Corona-Schutzverordnung

Corona: Diese Regeln gelten speziell in Remscheid

Die Inzidenz in Remscheid liegt seit einigen Tagen konstant unter 10. Deshalb gilt nun die Inzidenzstufe 0.
+
Die Inzidenz in Remscheid liegt seit einigen Tagen konstant unter 10. Deshalb gilt nun die Inzidenzstufe 0.

Hier finden Sie einen Überblick über die geltenden Corona-Regeln in der Werkzeugstadt

Update, 26. Juli: Landesinzidenzstufe 1 - Diese Regeln gelten ab heute

Zwar gelten in Remscheid weiterhin die Regeln der Inzidenzstufe 0 (siehe Update 8. Juli), allerdings gibt es einige kleinere Verschärfungen. Grund dafür ist, dass das Land NRW seit über zehn Tagen eine Inzidenz über 10 aufweist. Damit gilt dort die Landesinzidenzstufe 1. Hier die Verschärfungen im Überblick.

Generelle Maskenpflicht in Innenräumen: Nicht nur im ÖPNV und im Einzelhandel und in Arztpraxen, sondern auch wieder in Innenräumen von Gaststätten, Museen, Zoos etc., bei Bildungsveranstaltungen, Gottesdiensten, Versammlungen, bei der Erbringung körpernaher Dienstleistungen und generell in allen für den Kundenverkehr geöffneten Innenräumen muss wieder mindestens eine medizinische Maske getragen werden.

Einzelhandel: Für den Einzelhandel, der nicht zur Grundversorgung zählt, gilt wieder eine Flächenbegrenzung von einem Kunden je angefangene 10 Quadratmeter.

Rückverfolgbarkeit: Bei Versammlungen/Veranstaltungen muss wieder die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer gewährleistet werden.

Gastronomie: In der Gastronomie müssen die Beschäftigten mit Kundenkontakt wieder regelmäßig einen Test machen und eine Maske tragen.

Veranstaltungen: Bei Großveranstaltungen mit mehr als 500 Personen (Sport, Kultur, Bildung o.ä.) und für Freizeiteinrichtungen mit mehr als 2.000 Besuchern/Tag gelten insgesamt die Schutzmaßnahmen der lokalen Inzidenzstufe 1. Volks- und Schützenfeste etc., Tagungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden und der Betrieb von Diskotheken, Clubs etc. in Innenräumen sind wieder (bis zum 27. August) untersagt.

Update, 8. Juli: Diese Regeln gelten ab Freitag, 9. Juli in Remscheid

Kontaktbeschränkungen: Sämtliche Kontaktbeschränkungen fallen weg. Die Landesregierung empfiehlt, Mindestabstände dennoch einzuhalten.

Kultur: Bei Veranstaltungen (Theater, Kino, Konzert) brauchen Besucher entweder einen Test oder müssen nach einem Sitzplan im Schachbrettmuster verteilt werden. Sonstige Beschränkungen fallen weg. Ab 5000 Zuschauern sind ein Test und ein Hygienekonzept erforderlich. Der Besuch von Museen und ähnlichen Einrichtungen ist ohne Einschränkungen möglich - auch ohne Maske. Musikfestivals sind schon vor dem 27. August zulässig. 

Sport: Sport kann ohne jegliche Beschränkungen ausgeübt werden. Sportveranstaltungen dürfen bis zu 25.000 Zuschauer besuchen, es dürfen aber nur zu maximal 50 Prozent der Kapazität ausgelastet sein. Bis 5000 Zuschauer im Freien gelten dabei keine weiteren Beschränkungen, in Innenräumen ist ein Test oder ein Sitzplan im Schachbrettmuster und einer maximalen Auslastung von 33 Prozent der Kapazität erforderlich. Ab 5000 Zuschauern werden ein Test und ein Hygienekonzept benötigt.

Freizeit: Es gibt keine Beschränkungen. Die Kontaktnachverfolgung ist aufgehoben, wenn auch - wie derzeit - für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt. Der Betrieb von Clubs und Diskotheken ist in Innenräumen mit Konzept, Kontaktnachverfolgung und Test erlaubt.

Partys: Bei mehr als 50 Teilnehmern mit Testpflicht, dann gelten keine Beschränkungen.

Gastronomie: Keine Einschränkungen, solange der Abstand eingehalten wird oder es eine Abtrennung zwischen den Tischen gibt. Das Bedienpersonal braucht einen Test (Selbsttest genügt) oder eine Maske.

