+++Live-Blog+++

Corona-Krise: Der Live-Blog für Remscheid, Teil 1

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Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 210 positiv getestete Remscheider.

Dieser Corona-Blog ist archiviert, hier können Sie unsere alten Meldungen nachlesen. Den Link zum neuen Blog finden Sie direkt im Text.

+++DIESER CORONA-BLOG IST ARCHIVIERT+++

Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Meldungen ab dem 18.04.2020 rund um das Thema Corona in Remscheid finden Sie in unserem neuen Corona-Live-Blog für Remscheid.

+++19.45 Uhr+++ Reisen sind plötzlich ein heißes Thema für Verbraucherzentralen

Remscheid. Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Verbraucherzentralen in Bergischen Land: Die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW im bergischen Städtedreieck sind zwar weiterhin aktiv – aber nicht mehr im persönlichen Gespräch. „Im Moment läuft alles übers Telefon oder online“, berichtet Lydia Schwertner, Leiterin der Remscheider Beratungsstelle. Das meistbesprochene Thema derzeit: Reisen - und was die Rechte von Reisenden sind.

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+++16.15 Uhr+++ Nicht alle sind mit dem vorgeschriebenen Schutz unterwegs

Längst nicht jeder trägt seit Montag eine Gesichtsmaske. In den ersten Stunden im Allee-Center musste die Security morgens öfters darauf hinweisen, dass „ohne“ nicht mehr erlaubt ist. Rund 20 Prozent der Besucher hätten Mund und Nase noch nicht umhüllt, beobachtete ein Sicherheitsmitarbeiter.

+++13.12 Uhr+++ Zahl der positiv Getesteten bleibt konstant

Remscheid. Seit Samstag hat sich der Zahl der positiv Getesteten Remscheider nicht verändert: Sie liegt nach wie vor bei 210. Das teilt die Stadt mit. 168 aller positiv getesteten Remscheider gelten als genesen, am Freitag waren es noch 165. Zwölf sind mittlerweile gestorben. 291 Personen befinden sich momentan in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Krankenhäuser vermelden zudem 14 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Drei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation. Zum Vergleich: Am vergangenen Samstag waren es noch 16 Klinik-Patienten sowie fünf, die auf der Intensivstation behandelt wurden.

Remscheid: 210 positiv auf das Coronavirus getestet

+++27. April, 7 Uhr+++ Maskenpflicht trifft in Kraft

Wer ab dem heutigen Montag mit dem Bus fahren oder einkaufen will, braucht eine Mund-Nase-Bedeckung. Die NRW-weite Maskenpflicht tritt in Kraft. Erlaubt sind auch Schals oder Halstücher. Wer ohne erwischt wird, braucht aber vorerst keine Strafe zu fürchten. Anfangs belasse es der Ordnungsdienst bei Verwarnungen, teilt die Stadt Remscheid mit. Mehr zum Thema Maskenpflicht können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++20 Uhr+++ Das Autokino feiert auf dem Schützenplatz Premiere

Remscheid. 300 Fahrzeuge tummelten sich am Samstag auf dem Schützenplatz zum Start des Autokinos. Auch viele Auswärtige kamen. Das Schützenhaus bot Essen zur Mitnahme - und der Ordnungsdienst war zufrieden mit der Einhaltung der Regeln. Veranstalter Patrick Clalüna erzählt uns, wie es weitergeht.

+++15.08 Uhr+++ Ehrenamt: Remscheid erhält 15 000 Euro

Das Land NRW unterstützt die ehrenamtlichen Hilfsangebote für Menschen, die in der Corona-Krise in Not geraten, finanziell. Laut einer Mitteilung der NRW-Staatskanzlei werde das Geld über die Kommunen schnell und mit wenig bürokratischem Aufwand zur Verfügung gestellt. Gestaffelt ist die Hilfe des Landes nach Einwohnerzahl der Kommune: 15 000 Euro erhält Remscheid aus diesem Hilfsprogramm.

+++26. April, 11.05 Uhr+++ Aktuelle Corona-Lage in Remscheid

Aktueller Stand: Laut Gesundheitsamt gibt es – seit Samstag unverändert – 210 positiv  auf das Coronavirus getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Ebenfalls wie am Vortag gelten 167 aller positiv Getesteten als genesen, zwölf sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 295 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 14 positiv getestete Patienten, die stationär behandelt werden. Fünf davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich sind weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Diese Patienten sind nicht zwangsläufig aus Remscheid.

+++17.30 Uhr+++ Ärztin hat Zweifel am richtigen Umgang mit der Virus-Krise

Remscheid. Dr. Bettina Stiel-Reifenrath leitet das Fieberzentrum. Die Ärztin hat Zweifel am richtigen Umgang mit der Virus-Krise: Sie fordert zum Nachdenken auf - und hat mit uns über ihre Überlegungen gesprochen.

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Remscheid: Corona-Krise - Bergischen Symphonikern droht Kurzarbeit

+++15.55 Uhr+++ Corona-Krise: Bergischen Symphonikern droht Kurzarbeit

Eigentlich sollten kommende Woche am Dienstag in Solingen und am Mittwoch in Remscheid die 8. Philharmonischen Konzerte unter dem Titel „Böhmische Konzerte“ auf dem Spielplan stehen. Doch der Geschäftsführer der Orchester GmbH der Bergischen Symphoniker, Stefan Schreiner, muss sich dann auf anderem Parkett bewegen. Es ist das Juristische. Das Thema Kurzarbeit ist auch bei den klassischen Profimusikern ein Thema, wenn auch noch nicht akut.

+++14.15 Uhr+++ Pandemie trifft Remscheids letzte Schausteller-Familie ins Mark

Die Schmidts sind in Remscheid die letzte Schausteller-Familie. Die Absage der Kirmesveranstaltungen und Jahrmärkte bis vorerst 31. August trifft die Schausteller hart. Sie hoffen auf 2021 - und auf den Remscheider Weihnachtsmarkt. 

+++25. April, 13 Uhr+++ Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

RLaut dem Remscheider Gesundheitsamt gibt es aktuell 210 positiv getestete Personen,  167 davon gelten als genesen, zwölf sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle – die derzeit angeordneten Quarantänen – liegt bei 302 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 16 positiv getestete Patienten, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation, hiervon werden drei beatmet. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

Remscheid: Coronavirus – ab Montag gilt die Maskenpflicht

+++20 Uhr+++ Keine Mund-Nasen-Bedeckung – und jetzt?

Ab Montag gilt die Maskenpflicht landesweit - beispielsweise muss in Geschäften, Arztpraxen und Bussen und Bahnen eine Mund-Nase-Maske getragen werden. Wer gegen die Pflicht, eine textilen Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, verstößt, handelt ordnungswidrig. Darauf weißt die Stadt Remscheid hin: Die Ordnungsbehörde werde dem nachgehen. Zunächst solle es aber bei einer Ermahnung bleiben. Remscheider, die der neuen Verpflichtung nicht nachkommen, müsse aber klar sein, dass sie sich und andere gefährdeten. Bei massiven Verstößen werde das auch geahndet, heißt es in der Mitteilung.

+++16.40 Uhr+++ Remscheider Gastronomen beteiligen sich an Protestaktion

25 Gastronomen beteiligten sich in Remscheid an der bundesweiten Aktion „#LeereStühle“. Sie fordern unter anderem mehr Unterstützung für die Mitarbeiter, die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen für einen längeren Zeitraum als ein Jahr, die Ausweitung dieser Reduzierung auf Getränke sowie einen festen Fahrplan für die Wiedereröffnung ihrer Lokale. „Die Gastronomie braucht ein Rettungspaket“, ergänzte Markus Kärst. Er hat die Aktion in Remscheid organisiert. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) hat den Gastronomen Mut zu gesprochen und erklärte: „Ihr fehlt mir.“ böh

Gastronomen setzen Zeichen vor dem Rathaus

+++15.49 Uhr+++ Ehrenamt: Remscheid erhält 15.000 Euro

Das Land NRW unterstützt die ehrenamtlichen Hilfsangebote für Menschen, die in der Corona-Krise in Not geraten, finanziell. Laut einer Mitteilung der NRW-Staatskanzlei werde das Geld über die Kommunen schnell und mit wenig bürokratischem Aufwand zur Verfügung gestellt. Gestaffelt ist die Hilfe des Landes nach Einwohnerzahl der Kommune: 15.000 Euro erhält Remscheid aus diesem Hilfsprogramm.

+++13.43 Uhr+++ 89-Jährige an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben

Remscheid. In Remscheid ist eine 89-Jährige mit multiplen Grunderkrankungen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 209 positiv getestete Remscheider. 165 aller positiv getesteten Patienten gelten als genesen, zwölf sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 321 Personen. Die Krankenhäuser vermelden sechszehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++24. April, 7 Uhr+++ Wie Muslime mit dem Ausnahme-Ramadan umgehen

Die Corona-Krise trifft auch den Fastenmonat der Muslime. Es wird hart ohne Moschee und Geselligkeit während des Ramadans, sagen Gläubige. Sie setzen auf vielseitige Mutmacher- und Solidarprojekte. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++19.41 Uhr+++ OB stimmten sich ab - Maskenpflicht kommt diese Woche

+++18.43 Uhr+++ Busse fahren in Remscheid ab Montag wieder im Normalbetrieb

Remscheid. Die Stadtwerke Remscheid stellen den Busverkehr ab Montag, 27. April, wieder auf Normalbetrieb um. Dann fahren die Busse wieder im normalen Montag-bis-Freitag-Takt. Der Nachtexpressverkehr endet jedoch nach 23 Uhr. Der AST-Verkehr Hasten/Westen und Lennep/Bergisch Born/Wermelskirchen entfällt ab 23 Uhr. Da in den Bussen das Abstandsgebot von 1,50 Metern nicht möglich ist, appellieren die Stadtwerke an die Fahrgäste, sich trotz der Maskenpflicht nach Möglichkeit gut im Bus zu verteilen, Distanz einzuhalten und den Berufs- und Schülerverkehr zu meiden.

Remscheid: Fahrgäste sollen sich gut im Bus verteilen

+++18.15 Uhr+++ Betreuungsbedarf in den Kindertagesstätten steigt

Remscheid. Zum xten Mal werden die Kindertagesstätten im Zuge von Corona vor neue Herausforderungen gestellt. Mit den schrittweisen Lockerungen, die das Land gerade ermöglicht, weichen die Einschränkungen für die Notbetreuung auf: Der Betreuungsbedarf in den Kindertagesstätten steigt – und gleichzeitig die Unsicherheit bei den Beschäftigten.

+++15.30 Uhr+++ Ämterhaus und Agentur für Arbeit bleiben zu

Auch wenn ein Großteil der Geschäfte wieder geöffnet hat, bleiben viele Verwaltungseinrichtungen in Remscheid weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Bisher gelte aber auch weiterhin ein Kontaktverbot, heißt die Begründung. Bürger können sich per E-Mail oder Telefon an die Verwaltung wenden.

Remscheid: Über 500 Freiwillige helfen beim Einkauf für Corona-Risikogruppe

+++13.48 Uhr+++ „Helferlein-Karte“ wird automatisch verlängert

Über 500 Freiwillige haben in den vergangenen Wochen die „Helferlein-Karte“ bekommen, mit der die Stadt Remscheid sie bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützt. Die Karte hilft zu belegen, dass sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für ältere Menschen einkaufen gehen. Die bis 30. April gültigen „Helferlein-Karten“ werden automatisch im Laufe des Monats aktualisiert und mit der Post verschickt. Wer also bereits eine besitzt, braucht nur abzuwarten. Wer Interesse hat, kann sich an die Stadt wenden: Tel. 64 53 51

seniorenhotline@remscheid.de

+++11.20 Uhr+++ Jetzt sind 11 Remscheider an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben

Remscheid. In Remscheid sind drei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben: Zwei Frauen, 83 und 94-jährig, und ein 86 Jahre alter Mann, alle mit multiplen Grunderkrankungen.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 205 positiv getestete Remscheider. 143 aller positiv getesteten Personen gelten als genesen. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 372 Personen. Die Krankenhäuser vermelden sechszehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon liegen auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++23. April, 7 Uhr+++ Erste Schulen öffnen wieder

Remscheid. NRW. Ein kleiner Schritt zurück in eine Normalität, die eigentlich keine ist: In NRW öffnen die ersten Schulen unter starken Corona-Sicherheitsvorkehrungen mit einem Teil der Schüler. Viele haben dagegen erhebliche Gesundheitsbedenken. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen.Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++18.15 Uhr+++ Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht begrüßt

Oberbürgermeister Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus begrüßen die aktuelle Entscheidung der Landesregierung zur landesweiten Maskenpflicht ab kommenden Montag. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist von der Richtigkeit der Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen überzeugt: "Ohne die heute getroffene Entscheidung der Landesregierung hätten wir notfalls eine eigene Maskenpflicht gemeinsam mit unseren bergischen Partnern Solingen und Wuppertal verfügt. 

Remscheid: OB Mast-Weisz begrüßt die Entscheidung zur Maskenpflicht

So hatten wir es abgesprochen. Dass nun eine landesweit einheitliche Regelung kommt, ist selbstverständlich die bessere Alternative. Sie verhindert einen Flickenteppich an Corona-Vorschriften in den einzelnen Städten, was zu viel zusätzlicher Irritation und Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern geführt hätte. Wenn sich alle Bundesländer zur Maskenpflicht bekennen, wird außerdem eine fast bundeseinheitlich geltende Regelung erreicht."

+++12.45 Uhr+++ Land NRW führt Maskenpflicht ab Montag ein

Remscheid will die Maskenpflicht einführen.

Remscheid. Vom kommenden Montag an ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. 

Remscheid: Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend

Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürger, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken. 

+++12.30 Uhr+++ Bürgertelefon ist nun anders erreichbar

Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon Tel. 16 35 55 verkürzt die telefonische Öffnungszeit wegen rückläufiger Nachfrage: An den Wochenenden und Feiertagen ist es nun von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Auch die Corona-Hotline (Tel. 16 20 00) beim Bergischen Servicecenter ist am Wochenende nun anders erreichbar: samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr.

+++11.08 Uhr+++ Jetzt acht Remscheider an Coronavirus gestorben

In Remscheid ist eine weitere Patientin an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es handelt sich um eine 83-jährige Remscheiderin mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an Covid-19 erkrankt war.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 203 positiv getestete Remscheider. 130 aller positiv Getesteten gelten als genesen. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 439 Personen.

Die Krankenhäuser melden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++22. April, 7 Uhr+++ Was der Blick nach Schweden verrät

Das Land Schweden setzt zur Eindämmung der Pandemie auf Empfehlungen und Eigenverantwortung. Fast alles ist erlaubt. Das Vorgehen ist jedoch umstritten. Mehr zu diesem Thema können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++19.41 Uhr+++ OB stimmten sich ab - Maskenpflicht kommt diese Woche

Remscheid bekommt die Maskenpflicht. Entweder als Teil einer NRW-weiten Regelung oder im Alleingang zusammen mit Solingen und Wuppertal. Das erklärte Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) auf RGA-Anfrage nach einer Telefonkonferenz mit seinem beiden Amtskollegen am Dienstagabend. Eine entsprechende Verordnung werde in den kommenden Tagen zwischen den drei bergischen Großstädten abgestimmt.

+++15.37 Uhr+++ Jetzt sieben Remscheider an Coronavirus gestorben

In den vergangenen Tagen sind drei weitere Remscheider an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Aufgrund von Meldeverzögerungen lagen die Meldungen erst am Dienstag vor. Damit steigt die Zahl der Remscheider Todesopfer auf sieben. Es handelt sich bei den Verstorbenen um fünf Männer und zwei Frauen im Alter von 72 bis 90 Jahren. Alle litten an multiplen Grunderkrankungen und auch an Covid-19.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 200 positiv getestete Remscheider. 112 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 475 Personen. Die Krankenhäuser vermelden siebzehn positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++15.01 Uhr+++ Autokino flimmert auf dem Schützenplatz

Zeitnah soll es losgehen mit dem Autokino. Viele andere Städte haben es in der kulturell ereignisarmen Zeit vorgemacht, Remscheid legt nun auch los. 

+++14.18 Uhr+++ Remscheid plant die Maskenpflicht

Remscheid. Das bestätigt Thomas Neuhaus, Leiter des städtischen Krisenstabs. Entweder gebe es bald eine NRW-weite Lösung oder die Oberbürgermeister von Remscheid, Solingen und Wuppertal fänden eine "eigene bergische Lösung".

Gelten soll die Pflicht "überall dort, wo sie sich die Menschen nicht aus dem Weg gehen können", so Neuhaus. Eingeführt werden soll sie "so schnell wie möglich": "Bei Corona zählt jeder Tag." Die genauen Details würden aber erst noch festgelegt.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz habe sich in einem Telefongespräch mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach für eine landesweite Einführung ausgesprochen, berichtet Neuhaus. Dem sei auch einUmdenken innerhalb des Krisenstabs vorausgegangen, der die Nutzung einer Maske bisher zwar befürwortet hatte, sich aber nicht für eine Pflicht ausgesprochen hatte. "Wir sehen jetzt, dass die ersten Lockerungen Wirkung zeigen." Dabei zeige sich aber auch , dass das Thema Abstand ein schwieriges sei. "Das bringt uns zu einer anderen Haltung." Zuvor hatte bereits Münster eine Maskenpflicht eingeführt und so Druck auf die Landesregierung ausgeübt.

Nun soll der NRW-Landtag debattieren und entscheiden. Sollte dabei eine landesweite Pflicht herauskommen, werde man diese umsetzen, so Neuhaus. Wenn nicht, schaffe man eine eigene Verfügung - in Absprache mit den beiden anderen bergischen Großstädten. "Wir sind nach dem Infektionsschutzgesetz in der Lage, das selber zu verantworten", so Neuhaus, der aber auch sagt: "Hoffentlich müssen wir keinen Alleingang machen."

+++12.32 Uhr+++ Corona: Polizei stellt Schichtdienst um

Auf die Corona-Pandemie hat vor rund zwei Wochen auch die Polizei im Bergischen Land reagiert. Die üblichen Acht-Stunden-Schichten wurden abgeschafft, dafür arbeiten die Beamten nun jeweils zwölf Stunden am Stück. Tag- und Nachtschicht wechseln sich in den verschiedenen Dienstgruppen ab. „In verschiedenen anderen Abteilungen haben weitere Veränderungen stattgefunden, die wir aber nicht näher benennen möchten. Die Sicherheit der Bürger ist aber zu keiner Zeit beeinträchtigt oder weniger gut aufgestellt“, versichert Jan Battenberg, Sprecher der Polizei Wuppertal.

+++12.17 Uhr+++ Diese Feste in Remscheid fallen dem Coronavirus zum Opfer

Die Liste wird immer länger. Wegen Corona werden seit Wochen schon Konzerte, Feste, Messen abgesagt. Nun haben sich die Regierungschefs von Bund und Ländern darauf verständigt, dass Großveranstaltungen mit bis zu 1000 Personen bis 31. August verboten sind.

+++11.10 Uhr+++ Corona verändert den Praxis-Alltag

Remscheid. Die Schutzmaßnahmen in Corona-Zeiten haben inzwischen die meisten verinnerlicht: Abstand halten – mindestens eineinhalb Meter, Mundschutz, keine Menschenansammlungen. Aber wie können diese Vorgaben beim Arztbesuch umgesetzt werden? Egal ob Zahnarzt oder Augenarzt: Bei Untersuchung oder Behandlung muss er oder sie dem Patienten zwangsläufig auf die Pelle rücken. Und dann ist ja da auch noch das Wartezimmer. Der RGA hat sich umgehört, wie in Pandemie-Zeiten der Praxisalltag bewältigt wird.

+++21. April, 8 Uhr+++ Große Koalition plant weiteres Gesetzespaket

Berlin. Die große Koalition plant zur Bewältigung der Corona-Krise ein weiteres umfangreiches Gesetzespaket im Gesundheitsbereich. Dabei geht es unter anderem um eine massive Ausweitung von Coronavirus-Tests auch unter Mithilfe von Tierärzten und um den Schutz von privat Krankenversicherten, die in der aktuellen Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Mehr zu den Plänen können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++ 18.05 Uhr+++ OB Mast-Weisz bietet Bürgersprechstunde per Telefon oder Video-Chat an

Remscheid. Normalerweise kommt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz regelmäßig bei seinem "Bürgerdialog vor Ort" in allen Stadtteilen mit den Menschen ins Gespräch. Aufgrund der Vermeidung von Kontakten in diesen Corona-Zeiten müssen diese persönlichen Termine derzeit ausfallen. Aus diesem Grunde bietet Burkhard Mast-Weisz erstmals eine Bürgersprechstunde am Telefon oder per Video-Chat an.

