Pandemie

Corona: Stadt knüpft mögliche Lockerungen an sinkende Zahlen

Am 9. April wird neu beraten: Erst danach wird entschieden, ob „Click & Meet“ vielleicht möglich sein wird – hier Allee-Center-Manager Nelson Vlijt (li.) und C&A-Filialleiter Axel Rensmann. Foto: Roland Keusch
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Am 9. April wird neu beraten: Erst danach wird entschieden, ob „Click & Meet“ vielleicht möglich sein wird – hier Allee-Center-Manager Nelson Vlijt (li.) und C&A-Filialleiter Axel Rensmann.
  • Andreas Weber
    vonAndreas Weber
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Notbremse bleibt bestehen – Vorerst keine Testoption – Am 9. April wird neu beraten.

Remscheid. Die Stadt löst die Corona-Notbremse vorerst nicht. Angesichts seines weit über dem Landesdurchschnitt liegenden Inzidenzwertes von über 200 entscheidet sich Remscheid nicht für die Testoption und folgt weiter der Schutzverordnung. Die Stadtspitze, Ralf Engel und Klaus Kreutzer (Einzelhandelsverband), Nelson Vlijt (Allee-Center), Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling und Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein) einigten sich Montagabend in einem Abstimmungsgespräch, dass die Lockerungen, die die Landesregierung vom 8. bis 28. März in NRW zugelassen hat, vorerst nicht wieder in Kraft treten. Erneut beraten wird in gleicher Runde nach den Osterferien am 9. April.

Die Experten beschlossen, in Remscheid Bibliothekenbesuche, Museumsrundgänge, Terminshopping und andere Dienstleistungen erst wieder möglich zu machen, wenn die Inzidenzzahl deutlich sinkt. „Vorher ist eine Lockerung bestehender Restriktionen nicht zu verantworten“, teilt Stadtsprecherin Viola Juric die Kernaussage mit. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Wir wollen mehr Normalität. Aber das erreichen wir nur, wenn sich alle an die Regeln halten und damit der Inzidenzwert deutlich sinkt.“

Zu groß ist die Sorge um die Gesundheit und um die angespannte Lage bei der klinischen Versorgung von Covid- 19-Erkrankten. Zeigt sich dann auch die klinische Lage bei der Versorgung von Coronapatienten entspannt, wird erneut über die Testoption entschieden, beschloss der Krisengipfel einig. Dann könnte gelten: „Click and Meet“ beispielsweise in Bekleidungsgeschäften oder Schreibwarenläden mit negativem Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden alt sein darf. Nelson Vlijt betonte, dass der Einzelhandel darauf gut vorbereitet sei.

Seit Dienstag sind alle Angebote, die vor 8. März unzulässig waren, bis Ablauf des 18. April - solange läuft die aktuelle Coronaschutzverordnung – wieder unzulässig. Dies gilt, bis die Stadt im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales anordnet, dass die Nutzung dieser Angebote von einem tagesaktuell bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests abhängig gemacht wird.

44 Testzentren und Praxen bieten zurzeit kostenfreie Bürgertests an

44 Remscheider Testzentren und Arztpraxen haben bis heute eine Beauftragung als kostenfreie Bürgerteststelle in Remscheid erhalten. Teils läuft ihr Betrieb, teils stehen sie mit vorbereitenden Arbeiten in den Startlöchern. „Nicht alle haben sich zu einer Testung der Allgemeinheit bereit erklärt, weswegen sie öffentlich nicht benannt werden“, teilt Viola Juric mit. Das Testangebot befindet sich im Aufbau. Es wird ständig aktualisiert und kann im städtischen Internetportal abgerufen werden.

www.remscheid.de

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