Einzelhandel: Die Flächenbegrenzung fällt weg, wenn auch - wie derzeit - für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt. Die Maskenpflicht bleibt bestehen.

Private Veranstaltungen: Bei mehr als 50 Teilnehmern besteht eine Testpflicht, dann gibt es keine Beschränkungen. Ohne Test müssen Mindestabstände und die Maskenpflicht ab 50 Teilnehmern weiter beachtet werden.

Kinder- und Jugendarbeit: Bei Ferienfreizeiten gilt eine einmalige Testpflicht zu Beginn des Angebots, bei Kinder- und Jugendreisen zu Anfang und Ende des Angebots. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen mehr.

Außerschulische Bildung: Kontaktdaten müssen erhoben werden. Ansonsten gibt es keine Beschränkungen.

Messen/Märkte: Keine Beschränkungen, wenn auch - wie derzeit - für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt.

Tagungen/Kongresse: Keine Beschränkungen.

Große Festveranstaltungen: Mit Test erlaubt, wenn auch - wie derzeit - für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt.

Beherbergung/Tourismus: Die Kontaktnachverfolgung bleibt bestehen. Ein Test ist nur noch bei Gästen aus Gebieten mit einer Inzidenz von mehr als 10 erforderlich.

Update, 21. Juni:

Maskenpflicht im Freien: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einer Region von 35 oder darunter (Inzidenzstufe 1), müssen im Freien nur noch dann Masken getragen werden, wenn Abstände nicht eingehalten werden; also zum Beispiel in Warteschlagen, bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes oder dort, wo Kommunen im Einzelfall eine Maskenpflicht anordnen.

Maskenpflicht auf dem Schulhof: Ab 21. Juni 2021 wird auch an Schulen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien aufgehoben. Damit entfällt insbesondere für Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof die Maskenpflicht. Im Schulgebäude und im Klassenzimmer gilt die Maskenpflicht unverändert fort.
Die Regelung gilt vorerst bis zu den Sommerferien.

Maskenpflicht in geschlossenen Räumen: Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen. Aber: Bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung kann die Maske an festen Sitz- oder Stehplätzen bei Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (wie Testnachweise, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden.

Freizeit und Sport: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder darunter (Inzidenzstufe 1) können Freizeitangebote im Freien (insbesondere Zoos) wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.

Update vom 1. Juni: Ab dem 2. Juni gelten diese Regeln

Ausgangssperre: Die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Sie galt in Remscheid bereits seit Mitte April.

Kontaktbeschränkungen: Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus zwei Haushalten erlaubt.

Außerschulische Bildung: Präsenzunterricht ist im Freien ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten möglich. Innen ist Präsenzunterrricht nur mit negativem Testergebnis erlaubt. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit maximal fünf Personen erlaubt.

Kinder-/ Jugendarbeit: Gruppenangebote sind innen mit 10 und außen mit 20 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Test erlaubt .Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Test möglich.

Kultur: Veranstaltungen sind außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 250 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.

Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen kann ohne Personenbegrenzung stattfinden. Innen ist das mit 20 Personen, einem negativen Test und ohne Gesang/Blasinstrumente möglich.

Die Museen der Stadt Remscheid haben bereits seit heute wieder geöffnet. Bibliothek und VHS werden in der kommenden Woche (8. Juni) öffnen.

Sport: Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen ist erlaubt. Freibäder können für die Sportausübung (keine Liegewiesen) mit negativen Tests geöffnet werden. Außen sind bis zu 500 Zuschauer erlaubt, wenn negative Tests und ein Sitzplan vorliegen - auch ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung.

Die Sportfreianlagen der Stadt Remscheid stehen im Rahmen der Coronaschutzverordnung (Inzidenzstufe 3 – kontaktloser Sport für bis zu 25 Personen, außen) zur Verfügung. Die Sporthallen sind derzeit (mit Ausnahme Schulsport) nach wie vor geschlossen.

Die Öffnung des Freibades ist für Ende Juni geplant, ist jedoch abhängig vom Fortschritt erforderlicher Fliesenarbeiten.

Freizeit: Die Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen ist erlaubt, sofern negative Tests vorliegen. Hierzu zählen u.a. Minigolfanlagen, Kletterparks, Hochseilgärten. Ausflugsfahrten mit Schiffen (in den Außenbereichen) sind mit negativen Tests erlaubt.