Premiere ist am kommenden Donnerstag, 23. April, von 15 bis 17 Uhr. Hierfür wird um Anmeldung per Email gebeten: oberbuergermeister@remscheid.de. Die Interessenten bekommen dann einen festen 15-Minuten-Termin für ihr Telefonat oder ihren Video-Chat. Sollten sich mehr Interessierte melden, werden zusätzliche Sprechzeiten angeboten.

+++ 17.55 Uhr+++ Ordnungsamt schreitet vermehrt ein

Der Kommunale Ordnungsdienst stellt insbesondere den Einzelhändlern ein gutes Zeugnis aus. „Alle geben sich größte Mühe, die Regeln einzuhalten“, sagt Daniel Pfordt, Chef der uniformierten Ordnungskräfte, die am Montag in den Geschäften nach dem Rechten sahen. Für die Menschen auf der Straße galt das Lob nur bedingt. Mit der Wiederöffnung zahlreicher Geschäfte sah sich manch Kunde in Vor-Corona-Zeiten zurückversetzt und das Gebot, Abstand zu halten, wurde nur noch bedingt beachtet.

Ordnungsamt und Polizei zeigten deshalb viel Präsenz und sahen sich verschiedene Male dazu veranlasst, die Menschen an die geltenden Beschränkungen zu erinnern. Das galt insbesondere im Allee-Center, wo sich vor etlichen Geschäften lange Schlangen bildeten. Dennoch kamen sie nach eigenen Angaben ohne die Androhung von Bußgeldern aus. ric

Die Geschäftsleute in Remscheid halten sich an die Regeln. Jetzt hoffen sie auf die Treue der Remscheider.

+++ 17 Uhr+++ So kann man dem Tierheim helfen

Remscheid. Das Coronavirus trifft alle. Jeden Bereich, jeden Verein. So auch das Tierheim. Die gegenwärtige Krise stellt auch das Team an der Schwelmer Straße vor Herausforderungen. Wie die Mitarbeiter dort mit der Krisenlage umgehen und wie Interessierte weiterhin helfen können, erklären wir hier: So können Fellfreunde dem Tierheim in der Corona-Krise helfen.

+++16 Uhr+++ Lenneper wollen ihre Feste retten

Remscheid. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nach diesem Mantra durchleben viele Veranstalter derzeit die Tage. Denn das Coronavirus macht den Sommerfesten in diesem Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung. So auch in Remscheid. Die Landesregierung hat erst einmal bis einschließlich 31. August alle größeren Veranstaltungen mit 1000 Personen abgesagt. Was aber genau als Großveranstaltung gilt, das weiß die Stadt selbst noch nicht genau. Das Land habe die Spielregeln hier erneut nicht eindeutig definiert. Fakt ist: Das Ordnungsamt genehmigt derzeit keine Veranstaltungen. Lesen Sie hier, wie die Lenneper versuchen, ihre Feste zu retten.

+++13.49 Uhr+++ 1.-Mai-Kundgebung weicht ins Netz aus

Weil die traditionelle Kundgebung zum Tag der Arbeit wegen Corona ausfallen muss, weicht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ins Internet aus. Darauf weist der Remscheider Stadtverband hin. Per Livestream kann man am 1. Mai die Reden der Gewerkschafter am heimischen Rechner verfolgen.

www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit

+++10 Uhr+++ Aktuell 87 Infizierte in Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 197 positiv getestete Remscheider. 106 aller positiv getesteten Personen gelten als genesen, 4 sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 495 Personen

Die Krankenhäuser vermelden 19 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürger.

+++8.15 Uhr+++ Interview mit Daniel Pfordt, Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes

Remscheid. Seit Mitte März ist Daniel Pfordt als Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes in Remscheid im täglichen Corona-Einsatz. Im Interview der Woche spricht er über Teamgeist, Verstöße und den Ermessensspielraum seiner Mitarbeiter. Lesen Sie hier das ganze Interview: Kontaktsperre - Drei sind einer zu viel

+++20. April, 7 Uhr+++ Streit um geplante Hilfen für Studenten

Berlin. Viele Studenten haben in der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren, etwa in der Gastronomie. In der großen Koalition gibt es Streit um geplante Hilfen für Studenten in der Corona-Krise. Mehr über den Streit können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++20.00 Uhr+++ Schulen bereiten sich auf die Öffnung ab Donnerstag vor

Für die Abschlussschüler öffnen ab Donnerstag wieder die Schulen. Allein rund 500 Jugendliche stehen vor dem Abitur. Zehntklässler, die vor dem Abschluss stehen, müssen keine zentrale Prüfung schreiben, sondern bekommen Klassenarbeiten von ihren Lehrern gestellt. Hygiene ist laut Stadt gewährleistet; Kontaktflächen werden täglich gereinigt. Zusätzlich haben sich die Schulen bereits mit teils ungewöhnlichen Lösungen vorbereitet. Am RöGy etwa gibt es in den Gängen Einbahnstraßen-Regelungen. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier: Schulen wappnen sich für eine Teilöffnung.

+++15.30 Uhr+++ Lenneper Händler begrüßen Kunden mit Blumen

Ab Montag, 20. April, dürfen viele Geschäfte wieder öffnen. In Lennep werden diese Chance viele Händler nutzen. Der Marketingverein Lennep Offensiv hat sich eine besondere Aktion für die Kunden ausgedacht:Einkaufen mit Blumengruß.

+++19. April, 11 Uhr+++ Zahl der positiven Tests liegt jetzt bei 196

Remscheid. Am Sonntag hat sich die Zahl der positiv getesteten Remscheider auf 196 erhöht - das sind zwei mehr als am Samstag. 105 davon gelten als genesen, vier Patienten sind verstorben. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Remscheider bei 91. Diese Zahlen hat die Stadt Remscheid am Sonntag bekannt gegeben.

Derzeit befinden sich zudem 536 Personen in Quarantäne - sie gelten als Verdachtsfälle. Die Krankenhäuser vermelden 19 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Vier Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

+++12.30 Uhr+++ Aktuell 90 Infizierte in Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 194 positiv getestete Remscheider. 100 aller positiv getesteten Personen gelten als genesen, 4 sind verstorben. Die bereinigte Zahl der bekannten Verdachtsfälle (derzeit angeordnete Quarantänen) liegt bei 591 Personen. Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation (vier werden beatmet). Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.

+++18. April, 6.30 Uhr+++ Darf man mit Mundschutz Autofahren?

Remscheid. Abstandhalten zu den Mitmenschen ist die Faustregel, die in diesen Tagen zum Schutz gegen das Coronavirus in Politik und Medien mantraartig gepredigt wird. Doch wie sollen sich Menschen im Auto vor einer Infektion schützen, insbesondere wenn sie mit mehreren Personen unterwegs sind? Und darf man im Auto als Fahrer überhaupt einen Mundschutz tragen?

+++18 Uhr+++ Lockerungen treten ab Montag in Remscheid in Kraft - Videobotschaft vom OB

Remscheid. Die durch die Landesregierung für Nordrhein-Westfalen konkretisierenden Regelungen der von der Bundesregierung und den Landesregierungen beschlossenen Lockerungen liegen nunmehr in Form der neuen Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO vor. Diese Verordnung tritt kommenden Montag in Kraft. Jetzt wurden die konkreten Auswirkungen für Remscheid betrachtet. „Die aktuellen Zahlen in Deutschland geben uns die Möglichkeit, sehr vorsichtig an einigen Punkten die bisherigen Regelungen aufzulockern. Dies verdanken wir dem disziplinierten Verhalten aller. Wir dürfen jedoch keinesfalls vergessen, dass wir uns weiter in einer pandemischen Lage befinden: Diese Lockerungen sind ein Versuch; wir müssen die Entwicklung des Infektionsgeschehens jetzt sehr genau betrachten. Wir müssen dringend weiterhin die geltenden Regelungen einhalten – anderenfalls müssen wir auch damit rechnen, dass die Lockerungen wieder zurückgenommen werden können.“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Bei einem positiven Verlauf sind jedoch auch weitere Schritte zurück zur „Normalität“ denkbar. Ich appelliere daher an jeden Einzelnen/jede Einzelne, sich solidarisch an die Vorgaben zu halten!“ Hierzu wendet sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auch in einer Videobotschaft an die Remscheider.

Wie bereits mitgeteilt: Bis auf Weiteres gilt die Aufrechterhaltung des Kontaktverbots. Das hat auch unmittelbar Auswirkung auf den städtischen Dienstbetrieb. Die Verwaltungsbereiche bleiben – so, wie bisher –, geschlossen. Es gilt aber der Arbeitsauftrag an die Verantwortlichen der unterschiedlichen Verwaltungsbereiche, zu überprüfen, welche einzelnen Bereiche unter Wahrung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln sukzessive hochgefahren werden können. Bereichsbezogene Hygienekonzepte werden im Falle einer Lockerung des allgemeinen Kontaktverbots die schrittweise Öffnung der Verwaltung für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger sichern. Hierunter fällt auch die Frage einer möglichen Öffnung der Öffentlichen Bibliothek der Stadt Remscheid. Klar ist jetzt, dass Geschäfte bis zu einer regulären Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter ab Montag, 20. April, wieder öffnen dürfen. Dies gilt ausdrücklich auch für Ladenlokale innerhalb Einkaufszentren. Neu öffnen dürfen grundsätzlich (unabhängig von der Verkaufsfläche) Buchhandlungen, Kfz-Händler, Fahrradhandlungen, Einrichtungshäuser und Babyfachmärkte. Für alle gilt: Es sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen. Diese Vorgaben werden engmaschig durch den Kommunalen Ordnungsdienst überwacht; die Nichteinhaltung wird sanktioniert. Veranstaltungen bleiben bis auf wenige Ausnahmen weiterhin verboten. Hierzu zählen Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge (z. b. Blutspendetermine) dienen, aber auch Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz als Ausnahme genehmigt werden. Hier sind jedoch sehr enge Grenzen gesetzt. Zum Thema Beisetzungen gelten die in Remscheid mit den Bestattern vereinbarten Regelungen weiterhin.

Vierter Remscheider an Covid-19 gestorben

+++16.11 Uhr Kliniken schon früh auf Pandemie eingestellt

Remscheid. Selten war die Halbwertszeit von Prognosen, Erwartungen und Planungen so kurz wie derzeit in der Corona-Pandemie: Vieles ist nur schwer vorhersehbar, immer wieder muss nachjustiert und umgeplant werden. Dabei muss sich in besonderem Maße das Gesundheitssystem den Herausforderungen stellen. Das Sana-Klinikum und punktuell auch die Fabricius-Klinik sind dabei in den städtischen Krisenstab eingebunden und haben sich schon frühzeitig auf die besondere Lage eingestellt. So waren die Kliniken in Remscheid auf die Pandemie schon früh eingestellt.

+++13.18 Uhr+++ Corona-Benefiz-Shirts für Tafel und Tierheim

Nach Einzelhandel und Gastronomie haben nun auch Tierheim und Tafel in Remscheid ein Corona-Benefiz-Shirt. Die Firma Kotthaus in Lüttringhausen hat aus dem Remscheider Stadtwappen ein Remscheid-hält-zusammen-Logo entworfen und das auf T-Shirts gedruckt. 

Die Shirts sind in Schwarz und Weiß erhältlich. 

Die Hemden sind in Schwarz und Weiß jeweils in einer Rundhals-Variante für Herren, als Damen- und als Kinder-Shirt erhältlich. Vom Kaufpreis, 12 Euro fürs Kinder-Shirt, sonst 14 Euro, geht ein Teil an die Remscheider Tafel und das Remscheider Tierheim. Das T-Shirt kann im Online-Shop bestellt und bezahlt und dann nach telefonischer Absprache vor Ort in Lüttringhausen abgeholt werden. wey

kotthaus-berufsbekleidung.de

+++10.10 Uhr+++ Aktuelle Gesundheitslage: Vierter Remscheider an Covid-19 gestorben

Remscheid. Ein knapp 90-jähriger Remscheider mit verschiedenen Grunderkrankungen, der auch an Covid-19 gelitten hat, ist verstorben. Das teilte die Stadt am Freitagmorgen mit. Damit steigt die Anzahl der Remscheider Todesopfer auf vier.

Die weitere Gesundheitslage stellt sich wie folgt dar: Von den 20 positiv auf das Virus getesteten Personen, die sich derzeit in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden, müssen 5 beatmet werden. Zusätzlich befinden sich laut dem Gesundheitsamt weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.

Bislang gibt es 189 Corona-Fälle in Remscheid, 92 aller positiv getesteten Bürger gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle liegt bei 643 Personen. Insgesamt wurde in den letzten Tagen vermehrt getestet, teilt die Stadt mit. Das erkläre den Anstieg im Bereich der positiven Testungen und auch die hohe Zahl der aktuell angeordneten Quarantänen.

Für den Bereich der Pflegeeinrichtungen, Wohnformen der Eingliederungshilfe und ambulante Pflegedienste werden weiter vereinzelte positive Testungen von Bewohnerschaft und Personal mitgeteilt. Heimaufsicht und Gesundheitsamt begleiten dies in enger Abstimmung. mw

+++17. April, 7 Uhr+++ Der Schulplan für NRW in Corona-Zeiten

NRW. Ab kommender Woche beginnt in NRW die Schule. Zuerst aber nur für Abschlussschüler aus den Klassen 10, 12 und 13. Unterricht nach Stundenplan wird es erst später geben – und nur schrittweise. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Schulstart können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

Remscheid: Corona-Beschränkungen werden gelockert

+++14.25 Uhr+++ Remscheider Verwaltungsspitze zu den beschlossenen Lockerungen

Mit den am Mittwoch von Bundes- und Landesregierungen beschlossenen Lockerungen von Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens hat sich heute Vormittag der Remscheider Verwaltungsvorstand beschäftigt. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz betont nach einer gemeinsamen Bewertung der unterschiedlichen Regelungsinhalte: „Viele Fragen sind heute noch ungeklärt. Bevor wir einzelne Corona-Lockerungen für uns auf lokaler Ebene interpretieren, müssen wir die neue Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen abwarten!“. Nichtsdestotrotz lassen sich für unterschiedliche Regelungsbereiche bereits jetzt Feststellungen treffen. Nachstehend die wesentlichen Themen.

Kontaktverbot und Schließung der Stadtverwaltung Remscheid

Grundlegende Entscheidung ist die Aufrechterhaltung des Kontaktverbots bis auf Weiteres. Das hat auch unmittelbar Auswirkung auf den städtischen Dienstbetrieb. Die Verwaltungsbereiche bleiben – so, wie bisher –, geschlossen. Es gilt aber der Arbeitsauftrag an die Verantwortlichen der unterschiedlichen Verwaltungsbereiche, zu überprüfen, welche einzelnen Bereiche unter Wahrung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln sukzessive hochgefahren werden können. Bereichsbezogene Hygienekonzepte werden im Falle einer Lockerung des allgemeinen Kontaktverbots die schrittweise Öffnung der Verwaltung für Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger sichern.

Schulen 

Nach aktuellem Stand soll der Schulbetrieb schrittweise am 4. Mai mit dem Start der Grundschulabschlussklassen aufgenommen werden. Bereits ab 23. April sollen Abschlussklassen und Klassen, die vor ihren Abschlussprüfungen stehen, beschult werden. Unbedingte Voraussetzung für die (Teil-)Aufnahme des Schulbetriebs ist die strikte Einhaltung der relevanten Abstands- und Hygieneregeln.

Remscheid: Notbetreuung findet weiterhin statt

Das Remscheider Gebäudemanagement hat gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitsamt die kommunalen Maßnahmen zur Wiedereröffnung von Schulen unter Beachtung der erforderlichen Infektionsschutz- und Hygienemaßnehmen sichergestellt. Das sind die Gewährleistung von geeigneter Sanitärausstattung und Reinigungsmaßnahmen in passenden Intervallen. Umfassende Reinigungspläne der Stadt Remscheid für die Grundschulen und die weiterführenden Schulen bestehen.

Die wirksamsten Maßnahmen zur Vermeidung von Tröpfcheninfektionen wie das Einhalten von Abstand, Hände-, Husten- und Nieshygiene sowie regelmäßiges Monitoring auf Krankheitsanzeichen müssen durch das Schulpersonal durchgeführt werden.

Seitens der Bezirksregierung ist sicherzustellen, dass der Einsatz von Risikogruppen (Lehrer und Schülerinnen und Schüler) nur unter Absprache mit dem betriebsärztlichen Dienst und entsprechender Risikoanalyse stattfindet.

Lehrerschaft, Eltern und Kinder müssen gemeinsam sicherstellen, dass nur, wer gesund ist, die Schule betritt – zum Beispiel durch engmaschiges Selbstmonitoring. Personen mit Husten, Schnupfen, Fieber dürfen das Schulgebäude nicht betreten.

Schuldezernent und Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus betont, dass durch das Schulministerium des Landes ein Konzept vorgelegt werden muss, wie durch die Schulleitungen und die Lehrerschaft die Infektionsrisiken (neben den Hygieneaufgaben der Stadt Remscheid) minimiert werden und wie der Unterricht daran orientiert in den verschiedenen Schulformen und -klassen erfolgen soll. Ein derartiges Konzept ist am Mittwoch im Konsens der Länder mit der Bundeskanzlerin beauftragt worden. Es soll bis zum 29. April vorliegen. Dieses Konzept ist dann auch die Grundlage für die weitere Veränderung/Anpassung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen durch die Kommune und die Taktung der Schülerbeförderung (ÖPNV und private Dienstleister).

Kindertagesstätten 

Sie bleiben vorerst geschlossen. Die Notbetreuung findet weiterhin statt. Mit der Frage, ob die Stadt Remscheid Kindergartenbeiträge und Essensgelder über den Monat April hinaus weiter erlässt, wird sie kurzfristig das Gespräch über den Deutschen Städtetag mit dem Land Nordrhein-Westfalen suchen.

Einzelhandel 

Geschäfte bis zu einer Fläche von 800 Quadratmeter dürfen ab Montag, 20. April, wieder öffnen. Diese Corona-Lockerung scheint nicht auf Verkaufsläden außerhalb von Einkaufszentren und Malls beschränkt zu sein. Eine abschließende Feststellung lässt sich erst auf der Grundlage der neuen Landes-Verordnung treffen.

Remscheid: Vorerst keine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Öffnen dürfen außerdem KFZ-Händler, Fahrradhandlungen und Buchhandlungen. Für alle gilt: Bei dem Betrieb der Geschäfte sind weiter die Beschränkungen der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung in Bezug auf Abstand und Hygiene zu beachten. Alle Geschäfte haben also sicherzustellen, dass pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person eingelassen wird.

Mund-Nasen-Schutz 

Eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird es vorerst nicht geben. Die Stadt Remscheid wird im Rahmen der unterschiedlichen Hygienekonzepte, die für die sukzessive Inbetriebnahme von Verwaltungsbereichen und außerstädtischen Institutionen und Geschäften mit Kundenverkehr vorgelegt werden müssen, eine Verpflichtung oder dringende Empfehlung im Einzelfall prüfen.

+++14.07 Uhr+++ Aktuell 166 positiv getestete Remscheider

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 166 positiv getestete Remscheider. 74 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, drei sind verstorben. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 789 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++12.52 Uhr+++ Jobcenter rechnet mit Anstieg der Neuanträge

Remscheid. Jobcenter-Geschäftsführer Dirk Faust rechnet damit, dass die Zahl der Neuanträge für sogenanntes Hartz IV steigen wird. Das zeigt sich aktuell bei den Neuanträgen für staatliche Leistungen nach dem Arbeitslosengeld II, das sogenannte Hartz IV. Im Februar gab es 210 Neuanträge, im März 215, wie viele es im April sein werden, lässt sich aktuell weder absehen noch vorhersagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl der Neuanträge stark steigen wird, ist aber groß. Denn vor allem Menschen mit Mini-Jobs sind von den coronabedingten Schließungen von Geschäften und Gastronomiebetrieben betroffen.

