklung ist auf 72 Neuinfektionen zurückzuführen, die gestern gemeldet wurden. Darüber hinaus sind laut RKI zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 49 Remscheider, die SARS-CoV-2 in sich trugen, gestorben.

+++18.30 Uhr+++ Gesundheitsamt meldet 47. Corona-Opfer

Remscheid. Nach dem Corona-Ausbruch im Haus Lennep haben sich 29 weitere Bewohnerinnen und Bewohner sowie 6 weitere Beschäftigte mit Sars-CoV-2 angesteckt. Die Zahl der Corona-Positiven in dem Lenneper Alten- und Pflegeheim stieg damit auf 93. Dabei handelt es sich laut Stadt um 64 betagte Menschen und 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie zuvor Amtsarzt Dr. Frank Neveling zeigte sich auch Thomas Neuhaus, Gesundheitsdezernent und Leiter des Corona-Krisenstabes, im Gespräch mit dem RGA tief besorgt.

+++8. Dezember, 7.30 Uhr+++ Inzidenz liegt bei 163,5 - Weiterer Todesfall

Remscheid. Die Wocheninzidenz in Remscheid bleibt recht konstant. Laut aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt sie derzeit bei 163,5. Am gestrigen Montag erhielten 13 Remscheider ein positives Testergebnis. Außerdem ist laut RKI-Angaben in Remscheid ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 47 Remscheider mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

+++7. Dezember, 15.30 Uhr+++ Corona-Ausbruch in Pflegeeinrichtung

Remscheid. In der Remscheider Pflegeeinrichtung Haus Lennep ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Das teilt die Stadt mit. Am Dienstag vergangener Woche sei bei anlassbezogenen Schnelltests aufgefallen, dass in zwei Wohnbereichen einer Einrichtung gehäuft Corona-Fälle aufgetreten sind. Als Reaktion darauf wurden am folgenden Tag alle Bewohner sowie die verfügbaren Mitarbeiter der Einrichtung PoC-getestet. Am Donnerstag, 3. Dezember erfolgte eine durch die Untere Gesundheitsbehörde angeordnete Reihentestung. Das Ergebnis: Von 112 Bewohnern wurden 35 positiv getestet. Hinzu kommen 23 infizierte Mitarbeiter. Zusätzlich befinden sich laut Angaben der Verwaltung weitere Mitarbeiter in Quarantäne. Insgesamt fehlen 31 aufgrund von positiven Testungen und Quarantänen.

Der Ausbruch habe sich zunächst auf einem Wohnbereich konzentriert. Ein weiterer sei aufgrund der häufigen Kontakte der Bewohner sowie der Mitarbeiter untereinander ebenfalls stark betroffen.

Die Untere Gesundheitsbehörde und eine Vertreterin der Wohn-und-Teilhabegesetz-Behörde waren sofort nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Reihentestungen vor Ort, um die Situation zu analysieren und die Einrichtung hinsichtlich der weiteren Infektionsschutzmaßnahmen zu beraten und – falls erforderlich – Anordnungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung zu erteilen. Im Haus wurden verschiedene Bereiche, abgestuft nach unterschiedlichen Kontaktkategorien, eingerichtet. Die Bereiche werden jeweils über explizit zugeordnetes Personal versorgt. Die Einrichtung wurde auch hinsichtlich der korrekten Nutzung von erforderlicher Schutzausrüstung beraten.

Es wurde eine erneute Reihentestung für den heutigen Montag angeordnet. Zusätzlich ist die Einrichtung verpflichtet, weitere Schnellteste zur frühzeitigen Sondierung weiterer Fälle durchzuführen. Derzeit besteht für die Einrichtung ein Besuchsverbot. Die Angehörigen wurden entsprechend informiert worden.

Auch an Remscheider Kitas und Schulen gibt es weitere Infizierte. Wegen Corona-Neuinfektionen sind ab heute die Kitas Pusteblume (42 Kinder betroffen) und Montanusweg (21 Kinder betroffen) geschlossen. Außerdem müssen acht Schüler aus der Klasse 9a des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und 17 Schüler aus der Klasse 9c der Alexander-von-Humboldt Realschule in häusliche Quarantäne.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 244 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es seit Beginn der Pandemie 2200 positiv getestete Remscheider. 1930 gelten als genesen, 46 Menschen sind leider verstorben. Aktuell werden 20 Covid-19-Patienten in Remscheider Krankenhäusern behandelt, davon fünf auf der Intensivstation (drei beatmet). 710 Remscheider befinden sich als Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Explosion zerstört Hochsitz in Bergisch Born
Explosion zerstört Hochsitz in Bergisch Born
Explosion zerstört Hochsitz in Bergisch Born
Corona: Erste Läden in Remscheid öffnen wieder
Corona: Erste Läden in Remscheid öffnen wieder
Corona: Erste Läden in Remscheid öffnen wieder
Neue Regeln: Das gilt nächste Woche in Remscheid
Neue Regeln: Das gilt nächste Woche in Remscheid
Neue Regeln: Das gilt nächste Woche in Remscheid
DSDS: Pia-Sophie Remmel aus Remscheid bleibt im Rennen
DSDS: Pia-Sophie Remmel aus Remscheid bleibt im Rennen
DSDS: Pia-Sophie Remmel aus Remscheid bleibt im Rennen

Kommentare