Partys und Veranstaltungen sind weiterhin nicht gestattet.

Die Vereinsheime der Kleingartenanlagen sind ebenfalls noch geschlossen; eine Öffnung ist hier erst ab Inzidenzstufe 2 möglich.

Die Terminvorgabe bleibt auch für den Wertstoffhof erhalten; die Grünabfallsammlung auf dem Schützenplatz findet weiterhin ohne Terminvereinbarung statt.

Einzelhandel: Einzelhandel, der nicht zur Grundversorgung zählt, kann ohne Termin und negativen Test besucht werden. Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 20 qm.

Messen/Märkte: Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept sind möglich.

Gastronomie: Die Außengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests und eine Platzpflicht gegeben ist. Das Umkreis-Verzehrverbot fällt weg.

Beherbergung/Tourismus: „Autarke“ Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) sind mit einem negativen Test möglich. Hotels dürfen ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Das gilt auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie.

Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.

Maskenpflicht Innenstadt: Die seit Herbst letzten Jahres in bestimmten Teilen der Remscheider Innenstadt geltende Maskenpflicht endet morgen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid zum Zwecke der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde per Allgemeinverfügung veröffentlicht in einem Sonderamtsblatt aufgehoben. Die entsprechenden Schilder und Hinweistafeln werden kurzfristig entfernt.

Schulen und Kitas: Mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 kehren auch die Schulen wieder in den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke zurück. Hygienevorgaben, Masken- und Testpflicht gelten weiter.

Im Laufe des Montages wurde zwischen der Stadt Remscheid, der Schulaufsicht bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Schulministerium NRW geklärt, dass die Remscheider Schulen grundsätzlich ebenfalls ab Mittwoch in den Präsenzunterricht starten. In Ausnahmefällen sind schulspezifische Sonderregelungen möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler werden gebeten, auf die entsprechenden Informationen der jeweiligen Schule zu achten.

Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestelle wechseln am 7. Juni landesweit wieder in den Regelbetrieb.

Trauungen und Beerdigungen: Für Beerdigungen wurde die Anzahl der Teilnehmenden auf 50 Personen begrenzt. Außer zwischen nahen Angehörigen ist Abstand zu halten. Bei Trauerfeiern orientiert sich die Zahl an den räumlichen Gegebenheiten der Trauerhallen – auch hier ist ein entsprechender Abstand einzuhalten. Insgesamt gilt Maskenpflicht.

Bei standesamtlichen Trauungen richtet sich die Zahl der Teilnehmenden ebenfalls an den räumlichen Möglichkeiten des jeweiligen Trauzimmers.

Update vom 31. Mai: Nächste Lockerungsstufe ab Mittwoch, 2. Juni

Die nächste Lockerungsstufe tritt am Mittwoch, 2. Juni, in Kraft. Bis dahin gelten weiter diese Regeln:

Diese Lockerungen gelten ab Montag, 17. Mai, in Remscheid:

Kitas kehren in den so genannten eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Das bedeutet, dass zwar alle Kinder wieder kommen dürfen. Die Betreuungszeiten werden allerdings um 10 Stunden gekürzt. Gruppen müssen strikt getrennt betreut werden.

Einkaufen: Erlaubt ist ab Montag Terminshopping für alle Geschäfte. Voraussetzung ist ein maximal 24 Stunden alter negativer Coronatest. Zugelassen ist eine Kundin beziehungsweise ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Die Schulen wechseln ab Montag komplett in den Wechselunterricht. Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften müssen sich weiter zweimal wöchentlich testen lassen. Laut Krisenstab der Stadt Remscheid freuen sich die Schulen sehr auf die Schüler. „Sollte es am Montag dennoch ein wenig holpern, sei das der kurzen Zeit zwischen Bekanntgabe der Allgemeinverfügung und Schulbeginn geschuldet“, betont die Stadt Remscheid in ihrer Mitteilung. Die Schulen seien sehr darum bemüht, in der Schnelle alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen.