+++11.45 Uhr+++ Das sollten Hundehalter während der Corona-Krise beachten

Remscheid. Das Coronavirus hat nicht nur Auswirkungen auf die Zweibeiner, sondern auch auf die Vierbeiner. Was müssen Herrchen und Frauchen in Zeiten von Sars-CoV-2 beachten? Der RGA hakte bei Sabine Rische, Sprecherin der Nachbarstadt Solingen, nach. Sie hat alle nötigen Informationen beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsam t zusammengetragen. Das Amt ist auch für Remscheid zuständig. Sie weiß, was Hundehalter in der Corona-Zeit beachten müssen.

+++10.55 Uhr+++ Corona: Sozialdezernent warnt vor vorschneller Öffnung von Schulen und Kitas

Remscheid. Der Leiter des Krisenstabes, Thomas Neuhaus, warnt vor einer vorschnellen Öffnung von Schulen und Kitas. Viele Fragen seien ungeklärt. „So schnell, wie wir das System runtergefahren haben, werden wir es nicht hochfahren können“, sagt der Sozialdezernent. Unterdessen hat die Stadt Remscheid im Kampf gegen Corona Unterstützung erhalten.

+++16. April, 7 Uhr+++ Peter Altmaier (CDU) im Interview

„Die  Krise ist eine Bewährungsprobe“, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Das Interview über gemeinsame Lösungen im Föderalismus können Sie in unserer E-Paper-Ausgabe nachlesen. Dort finden Sie auch einen detaillierten Überblick über die bestehenden Einschränkungen und erfahren, warum Portugal so gut durch die Corona-Krise kommt. Testen Sie uns jetzt zwei Wochen kostenlos und unverbindlich! Wie es funktioniert: www.zeitungsvorteil.de/leseprobe

+++16.29 Uhr+++ Hamsterkäufe: Klopapier bleibt Mangelware

Unser RGA-Mitarbeiter Peter Klohs hat sich bei Discountern und in Supermärkten in Remscheid auf die Suche nach Toilettenpapier gemacht - und ist gescheitert. Weder im Drogeriemarkt noch beim Lebensmittelhändler hat er die begehrten Klorollen finden können. Aber er hat Tipps bekommen und etwas gelernt.

Coronakrise in Remscheid: Verzeichnis mit Lieferservice und Onlineshops

+++15.42 Uhr+++ Lokale Restaurants und Geschäfte mit Lieferservice oder Onlineshop

Welche Pizzeria, welches Restaurant bietet in Remscheid in der Corona-Krise einen Lieferservice an? Welche Läden haben jetzt einen Onlineshop? Und wo gibt es geänderte Öffnungszeiten? Alles das finden Sie in unserem Verzeichnis "Wir sind für Sie da" für Remscheid.

+++12.14 Uhr+++ Personelle Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Krise

Offizielle Begrüßung von Nina Streeck und Martin Stumpf im Corona-Team. Sascha Ploch (links, Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz im Fachdienst Feuerschutz und Rettungsdienst), Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, Nina Streeck, Dr. Frank Neveling (Leiter des Fachdienstes Gesundheitswesen), Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Martin Stumpf, Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus, Dr. Christopher Rose (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst bei der Feuerwehr Remscheid)

Im Kampf gegen Corona kann sich die Stadt Remscheid seit Mittwoch über eine neue Ärztin und einen neuen Arzt als Verstärkung freuen. Das künftige Aufgabenfeld der Weiterbildungsassistentin zum Facharzt Nina Streeck und des  Weiterbildungsassistenten Martin Stumpf wird im Hastener Gesundheitsamt und in der Fieberambulanz am Standort Burger Straße liegen. Auch die mobile Fieberambulanz wird zu ihrem Aufgabenfeld zählen. 

Medizinisches Fachpersonal ist derzeit knapp. Deswegen sucht die Stadt Remscheid im Rahmen ihrer Kampagne „Remscheid braucht Dich“ seit März professionelle Hilfe, die bei der medizinischen Versorgung und pflegerischen Betreuung unterstützen kann. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus freuen sich daher: „Wir sind sehr dankbar, dass uns Nina Streeck und Martin Stumpf bei der Bewältigung der vielschichtigen Aufgaben, die sich uns jetzt und in der kommenden Zeit bei der Bewältigung des Infektionsgeschehens stellen, unterstützen.“

Remscheid und das Coronavirus: Fieberambulanz ins Medimobil umgezogen

+++11.52 Uhr+++ Seniorenwohngemeinschaft darf zurück

Die in der vergangenen Woche ins Krankenhaus verlegten Bewohnerinnen und Bewohner einer Seniorenwohngemeinschaft können voraussichtlich in den nächsten Tagen zurück.

+++11.52 Uhr+++ Fieberambulanz jetzt in einem angemieteten Medimobil

Die Fieberambulanz am Standort Burger Straße ist mittlerweile aus den Räumen der Kinderschutzambulanz ausgezogen und bietet ihre Dienste in einem angemieteten Medimobil auf dem dortigen Parkplatz an. Für Wartezwecke und Aufnahmeangelegenheiten stehen dort zusätzlich ein Zelt der Feuerwehr Remscheid und ein Zelt des Deutschen Roten Kreuzes Remscheid zur Verfügung.

+++11.28 Uhr+++Dritter bestätigter Corona-Todesfall in Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 153 positiv getestete Remscheider. 73 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 773 Personen. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Remscheider ist auf drei gestiegen: Am Osterwochenende ist ein 82-jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, verstorben.

Remscheid: Dritter Corona-Todesfall bestätigt

Die Krankenhäuser vermelden 21 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++11.28 Uhr+++#5630: Show wird verschoben

300 Jugendliche beteiligen sich an den Shows.

Remscheid. Die Show des Jugendprojekts #5630 wird verschoben. Die Aufführungen von 300 Jugendlichen sollten am 5. und 6. Juni in der Sporthalle Neuenkamp stattfinden. Dort hat der Krisenstab der Stadt wegen des Coronavirus eine temporäre Notfallklinik eingerichtet. Zudem ist derzeit nicht abzusehen, wann wieder Freizeit- und Kulturveranstaltungen stattfinden dürfen. „Und es geht auch um das wirtschaftliche Überleben von unserer Initiative und unseren Partnern“, teilt das #5630-Projektteam mit. Neue Termine stehen bereits fest: Die Shows sollen am Freitag und Samstag, 27. und 28. November, dieses Jahres stattfinden. Gekaufte Tickets bleiben gültig. Es besteht die Möglichkeit, Tickets zurückzugeben. Der Kaufpreis wird rückerstattet. böh

+++15.4.2020, 7 Uhr+++Retter-T-Shirt für die hiesige Gastronomie

Die Retter-T-Shirts können online bestellt werden. 

Remscheid. Um die Folgen der Corona-Krise abzumildern, haben sich einige Remscheider Gastronomen zusammengeschlossen und ein Retter-T-Shirt entwickelt. Das Hemd mit rot-weißem Druck kann für 20 Euro pro Stück online bestellt werden, die Hälfte des Kaufpreises geht direkt an eine Gastronomie in der Stadt, die während des Bestellvorgangs bestimmt werden kann. Aktuell nehmen mehr als ein Dutzend Gaststätten im gesamten Stadtgebiet an der Aktion teil. „Helft uns, eine Basis für unseren Fortbestand zu schaffen“, bittet Torsten Dehnke vom Miro, einer der Initiatoren, die Gäste. Die T-Shirts würden in Remscheid von Kulke Medien bedruckt, von dessen Inhaber Lukas Kulke auch das Layout stamme. wey

gastroremscheid.de

+++14.16 Uhr+++ Weißer Ring ist trotz Virus erreichbar

Die Corona-Krise kann zu einem Anstieg der häuslichen Gewalt führen, fürchtet die Opferschutzorganisation Weißer Ring. Die Krise zwinge die Menschen, in der Familie zu bleiben, heißt es in einer Mitteilung: „Hinzu kommen finanzielle Sorgen und Zukunftsunsicherheit.“ Diese Spannung könne sich in Gewalt entladen. „Wir kennen das von Festtagen wie Weihnachten. Wenn die Menschen tagelang zu Hause sind, gehen die Fallzahlen in die Höhe“, sagt Manfred Guth, Leiter der Außenstelle Remscheid. 

Remscheid: Weißer Ring ist weiter erreichbar

„Die Kontaktsperre wegen Corona dauert aber sehr viel länger als Weihnachten, die Stressfaktoren sind auch größer.“ Die Gewalt geschehe jetzt, sichtbar werde sie aber erst, wenn die Sperren aufgehoben sind: „Betroffene melden sich nicht, solange sie mit den Tätern auf engem Raum zusammensitzen.“ Manfred Guth rät Betroffenen dringend, sich Hilfe zu holen: „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit.“ Die Remscheider Beratungsstelle ist auch während der Krise unter Tel. (0151) 55 16 47 98 erreichbar, außerdem gibt es eine Onlineberatung. wey

www.weisser-ring.de

+++14.07 Uhr+++ Einkaufswagen schafft nötige Distanz

Einkaufswagen im Einzelhandel regeln die limitierte Kundenanzahl. Seit Anfang vergangener Woche gilt die Anweisung der Stadt. Hintergrund: Laut Corona-Schutzverordnung darf die Zahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter Lokalfläche nicht übersteigen. Supermärkte dürfen nur so viele Kunden reinlassen, wie Einkaufswagen vorhanden sind.

+++12.10 Uhr+++ Bürgerservice startet heute mit besonderem Lieferdienst

Der Remscheider Bürgerservice ersetzt übergangsweise den Besuch im Ämterhaus.

Der Bürgerservice liefert ab heute Personaldokumente, die vor dem Corona-Ausbruch bei der Meldebehörde beantragt wurden und nun eingetroffen sind, kostenlos aus. 1700 Dokumente werden verteilt. 

Remscheid: Bürgerservice startet Lieferdienst

Wer Pass oder Ausweis beantragt und bereits bezahlt hat sowie den Pin-Brief (gilt für den Ausweis) erhalten hat, kann den Service per E-Mail buchen. Die E-Mail muss enthalten: Art des beantragten Dokumentes, Vor-und Nachname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und drei Wunschtage, an denen die Stadt liefern kann. 

Abholung.Ausweis@remscheid.de

+++10.33 Uhr+++Aktuell 150 positiv getestete Remscheider

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 150 positiv getestete Remscheider. 68 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 735 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden 21 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++13.4.2020, 12.39 Uhr+++Aktuell 149 positiv getestete Remscheider

Laut Gesundheitsamt gibt es 149 positiv getestete Remscheider. Dies ist der Stand von Montagmorgen, mitgeteilt vom Krisenstab der Stadt. 64 aller positiv getesteten Remscheider gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Corona-Verdachtsfälle mit angeordneter häuslicher Quarantäne unter den Remscheidern liegt bei 721. Die Krankenhäuser vermelden 27 positiv Getestete, die sich in stationärer Behandlung befinden, neun davon auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhaus muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider handeln. Mit Fortschreiten der Infektion gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. „Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheider als die offiziell Bestätigten mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben“, meint Sprecherin Viola Juric.

+++12.14 Uhr+++Corona: Bürgertelefon jetzt mehrsprachig

Das im Gesundheitsamt installierte Bürgertelefon für medizinische Fragen zu Covid-19 ist jetzt auch mehrsprachig eingerichtet. Unter der Rufnummer Tel. (0 21 91) 16-35 55 werden Corona-Themen ab dem heutigen Dienstag in insgesamt vier Fremdsprachen beantwortet. 

Remscheid: Bürgertelefon jetzt mehrsprachig

An allen Wochentagen jeweils von 13 bis 15 Uhr können Fragen und Probleme in Türkisch, Italienisch, Arabisch, Farsi/Dari vorgetragen werden. Alles weitere zum Coronavirus in Remscheid findet sich auf der Website der Stadt. 

www.remscheid.de/corona

+++12. April, 10 Uhr+++Aktuell sind 78 Remscheider infiziert

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 144 positiv getestete Remscheider. 64 aller positiv getesteten Personen gelten als genesen, verstorben sind 2 Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheidern liegt bei 720 Personen. Die Krankenhäuser vermelden 20 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++18.35 Uhr+++ Sport zuhause - fit trotz Coronakrise!

Wir zeigen Ihnen zusammen mit dem LTG Übungen, die Sie ganz einfach zuhause ausführen können - mit wenig oder gar keinem Equipment. Auch als Einsteiger können Sie mit diesen Anleitungen trainieren. Hier finden Sie alle Fitness-Übungen.

+++15.15 Uhr+++ Schloss Burg kostenlos erkunden 

Schloss Burg ist wegen Corona im Moment für den Publikumsverkehr geschlossen. Dennoch können Interessierte die Schlossanlage erkunden – virtuell. Der Schlossbauverein und die Firma Excit 3D bieten einen digitalen Gang durch das Schloss: Rittersaal, Ahnensaal, Kemenate und Kapelle. 

So geht’s: Rufen Sie die unten stehende Website auf und betreten Sie das Schloss digital. Bewegen Sie sich nun virtuell mit der Computer-Maus oder mit dem Smartphone von Raum zu Raum und zoomen Sie auf die Wandbilder und die Details.

Über Ostern stellt der Schlossbauverein die 360-Grad-Tour kostenlos zur Verfügung. Bald sollen Zusatzfunktionen hinzukommen. Die Tour soll dann künftig einen geringen Geldbetrag kosten. mw

www.schlossburg360.de

+++12.50 Uhr+++ Grillen, wandern, Freunde besuchen – was ist an Ostern erlaubt?

Ostern steht vor der Tür, traditionell die Feiertage, an denen man Freunde und Familie besuchen fährt, bei schönem Wetter gemeinsam wandern geht oder zusammen grillt. Aber was darf man in der Coronakrise jetzt noch unternehmen? Was ist trotz Kontaktverbot erlaubt - und was sollte man lassen? Wir haben die Fragen rund um Ostern und Corona beantwortet.

+++11. April, 10.50 Uhr+++ Aktuell gibt es 144 nachgewiesene Infektionen Remscheid

Wie das Remscheider Gesundheitsamt mitteilt, gibt es aktuell 144 Remscheiderinnen und Remscheider, die auf das Coronavirus positiv getestet wurden. 59 aller positiv Getesteten gelten derzeit als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 703 Personen. 

In den Krankenhäusern gibt es 17 positiv getestete Personen, die stationär behandelt werden. Davon sind fünf Personen auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Die Stadt weißt darauf hin: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider.

+++10. April, 10.50 Uhr+++ 129 Personen in Remscheid sind positiv getestet

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 129 positiv getestete Remscheider. 59 aller positiv getesteten Personen gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (angeordnete häusliche Quarantäne) unter den Remscheidern liegt bei konstant 690 Personen. Die Krankenhäuser vermelden 17 positiv getestete Personen, die sich in stationärer Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider. 

Aufgrund von positiven Testungen im Mitarbeiterbereich des betreuenden Pflegedienstes kann in einer Seniorenwohngemeinschaft die pflegerische Versorgung der sieben dort lebenden Menschen in den nächsten Tagen nicht mehr angemessen sichergestellt werden. Das Gesundheitsamt hat daher am Donnerstag entscheiden müssen, diese Personen in ein Krankenhaus zu verlegen. Die Verlegung erfolgt am Karfreitag mit Hilfe des Rettungsdienstes. Die Angehörigen/ Betreuer wurden über den Betreiber der Wohngemeinschaft informiert. Alle sieben Bewohner sind aktuell symptomfrei, es erfolgt aber selbstverständlich eine Testung.

Remscheid: Der rga bleibt für Sie da!

Liebe Leserinnen und Leser,

die Coronakrise verändert unseren Alltag und unser Zusammenleben für unbestimmte Zeit grundlegend. Viele Bereiche des Wirtschaftslebens sind betroffen. Auch bei uns ändern sich fast täglich Abläufe in der Redaktion und Produktion. Redakteure recherchieren unter neuen Sicherheitsbestimmungen – arbeiten aber fast durchgängig außerhalb ihrer Büros von zu Hause aus oder mobil. Mediaberater entwickeln kurzfristige Ideen für die Händler der Region – und natürlich sind auch unsere Zeitungszusteller jede Nacht für Sie unterwegs. 

Dennoch ist es wohl sinnvoll, vorbeugend noch einmal einen Schritt weiter zu denken. Denn sollte es die Sicherheitslage erfordern, dass wir Ihnen die gedruckte Zeitung für eine Zeit nicht zustellen können, wolten wir trotzdem weiter für Sie da sein. Daher haben wir einen neuen Service für Sie eingerichtet: Wir möchten Sie per E-Mail darüber informieren, wie Sie an unsere digitalen Produkte kommen. Oder Ihnen im schlimmsten Fall auch direkt einige Nachrichten auf dem Weg zukommen lassen. 

Daher bitten wir Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse zu übermitteln, damit wir verlässlich mit Ihnen im Kontakt bleiben können. Einfach im Internet auf unserer Serviceseite www.zeitungsvorteil.de/mitmachen Ihren Namen, Anschrift und E-Mailadresse eingeben. Das ist schon alles. Wir versprechen Ihnen, dass wir mit Ihren Daten sorgsam umgehen und diese nicht weitergeben. Bleiben sie gesund! 

Ihr rga

Remscheid: Ökumenischer Ostergottesdienst wird übers Internet übertragen

+++15.54 Uhr+++ Gottesdienst kommt an Ostern online

Wenn die Gläubigen nicht in die Kirche kommen können, dann kommt sie eben zu den Gläubigen. Seit Beginn der Corona-Krise handeln die Kirchen nach dieser Losung und übertragen ihre Gottesdienste online. Für Ostersonntag laden Protestanten und Katholiken nun zu einem gemeinsamen Online-Gottesdienst ein. Übertragen wird er ab 10 Uhr aus der evangelischen Stadtkirche Lennep.

Hartmut Demski, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lennep, der katholische Stadtdechant Thomas Kaster und Pfarrerin Antje Menn werden den Ostergottesdienst gemeinsam gestalten. Kreiskantor Johannes Geßner, Hae Min Geßner (Sopran) und Thomas Neuhaus (Trompete) sorgen für den musikalischen Part dabei. ric

https://rs1.tv/

+++15.47 Uhr+++ Stadt Remscheid liefert eilige Dokumente

Der Bürgerservice liefert ab kommender Woche Personaldokumente, die vor dem Corona-Ausbruch bei der Meldebehörde beantragt wurden und nun eingetroffen sind, kostenlos aus. 1700 Dokumente werden verteilt. Wer Pass oder Ausweis beantragt und bereits bezahlt hat sowie den Pin-Brief (gilt für den Ausweis) erhalten hat, kann den Service per E-Mail buchen. Die E-Mail muss enthalten: Art des beantragten Dokumentes, Vor-und Nachname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und drei Wunschtage, an denen die Stadt liefern kann. 

Abholung.Ausweis@remscheid.de

+++13.50 Uhr+++ Ordnungsdienst kontrolliert auch an Ostern

Auch am langen Osterwochenende mit besten Wetteraussichten zeigt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) Präsenz. Die Teams kontrollieren vor allem in Parks und auf öffentlichen Plätzen, ob das Kontaktverbot eingehalten wird. Auch die Hotline ist täglich von 10 bis 22 Uhr besetzt. Wer Verstöße bemerkt, kann sie unter Tel. 16 90 00 melden.

Remscheid: Ordnungsdienst kontrolliert

Bleiben Sie mit dem Remscheider General-Anzeiger auch in diesen schwierigen Zeiten gut informiert - testen Sie jetzt zwei Wochen kostenfrei und unverbindlich unser E-Paper oder unsere gedruckte Ausgabe! Hier erfahren Sie mehr: www.zeitungsvorteil.de/test

+++8.4.2020, 12.06 Uhr+++ Bürgertelefon ist auch an Ostern erreichbar

Das Bürgertelefon unter Tel. 16 35 55 beantwortet auch über die Osterfeiertage medizinische Fragen. Von Karfreitag bis Ostermontag ist die Hotline von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Ab Dienstag, 14. April, gilt wieder die reguläre telefonische Öffnungszeit von 8 bis 16 Uhr für konkrete medizinische und bis 17 Uhr zu allgemeinen Fragen zum Coronavirus. 

+++11.56 Uhr+++ Covid-19: Solinger Klinik meldet schwere Verläufe - 113 positiv getestete Remscheider

113 Remscheider sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, fünf mehr als am Vortag. 56 aller positiv getesteten Remscheider gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen. 663 Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Qurantäne. Die Krankenhäuser melden 14 positiv getestete Personen, die stationär behandelt werden, fünf davon auf der Intensivstation.