Hier finden Sie die Regeln, die am Samstag, 24. April, in Kraft getreten sind: Ab 24. April gilt die Bundes-Notbremse

Aktualisierung vom 23. April

Ab Samstag, 24. April, gilt die bundesweite Corona-Notbremse. Diese ist im Infektionsschutzgesetz festgeschrieben, das am Donnerstag, 22. April, den Bundesrat ohne Widerspruch passierte.  Sobald die Inzidenz in einem Landkreis oder in einer Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegt, greift die einheitliche „Notbremse“ und die im Gesetz genannten Maßnahmen müssen umgesetzt werden. Ab dann gelten folgende Regeln:

Strikte Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Haushalts dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen. Die Kontaktbeschränkungen gelten auch für den privaten Bereich. Bei Trauerfeiern sind bis zu 30 Personen erlaubt

Nächtliche Ausgangssperre: Die Stadt Remscheid hat eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr bereits seit Mitte April festgelegt. Aufgrund des neuen bundesweiten Infektionsschutzgesetz hat auch der Krisenstab Remscheid beschlossen, die bundesweite Ausgangsperre zwischen 22 und 5 Uhr zu übernehmen. Sie gilt ab heute, 23. April, bis zu einem Inzidenzwert von unter 100. In der Zeit der Ausgangssperre dürfen sich nur dann Personen draußen aufhalten, die begründete Ausnahmen geltend machen können. Ausnahmen sind etwa berufliche Wege, medizinische oder veterinärmedizinisch notwendige Behandlungen oder Notfälle, für unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger sowie die Begleitung von Sterbenden, zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes, zur Versorgung von Tieren oder ähnliche gewichtige und unaufschiebbare Gründe. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein.

Geschäfte müssen schließen: Ab einer Inzidenz von 100 dürfen Geschäfte nur noch nach dem Prinzip des Click and Meet öffnen - das Einkaufen mit Test und Termin. Ab einer Inzidenz von 150 müssen Geschäfte - bis auf Geschäfte des täglichen Bedarfs - schließen. Ware abholen (Click and Collect) bleibt auch dann weiterhin möglich. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches. Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen mit Ausnahme von zoologischen Gärten (mit Test) müssen schließen.

Sport: Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. Die Sportfreianlagen in Remscheid werden wieder geöffnet. Sie dürfen ausschließlich so genutzt werden, wie zuvor beschrieben. Die Stadt Remscheid hält sich vor, ihre Sportfreianlage im Zuge ihres Hausrechtes erneut zu sperren, wenn sie missbräuchlich genutzt werden.

Körpernahe Dienstleistungen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen mit Ausnahme von zoologischen und botanischen Gärten (mit Test) müssen schließen.

Schulen: Die Schulen bleiben, mit Ausnahme der Abschlussklassen, im Distanzunterricht. Alle Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, müssen sich zweimal die Woche selbsttesten oder testen lassen.

Kitas: In den Remscheider Kitas gilt ab Montag (26.04.) ein Betreuungsverbot mit sogenannter bedarfsorientierter Notbetreuung. Die bestehenden Regeln zu Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit, die Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um 10 Wochenstunden in Kindertageseinrichtungen gelten weiter. Vorschüler, die im Sommer auf die Grundschule wechseln, dürfen weiter in die Kitas gehen; ebenso Eltern, die aufgrund ihrer Erwerbstätigkeit keine anderweitige Betreuung sicherstellen können.

Gesamtübersicht: Wer hat Anspruch auf Kita-Notbetreuung?

  • Vorschüler im letzten Jahr vor der Einschulung.
  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Eltern sollen Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann. Für den Fall, dass die Betreuung in Anspruch genommen wird, muss eine Eigenerklärung vorgelegt werden, dass eine Notbetreuung erforderlich ist.
  • Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist.
  • Besondere Härtefälle in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt.
  • Kinder aus belasteten Lebenslagen beziehungsweise deren Lebenssituation möglicherweise mit einem erhöhten Bedarf einhergeht und die einen besonderen individuellen Bedarf haben. Diese Familien werden von den Kindertagesbetreuungsangeboten aktiv angesprochen und eingeladen.
  • Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von wesentlichen Behinderungen bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde.

Arbeit: Im Infektionsschutzgesetz ist die Pflicht zum Homeoffice verankert. Arbeitgeber müssen dies anbieten, „wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“. Ist kein Homeoffice möglich, müssen Arbeitgeber Tests anbieten.

Die Notbremse tritt erst dann wieder außer Kraft, wenn in Remscheid die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt.

Ausgangssperre, verschärfte Kontaktbeschränkung ab 13. April

Aktualisierung vom 13. April

Zusätzlich zu den bisherigen Regelungen hat Remscheid weitere Verschärfungen eingeführt: Ausgangssperre, verschärfte Kontaktbeschränkungen, neue Regeln für Beerdigungen. Die neuen Regelungen sind in der Übersicht bereits enthalten.