Im Solinger Krankenhaus Bethanien, eine Lungenfachklinik, die auch für Remscheid zuständig ist, gibt es aktuell schwere Krankheitsverläufe von Covid-19. Das erklärt Chefarzt Prof. Dr. Winfried Randerath. Sieben Erkrankte liegen auf der Intensivstation, alle müssen beatmet werden. Drei von ihnen werden sogar über ein externes Verfahren mit Sauerstoff versorgt. In Bethanien gibt es inzwischen nicht nur Patienten über 60 Jahre, die an der Lungenkrankheit leiden. „Es sind auch Jüngere in den 50ern dabei.“ Am Montag sei zudem erstmals ein Arzt des Krankenhauses positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. asc/mw

+++7.4.2020, 20.10 Uhr+++ CDU: Autokino auf dem Schützenplatz einrichten

Mathias Heidtmann hat eine Vision: „Wäre nicht ein Autokino eine tolle Chance, für etwas Freude und Abwechslung zu sorgen?“, fragt der CDU-Politiker. „Die beste Zeit hat das Autokino hinter sich. Doch in den Tagen des Shutdowns zieht es Menschen wieder dorthin“, glaubt Heidtmann. 

Remscheid: Autokino auf dem Schützenplatz?

Sicherheitsabstände können dort eingehalten, der Ticket-Verkauf online geregelt werden. Die Anzahl der Personen pro Auto ließe sich begrenzen. Der Einlass ließe sich kontaktlos regeln, zum Beispiel dadurch, dass das Ticket durch die Fensterscheibe gescannt wird, meint Heidtmann und bittet das Stadtmarketing, mögliche Lösungen zu prüfen. AWe

+++18.20 Uhr+++ Corona: Jugendhilfe erkennt noch keine Zunahme häuslicher Gewalt

chulen und Kitas sind geschlossen, das Freizeitangebot ist gering, Eltern arbeiten von zu Hause aus, sorgen sich unter Umständen um ihren Job – die Corona-Krise stellt Familien vor große Herausforderungen. „Befürchtungen, dass es in Familien zu Konfliktlagen kommen kann, die durch das ungewohnte ständige Beisammensein befördert werden können, sind nicht aus der Luft gegriffen“, bestätigt die Stadt. 

Betroffene können sich an die Hotline für Familien-, Jugend- und Lebensberatung wenden - Tel. 12 38 88, montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr. Und: Seit dieser Woche können Kinder aus Familien, in denen es Probleme gibt, in die Notbetreuung gehen.  

+++12.59 Uhr+++ 108 Remscheider positiv auf Coronavirus getestet

Aktueller Stand der Coronavirus-Infektionen in Remscheid: Laut Gesundheitsamt gibt es 108 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 50 aller positiv Getesteten gelten als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle, für die auch häusliche Quarantäne angeordnet wurde, liegt bei 626 Personen. 

Die Krankenhäuser vermelden 16 stationäre Verdachtsfälle, davon liegen zwei auf der Intensivstation, und 14 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Die Patienten im Krankenhaus sind nicht zwangsläufig aus Remscheid.

+++7. April, 12.29 Uhr+++ Theater und Museen bleiben bis 17. Mai zu

Das Teo Otto Theater, das Deutsche Röntgen-Museum sowie das Deutsche Werkzeugmuseum in Remscheid bleiben bis einschließlich Sonntag, 17. Mai zu, teilt die Stadt mit. Im Anschluss an die Osterfeiertage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Angebote des Kommunalen Bildungszentrums, also die Volkshochschule, die Bibliotheken sowie die Musik- und Kunstschule wieder zur Verfügung stehen können. 

+++20.05 Uhr+++ Coronavirus: So entwickeln sich die Infektionszahlen in Remscheid

Die gestiegene Zahl der von Covid-19 Genesenen ist kein Grund zur Entwarnung: Dr. Frank Neveling, Chef des Remscheider Gesundheitsamtes, rechnet damit, dass die Zahl der Infizierten nach Ostern deutlich steigt. Das Ordnungsamt sprach in Remscheid am Sonntag unterdessen 43 Platzverweise aus: Einige Remscheider zeigten sich nicht einsichtig, was das Verbot angeht, sich mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Hier unsere Übersicht: So entwickeln sich die Corona-Infektionszahlen in Remscheid

Jäger bitten: Nehmen Sie Rücksicht auf Brutzeit im Wald!

+++18.42 Uhr+++ Die Jäger bitten: Nehmen Sie Rücksicht auf den Wildkindergarten 

Nun ist Brut- und Setzzeit, viele Tierarten setzen ihren Nachwuchs in die Welt. Da nun viele Menschen in die Natur ausweichen, könnten die Tiere deutlich häufiger gestört werden. Dafür sprechen Beobachtungen, wonach sich selbst ausgewiesene Naturschutzgebiete zu Ausflugszielen entwickelt haben. Die Jäger bitten: Nehmen Sie Rücksicht auf den Wildkindergarten.

Einige Waldbesucher hatten jedoch etwas anderes vor: Gärtner entsorgten ihre Abfälle illegal in den Wald

+++17.38 Uhr +++ Lust auf ein bisschen Sport zuhause?

Fitnessstudios und Vereine sind geschlossen. Wir zeigen Ihnen zusammen mit dem LTG Übungen, die Sie ganz einfach zuhause ausführen können - damit Sie trotz Corona-Krise fit bleiben. Auch als Einsteiger können Sie mit diesen Anleitungen trainieren. Hier finden Sie alle Übungen: Sport trotz Corona: Training für zuhause

+++15 Uhr+++ Feuerwehr sagt mit Drohnen-Video danke

Mit einem bewegenden Drohnen-Video bedankt sich die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite bei den Remscheidern. „Wir sind beeindruckt vom Zusammenhalt in unserer Stadt“, schreibt die Wehr und betont: „Wir bleiben für euch da.“ 

Im Video sieht man einen Musiker, der auf der ausgefahrenen Drehleiter „Ode an die Freude“ über der Innenstadt spielt. mw

+++14 Uhr+++Aus aktuellem Anlass: Einkaufswagen im Einzelhandel regeln limitierte Kundenanzahl! 

Laut Coronaschutzverordnung darf die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter Lokalfläche nicht übersteigen. Die ansässigen Lebensmittelgeschäfte regeln dies in Absprache mit der örtlichen Ordnungsbehörde durch die Ausgabe genau abgezählter Einkaufswagen. Das heißt: Wer ins Geschäft möchte, kann das nur mit einem freien Einkaufswagen tun. Dabei gilt die Pro-Kopf-Regel und nicht die Familienregel: Pro Einkaufswagen ist nur eine Person zutrittsberechtigt.

+++14 Uhr+++ Verbot für Wohnmobile am Parkplatz Dörperhöhe 

Heute Nachmittag wird der Wanderparkplatz Dörperhöhe für Wohnmobile gesperrt. Seine eigentliche Nutzung als Wohnmobilstellplatz mit Übernachtungsmöglichkeit für touristische Zwecke ist laut Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Zeit untersagt. Die Nutzung durch Pkw ist weiterhin gewährleistet. 

Aktuelle Zahlen: 99 Remscheider positiv auf Coronavirus getestet

+++6. April, 9.20 Uhr+++ Zahl der positiv getesteten Remscheider steigt auf 99

Stand heute gibt es laut Gesundheitsamt 99 positiv getestete Remscheider. 46 von ihnen gelten bereits als genesen, verstorben sind zwei Personen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (verbunden mit angeordneter häuslicher Quarantäne) liegt bei 603 Personen. Die Krankenhäuser vermelden 11 stationäre Verdachtsfälle und 14 positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Fünf Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider handeln.

+++Update 6. April+++ Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet auch über Ostern medizinische Fragen 

Das am 17. März im Gesundheitshaus an den Start gegangene Bürgertelefon mit der Rufnummer (0 21 91) 16 - 35 55 beantwortet auch über die Osterfeiertage medizinische Fragen. Von Karfreitag (10.04.) bis Ostermontag (12.04.) ist die Hotline von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Ab Dienstag, 14. April, gilt wieder die reguläre telefonische Öffnungszeit von 8 bis 16 Uhr für konkrete medizinische Fragen. Darüber hinaus ist das Bürgertelefon bis 17 Uhr für allgemeine Fragen zum Coronavirus besetzt.

+++5. April, 12.05 Uhr+++Alle Osterfeuer fallen aus+++

Das Osterfest läuft dieses Jahr anders als sonst: Nicht nur das traditionelle Osterfeuer in Lennep, das in der Vergangenheit stets zahlreiche Schaulustige angezogen hat, fällt dieses Mal aus. Auch alle anderen Osterfeuer in der Stadt sind 2020 nicht zulässig

Das erklärt die Stadt auf RGA-Nachfrage. Wegen des Coronavirus genehmigt die Stadtverwaltung dieses Jahr keine der Brauchtumsfeiern. Die Coronaschutzverordnung verbietet aktuell alle Versammlungen. Denn dabei ist es nicht möglich, Abstand zu halten. Das gilt auch für Osterfeuer. Auch Osterfeuer, die bereits angezeigt wurden, müssen ausfallen. mw

+++4. April, 16.00 Uhr+++ Zweiter Todesfall in Remscheid

Am Freitag ist eine 88-jährige Remscheiderin mit multiplen Grunderkrankungen, die auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, im Krankenhaus verstorben. Das teilte die Stadt Remscheid am Samstag mit. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Remscheid auf zwei.

Derzeit gibt es laut Gesundheitsamt 92 positiv getestete Remscheider. 38 Personen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle mit angeordneter häuslicher Quarantäne liegt bei 578 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon einer intensivpflichtig. Zudem befinden sich acht positiv getestete Personen in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung, drei davon auf der Intensivstation. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgern handeln.

+++15.27 Uhr+++ Eindämmung des Coronavirus zeigen Wirkung

Die strengen Verhaltensregeln zur Eindämmung des Coronavirus zeigen Wirkung. „Wir haben in Remscheid einen moderaten Anstieg der Zahlen und überwiegend milde Krankheitsverläufe“, hielt Dr. Frank Neveling, Chef des Remscheider Gesundheitsamtes, heute in einer Videokonferenz des Corona-Krisenstabes. Es wird nicht dabei bleiben.

Zu Ostern rechnet der Mediziner mit einer deutlich höheren Ansteckungsrate und einer steigenden Zahl von Erkrankten. 

Mit einem dreistufigen „Konzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten“ will der Kristenstab in Remscheid auf Probleme reagieren.

+++3. April, 10 Uhr+++ Coronavirus: 89 Remscheider positiv getestet

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 89 positiv getestete Remscheider (9 mehr als am Vortag). 36 aller positiv getesteten Remscheider gelten als genesen (3 mehr als am Vortag). Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle, die sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden, liegt bei 542 Personen (am Donnerstag waren es noch 508).

+++17.45 Uhr+++ Zahl der Infizierten steigt an einem Tag um elf Fälle

Die offizielle Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Remscheider ist binnen eines Tages um elf gestiegen. Wie die Stadt mitteilt, wurden 80 Bürger positiv getestet. 508 Menschen befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne, am Mittwoch waren es noch 456. Mittlerweile gelten 33 Remscheider als genesen. Die Kliniken behandeln sieben Erkrankte, drei von ihnen sind auf der Intensivstation.

Neuer Erlass: Eisdielen, Weinhandel und Feinkostläden dürfen wieder öffnen

+++17.40 Uhr+++ Eisdielen, Weinhandel, Feinkost und Co. dürfen wieder öffnen

Ein neuer Erlass aus Düsseldorf macht es möglich: Ab sofort dürfen Lebensmittel-Fachgeschäfte wie Weinhändler, Feinkostläden, Süßwaren- und Schokoladen-, Tee- und Kaffeegeschäfte wieder öffnen. Bereits seit Donnerstag ist ein Schokoladengeschäft im Allee-Center wieder offen. Das teilt Ordnungsamtschef Jürgen Beckmann auf RGA-Nachfrage mit. Auch hier gelten die üblichen Regeln: Abstandshinweise, Zugangsbeschränkungen, Schutz für Kassierer und Kunden.

Auch Eisdielen dürften laut der Coronaschutzverordnung des Landes NRW wieder für den Außer-Haus-Verkauf öffnen. In Remscheid waren diese bisher jedoch gar nicht geschlossen. Aber: „Ein Verzehr an Ort und Stelle ist nicht erlaubt“, betont Beckmann. So wie bei Gastronomiebetrieben auch. Das Speiseeis im verpackten Becher dürfe lediglich abgeholt und erst in 50 Metern Entfernung verzehrt werden. Bei einigen Lebensmittelgeschäften klappe es mit der Kundenbeschränkung noch nicht, sagt Beckmann. Es gilt: ein Kunde pro zehn Quadratmeter. „Wir ermitteln daher nun die Ladengrößen, damit wir Verabredungen treffen können, wie viele Leute hinein dürfen.“

+++14.45 Uhr+++Altkleidersammlung pausiert wegen Corona

Die TBR stellen ihre Sammlung von Textilien und Schuhen, die über ihre Container im Stadtgebiet erfolgt, ab Montag, 6. April, vorübergehend ein. Das teilt die Stadt mit. Der Grund: Durch die Corona-Krise seien Engpässe bei der Weitervermittlung der gebrauchten Ware abzusehen. Die Stadt bittet deswegen, die Altkleidercontainer der TBR bis auf weiteres nicht mehr zu benutzen und stattdessen Textilien und Schuhe, die entsorgt werden sollen, vorerst zu Hause aufzubewahren. Die Container der TBR werden bis zur Wiederaufnahme der Sammlung mit Plastikfolien abgedeckt. mw

+++12.37 Uhr+++Tannenhof: Zwei Ärzte sind erkrankt

Die Stiftung Tannenhof meldet zwei Corona-Fälle. Zwei Ärzte wurden positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. Das berichtet der Kaufmännische Direktor Dietmar Volk auf RGA-Anfrage. Möglicherweise haben die Infizierten weitere Kollegen angesteckt, drei weitere Ärzte befinden sich deshalb vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Die medizinische Versorgung der Patienten sei sichergestellt, sagt Volk. Tests von Patienten des psychiatrischen Krankenhauses sind bislang negativ verlaufen. ric

+++2. April, 10.28 Uhr+++Aktuelle Zahlen

Am Donnerstagmorgen meldete die Stadt Remscheid 80 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. 33 aller positiv getesteten Remscheider gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 508 Personen.

Die Krankenhäuser vermelden vier stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor). Einer davon ist intensivpflichtig. Sie vermelden außerdem sieben positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Drei Personen befinden sich auf der Intensivstation.

+++10.25 Uhr+++Telefonseelsorge der Moscheegemeinden

Diese Ansprechpartner kümmern sich in den Moscheegemeinden um die Seelsorge: 

DITIB Moschee-Vorsitzender: Herr Metin Göcer, mobil 0177 1751314 Imam: Herr Kerim Koc, mobil 0178 4128295

ATIB Moschee-Vorsitzender: Herr Tevfik Baylan, mobil 0172 1808420 Imam: Herr Ibrahim Aksoy, mobil 0178 1645018

Freiheitstraße Ülkü Ocagi Ansprechpartnerin: Frau Selma Temizyürek, mobil 0157 78838313

IGMG Imam: Herr Mehmet Akif Ayvacik, mobil 0172 3786778

Alle mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus unter www.remscheid.de/KI 

+++19.41 Uhr+++Politiker fordern Hilfe für die Stadt Remscheid

25 Milliarden Euro will die Landesregierung an Hilfen für die Wirtschaft bereitstellen, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. „Davon muss ein Teil auch an die Kommunen gehen“, fordert Remscheids Stadtkämmerer Sven Wiertz (SPD). Der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) sagt den Städten in seinem Wahlkreis dazu seine Unterstützung zu: „Wir brauchen handlungsfähige Kommunen jetzt mehr denn je.“ Wie berichtet, belaufen sich die Mehrbelastungen und Einnahmeausfälle für die Stadtkasse bereits jetzt auf 7,3 Millionen Euro. Mehr als 100 Unternehmen bitten um eine Stundung der Gewerbesteuer. Allein deshalb gehen der Stadt 2,5 Millionen Euro verloren.

Im Landtag brachten die Grünen die Forderung nach einer sofortigen Liquiditätssicherung der Kommunen ein. Für die Linke im Stadtrat forderte Fritz Beinersdorf die Übernahme der Altschulden durch das Land. Anderenfalls werde es „für Remscheid nach dem Ende der Pandemie keine Spielräume geben, um Langzeitarbeitslosigkeit und Armut etwas entgegenzusetzen“.

Zur Bekämpfung der Coronafolgen in Remscheid haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) und Jens Nettekoven (CDU) als Vorsitzender der größten Ratsfraktion, die zusätzliche Ausgabe von 4,5 Millionen Euro beschlossen. Weil die Politiker derzeit nicht zusammenkommen, trafen sie diese Entscheidung ohne Zustimmung des Rates. ric

+++14.05 Uhr+++69 Remscheider positiv getestet

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Remscheider ist auf 69 gestiegen. Das sind acht mehr als am Tag zuvor. Gestiegen ist auch die Zahl derer, die sich in häuslicher Quarantäne befinden: 456 Personen. Am Dienstag waren es 405. Acht positiv getestete Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation. Und: 32 Remscheider gelten als genesen, vier mehr als am Vortag.

+++12.58 Uhr+++Arbeitgeber weisen IG Metall-Forderung zurück

Der Remscheider Arbeitgeberverband weist die Forderung der IG Metall nach einer Korrektur des Kurzarbeitergelds zurück. Remscheids IGM-Chef Marko Röhrig hatte vorgeschlagen, den Arbeitnehmeranteil an den Sozialversicherungsbeiträge nicht an den Arbeitgeber, sondern an die Arbeitnehmer zu erstatten. Das entspräche aber nicht dem Willen des Gesetzgebers, so die Arbeitgeber. Derzeit gehe es vor allem darum, Insolvenzen zu vermeiden: „Je besser diese Regelungen greifen, desto leichter wird uns dann auch die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen nach der Krise fallen.“ wey

+++31.3.2020, 17.20 Uhr+++Lernförderung geht online weiter

Eine gute Nachricht gibt es für Remscheider Familien mit geringem Einkommen, deren Kinder auf Nachhilfe als Leistung der Bildung und Teilhabe angewiesen sind. Statt des bisherigen Präsenzunterrichts kann der Unterricht jetzt auch online erfolgen. Die Kosten hierfür werden weiter übernommen.

+++14.57 Uhr+++Remscheider Gastronomen kochen für Helden

Markus Kärst vom Hotel Kromberg.

Remscheider Gastronomen machen bei der bundesweiten Aktion „#KochenfürHelden“ mit und kochen Gratismahlzeiten für Ärzte, Krankenpfleger, Verkäuferinnen oder Apotheken-Mitarbeiter. Gekocht wird mit Lebensmitteln, die übrig geblieben sind oder gespendet werden. „Wir versuchen, Krankenhäuser, Arztpraxen und alle Berufszweige, deren Versorgungsketten gerade wegbrechen, mit Essen anzufahren“, teilt Markus Kärst vom Hotel Kromberg mit, der gemeinsam mit Riemanns Küche die Aktion in Remscheid auf den Weg bringt. Unterstützt werden sie dabei bisher von den Bäckereien Evertzberg und Beckmann, der Metro Schwelm und der Bernhard Möllers GmbH & Co. KG. Weitere Unterstützer sind willkommen. 

+++13.38 Uhr+++IG Metall fordert Korrektur bei Kurzarbeit

Marko Röhrig von der IG Metall. 

Marko Röhrig fordert von der Bundesregierung eine Korrektur in Sachen Kurzarbeit während der Corona-Krise. Das hat der Geschäftsführer der IG Metall Remscheid-Solingen in einem Brief an den bergischen Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt (CDU) bekräftigt. Rückwirkend zum 1. März werden demnach den Arbeitgebern die Beiträge zur Sozialversicherung zurückerstattet. Das gilt sowohl für den Arbeitgeber- als auch für den Arbeitnehmeranteil. Röhrig findet das nicht gerecht. „Die Weitergabe des Arbeitnehmeranteils der Sozialversicherungsbeiträge würde vielen Menschen finanziell über die nächsten Monate helfen und ist auch ein Gebot der Gerechtigkeit“, erklärt der Gewerkschaftler. böh

+++13.12 Uhr+++61 Remscheider positiv getestet

Inzwischen gibt es laut Gesundheitsamt 61 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Fünf von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. 28 aller positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten mittlerweile als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle mit angeordneter häuslichen Quarantäne liegt bei 405 Personen.