Kontaktbeschränkung

Private Treffen sind nur noch mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes erlaubt - und zwar sowohl im öffentlichen als auch, neu, im privaten Bereich. Treffen sind generell auf maximal fünf Personen beschränkt, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden.

Ausgangssperre

Zwischen 21 und 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt. Ausnahmen gelten für berufliche Wege, medizinische oder veterinärmedizinisch notwendige Behandlungen oder Notfälle, für unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger sowie die Begleitung von Sterbenden, zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes, zur Versorgung von Tieren oder ähnliche gewichtige und unaufschiebbare Gründe.

Maskenpflicht im Auto

Fahren Personen aus unterschiedlichen Haushalten gemeinsam im Auto, so müssen die Beifahrer - nicht die Person am Steuer - eine Maske tragen.

Beerdigungen

Bei Trauerfeier und Beerdigungen ist die Zahl der Teilnehmenden auf 25 beschränkt.

Sportanlagen und Parks

Städtische und private Sportanlagen werden vorübergehend gesperrt, ebenso der Hardtpark, der Stadtpark und der Kuckuck.

Zusätzlich gelten folgende Regelungen vom 8. April weiter:

AHA-Formel

Selbstverständlich heißt es generell Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen. Faustregel: Medizinische Masken müssen überall dort getragen werden, wo man zwangsläufig eng mit anderen zusammenkommt: In Arztpraxen, in Bus und Bahn, in Taxen, im Umfeld von Geschäften und innendrin, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden – die Liste ist endlos. Deswegen ist es am besten, sie immer zu tragen. Bis 18. April gilt in Remscheid übrigens eine Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen.

Kultur

Kultureinrichtungen bleiben geschlossen: Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen haben ebenso zu wie das Deutsche Röntgen-Museum und das Deutsche Werkzeugmuseum oder das Kino. Auch Partys und vergleichbare Feiern bleiben untersagt. Auch das Teo Otto Theater ist geschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen

Alle körpernahe Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind verboten. Das gilt zum Beispiel für Massagen, kosmetische Behandlungen, Maniküre und das Tätowieren. Erbracht werden dürfen allerdings medizinisch notwendige Dienstleistungen und die nicht-medizinische Fußpflege. Auch Frisöre haben geöffnet. Taxis/Mietwagen dürfen befördern.

Restaurants

Restaurants, Cafés und Eisdielen sind geschlossen. Wer möchte, kann sich einzelne Speisen und Getränke vor der Ladentür abholen. Das lässt sich je nach Anbieter auch mit Click und Collect online oder telefonisch planen.

Shopping

Geschäfte, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten – das sind beispielsweise Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien und Blumenläden – haben unter den bisherigen Hygieneregeln und Personenbegrenzungen geöffnet. Alle anderen Geschäfte sind geschlossen und dürfen das sogenannte Click und Collect – online oder telefonisch bestellen und vor der Ladentür abholen – anbieten.

Sonnenstudio

Sonnenstudios dürfen öffnen.

Spielplätze

Sie sind auf. Ziel ist es allerdings nicht, dass sich hier Personengruppen jedweden Alters „heimlich“ treffen. Das ist verboten. Die Spielplätze sind den Kindern und ihren Begleitpersonen vorbehalten – unter Wahrung der gängigen Coronaschutzregeln. 

Sport/Schwimmen

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist verboten.

Wochenmärkte

Remscheids Wochenmärkte finden statt. Sie dürfen allerdings in der Hauptsache nur Lebensmittel und Waren des alltäglichen Bedarfs anbieten.

Zentralbibliothek, Stadtteilbibliotheken

Die Bibliotheken sind geschlossen. Sowohl die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen bieten weiterhin einen Bestell- und Abholservice für Medien an.