Die Krankenhäuser melden acht stationäre – teilweise intensivpflichtige – Verdachtsfälle, deren Testergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. Elf positiv getestete Personen befinden sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung. Eine Person liegt auf der Intensivstation, muss aber nicht beatmet werden. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln.

+++12.40 Uhr+++Verein wirbt um Helfer für Schloss Burg

Der Schlossbauverein wirbt während der Corona-Pandemie um neue Unterstützer, um die Krise zu überstehen. Denn das sei ohne die zahlreichen Mitglieder nicht möglich, berichtet Nadine Neuschäfer vom Schlossbauverein (SBV). Gegründet 1887, setzt er sich bis heute für den Erhalt der Schlossruine Burg an der Wupper ein. Die Reaktion auf den Wiederaufbau sei damals überwältigend gewesen. Auch 133 Jahre später sei Schloss Burg ohne die ideelle, finanzielle und tatkräftige Unterstützung der Menschen im Bergischen Land nicht denkbar. Mitglieder des Schlossbauvereins tragen direkt zum Unterhalt der Schlossanlage bei und haben zum Beispiel ganzjährig freien Eintritt in das Museum, teilt Neuschäfer mit. Mehr Informationen gibt es online. red

schlossburg.de

+++30.3.2020, 18.22 Uhr+++Polizei ist mit Remscheidern zufrieden

Die Polizei stellt den Remscheidern in der Corona-Krise ein gutes Zeugnis aus. „Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger halten sich an die Regeln“, sagt Präsidiumssprecher Stefan Weiand. Die Ordnungskräfte hatten deshalb auch am sonnigen Samstag nur wenige Anlässe zum Einschreiten.

Die Polizei erreichen zurzeit auch nur wenige Hinweise auf Fehlverhalten. Zwar sorgen neue Regeln auch immer dafür, dass es pflichtbewusste Bürger gibt, die Verstöße dagegen bei Polizei und Ordnungsamt zur Anzeige bringen. „Es sind aber nur eine Handvoll“, sagt Weiand mit Blick auf die drei Städte. Gemeldet wurden bislang ein paar Treffen von Jugendlichen. Der eine oder andere kassierte deshalb eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit, denn Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen sind derzeit verboten. „Es ist aber alles nichts Besonderes“, sagt Weiand.

Anders als in anderen Polizeipräsidien bescherte die Coronakrise den Polizisten in Remscheid, Solingen und Wuppertal bislang nicht weniger Arbeit. „Wir hatten im März 13.000 Einsätze“, berichtet Stefan Weiand: „Das ist absoluter Durchschnitt.“ ric

+++14.49 Uhr+++Gartenabfallsammlung ab sofort nur noch auf dem Schützenplatz

Die Technischen Betriebe Remscheid bemühen sich weiter, ihr Entsorgungsangebot aufrecht zu erhalten. Dies ist für den Betrieb des Wertstoffhofes jedoch nur dann möglich, wenn gewährleistet werden kann, dass die geltenden Abstandsregelungen von zwei Metern eingehalten werden können. Daher muss die Anzahl der Fahrzeuge, die den Wertstoffhof befahren dürfen, beschränkt werden. Zur Entzerrung der Anlieferungen zum Wertstoffhof werden ab Dienstag, den 31.3.2020, auf dem Wertstoffhof keine Gartenabfälle mehr angenommen. Eine zentrale Annahmestelle für Gartenabfälle wird jetzt auf dem Schützenplatz Remscheid eingerichtet. Diese zentrale Annahmestelle ersetzt bis auf weiteres alle Grünschnittsammelstellen in Remscheid (Wertstoffhof und alle Samstagssammlungen).

Öffnungszeiten der Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz Remscheid: Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 15 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr. Außerhalb der genannten Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden.

Die Technischen Betriebe weisen nochmals darauf hin, die Nutzung des Wertstoffhofes auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Nur so kann eine Schließung des Wertstoffhofs vermieden werden. Darüber hinaus werden Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, sowohl am Wertstoffhof wie auch an der neuen Annahmestelle für Gartenabfälle ausnahmslos abgewiesen.

+++13.02 Uhr+++Remscheid sucht weiterhin Helfer aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich

Die Stadt sucht weiterhin Helfer aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich für die stationäre und ambulante Patientenversorgung. Erste Freiwillige hätten sich auf die Kampagne „Remscheid braucht dich!“ hin gemeldet. „Wir sind dankbar über jeden“, sagt Viola Juric, Sprecherin des Corona-Krisenstabs. Ärzte im Ruhestand könnten sich genauso melden wie Medizinstudenten oder Pfleger. Auch jene, die zurzeit nicht arbeiteten:

Tel.  16 37 66 oder per E-Mail. 

wirhelfen@remscheid.de

+++11.34 Uhr+++Server ist wegen Corona-Hilfen überlastet

Bund und Land haben ihr Sofortprogramm Coronahilfen freigeschaltet. Abrufbar ist der Antrag auf Finanzhilfen für Kleinunternehmer und Selbstständige auf der Homepage der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Doch nicht jeder Remscheider, der ihn hat aufrufen wollen, wird damit auch Erfolg gehabt haben. Am Freitag kam es zu erheblichen Problemen. „Der Server ist überlastet“, erklärte IHK-Sprecher Thomas Wängler auf Nachfrage des RGA. Damit muss auch an den nächsten Tagen gerechnet werden. Die IHK geht von bis zu 30.000 Antragstellern allein aus dem Bergischen Land aus. Die IHK bietet weiterhin eine Corona-Hotline an. Sie ist von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02 02 / 2 49 05 55 frei geschaltet. ric

+++11.24 Uhr+++Gedenkfeier am Wenzelnberg abgesagt

In Abstimmung zwischen der in diesem Jahr einladenden Stadt Wuppertal und den weiteren beteiligten Städten Langenfeld, Leverkusen, Leichlingen, Solingen und Remscheid wurde die für Sonntag, den 26. April, geplante Gedenkfeier für die am 13. April 1945 von den Nazis in der Wenzelnbergschlucht 71 ermordeten Opfer wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Die beteiligten Städte haben sich darauf geeinigt, dass sie der Opfer dieses schrecklichen Verbrechens mit einer stillen Kranzniederlegung am Mahnmal Wenzelnberg am Dienstag, 14. April, gedenken werden. Dabei werden die Kränze am Mahnmal ohne die Anwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter der Städte abgelegt, um dem Kontaktverbot in der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen, ohne das Gedenken an die Opfer auch in dieser aktuell besonderen Situation zu vergessen und die Erinnerung an diese grausamen Morde vor 75 Jahren gegen das Vergessen zum Ausdruck zu bringen.

Alle Organisationen, die sich ebenfalls jedes Jahr mit einem Kranz oder ähnlichen Symbolen der Erinnerung an die Opfer an der Veranstaltung beteiligen, sind eingeladen, ihre Geste des Gedenkens am Mahnmal zu vollziehen.

Die Stadt Wuppertal wird die bereits inhaltlich vorbereitete Gedenkveranstaltung ganz im Sinne der diesjährigen Planungen im kommenden Jahr übernehmen.

+++30. März 2020, 10 Uhr+++Coronavirus: 59 Remscheider wurden positiv getestet

Die Gesundheitslage hat sich von Sonntag auf Montag nur minimal verändert: 59 Remscheider sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle liegt bei 346 Personen. Die Krankenhäuser vermelden zudem zehn stationäre Verdachtsfälle – die Testergebnisse liegen noch nicht vor. Acht positiv getestete Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Allerdings müsse niemand beatmet werden. Bei den Klinik-Patienten muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider handeln.

+++29. März 2020, 18.20 Uhr+++ Lenneper Kirchturm wird wegen Corona-Krise weiter leuchten

Auch nach der Umstellung auf die Sommerzeit in der Nacht zu Sonntag wird der Lenneper Kirchturm weiterhin leuchten. Das teilt nun Lennep Offensiv mit. Solange die Corona-Krise bestehe, solle damit ein Zeichen der Solidarität und der Hoffnung gesetzt werden. Wegen der Zeitumstellung werde die Beleuchtung gegen 20.30 Uhr angeschaltet.

+++15.49 Uhr+++ Tierheim reagiert auf Corona-Krise

Die Corona-Krise geht auch nicht spurlos an dem Tierheim für Remscheid und Radevormwald vorbei. Die Einrichtung an der Schwelmer Straße in Lennep hat ihre Pforten für den Besucherverkehr erst einmal geschlossen, um die Infektionsgefahr für die Tierheim-Mitarbeiter zu senken. Dementsprechend wird der RGA vorerst auch kein „Tier der Woche“ vorstellen können. Die Rubrik wird fortgesetzt, wenn das Tierheim wieder geöffnet hat.

+++12.01 Uhr+++ Zahl der Infizierten steigt auch in Remscheid weiter an

Insgesamt liegt die Anzahl der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider bei 58. 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) ist auf 348 Personen gestiegen. Die Krankenhäuser vermelden sechs stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor) und sieben positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig) befinden. Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln.

+++11.30 Uhr+++ Pro Familia bietet Krisenberatung

Angst und Ohnmacht: Die Corona-Pandemie geht an die Nerven und führt nicht selten zur depressiven Verstimmung. Pro Familia bietet daher eine Krisenberatung am Telefon an. Auch zu den Themen Schwangerschaftskonflikt, Elterngeld und finanzielle Hilfen berät das geschulte Fachpersonal. Die Sprechzeiten wurden ausgeweitet. Kontakt montags bis donnerstags, 9 bis 13 Uhr: Tel. 97 33 03

+++28.3.2020, 12.53 Uhr+++ 83-jähriger Remscheider gestorben

Am Freitag ist ein 83-jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, verstorben. Das berichtet die Stadt Remscheid.

Derzeit gibt es 54 positiv getestete Fälle in Remscheid. Über die Anzahl der davon genesenen (am Freitag 11 Patienten) wird nachträglich informiert. Dies gilt auch für die Zahl der bekannten Verdachtsfälle mit angeordneter häuslichen Quarantäne, diese lag am Freitag bei 329. Sechs Personen befinden sich im Krankenhaus zur stationären Behandlung, benötigen jedoch keine Intensivbetreuung. Zwei Personen liegen auf der Intensivstation. Ihre Testergebnisse liegen jedoch noch nicht vor.

Weiter gilt: Mit dem Fortschreiten der Corona-Erkrankungen gibt es immer mehr Menschen, die infiziert sind, dies aber unerkannt bleibt. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben, als offiziell bestätigt ist. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

+++12.07 Uhr+++ Deponie an der Solinger Straße ist dicht

Die Stadt Remscheid bittet per Facebook darum, die Deponie an der Solinger Straße nicht mehr anzufahren. Grund sei der enorme Andrang, der bereits dazu geführt hat, dass die Straßen im Umkreis dicht sind und gesperrt werden mussten. Die Anlage sei absolut überlastet, ebenso wie die umliegenden Straßen. Polizei und Ordnungsamt sind bereits vor Ort.

+++27.3.2020, 18.40 Uhr+++ Kostenloser Standardeintrag für Onlineshops und Lieferservice 

Sie sind Einzelhändler, Gastronom oder Dienstleister und bieten Ihren Kunden wegen der Corona-Krise einen Onlineshop und/oder Lieferservice an? Ab sofort können Sie einen kostenlosen Standardeintrag auf www.rga.de erhalten! Individuell gestaltete Einträge (kostenpflichtig) sind auch möglich. Kontaktieren Sie uns: josy.mueller@rga.de

+++15 Uhr+++ Information zum richtigen Umgang mit Abfällen

Alle Abfälle, die zu Hause erzeugt werden und mit Sekreten oder Exkreten kontaminiert sein können wie beispielsweise Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz und Hygieneartikel, sind als Restmüll zu entsorgen. Darunter fallen beispielsweise auch sonst verwertbare Abfälle (Verpackungen) wie Joghurtbecher, aus denen Corona-Betroffene gegessen haben. Grundsätzlich gilt für Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten COVID-19-Patienten daher: Im Zweifelsfall Abfälle über den Restmüll entsorgen! Die Behandlung des Restmülls in der Müllverbrennungsanlage der AWG in Wuppertal gewährleistet bei Temperaturen von über 850 Grad Celsius eine sichere Zerstörung möglicher Viren. Alle Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Die anfallenden Abfälle sind stattdessen in stabile Müllsäcke zu verpacken, die zum Beispiel durch Verknoten sicher verschlossen werden. So kann eine mögliche Gefährdung sowohl der weiteren Nutzer der gleichen Restmülltonne als auch von Dritten wie Müllwerkern ausgeschlossen werden. Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

+++14.39 Uhr+++ Ambulantes Fieberzentrum geht am 30. März an den Start

Am Montag nimmt das ambulante Fieberzentrum in den Räumen der Ärztlichen Kinderschutzambulanz an der Burger Straße seinen Betrieb auf. Dort sollen Menschen mit Infektionssymptomen von anderen Patienten getrennt auf Corona getestet werden. Niedergelassene Ärzte und medizinische Fachangestellte sichern Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr den Betrieb. Für die Patienten führt der Weg aber weiterhin immer erst telefonisch zum Hausarzt, der bei Bedarf zum ambulanten Fieberzentrum überweist. Die Ärztliche Kinderschutzambulanz ist weiterhin per Telefon, Tel. 13 59 60, oder E-Mail erreichbar. wey

+++11.52 Uhr+++ Bestattungen in Zeiten von Covid-19-Erkrankungen

Die Bestattung von Angehörigen und nahestehenden Personen rückt in Zeiten der Coronakrise und der damit verbundenen Verpflichtung zur sozialen Distanz besonders in den Vordergrund. Wie eine Bestattung in einer Zeit wie dieser gestaltet werden kann, hat die Arbeitsgruppe Psychologische Betreuung, Seelsorge und Bestattungen – sie ist auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften und der Bestattungsunternehmen besetzt – beantwortet. Im Auftrag des Krisenstabs der Stadt Remscheid hat sie sich kurzfristig zusammengefunden. Nachfolgend finden Sie ihre Handlungsempfehlung für die Glaubensgemeinschaften und Bestattungsunternehmen.

· Bestattungen sind nur im engsten Familienkreis zulässig. Wer zum engsten Familienkreis gehört, wird individuell entschieden. Es dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.

· Pfarrer, Trauerredner, Bestatter, Sargträger und Friedhofspersonal werden nicht mitgezählt.

· Sollte es Beschwerden oder Schwierigkeiten mit der Umsetzung dieser Maßnahme geben, ist das Ordnungsamt zuständig.

· Alle Personen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten.

· Vom Mindestabstand dürfen nur die Sargträger abweichen, wenn dies in Ausübung ihrer Tätigkeit unabdingbar ist. Ansonsten halten sich die Sargträger abseits der Trauergemeinde auf.

· Die Trauerfeier findet unter freiem Himmel statt. Sie kann vor der Kapelle gehalten werden.

· Der Sarg ist bereits vor der Trauerfeier neben dem Grab abzustellen. Das Herunterlassen des Sarges im Beisein der Trauergemeinde wird aus psychologischen Gründen als wichtig angesehen.

· Muslimische Bestattungen können weiterhin sarglos vorgenommen werden, wenn mit der Todesbescheinigung nachgewiesen wird, dass der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit (insbesondere COVID-19) erkrankt war.

· Die Stadt Remscheid und die beiden Kirchen werden es auf Wunsch von Angehörigen möglich machen, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dem jeweiligen Friedhof zusammenzukommen, um in einem größeren Rahmen an den verstorbenen Menschen zu erinnern.

+++11.37 Uhr+++Zahl der Infizierten steigt in Remscheid weiter

Nach heutigem Stand sind 45 Remscheider positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 45 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. Vier Personen befinden sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung, aber nicht auf der Intensivstation. 329 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

+++9.30 Uhr+++Klopapier-Lieferung ruft Ordnungsamt auf den Plan

Eine Lieferung Klopapier sorgte am Morgen für einen nachfolgenden Großeinsatz des Ordnungsamtes auf der oberen Alleestraße. Dort hatte sich die Lieferung offenbar rasch unter den Einkäufern herumgesprochen. Binnen kürzester Zeit bildete sich vor dem Geschäft eine Traube und die Menschen scherten sich nur noch wenig um den geforderten Mindestabstand. „Wir haben die Einkäufer auseinandergestellt“, berichtet Daniel Pfordt, Leiter des Kommunalen Ordnungsdienstes. Noch während er mit dem RGA spricht, erreicht ihn per Funk der nächste Einsatz. Vor einem weiteren Geschäft hat sich eine ähnliche Menschenansammlung ergeben. 

Ein wenig graut es den Ordnungskräften vor dem Wochenende. Das Wetter soll schön werden. Pfordt rechnet damit, dass die Sonne viele Menschen ins Freie lockt. Weiterhin gilt: Mehr als zwei Menschen sollen sich nicht begegnen. ric

+++27.03.2020, 6.30 Uhr+++Elternbeiträge landesweit ausgesetzt

Die Elternbeiträge in Kitas, Tagespflege und Offenem Ganztag (OGS) werden im Monat April infolge der Corona-Krise landesweit ausgesetzt. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp am Donnerstag an. Dies sei mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart worden. Die Kitas in Nordrhein-Westfalen waren zusammen mit den Schulen vor knapp zwei Wochen geschlossen worden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. dpa

+++19.30 Uhr+++IHK erweitert ihre Corona-Beratung

Ab Freitag ist die Beantragung der Corona-Soforthilfe für kleinere Unternehmen und Selbstständige möglich. Die Bergische IHK rechnet mit zahlreichen Nachfragen und hat das Angebot ihrer Corona-Hotline ausgebaut. Ab sofort sind die IHK-Experten unter Tel. (0202) 24 90 555 montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die eigentliche Beantragung läuft komplett online, dazu ist eine gültige E-Mail-Adresse notwendig. wey

wirtschaft.nrw/corona

+++17.33 Uhr+++Neue Masche - Trickbetrüger nutzen Corona

Selbst in diesen Zeiten ist man vor Betrügern nicht sicher: Die Polizei warnt vor einer neuen Corona-Variante des Enkel-Tricks. Dabei geben die Täter vor, ein Bekannter oder Angehöriger zu sein und für eine medizinische Behandlung oder Medikamente dringend Geld zu benötigen. Ein Dritter soll demnach bei den Angerufenen vorbeikommen und das vorgeblich benötigte Geld abholen. Darüber hinaus wurden auch Fälle bekannt, in denen Betrüger vorgaben, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu sein

Trickbetrüger nutzen nun eine Corona-Variante des Enkeltricks. Die Polizei rät zur Vorsicht (Symbolbild).

So versuchten sie sich, teilweise nach telefonischer Vorankündigung, Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, angeblich um die Bewohner auf Corona zu testen, in Wahrheit hatten sie es aber auf Geld und Wertgegenstände abgesehen. Deswegen rät die Polizei, niemals Geld und Wertgegenstände an Fremde zu übergeben, keine persönlichen Informationen, insbesondere zu familiären und finanziellen Verhältnissen, mit Fremden zu teilen, und am Telefon niemals zu raten, wer dran ist. Stattdessen soll der Anrufer seinen Namen nennen. Zudem sollte man keine Fremden in die Wohnung lassen und im Zweifel lieber die Polizei verständigen. wey

+++12.58 Uhr+++Zahl der Infizierten steigt in Remscheid weiter an

Nach aktuellem Stand sind 41 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 41 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. Eine Person befindet sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung, aber nicht auf der Intensivstation. 304 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt in Remscheid nicht.

+++12.58 Uhr+++Schließung der Remscheider Kleingärten für die Öffentlichkeit

In den rund dreißig öffentlich zugänglichen Kleingartenanlagen im Remscheider Stadtgebiet wird der Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Abstimmung mit dem Remscheider Kleingartenverband e.V. als Dachverband der örtlichen Kleingartenvereine die öffentliche Zugänglichkeit kurzfristig und bis auf weiteres einschränken. Das bedeutet, dass die einzelnen Parzellenpächter als Zugangsberechtigte mit ihren jeweiligen Torschlüsseln selbstverständlich weiter Zugang zu den Anlagen und zu ihren Parzellen während der üblichen Öffnungszeiten und unter Beachtung der Personen- und Abstandsregel der Corona-Lage haben, aber nicht die Öffentlichkeit.

Die örtlichen Kleingartenvereine regeln in eigener Verantwortung die Schließung der Eingangstore. Der TBR-Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft wird die Einhaltung dieser Regeln in enger Abstimmung mit dem Dachverband sowie seinen angeschlossenen Kleinvereinen regelmäßig kontrollieren.

+++26.03.2020, 10.45 Uhr+++Musik- und Kunstschule bietet digitalen Unterricht und kreatives Online-Angebot

Die Musik- und Kunstschule Remscheid (MKS) bietet ein kostenloses kreatives Online-Angebot für Menschen allen Alters an. Zu finden sind die Videos auf der Seite der Musik- und Kunstschule Remscheid. Die Schüler der MKS können ihren Unterricht ab sofort digital erhalten. Bei generellen Rückfragen zum digitalen Angebot steht Stefan Steinröhder unter Tel.0176 600 20 189 zur Verfügung.

+++19.55 Uhr+++ Die Stadt Remscheid entlastet Kita-Eltern

Die Stadt verzichtet im April auf die Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und die OGS. Junge Familien sollen damit in einem Gesamtvolumen von 530.000 Euro kurzfristig entlastet werden. Dies gilt auch für die Essensgelder in den städtischen Kitas. Für nicht-städtische Einrichtungen wird in diesem Punkt eine Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Träger empfohlen.

+++18.26 Uhr+++ Stadt setzt Steuerzahlung herab

Die Stadt Remscheid entlastet die Unternehmen. So hat sie seit der Vorwoche die Möglichkeit einer Stundung von Steuerzahlungen unter Verzicht auf Verzinsung angeboten, um die mittelständischen Betriebe zu unterstützen. Ebenso kann die Anpassung der Gewerbesteuervorauszahlungen unbürokratisch beantragt werden. Bisher haben 61 Unternehmen davon Gebrauch gemacht, so dass 1,8 Millionen Euro Gewerbesteuerzahlungen herabgesetzt wurden. Auf diese Weise solle die Liquidität der Unternehmen gestärkt werden, teilt die Stadt mit. Vor Beginn der Krise lag das Gewerbesteueraufkommen bei 63,9 Millionen Euro. Zudem hat die Stadt einen Kredit über 4,5 Millionen Euro zusätzlich für die Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise aufgenommen, damit der Krisenstab über die vorhandenen Mittel hinaus notwendige Beschaffungen und Maßnahmen finanzieren kann. ma

+++16 Uhr+++ Keine Schul-Ausflüge bis zu den Sommerferien

Frisch auf den Tisch der Schulen von der Bezirksregierung: Alle Ausflüge, Wanderfahrten, Exkursionen, Studienfahrten, internationale Begegnungen und Feste sind bis zum Schuljahresende am 26. Juni abgesagt, bestätigte GBG-Schulleiter Stephan Döring gestern dem RGA. Aus Düsseldorf kommt auch die dringende Empfehlung, Schulfahrten im ersten Halbjahr 2020/21 zu überdenken. Daran werden sich die Kollegien wohl auch halten. Niemand will das finanzielle Risiko eingehen, wenn kurzfristig eine teure Reise abgesagt werden muss und Schüler und deren Eltern auf den vollen Kosten hängenbleiben. AWe

+++14.38 Uhr+++ Coronavirus-Infektionen : Aktueller Stand in Remscheid

Nach heutigem Stand sind 38 Remscheider positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden, teilt die Stadt Remscheid mit. Von diesen 38 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. 287 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

+++14 Uhr+++ Bahntickets kostenlos in Gutschein umwandeln oder flexibel nutzen

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, gibt es wegen der Corona-Krise neue Bedingungen bei ihren Tickets: Fahrkarten, die bis einschließlich 13. März mit Reisetag bis zum 30. April gebucht wurden, können flexibel bis zum 30. Juni 2020 genutzt werden. Für Sparpreis und Super Sparpreis Tickets entfällt dabei die Zugbindung. Flexpreis oder Flexpreis Business Fahrkarten können unabhängig von den aktuellen Sonderkulanzen kostenlos über die üblichen Wege storniert werden, heißt es. 

Wer aufgrund des Coronavirus nicht mehr reisen möchte, kann die bis einschließlich 13. März gebuchten Tickets mit Reisetag bis zum 30. April kostenfrei in einen Gutschein im Wert des Tickets umwandeln lassen. Das gilt auch für Super Sparpreise, Sparpreise und Gruppenfahrkarten. Den Antrag auf Erstattung nimmt die Bahn bis zum 30. Juni 2020 entgegen. 

Ab dem 2. April kann die Stornierung eines online oder mobil gebuchten Tickets schnell und direkt selbstständig durchgeführt werden. Wem es möglich ist, solle bis dahin abwarten, da die Bahn derzeit viele Anfragen erhalte und es daher zu Wartezeiten komme. Weitere Informationen unter bahn.de/corona

+++12.55 Uhr+++ Stadtsparkasse bringt Bargeld nach Hause

Die Stadtsparkasse Remscheid baut wegen der Corona-Krise ihren Bargeld-Bringservice aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an ältere Remscheider und solche mit Vorerkrankungen, um deren Infektionsrisiko zu mindern. Wer dringend Bargeld benötigt, kann seine Bestellung telefonisch in allen Geschäftsstellen oder über das Kundenservicecenter übermitteln, das montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr unter Tel. (0 21 91) 16 60  erreichbar ist. Täglich können ausschließlich im Remscheider Stadtgebiet bis zu 500 Euro bestellt werden, die Gebühr beträgt pro Bargeld-Lieferung 5 Euro. Das Geldinstitut habe dazu das Personal zur Erweiterung des Angebots aufgestockt, teilt Sparkassen-Sprecherin Ann-Kristin Soppa mit. 

+++24.3.2020, 16.30 Uhr+++ Stadt startet Kampagne "Remscheid braucht dich!"

Im Zuge der Corona-Krise wird es in den kommenden Wochen immer mehr Menschen geben, die auf medizinische Versorgung und pflegerische Betreuung angewiesen sind. Eines ist jetzt schon klar: Es werden in den Krankenhäusern, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zusätzlich professionelle Hilfe benötigt. Deswegen wird bereits jetzt um Unterstützung gebeten. Wer Ärztin oder Arzt ist, Medizin studiert oder im pflegerischen Bereich ausgebildet ist und möglicherweise zurzeit nicht arbeitet, kann der Stadt helfen. Melden kann man sich ab sofort unter der Hotline (0 21 91) 16 - 37 66 oder per E-Mail unter wirhelfen@remscheid.de.

Nette Botschaft: Das Plakat hängt am Jahnplatz in Lüttringhausen.

+++12.54 Uhr+++ Mobilcenter nur noch telefonisch erreichbar

Das Stadtwerke-Mobilcenter im Allee-Center bleibt ab sofort für den persönlichen Kundenkontakt geschlossen. Die Mitarbeiter sind von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr jedoch weiterhin telefonisch erreichbar: Tel. 16 48 16 sowie per E-Mail. Tickets seien online über die SR-App oder die Handy-Ticket-Deutschland-App erhältlich. Ebenso in den Vorverkaufsstellen – unter anderem bei Wolsdorff Tobacco im Allee-Center oder bei Tabakwaren Wilhelm Göbel, Alleestraße 83. 

backoffice@stadtwerke-remscheid.de

+++12.09 Uhr+++ Corona: Noch ist niemand im Krankenhaus

Die Krankenhäuser melden aktuell 19 auf das Coronavirus positiv getestete Patienten - hier im Bild das Sana-Klinikum (Archiv).

Die Zahl der Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind, hat sich auf 34 erhöht. Die Infektion mit dem Coronavirus vollzieht sich in Remscheid damit weiterhin langsam und nicht sprunghaft. Die Zahl der Bürger, die sich als Verdachtsfall offiziell in häuslicher Quarantäne befinden, steigt nach Auskunft der Stadt jedoch weiterhin rasant. Sie ist binnen eines Tages von 200 auf 256 gestiegen.

Bislang zeigen alle Patienten keinen schweren Krankheitsverlauf. Im Sana-Klinikum, das eine eigene Bettenstation für Corona-Patienten eingerichtet hat, befindet sich nach Auskunft des Unternehmens gegenwärtig kein Patient in Behandlung. Einen Grund zur Entwarnung sieht Sana deshalb nicht. Die Situation könne sich jederzeit ändern.

Die offiziellen Zahlen lassen zudem weiterhin die Dunkelziffer außer Acht. „Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben“, schreibt die Stadt. Zum Beispiel, weil sie keine Symptome zeigen oder aber weil sie die Krankheit allein zu Hause auskurieren. Damit gilt weiterhin: Abstand halten. ric

+++11.03 Uhr+++ TBR: Entrümpeln bitte vorerst verschieben

Die TBR rufen dazu auf, in der derzeitigen Situation auf das Entrümpeln von Wohnung und Keller zu verzichten. Zuletzt seien der Andrang am Wertstoffhof und die Sperrmüll-Anmeldungen stark angestiegen, so die TBR. Es sei zwar verständlich, dass viele die Zeit zum Aufräumen nutzen, das treffe die TBR aber „in einer Zeit der angespannten Personallage“. Der Wertstoffhof solle vor allem Gewerbetreibenden vorbehalten sein.

+++24. März, 10.58 Uhr+++Krebsberatung findet weiterhin statt+++

Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar. Das teilte die Stadt Remscheid am Dienstagmorgen mit.  Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter info@krebsberatungsolingen.de an die Krebsberatungsstelle zu wenden.

+++Stadtsparkasse schließt Filialen+++

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise reagiert die Stadtsparkasse Remscheid und schließt ab Dienstag vorübergehend die Geschäftsstellen. Das teilt das Geldinstititut am Montagabend mit.

Die Filialen bleiben telefonisch erreichbar.

In dringenden Fällen könnten Termine für den Service vor Ort oder für die Schließfachnutzung vereinbart werden. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind ab sofort die Sparkassen-Geschäftsstellen in Lennep, Lüttringhausen, Hasten und am Handweiser für den Kundenverkehr geschlossen. Die Filialen sind jedoch weiterhin telefonisch erreichbar. Zudem sei die Bargeldversorgung gesichert, betont das Geldinstitut: Die Filialen verfügten über Selbstbedienungsgeräte. In dringenden Fällen könnten Termine für den Service vor Ort oder für die Schließfachnutzung vereinbart werden. Die Hauptstelle an der Alleestraße bleibt zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet, allerdings wird der Eingang kontrolliert, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in der Hauptstelle aufhalten. Kunden werden gebeten, zwei Meter Abstand zu halten.

+++23. März, 18.30 Uhr+++Stadt Remscheid ergänzt Regelungen der Landesregierung

Die Stadt übernimmt die neuen Regelungen der Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Infektionen, ergänzt diese aber um mehrere Punkte. Floristen dürfen weiterhin öffnen. Gleiches gilt für orthopädische Schuhmacher für den Verkauf von orthopädischem Schuhwerk und passendem Zubehör. Zulässig sind jetzt auch Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern eingehalten werden. 

Ergänzende Regelungen: 

Aus Schutzgründen wird der Bibliothekenbetrieb in Remscheid untersagt, soweit unmittelbare Kundenkontakte möglich sind. Zulässig bleiben die Fernausleihe und die Bedienung in der Online-Ausleihe

Verhindert werden soll, dass Gewerbetreibende mit Inkrafttreten der Landesverordnung bestimmte Sortimente in geringem Umfang in ihr Warenangebot aufnehmen, um weiter öffnen zu dürfen. Denn nach Landesverordnung (Paragraf 5) bleiben der Betrieb von 

1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten 

2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien

3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen

4. Reinigungen und Waschsalons

5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen

6. Tierbedarfsmärkten

7. Einrichtungen des Großhandels zulässig. 

Deswegen bestimmt die Allgemeinverfügung unter Punkt 2, dass nur die Betriebe öffnen dürfen, deren Warensortiment bereits vor Inkrafttreten der CoronaSchVO diesem Sortiment der Grundversorgung entsprochen hat. 

Die Öffnung von Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment ist nur zulässig, wenn das Sortiment überwiegend – zu mindestens 70% – aus Waren des unter 1 bis 6 aufgelisteten Sortiments besteht.

+++23. März, 16.43 Uhr+++ Ordnungsdienst: Über 700 Einsätze in einer Woche

Auf deutlich mehr als 700 Einsätze kommt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in den zurückliegenden sieben Tagen, die meisten davon sind auf das Coronavirus zurückzuführen. Abteilungsleiter Daniel Pfordt und seine mehr als 20 Mitarbeiter kontrollieren vor allem die Einhaltung der Vorgaben von Stadt und Land zur Bekämpfung des Virus.

+++23. März, 15.29 Uhr+++ Covid 19: Erste Erkrankte genesen

Stand jetzt sind 33 Remscheider positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen wurden bereits sieben Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen. 200 Remscheider befinden sich zur Zeit in angeordneter häuslicher Quarantäne, teilt die Stadt mit. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Die Hilfsbereitschaft in Remscheid sei groß. Es hätten sich viele Menschen gemeldet, die ehrenamtlich einkaufen gehen würde. Diesen erleichtert die Stadt nun ihr Engagement. Sie bekommen ab der kommenden Woche eine „Helferlein-Karte“ ausgestellt. Mehr als 100 Freiwillige haben bereits die „Helferlein-Karte“ angefragt. Damit können sie belegen, dass sie für ältere Menschen unterwegs sind. Denn wer für mehrere Senioren einkauft, dessen Einkaufswagen sei meist voll. Die „Helferlein-Karte“ wird im Laufe der kommenden Woche mit der Post verschickt. Anfragen unter Tel. (0 21 91) 46 45 351 oder per E-Mail. ma seniorenhotline@ remscheid.de

+++23. März, 14.24 Uhr+++ DGB sagt Mai-Kundgebung ab

Auch das Kulturfest am 1. Mai fällt aus.

Der Remscheider Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat seine Veranstaltungen am 1. Mai abgesagt. Davon betroffen sind die Mai-Kundgebung und das Kulturfest. „Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus zwingt die Gewerkschaften zu dieser historisch einmaligen Entscheidung“, teilt Peter Lange mit. Er ist Vorsitzender des Remscheider DGB-Stadtverbands. Gleichzeitig betont Lange mit Blick auf die angespannte wirtschaftliche Lage: „ Wir warnen Arbeitgeber vor jedem Versuch, die Situation zu missbrauchen und Arbeitnehmerrechte einzuschränken! Wir fordern von der Politik, dass sie alle notwendigen Mittel zur Überwindung der Krise mobilisiert.“ böh

+++23. März, 11.48 Uhr+++ Tierheim Remscheid untersagt Besucherverkehr

Tierheim Remscheid untersagt Besucherverkehr.

Die Corona-Krise geht auch nicht spurlos an dem Tierheim für Remscheid und Radevormwald vorbei. Die Einrichtung an der Schwelmer Straße in Lennep hat ihre Pforten für den Besucherverkehr erst einmal geschlossen, um die Infektionsgefahr für die Tierheim-Mitarbeiter zu senken. red

+++22. März, 21.00 Uhr+++ Kontaktverbot gilt ab Mitternacht

Die NRW-Regierung hat am Sonntag Nachmittag eine landesweite Beschränkung sozialer Kontakte angekündigt. Die Stadt Remscheid reagierte umgehend und wird ihre Restriktion von vier auf zwei Personen durchsetzen: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich", kündigt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an.

Stunden zuvor hatten der OB und Dr. Frank Neveling, Leiter des Gesundheitsamtes, per Videobotschaft eindringlich an die Remscheider appelliert. Verstöße gegen Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit „keine Ordnungswidrigkeit mehr sind, sondern eine Straftat“. Ordnungsamt und Polizei würden dies ahnden. „Die allermeisten halten sich an die Beschränkungen. Das ist unabdingbar.“

Der OB bedankte sich bei all denjenigen, die in ihren Berufen die Stellung halten und auf diese Weise die Versorgung der Bevölkerung garantieren. Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling beschwor die „Selbstdisziplin“ aller Remscheider und rief zur „Nachbarschaftshilfe“ auf, um diejenigen zu unterstützen, die aufgrund ihres Alters dringend zu Hause bleiben sollten. Dies sind laut Krisenstab Über-65-Jährige und/oder vorerkrankte Risikogruppen.

Die Zahl der Infizierten ist am Wochenende auf 23 gestiegen

Aktuell liegt die Zahl der positiv getesteten Corona-Infizierten in Remscheid bei 23. Sie stehen unter häuslicher Quarantäne. Weil die Kurve nicht abflacht, machte sich der Krisenstab auch Gedanken über Themen wie Tod, Notfallseelsorge, geistlichen Beistand und Beerdigungen. „Aber das wäre erst der übernächste Schritt“, beruhigt Sozialdezernent Thomas Neuhaus. „Nur wollen wir darauf vorbereitet sein.“

Die Kinderbetreuung für Schlüsselpersonen ist ab Montag, 23. März, erleichtert worden. Es reicht, wenn ein Elternteil in in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist (Schlüsselpersonen). Auch Kinder von Schlüsselpersonen, die keinen Betreuungsvertrag haben, sind aufzunehmen. Die Stadt hat deshalb veranlasst, dass alle städtischen Kitas, die ihre Personalstärke fast auf Null runtergefahren haben, wieder mit mehr Erziehern ausgestattet werden. Auch die freien Träger ziehen mit. Mit Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung sind die Kinder, die Plätze in Kita oder Tagespflege haben, in ihrem gewohnten Angebot zu betreuen. In jeder Gruppe dürfen maximal fünf Kinder sein.

Gleiches trifft auf Eltern zu, die ein Schulkind in den Klassen 1 bis 6 in der Notbetreuung haben. Ab heute, 23. März, können Eltern, Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, ihr Kind unabhängig vom Beruf des anderen Elternteils in die Notbetreuung geben. Zudem wird bis 19. April der Umfang der Notbetreuung bei Bedarf auf alle sieben Wochentage und auf die Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag erweitert.

++22. März, 15.00 Uhr+++Videoansprache des Oberbürgermeisters mit dringendem Appell

Mit einer Videobotschaft haben sich Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling am Sonntagmittag an die Remscheider gewendet. Darin appelliert der OB eindringlich, die verschärften Regeln einzuhalten - dazu zählt vor allem, dass sich nicht mehr als die erlaubte Anzahl an Personen zusammenfinden dürfen.

Positiv sei, dass die allermeisten Bürger sich tatsächlich an die Vorgaben halten. Zugleich kündigte der OB strenge Kontrollen an. Wer gegen die geltenden Ausnahmeregeln verstoße, begehe keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. "Halten Sie sich an die Regelungen", so sein eindringlicher Appell. Nur so könnten jene Bürger geschützt werden, die besonders durch das Corona-Virus gefährdet sind.

Zugleich dankte Burkhard Mast-Weisz all jenen, die in so genannten "systemrelevanten Bereichen" das Funktionieren der Gemeinschaft sicherstellen. Ihnen gelte sein herzlicher Dank.

Auch Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling rief die Bürger zur Selbstdisziplin auf. Zugleich gelte es, im Rahmen von Nachbarschaftshilfe jene aufzufangen, die nun Hilfe benötigen.

Alle Telefonnummern - sowohl für Informationen als auch für Hilfegesuche und -angebote - finden sich auf der Homepage der Stadt Remscheid.

+++21. März, 16.50 Uhr+++Neue Regeln zu Notbetreuung in Schulen und Kitas+++

Wie die Stadt Remscheid am Samstag auf ihrer Homepage, mitteilt, wird die Notbetruung an Schulen (Klasse 1 bis 6) ausgeweitet. Das habe das Ministerium für Schule und Bildung beschlossen.

Ab Montag, 23. März, gelte für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können ihr Kind unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist.

Zudem werde ab 23. März bis einschließlich 19. April der zeitliche Umfang der Notbetreuung bei Bedarf auf alle Wochentage – also von Montag bis Sonntag – und auf die Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag erweitert.

Die Remscheider Schulen seien entsprechend informiert. Sie entscheiden weiter über die Notbetreuung eines Kindes.

Neue Regelung zum Betreuungsverbot für Kinderbetreuungsangebote

Jedes Kind von mindestens einem Elternteil, das in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist (Schlüsselpersonen), bekommt eine Betreuungsmöglichkeit.

Auch Kinder von Schlüsselpersonen, die bisher keinen Betreuungsvertrag haben, sind vom Jugendamt in neue Angebote aufzunehmen.

Die Stadt Remscheid hat am Samstag veranlasst, dass ab kommenden Montag, 23. März, alle städtischen Kindertageseinrichtungen mit Personal ausgestattet werden, um eine noch nicht bekannte Anzahl an Kindern betreuen zu können.

Die Kindertageseinrichtungen der freien Träger wird der Fachdienst Jugend noch am Wochenende informieren. Auch diese Kindertageseinrichtungen sollen ab Montag zur Verfügung stehen. Ebenso wird die Stadt mit den Kindertagespflegepersonen das Angebot am Montag bedarfsgerecht ausbauen.