Aktualisierung vom 8. März 2021

Remscheid. Bund und Länder haben sich auf schrittweise Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen geeinigt. Auf Grundlage der Beschlüsse hat die NRW-Landesregierung am letzten Freitag eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen. Danach kommt es zu einer Reihe von Lockerungen. Und zwar auch in Remscheid, denn Grundlage für die Lockerungen ist die Landesinzidenz. Sie liegt bei 65,8. Das heißt konkret für Remscheid:

Ab heute darf wieder geshoppt werden

Das gilt für das Allee-Center und alle anderen Standorte. Buchhandlungen, Schreibwarengeschäfte, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen öffnen. Alle anderen derzeit noch nicht geöffneten Einzelhandelsgeschäfte dürfen mit Terminvergabe und bei begrenzter Kundenzahl öffnen (Click & Meet). Die Kunden müssen sich also zuvor bei den Geschäften anmelden und dürfen erst danach das Geschäft betreten.

Die Maskenpflicht in der Innenstadt wird verlängert

Der Krisenstab der Stadt Remscheid rechnet infolge des Termin-Shoppings im Einzelhandel mit einer steigenden Kundenfrequenz in der Innenstadt. Die dort geltende Maskenpflicht bleibt mithin unverändert bestehen.

Ab heute darf wieder Sport getrieben werden

Die Stadt Remscheid wird die Sportanlagen, die sie extra verschlossen hatte, nachdem Sportler sich nicht an die Regeln gehalten hatten, am heutigen Montag wieder öffnen. Sport unter freiem Himmel ist nach der Coronaschutzverordnung wieder erlaubt, und zwar so: „Wie bisher alleine oder zu zweit oder innerhalb des eigenen Hausstandes. Und zusätzlich nun mit höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen. Auch Gruppen von höchstens 20 Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren mit bis zu zwei Trainern oder Aufsichtspersonen dürfen gemeinsam draußen Sport treiben.“ Der Kommunale Ordnungsdienst wird einiges zu tun haben, um den Menschen das genau zu erklären.

Vor einer Woche führte das zu Einsätzen des Ordnungsdienstes in Hackenberg in Lennep und am Stadtpark in Alt-Remscheid. Dort trainieren 18 Junioren- und 2 Seniorenmannschaften des Hastener Turnvereins. Die sahen sich letzte Woche zu Unrecht an den Pranger gestellt, denn die Stadt Remscheid hatte berichtet, die Anlage werde für Vereinstraining genutzt. „Auch wenn wir sehr gerne mit unserer geliebten Sportart wieder starten würden, achten wir als Verein die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW und befolgen die Vorgaben der Stadt Remscheid“, hält Axel Krugmann, Sportlicher Leiter der Abteilung Fußball, fest. Tatsächlich ging der Ordnungsdienst gegen Kicker vor, die Trainingsjacken anderer Vereine trugen. Ob sie diesen Vereinen auch angehören, ist unklar. Fakt ist: Der Krisenstab überlegt derzeit, den Sportbetrieb tatsächlich nur dann zu erlauben, wenn der Ordnungsdienst tatsächlich daneben steht.

Die weiterführenden Schulen bereiten sich auf die Rückkehr der Schüler vor

Ab Montag, 15. März, holt das Land alle Schüler der weiterführenden Schulen zumindest tageweise in ihre Klassen zurück. Ab dann soll bis zu den Osterferien ein Unterricht bei halbierter Klassenstärke im Wechselmodus stattfinden. Kein Schüler soll länger als eine Woche ohne Präsenz-Unterricht zu Hause lernen müssen. Die gute Nachricht für die Jugendlichen und ihre Eltern stellt die Schulen zumindest vor die Aufgabe, neue Stundenpläne zu schreiben. Ungeklärt ist die Frage, wie die Schülerinnen und Schüler regelmäßig getestet werden können. Der Corona-Krisenstab geht zudem davon aus, dass unter den Lehrerinnen und Lehrern bald der Ruf nach Impfungen gegen das Virus aufkommt. Bislang sollen nur die Lehrer der Grund- und Förderschulen sowie das Kitapersonal geimpft werden.

Aktualisierung vom 9. Januar 2021

Remscheid. Nach der Einigung von Bund und Ländern zur Verlängerung des Lockdowns und zur Verschärfung der Kontaktbeschränkungen tritt am Montag auch eine neue Fassung der NRW-Coronaschutzverordnung in Kraft. Parallel dazu verlängert die Stadt Remscheid ihre eigentlich bis Sonntag gültige Allgemeinverfügung, mit der sie eine zusätzliche Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen festsetzt hat, bis zum 31. Januar. 

Aktualisierung vom 13. Dezember 2020: Bund und Länder beschließen neuen Lockdown

Am Sonntag haben Bund und Länder einen neuen Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefasst. Dieser betrifft den Handel, Schulen und Kitas, sowie die erlaubten Zusammenkünfte über Weihnachten.

Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie - Das ist geplant

  • Der Einzelhandel wird ab Mittwoch, 16. Dezember, bis zunächst zum 10. Januar geschlossen. Ausnahmen sind unter anderem der Lebensmittelhandel, Apotheken oder auch der Weihnachtsbaumverkauf.
  • Friseursalons und andere Dienstleistungsbetriebe werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich sein.
  • Liefer-und Abholservice in der Gastronomie soll weiter erlaubt sein. Der Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum dagegen soll im oben genannten Zeitraum untersagt werden.

Weihnachten und Silvester

  • Private Zusammenkünfte sind während des angekündigtem Lockdowns weiterhin auf zwei Haushalte, maximal auf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind von der Regel ausgenommen.
  • Anders an Weihnachten: Vom 24. bis zum 26. Dezember dürfen im engsten Familienkreis Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen (zzgl. Kinder bis 14 Jahre) möglich sein, auch wenn das mehr als zwei Haushalte bedeutet.
  • An Silvester gilt bundesweit ein An- und Versammlunsverbot.
  • Der Verkauf von Pyrotechnik wird verboten, von Silvesterfeuerwerk rät die Bundesregierung dringend ab.

Schulen und Kitas - Regelungen vom 14. bis 18. Dezember

  • Schon ab Montag herrscht in NRW in den Schulen keine Präsenzpflicht mehr. Schüler der Klassen 1 bis 7 dürfen zuhause lernen.
  • Ab Klasse 8 gibt es Distanzunterricht.
  • Die Landesregierung weist darauf hin, dass der Distanzunterricht nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen ist.
  • Die Kitas sollen geöffnet bleiben, jedoch gilt der dringende Appell, wenn möglich, Kinder zuhause zu betreuen.

Von Axel Richter

Remscheid. Restaurants und Kneipen sind geschlossen. So will es die Coronaschutzverordnung des Landes. Die Stadt Remscheid muss die Verbote umsetzen. Sie darf die Regeln des Landes nicht abmildern. Wohl aber in Form einer Allgemeinverfügung verschärfen oder anpassen. In Remscheid ist das der Fall. Neben den Landesregeln gibt es auch Regeln, die nur hier gelten. Woran muss ich mich halten? Ein Überblick:

Ab Montag (2. November) gilt dies:

Wo muss ich eine Atemmaske tragen?

Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt für die gesamte Remscheider Innenstadt. Auf den Straßen und Plätzen, in Geschäften, öffentlichen Gebäuden, auf Märkten etc. Außerdem in Bussen, Bahnen, Taxen und an Haltestellen.

Kann ich noch Essen gehen?

Nein. Allerdings bieten viele Restaurants einen Lieferdienst an oder bereiten Speisen zur Abholung zu. Wer einen solchen Service anbietet, kann sich heute noch bis 13 Uhr kostenlos beim RGA registrieren und sein Angebot in der Zeitung und Online darstellen:
www.rga.de/lieferservice.

Darf ich noch shoppen, zum Friseur oder einkaufen?

Ja. Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen geöffnet. Je zehn Quadratmeter soll nicht mehr als ein Kunde ins Geschäft. Friseure haben geöffnet, erlaubt sind auch medizinisch notwendige Behandlungen bei Physiotherapeuten oder Fußpflegern. Kosmetikstudios und Massagepraxen bleiben geschlossen.

Mit wie vielen Menschen darf ich mich treffen?

Generell gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern auf Straßen, Plätzen oder zum Beispiel im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern. Dieser Mindestabstand im öffentlichen Raum darf nur in einigen Ausnahmefällen unterschritten werden. Dazu gehört vor allem die Zwei-Haushalte-Regel: Enger treffen dürfen sich nur Menschen aus maximal zwei Haushalten – und dann auch maximal nur zehn Personen. Also wenn zwei Freundinnen miteinander Eis essen gehen, darf sich bereits keine dritte Freundin hinzu gesellen, weil es dann Personen aus drei Haushalten wären. Treffen sich größere Familien, müssen diese trotzdem die Begrenzung auf zehn Personen beachten.

Diese Regelung gilt NRW-weit und ersetzt die bisherige Remscheider Regel, nach der sich lediglich fünf Personen (auch aus fünf verschiedenen Haushalten) treffen durften.