Ansprechpartner, Kontaktmöglichkeiten und Formulare gibt es auf Homepage der Stadt Remscheid

remscheid.de

+++18.05 Uhr+++Keine Zusammenkünfte von mehr als vier Personen im Städtedreieck

Das Bergische Städtedreieck hat am Freitag den Schulterschluss in der Corona-Krise vollzogen: Die drei Oberbürgermeister Andreas Mucke (Wuppertal), Tim Kurzbach (Solingen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) haben sich darauf geeinigt, die Bestimmungen weiter zu verschärfen: Daher sind ab Samstag, 21. März (0 Uhr), Zusammenkünfte im Freien mit mehr als vier Personen in allen drei Städten untersagt. Das haben die Oberbürgermeister in einer gemeinsamen Krisen-Konferenz am Nachmittag beschlossen. Sie haben sich ferner darauf verständigt, ihre derzeit geltenden Allgemeinverfügungen, in denen die Beschränkungen des Öffentlichen Lebens festgelegt sind, zu harmonisieren. Das gewährleistet denselben Status an Schutzmaßnahmen im Bergischen Städtedreieck. Folglich passen Wuppertal und Remscheid auch die Regelungen für Friseure den Solinger Bestimmungen an. Über dieses Vorgehen haben die Städte die Regierungspräsidentin als Leiterin der Kommunalen Aufsichtsbehörde informiert. 

Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wählen diesen Weg in Ermangelung einer klaren Landesverfügung. Die Oberbürgermeister sehen diesen Schritt angesichts der steigenden Zahlen an Infizierten sowie des ersten Corona-Toten im Bergischen Land als zwingend notwendig an. Unterstützt vom Deutschen Städtetag wenden sich Andreas Mucke, Tim Kurzbach und Burkhard Mast-Weisz in einem Brief an die Landesregierung. Darin fordern die Oberbürgermeister, umgehend eine eindeutige Verfügung des Landes, die als Grundlage für alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen dient. Die bisherige Praxis der Landesregierung, mit Erlassen und Weisungen zu arbeiten, führe zu einem erheblichen Umsetzungsaufwand in allen Städten und führe zu unterschiedlichen Regelungen und damit zu Verwirrung bei den Menschen. Es sei dringend an der Zeit, dieses Vorgehen zu ändern und zukünftig mit Rechtsverordnungen zu arbeiten. Die Oberbürgermeister verweisen auf die Beispiele in anderen Bundesländern (Bayern, Saarland), die bereits entsprechend handeln. 

An die Menschen in Wuppertal, Solingen und Remscheid richten die drei Stadt-Chefs erneut den dringenden Appell, zu Hause zu bleiben und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Die neue Allgemeinverfügung zeige nicht nur die neuen Beschränkungen auf - sondern sie diene auch als Beweis für den Ernst der Lage.

+++16.03 Uhr+++ Stadt stellt Helferlein-Karte aus

Wer für ältere Menschen einkauft, kann ab der kommenden Woche von der Stadt eine „Helferlein-Karte“ bekommen. Sie soll belegen, dass die Einkäufer auch noch für andere unterwegs sind. Kontakt unter Tel. 4 64 53 51 oder per E-Mail unter seniorenhotline@remscheid.de

+++13.48 Uhr+++ Städte beraten über eine Ausgangssperre

In Remscheid waren am Freitag bisher deutlich weniger Menschen unterwegs als an den Tagen zuvor. Dennoch wächst die Wahrscheinlichkeit einer bundesweiten Ausgangssperre. Das Infektionsschutzgesetz räumt auch den Kommunen einen solchen Eingriff in die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger ein. Die Stadtoberhäupter im Bergischen Land stehen dazu untereinander in Kontakt. „Es würde ja keinen Sinn ergeben, wenn wir in Remscheid eine Ausgangssperre beschließen und Wuppertal oder Solingen nicht“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. ric

+++13.06 Uhr+++ Weitere Infizierte im Stadtgebiet Remscheid

Nach heutigem Stand wurden 21 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet. 159 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht mehr. Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits sehr hoch sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

+++12.26 Uhr+++ Schutzschirm für Gastronomie gefordert

Das Coronavirus trifft in Remscheid die 160 Betriebe im Gastgewerbe und die rund 1.600 Arbeitnehmer der Branche besonders hart. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm.

+++10.53 Uhr+++ Stadtverwaltung wird komplett geschlossen

Die Stadtverwaltung hat entschieden, alle Dienststellen und Verwaltungsgebäude bis aus weiteres für den Publikumsverkehr zu schließen, um bei der Eindämmung des Coronavirus zu helfen. Kontaktaufnahmen und Terminvereinbarungen zur Klärung absolut notwendiger Anliegen dürfen ausschließlich per Telefon über die zentrale Rufnummer Telefon 16-00 oder per E-Mail erfolgen, teilt die Stadt mit.

+++10.25 Uhr+++ Stadtwerke stellen auf Samstagsfahrplan um

Die Stadtwerke-Busse fahren ab Montag wieder im Normalbetrieb.

Die Stadtwerke reagieren auf die Verbreitung des Coronavirus: „Ab Montag, 23. März, reduziert der SR-Verkehrsbetrieb sein Fahrplanangebot“, teilt das Unternehmen mit. Auf Remscheider Liniengebiet fahren die Busse dann bis auf Weiteres täglich nach dem Samstagsfahrplan. Das bedeute, dass Fahrten, die bisher alle 20 Minuten stattfanden, dann alle 30 Minuten durchgeführt werden und Fahrten, die vorher einen 30-Minuten-Takt hatten, auf einen 60-Minuten-Takt umgestellt werden. Sonntags wird nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan gefahren. Zudem wird ab der Nacht von Freitag, 20., auf Samstag, 21. März, der Nacht-Express-Verkehr verkürzt. Veränderungen gibt es auch beim Anruf-Sammel-Taxi. wey

+++19.3.2020, 12.10 Uhr+++ Stadt Remscheid informiert mehrsprachig  

Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus gibt es derzeit nicht nur auf Deutsch. Auf der städtischen Website sind Hinweise zu Sars-CoV-2 in zehn verschiedenen Sprachen abrufbar – von Englisch über Türkisch und Arabisch bis hin zu Serbisch. „Mit den sprachlichen Schwerpunkten sollten wir die meisten Menschen in Remscheid erreichen“, betont Viola Juric, Pressesprecherin der Stadt. Zudem sind auf der Website Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache abrufbar und ein Video mit Hinweisen in Gebärdensprache ist verlinkt. „Wir lassen niemanden zurück“, sagt Juric. böh

+++11.23 Uhr+++ Arbeitsagentur reduziert persönliche Kontakte

Arbeitsagentur und Jobcenter am Hauptbahnhof. 

Jobcenter und Arbeitsagenturen konzentrieren sich angesichts der Corona-Krise auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen. Telefon- und Online-Zugang werden ausgebaut, persönliche Kontakte reduziert. „Das persönliche Gespräch in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen. Eine Arbeitslosmeldung kann telefonisch erfolgen, ein Antrag auf Grundsicherung formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden“, teilt Pressesprecherin Kerstin Dette mit. Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. „Sie müssen diese Termine ‘nicht’ absagen, sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen.“ Für Kunden erwachsen keine finanziellen Nachteile. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld/-zuschlag. AWe

+++10.30 Uhr+++ Kirchen haben ihre Veranstaltungen abgesagt

Die Türen der Kirchen bleiben geschlossen.

Die Kirchen in Remscheid haben ihre Veranstaltungen abgesagt. Was aus Erstkommunion und Konfirmation wird, steht noch nicht fest. Am vergangenen Wochenende hat es noch vereinzelnd Gottesdienste gegeben, doch damit ist nun auch Schluss. Seit dem Wochenende überträgt St. Suitbertus die sonntägliche Messe über die Website der Gemeinde (suitbertus-remscheid.de) ins Internet.

+++ IN EIGENER SACHE +++

Aufgrund der aktuellen Situation der Coronavirus-Infektionen ist die Geschäftsstelle des RGA geschlossen. Dies geschieht sowohl zum Schutz unserer Mitarbeiter als auch unserer Kunden.

Gerne sind wir für sie weiterhin erreichbar, telefonisch oder per E-Mail:
Abo- und Zustellservice: Tel.  (0 21 91) 909-333 abo-service@rga-online.de
Anzeigenservice: Tel. (0 21 91) 909-123 service-center@rga-online.de
Redaktion: Tel. (0 21 91) 909-211 redaktion@rga-online.de

+++18.3.2020, 18 Uhr+++ Niemand weiß, wie viele Menschen infiziert sind

Die offizielle Zahl der Corona-Infizierten in Remscheid ist auf 13 gestiegen, die der Verdachtsfälle auf 97. „Wir gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist“, sagt Viola Juric, Sprecherin des Corona-Krisenstabes in Remscheid. Angesichts der vergleichsweise kleinen Zahl sollten sich die Menschen deshalb nicht in Sicherheit wiegen.

+++ 16.32 Uhr +++ Frischmärkte in Remscheid liefern Lebensmittel bis zur Haustür

Der Frischmarkt an der Baisieper Straße und der Frischmarkt an der Sedanstraße beliefern Kunden in ganz Remscheid. Die Gebühr für die Lieferung beträgt 3,50 oder 5 Euro. Zahlreiche freiwillige Helfer haben sich spontan angeboten, unbürokratisch zu unterstützen.

+++ 16.12 Uhr +++ Remscheider Ordnungsbehörde richtet Leitstelle ein

Die Leitstelle beantwortet ordnungsbehördliche Fragen.

Die Ordnungsbehörde reagiert auf viele Fragen zum Coronavirus mit einer neuen Leitstelle. Sie ist für ordnungsbehördliche Sachverhalte und inhaltliche Fragen zur Allgemeinverfügung montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 22 Uhr unter Tel. 16 90 00 und per Mail (leitstelle.ordnungsamt@remscheid.de) erreichbar.

+++ 14.45 Uhr +++ Verbraucherzentrale in Remscheid bleibt telefonisch und per Mail erreichbar

Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Remscheid bleibt wegen des Coronavirus geschlossen. Das erklären die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Persönliche Beratungen müssen demnach ausfallen. „Auch die Verbraucherzentrale will durch das Vermeiden von Kontakten einen Beitrag leisten, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Wer bereits einen Termin vereinbart hat, wird kontaktiert oder kann sich telefonisch melden, um das weitere Vorgehen abzusprechen“, erklärt Beratungsstellenleiterin Lydia Schwertner.Auch alle Veranstaltungen, Vorträge und Aktionen sind bis Ende April abgesagt. Telefonisch ist die Beratungsstelle unter Tel. 8 42 47 91 weiterhin zu den Öffnungszeiten erreichbar. Auch Anfragen per Mail werden bearbeitet. remscheid@verbraucherzentrale. nrw

+++ 11.45 Uhr +++ Förderverein Fabricius-Klinik vertagt seine Hauptversammlung

Der Förderverein Fabricius-Klinik vertagt seine Hauptversammlung, die am 25. März hätte stattfinden sollen. Vorsitzender Dr. Hartmut Wolf teilte mit, dass aufgrund der „Coronavirus-Pandemie und einhergehender Vorsicht die Versammlung abgesagt werden muss“. Ein neuer Termin soll zu gegebener Zeit gefunden werden.

+++ 11.15 Uhr +++ Kanzlerin hält am Abend Fernsehansprache

Heute Abend wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Fernsehansprache halten. Sie wird gegen 19.20 Uhr im ZDF ausgestrahlt und gegen 20.15 Uhr in der ARD. Über den Inhalt der Ansprache ist derzeit noch nichts bekannt. Es gehe nicht um neue Maßnahmen, so ein Regierungssprecher.

+++ 17.3.2020, 20.20 Uhr +++ Stadt verschärft die Restriktionen 

Am Dienstagabend beschloss der Krisenstab, Ansammlungen von mehr als zehn Personen außerhalb von privaten Wohnungen zu untersagen. Betroffen davon sind auch Park- und Kleingartenanlagen, Kirchen, Gemeindehäuser und Moscheen. Öffentliche Spiel- und Bolzplätze sowie Schulhöfe sind gesperrt. Dicht gemacht werden auch Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Cafés. Geöffnet sind in der Gastronomie nur die Imbissbuden. Restaurants dürfen nur Essen zum Abholen anbieten.

Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen dürfen offen bleiben. Ebenso bleiben Post, Banken, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel geöffnet.

+++16.04 Uhr+++ Im Standesamt Remscheid gibt es starke Einschränkungen

Trauungen im Standesamt können nur noch im kleinen Rahmen stattfinden. Zum Ja-Wort im Rathaus dürfen sich um den Standesbeamten nur das Paar und zwei weitere Gäste versammeln. Maximal fünf Personen sind im Standesamt erlaubt.

Neue Termine für Heiratswillige gibt es in Remscheid vorerst nicht.

Neue Trautermine vergibt die Stadt bis auf Weiteres nicht mehr. Ab sofort wird es auch im Standesamt keine Vorsprachen mehr ohne eine vorherige Vereinbarung geben. Bereits vergebene Termine werden vorerst storniert. „Soweit dies möglich ist, werden Betroffene über die Terminabsage persönlich informiert“, teilt der Krisenstab mit. Persönliche Vorsprachen ohne vorherige persönliche Kontaktaufnahme sind bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Unaufschiebbare Anliegen können per Email (standesamt@remscheid.de) mitgeteilt werden. In der Mail sollte die Telefonnummer für den Rückruf hinterlassen werden. „Über die Dringlichkeit entscheidet das Standesamt“, heißt es beim Krisenstab. Unterlagen in Sterbefällen können, wie bisher, an der Pforte abgegeben werden und nach telefonischer Vereinbarung abgeholt werden. AWe

+++14.21 Uhr+++ Spielplätze geschlossen, Restaurants schließen schon um 15 Uhr

Ministerpräsident Armin Laschet: Es werde keine Ausgangssperre in Deutschland verhängt. Spielplätze werden ab sofort geschlossen. Ab Mittwoch, 18.3: Restaurants sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in NRW schon um 15 Uhr schließen.

+++14.10 Uhr+++ Polizei lässt nur noch eine Person vor

Die Polizei reguliert stärker als bisher den Zugang zu ihren Dienststellen. „Wir werden jeweils nur noch eine Person in den Wachbereich vorlassen“, kündigt Inspektionsleiter Thomas Book an. Die Polizei hat bislang keine Ausfälle zu beklagen. Das soll so bleiben. ric

+++13.30 Uhr+++ Vorübergehende Einschränkungen des Publikumsverkehrs bei dem Land-, Amts- und Arbeitsgericht Wuppertal sowie bei den weiteren Amtsgerichten des Landgerichtsbezirks

Die Behördenleitungen von Land-, Amts- und Arbeitsgericht in Wuppertal haben heute Maßnahmen beschlossen, die einerseits dazu beitragen sollen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und andererseits die Bediensteten der Gerichte, die Verfahrensbeteiligten sowie Dritte zu schützen. Gleichwohl werden die Gerichte die ihnen zugewiesenen grundlegenden Aufgaben weiterhin erfüllen.

Insbesondere werden mündliche Verhandlungen oder persönliche Anhörungen in eiligen oder sonst unaufschiebbaren Verfahren mit der gebotenen Vorsicht weiterhin durchgeführt. In anderen Verfahren kann es nach Einzelfallprüfung durch die zuständige Richterin bzw. den zuständigen Richter zur Aufhebung oder Verlegung von Gerichtsterminen kommen. In diesem Fall werden die Verfahrensbeteiligten rechtzeitig vorab informiert.

Der Zugang zu den Gerichtsgebäuden ist ab sofort eingeschränkt. Alle Anträge und Eingaben sind, soweit zulässig, aus- schließlich schriftlich, per Fax oder E-Mail einzureichen. Für Anliegen, die zwingend der persönlichen Vorsprache bedürfen, ist, soweit möglich, vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin zu vereinbaren.

Ohne vorherige Terminsvereinbarung wird zu diesem Zwecke ein Zutritt zu den Gerichtsgebäuden grundsätzlich nicht gewährt. Der Zugang zu den öffentlichen Sitzungen hingegen ist für die Verfahrensbeteiligten sowie die Öffentlichkeit jederzeit gewährleistet.

Die weiteren Amtsgerichte des Landgerichtsbezirks, nämlich die in Solingen, Remscheid, Mettmann und Velbert haben im Wesentlichen gleichgerichtete Maßnahmen ergriffen bzw. werden solche kurzfristig ergreifen.

+++12.10 Uhr+++ Allee-Center erfragt Besuchsanlass

Wer dieser Tage in das Allee-Center geht, wird an den Eingängen nach dem Anlass seines Besuches gefragt. Das ist eine Reaktion auf die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid von Montag, bestätigt Center-Manager Nelson Vlijt. Demnach ist der Zugang zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren oder vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 Einzelgeschäfte umfassen, nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs zu gestatten

„Den Besuchsanlass fragen wir durch eigens aufgestelltes Personal ab, um die Versorgung aller Kunden und Besucher des Centers sicherzustellen“, erklärt Vlijt. Zudem seien die Restaurantbetreiber durch die Allgemeinverfügung verpflichtet, eine Besucherregistrierung aller Kunden mit Telefonnummer durchzuführen. Über diese Maßnahmen hinaus habe man das im Allee-Center tätige Reinigungsunternehmen sensibilisiert „und eine noch häufigere Reinigung und Desinfektion von hochfrequentierten Punkten wie Rolltreppenhandläufe oder Türgriffe angewiesen“. Hygienemittel stehen Center-Besuchern und Mitarbeitern bereits seit einiger Zeit zur Verfügung. böh

+++9.45 Uhr+++ Besuchsverbot im Sana-Klinikum Remscheid

Die Krankenhäuser melden aktuell 19 auf das Coronavirus positiv getestete Patienten - hier im Bild das Sana-Klinikum (Archiv).

Jetzt spricht auch das Sana-Klinikum Remscheid ab sofort ein allgemeines Besuchsverbot aus. Damit folgt das Remscheider Krankenhaus den allgemeinen Empfehlungen, die vor allem dem Schutz der Patienten dient. Mit entsprechenden Hinweisschildern wird auf diese einschränkende Maßnahme hingewiesen. Ausnahmen gelten ausschließlich in Fällen, in denen durch die Klinikärzte aus medizinischen Gründen Besuche indiziert sind, sowie für Eltern von Kindern im stationären Aufenthalt. 

Falls Angehörige aus dem stationären Aufenthalt abgeholt werden oder zum stationären Aufenthalt begleitet werden, werden diese am Haupteingang vom Patientenbegleitdienst in Empfang genommen. Der Eingang der Zentralen Notaufnahme und des Notdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung bleibt ausschließlich Notfallpatienten vorbehalten. Die Lage werde täglich neu bewertet und die notwendigen Maßnahmen mit den zuständigen Behörden abgestimmt, teilt Sana-Pressesprecher Stefan Mülders mit. Dies gelte auch für die Sana Fabricius-Klinik.  

+++ 16.3.2020, 16.45 Uhr+++ Weitere Einschränkungen: Vereine, Hotels, Spielplätze

Es gibt weitere Einschränkungen: Unter anderem verbieten Bund und Länder bis auf weiteres Gottesdienste aller Glaubensrichtungen, Treffen in Vereinen und Busreisen. Außerdem sollen neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios auch Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt werden. Das geht aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervor. Die Maßnahmen sollen ab sofort gelten. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen allerdings offen bleiben.

Der Beschluss sieht vor, dass Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu "notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken" genutzt werden sollen. Restaurants sollen spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Bis auf weiteres verboten werden sollen Gottesdienste, Treffen in Vereinen sowie Busreisen.

Ausdrücklich nicht geschlossen werden sollen Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen - aber auch Poststellen, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte oder der Großhandel. Für diese Bereiche soll vielmehr die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Damit soll die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Wann die Vorgaben in NRW umgesetzt werden, ist noch nicht klar.

Informationen zur aktuellen Lage erhalten Sie auch auf der Coronavirus-Seite des Landes NRW.

+++16.35 Uhr+++ Tour de Tristesse: Sportler halten sich an die Einschränkungen

Kein Training, keine Spiele wegen Corona. Zumindest bis nach Ostern, möglicherweise aber auch noch länger, bleiben Sportplätze und -hallen verwaist. Ist das wirklich so? Halten sich Vereine, egal in welchen Sportarten, an die Vorgaben? Wir haben drei Tage lang – von Samstag bis Montag – die Probe aufs Exempel gemacht und zu unterschiedlichsten Tageszeiten Sportanlagen in unserem Verbreitungsgebiet aufgesucht. In Remscheid, Wermelskirchen, Burscheid, Radevormwald und Hückeswagen bot sich uns (erwartungsgemäß) ein Bild der Tristesse - hier lesen Sie mehr.

+++15.10 Uhr+++ Neues Bürgertelefon für Gesundheitsfragen

In Ergänzung zum Bürgertelefon für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus im Bergischen ServiceCenter geht ab Dienstag, 17. März, ein weiteres Bürgertelefon, und zwar für gesundheitliche Fragen, an den Start, teilt die Stadt Remscheid mit. Unter der Rufnummer ( 0 21 91) 16 - 35 55 beantwortet ein Arzt von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr konkrete medizinische Fragen. Die Hotline steht darüber hinaus auch ganztägig für allgemeine Fragen zum neuen Virus zur Verfügung, sie ist bis 17 Uhr besetzt.

Damit ergänzt die Stadt Remscheid ihr Angebot: Bisher gibt es  in Bürgertelefon zu allgemeinen Coronavirus-Fragen unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 2000 und ein Hilfetelefon für ältere oder vorerkrankte Menschen mit der Rufnummer (0 21 91) 4645351.

+++14.10 Uhr+++ Einschränkungen im Ämterhaus und im Standesamt

Das Ämterhaus und das Standesamt sind für den allgemeinen Publikumsverkehr nur noch sehr eingeschränkt zugänglich, berichtet die Stadt. Alle bereits vereinbarten Termine werden bis auf weiteres abgesagt. In dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten könnten diese per E-Mail geregelt werden - über die Dringlichkeit entscheidet die jeweilige Behörde, heißt es in einer Mitteilung. Durch den eingeschränkten Dienstbetrieb entstünden aber keine Nachteile, da bei eventuellen Fristversäumnissen keine Bußgeldverfahren eingeleitet werden sollen.

Hier die Details:

  • Bürgerservice: Wer dringende, unaufschiebbare Angelegenheiten des Melde- und Ausweiswesens erledigen muss, wie das Ausstellen von vorläufigen Dokumenten zum Identitätsnachweis bei unaufschiebbaren Terminen oder Anmeldungen zum Wohnsitznachweis bei der Beantragung finanzieller Hilfen, soll sich schriftlich per E-Mail an meldebehoerde@remscheid.de melden. Bei dringenden unaufschiebbaren Angelegenheiten des Zulassungswesens, beispielsweise die Zulassung eines Fahrzeuges zur dringenden Berufsausübung ist die richtige Adresse zulassungsbehoerde@remscheid.de. Bei Anfragen auf diesem Weg sollen die eigene E-mail-Adresse und Telefonnummer zur Kontaktaufnahme mitgeschickt werden. 

Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger Abstimmung und Rückmeldung durch die Behörde möglich. Als „nicht dringlich“ werden Dienstleistungen eingestuft, die verschiebbar sind, wie Abmeldungen des Wohnsitzes oder Fahrzeuges, Beglaubigungen, Beantragung von Reisedokumenten, Kurzzeitkennzeichen oder ähnliches.

  • Führerschein: Nach Absprache mit der Führerscheinstelle unter der E-Mail-Adresse fahrerlaubnisbehoerde@remscheid.de sind in dringenden Angelegenheiten Termine möglich. Als dringende Angelegenheiten gelten Angelegenheiten von Berufskraftfahrern oder dringende private Führerscheinangelegenheiten. Dazu gehören nicht die Umschreibung eines EU-Führerscheins aus einem anderen Staat, der Antrag EU-Umtausch (alter Führerschein auf EU-Scheckkarte), Informationsgespräche, Entziehungsverfahren oder der freiwillige Verzicht auf die Fahrerlaubnis
  • Gewerbe: Die meisten Anliegen können über das Portal https://gewerbe.nrw/gewerbe-service durchgeführt werden. Das Amt kann in dringenden Angelegenheiten über die E-Mail-Adresse gewerbeangelegenheiten@remscheid.de erreicht werden
  • Jagd- und Fischerei: Zur Kontaktaufnahme kann die E-Mail-Adresse ordnungsamt@remscheid.de genutzt werden.
  • Das Fundbüro kann über die E-Mail-Adresse ordnungsamt@remscheid.de angeschrieben werden. 
  • Bußgeld: Die Bußgeldstelle ist über die E-Mail-Adresse ordnungsamt@remscheid.de erreichbar. 
  • Straßenverkehr: Alle Angelegenheiten der Verkehrsregelung können über die E-Mail-Adresse verkehrsregelung@remscheid.de abgewickelt werden. 
  • Standesamt: Ab sofort finden im Standesamt keine Vorsprachen mehr ohne Terminvereinbarung statt. Bereits vergebene Termine werden vorerst storniert. Soweit dies möglich ist, werden Betroffene über die Terminabsage persönlich informiert. Dringende, unaufschiebbare Anliegen können per E-mail an standesamt@remscheid.de mitgeteilt werden. Bitte hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer, damit das Standesamt Sie auch telefonisch kontaktieren kann, um eventuell einen Termin auszumachen: Persönliche Vorsprachen ohne vorherige persönliche Kontaktaufnahme sind ab sofort bis auf weiteres nicht mehr möglich. 

Trauungen, für die es bereits einen Termin gibt, finden statt, jedoch unter der Beschränkung, dass sich maximal fünf Personen im Trauzimmer aufhalten dürfen - also der Standesbeamte, das Ehepaar sowie zwei Gäste. Weitere Personen dürfen sich nicht im Trauzimmer oder auf dem Flur aufhalten! Neue Trautermine werden bis auf weiteres nicht vergeben. 

Unterlagen in Sterbefällen können – wie bisher auch – an der Pforte abgegeben und nach telefonischer Vereinbarung abgeholt werden.

+++12.18 Uhr+++ RKI warnt vor Corona-Partys 

Zu sogenannten Corona-Partys nach Hause einzuladen oder zu anderen Festen zu gehen, weil Clubs und Diskos dicht sind, sei im Sinne der Eindämmungsbestrebungen nicht sinnvoll, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Montag in Berlin. "Ich sage das deshalb, weil es inzwischen offenbar bereits sogenannte Corona-Partys gibt, wenn die Clubs geschlossen wurden." Er appellierte: "Bitte tun Sie das nicht. Bleiben Sie möglichst zu Hause, und schränken Sie ihr Gesellschaftsleben so weit wie möglich ein." 

+++16.03.2020+++ Chefarzt: „Abstand halten ist der sicherste Schutz“

In unserem Montagsinterview haben wir mit Prof. Dr. Winfried Randerath, Chefarzt in der Solinger Lungenfachklinik Bethanien, über das Coronavirus gesprochen. Er appelliert, Rücksicht zu nehmen: „Abstand halten ist der sicherste Schutz“. Lesen Sie seine Einschätzung zur aktuellen Situation in unserem Interview.

Ab Montag sind Kitas und Schulen geschlossen. Der Krisenstab berät, ob weitere Schritte nötig sind. Hier unser Überblick - Alles auf Null: Eine Stadt steht still

+++17.05 Uhr+++Stadt meldet einen weiteren Infizierten+++

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist dem Gesundheitsamt eine weitere Person gemeldet worden, die sich am Virus SARS CoV-2 infiziert hat. Das teilte die Stadt am Sonntag mit.

Damit steigt die Infektionszahl in Remscheid auf acht. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen Urlaubsheimkehrer aus Österreich, der nach seiner Rückkehr am vergangenen Donnerstag Erkältungssymptome gezeigt und sich deswegen am Folgetag krankgemeldet habe.

Er befindet sich seitdem gemeinsam mit seiner Frau in häuslicher Isolation. Die Stadt gibt zudem an: "Den acht infizierten Personen geht es gut."

+++16.50 Uhr+++IHK: Prüfungen fallen aus+++

Die Bergische IHK für Remscheid, Solingen und Wuppertal hat alle Prüfungen bis einschließlich zum 24. April abgesagt – darunter auch die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen in allen Ausbildungsberufen. 

Ebenso die IHK Köln, zuständig auch für Betriebe in Burscheid, Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen. Gleichzeitig weist die IHK darauf hin, dass Azubis, wenn die Berufsschule ausfällt, in ihrem Ausbildungsbetrieb ran müssen. „Sofern der Ausbildungsbetrieb jedoch bereits anderweitige Vorkehrungen für seine Mitarbeiter und Auszubildenden getroffen hat, gelten diese.“

Coronavirus: Kinderbetreuung für Schlüsselpersonen sichergestellt

+++15. März, 12.25 Uhr+++ Notbetreuung: Regeln festgelegt

Für die Kinderbetreuung für sogenannte Schlüsselpersonen sind zudem nun die Regeln bekannt – ein entsprechender Erlass der Landesregierung erreichte die Verwaltung am Samstagabend. Wie berichtet, werden die an sich geschlossenen Kitas die Betreuung von Kindern aufrecht erhalten, wenn deren Eltern zum Beispiel Ärzte, Feuerwehrleute oder Polizisten sind. Für alle anderen wurde ein sogenanntes „Betretungsverbot“ erlassen, das bis zum 19. April gilt.

„Es werden ausschließlich Kinder betreut, deren Eltern beruflich aktiv eine sogenannte Schlüsselposition wahrnehmen“, teilt die Stadt mit. Die Schlüsselperson muss alleinerziehend sein oder es müssen beide Eltern entsprechend tätig sein. Nachgewiesen werden muss das über eine Arbeitgeberbescheinigung, die bis Mittwoch eingereicht werden muss (Link zum Formular: https://bit.ly/2vrVvIq).

+++18.42 Uhr+++ Alle katholischen Gottesdienste abgesagt

Das Erzbistum Köln, zu dem auch Remscheid gehört, sagt alle Gottesdienste bis Karfreitag, 10. April, ab. Stattdessen werden Gläubige auf Übertragungen verwiesen - eine Übersicht ist auf der Internetseite www.erzbistum-koeln.de zu finden. Die katholischen Kirchen sollen jedoch nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten geöffnet bleiben.

+++18.06 Uhr+++ Falschnachrichten in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp - dort auch als Sprachnachrichten - verbreiten sich derzeit Falschmeldungen rund um das Thema Coronavirus. Verbreiten Sie diese Nachrichten nicht ungeprüft! Vergewissern Sie sich, bevor Sie etwas weiterleiten oder teilen, ob es den Tatsachen entspricht und beteiligen Sie sich nicht an Gerüchtebildung!

Verlässliche Informationen gibt es beispielsweise beim Bürgertelefon Coronavirus. Es ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16-20 00 am Wochenende im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr erreichbar, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr. 

Auch hier gibt’s Rat: 

+++16 Uhr+++ Hamsterkäufe sind das Thema im Internet

In den sozialen Netzwerken gibt es fast nur noch ein Thema: Hamsterkäufe. Einige Nutzer regen sich über die Menschen auf, die Nudeln, Mehl, Konservendosen oder Toilettenpapier in großen Mengen gekauft haben, sodass nun in vielen Supermärkten Regale leer sind. Andere Nutzer nehmen es mit Humor - oft wird die Frage gestellt, was denn die Käufer mit ihrem vielen Toilettenpapier anfangen möchten. Und wieder andere Nutzer geben Tipps, wo noch was erhältlich ist.

+++14 Uhr+++ Weitere Absage

Der Bürgerdialog vor Ort am 18. März des Oberbürgermeisters auf dem „Alter Markt“ in Lennep wird abgesagt und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

+++12 Uhr+++ Merkel ruft zum Meiden von Veranstaltungen auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, mit dem eigenen Verhalten Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten werde dauern, sagte Merkel in ihrer am Samstag verbreiteten wöchentlichen Videobotschaft. Daher sei es nun wichtig, soziale Kontakte weitgehend einzustellen, "wo immer das möglich ist".

Weiter sagte sie in ihrem Video: "Jeder und jede kann mit seinem und ihrem persönlichen Verhalten dazu beitragen, dass sich die Geschwindigkeit, in der Menschen infiziert werden, so verlangsamt, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird." Sie rief die Bürger auf, Veranstaltungen zu meiden, die nicht notwendig seien, bis hinein ins familiäre Umfeld. "Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen."

Das Coronavirus sei "eine riesige Herausforderung für uns in Deutschland", sagte Merkel. "Eine Herausforderung, wie wir sie seit langem nicht gekannt haben. Und genauso, wie es uns geht, geht es vielen Ländern, den allermeisten Ländern auf der Welt."

+++14.03.2020, 9.52 Uhr+++ Weitere Absagen

Die Stadt Remscheid hat weitere Absagen bekanntgegeben:

  • WIR sind Remscheid – DU bist Remscheid – Offene Informationsveranstaltung am 19. März im Remscheider Rathaus zur Integrationsratswahl 2020 - Die Veranstaltung des Integrationsrates wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 
  • Veranstaltung des Integrationsrates in Kooperation mit dem Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater am 29. März im DWM im Rahmen der Wochen gegen Rassismus - Die Veranstaltung des Integrationsrates in Kooperation mit dem Durchsholzer Marionetten und Puppentheater im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Internationale Wochen gegen Rassismus“ wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 
  • Ausschusssitzungen - Folgende Sitzungen sind abgesagt: 17. März Naturschutzbeirat, 17. März Betriebsausschuss TBR, 18. März Ausschuss für Sport, 19. März Seniorenbeirat, 24. März Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung 

+++21.33 Uhr+++ Bürgertelefon erweitert Erreichbarkeit

Das Bergische ServiceCenter erweitert aufgrund der aktuellen Entwicklung zum Coronavirus an diesem Wochenende die Erreichbarkeit des Bürgertelefons Coronavirus. Es ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16-20 00 im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Auch hier gibt’s Rat: 

+++19.34 Uhr+++ Diese Veranstaltungen fallen aus:

  • Die Remscheider Wirtschaftsjunioren haben die Veranstaltung „Wirtschaft erleben“ am 16. Mai abgesagt. 
  • Die für Samstag terminierte Ideenmesse als Auftaktveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Vaßbendersaal wurde von Remscheid Tolerant gestrichen bzw. auf den Herbst verschoben. 
  • Das Fußballturnier gegen Rechts soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. 
  • Die Stadt Remscheid sagt den für Montag, 16. März, terminierten Vortrag „Was ist der Entlastungsbetrag in der häuslichen Pflege“ in der Reihe „Gut beraten“ ab. 
  • Die Remscheider Citykirche hat ebenfalls entschieden, dass die für März geplanten öffentlichen Veranstaltungen nicht stattfinden: Wein & Käse am Montag, 16. März; Lesung mit Juna Grossmann am Dienstag, 17. März, Seniorentanz im Vaßbendersaal am 21. März und das Konzert des Chores „Masel Tov“ der Jüdischen Kultusgemeinde am 22. März. 
  • Der Marketingverein Lennep Offensiv wird am 25. März auch keine Hauptversammlung in der Klosterkirche durchführen. 
  • Auch im Teo Otto Theater finden keine Vorstellungen bis einschließlich 29. März statt. Somit fallen „Zauberflöte 3.0“ am 17. März, „Jugend brilliert“ am 17. März, der Festakt zum 175. Geburtstag Röntgens am 27. März und die Verleihung der Röntgenplakette am 28. März aus. 
  • Die Klosterkirche sagt alle Veranstaltungen bis 29. März ab.

+++18.20 Uhr+++ Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen +++

Ab dem morgigen Samstag schließen bis 19. April sämtliche städtische Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Das teilt die Stadt Remscheid mit. Zusätzlich untersagt die Stadt mittels Allgemeinverfügung ab sofort bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art

Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste finden nicht mehr statt. Mit separater Verfügung wird der Betrieb der Akademie für Kulturelle Bildung untersagt. Der Sauna-und Badebetrieb des H2O wird in Abstimmung der EWR GmbH eingestellt. Untersagungsausnahmen seien nur im Einzelfall möglich, heißt es von der Stadt.

Dieses umfassende Maßnahmenpaket sei die einzige Möglichkeit, um eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 einzudämmen, teilt die Stadt mit. So will sie jede Art von sozialer Interaktion verhindern, die in Zeiten des fortschreitenden Infektionsgeschehens verzichtbar ist.

+++17.53 Uhr+++ Sport in Remscheid komplett lahmgelegt+++

Das Coronavirus legt auch den Sport in Remscheid komplett lahm. Es gibt nur noch absagen, nichts geht mehr. Auch Fußballer, Handballer und Co. müssen dem Virus Tribut zollen. Hier ist eine Übersicht mit den Sport-Absagen.

+++16.40 Uhr+++Schloss Burg schließt die Tore+++

Das noch am Freitag angelaufene Mittelalterliche Gaukler und Food Festival werde mit sofortiger Wirkung gestrichen, heißt es auf der Facebook-Seite der Burg. In einer Pressemitteilung schreibt die Stadt: "Diese ordnungsbehördliche Anordnung der Stadt Solingen hat der Rechtsdezernent der Stadt Solingen, Jan Welzel, dem Geschäftsführer und Veranstalter des Marktes, Gregor Ahlmann, heute nachmittag telefonisch mitgeteilt." Hintergrund sei ist die Neubewertung öffentlicher Veranstaltungen auf der Grundlage einer Pressekonferenz von Ministerpräsident Armin Laschet in Düsseldorf am Freitag.

Schloss Burg stellt außerdem den Museumsbetrieb bis 19. April ein.

+++13. März, 15.10 Uhr+++Schulen in NRW werden geschlossen+++

Nun hat auch die Stadt Remscheid eine Mitteilung zur Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten ab kommenden Mittwoch, 18. März, veröffentlicht: Demnach erlischt ab Montag, 16. März, die Schulpflicht

Die Stadt Remscheid will im Verlauf des Tages weitere Informationen zu einemumfassenden Maßnahmenpaket bekannt geben. Das sei geeignet, eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus einzudämmen. An erster Stelle stünden dabei der Schutz der Menschen und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur. 

Ministerpräsident Laschet: NRW steht vor größter Bewährungsprobe

Nordrhein-Westfalen steht wegen der Ausbreitung des Coronavirus nach Worten von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wahrscheinlich "vor der größten Bewährungsprobe" in der Landesgeschichte. "Wir haben es mit einem unsichtbaren Gegner zu tun, dessen Bekämpfung unser Land an den Rand seiner Kräfte führen wird", sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf.

Nach Einschätzungen von Experten werde sich in den kommenden ein bis zwei Jahren "eine große Zahl der Bevölkerung" in NRW mit dem Coronavirus infizieren - "und das in mehreren Wellen", sagte Laschet. Bei den meisten Infizierten sei der Krankheitsverlauf nicht bedrohlich, aber es sei trotzdem mit einer sehr hohen Zahl von schweren Verläufen zu rechnen. Daher müssen jetzt die "Schwächsten in unserer Gesellschaft" geschützt werden.

+++13. März, 13.25 Uhr+++

Auch in Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen - die "Rheinische Post" berichtete, dass die Schulen spätestens am Mittwoch dichtgemacht sollen.

Nordrhein-Westfalen ist - nach Bayern, dem Saarland, Berlin, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein - das siebte Land, das flächendeckende Schulschließungen plant. In Mecklenburg-Vorpommern bleiben Schulen und Kitas nur in Rostock und - wegen der vielen Pendler dort - im Landkreis Ludwigslust-Parchim geschlossen.

In NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, gibt es rund 5500 Schulen mit insgesamt etwa 2,5 Millionen Schülern. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf mehrere Quellen in der Landesregierung berichtete, soll bereits am Montag und Dienstag keine Schulpflicht mehr gelten. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will um 14.30 Uhr die Details der Regelung vorstellen.

Die zweiwöchigen Osterferien in NRW beginnen am 6. April. Damit würden die Schulen etwa fünf Wochen geschlossen bleiben. Offen blieb zunächst die Betreuungsfrage für die Schülerinnen und Schüler. NRW ist mit rund 1260 bestätigten Erkrankungen (Stand Freitag morgen) das am stärksten vom Coronavirus betroffene Bundesland.

Die Stadt Remscheid hat alle Veranstaltungen in städtischen Kultureinrichtungen abgesagt.  Auch auf den lokalen Sport hat die Ausbreitung des Coronavirus zu massiven Auswirkungen.

Am Freitag (13. März) ist bereits die Hilda-Heinemann-Schule vorsorglich geschlossen worden

dpa/sk/jhe

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