Kann ich noch Sport treiben?

Für Amateure sind alle Mannschaftssportarten verboten, Sportanlagen, das H2O und das Sportbad im Park sind geschlossen. Joggen bleibt erlaubt.

Was ist mit meinem Urlaub?

Touristische Übernachtungen im Inland sind verboten. Nur wer auf Dienstreise ist, darf noch ein Zimmer buchen.

Welche Veranstaltungen sind untersagt?

Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen. Martinsumzüge und Weihnachtsmärkte sind verboten beziehungsweise bereits abgesagt. Das Teo Otto Theater und andere Theater, das Kino und die Museen bleiben ebenfalls geschlossen.

Was ist mit sonstigen Freizeitangeboten?

Auch die Saunen, Fitnessstudios, der Indoor-Spielplatz Hugodrom und Spielhallen sind geschlossen. Die Bibliotheken bleiben geöffnet.

Dürfen die Kinder auf den Spielplatz?

Ja. Sie bleiben geöffnet. Kinder dürfen beim Spielen den Mindestabstand unterschreiten.

Was gilt in den Schulen?

An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt Maskenpflicht – auch im Unterricht. An den Grundschulen dürfen die Kinder die Maske absetzen, solange sie auf ihrem Platz sitzen.

Darf ich noch feiern?

Die Bundeskanzlerin und die Länderchefs nennen Feiern „inakzeptabel“. Räume gibt es dafür derzeit nicht zu mieten. Was in der eigenen Wohnung geschieht, wird jedoch nicht kontrolliert.

Was gilt bei Hochzeiten und Beerdigungen?

An standesamtlichen Hochzeiten und an Beerdigungen dürfen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen.

Sind Gottesdienste noch erlaubt?

Gottesdienste bleiben möglich, solange die Hygieneauflagen beachtet werden. Ob sie stattfinden, entscheiden jedoch allein die Kirchen.

Seit Freitag (16.Oktober) galt dies:

In der Gastronomie: Die Stadt wollte keine neue Sperrstunde. Remscheids kleine Kneipenszene gilt nicht als Pandemietreiber. Kommen wird die Sperrstunde nun doch. Wenn der Wert der Neuinfektionen binnen sieben Tagen die Grenze von 50 überschreitet, müssen auch die Gaststätten in Remscheid um 23 Uhr schließen. Niklas Bergmann, Chef der Kultkneipe Saxo, zeigt auf der einen Seite Verständnis: „Wir wollen ja auch, dass die Zahlen runter gehen.“ Auf der anderen Seite empfindet er die Sperrstunde als ungerecht: „Wir Gastronomen halten uns penibel genau an alle Regeln.“ Eine Gefahr gehe doch eher von privaten Feiern aus.

In den eigenen vier Wänden: Tatsächlich gelten private Feiern, bei denen reichlich Alkohol fließt, als Spreader-Events. Doch die private Wohnung genießt besonderen Schutz, zudem sieht sich das Ordnungsamt außerstande, die Einhaltung der Regeln dort zu kontrollieren.

Außerhalb der Wohnung: Egal wie hoch der 7-Tage-Inzidenz-Wert ist: Wer außerhalb der eigenen Wohnung aus herausragendem Anlass (Hochzeit etc.) eine Feier plant, muss sie drei Tage zuvor bei der Stadt anzeigen. Ab elf Gästen bedarf es einer Genehmigung. Maximal erlaubt sind 25 Feiernde.

Bei Hochzeit und Begräbnis: An standesamtlichen Trauungen und Beerdigungen dürfen vor Ort nicht mehr als 50 Gäste teilnehmen. Bei mehr als 25 Personen müssen alle eine Maske tragen.

In der Kultur: Bei Konzerten und Aufführungen im Theater sind maximal 200 Zuschauer erlaubt. Es muss durchgehend Maske getragen werden – auch auf dem Sitzplatz.

In der Öffentlichkeit: In Geschäften, auf Straßen und Plätzen dürfen maximal fünf Personen beieinanderstehen oder sitzen. Hier ist die Stadt Remscheid deutlich strenger als das Land, wonach sich bis zu zehn Personen treffen dürfen.

Bei Versammlungen: Zusammenkünfte, die einem Satzungszweck dienen, müssen weder angezeigt noch genehmigt werden. Das gilt zum Beispiel für Vorstandssitzungen, Mitglieder- oder Eigentümerversammlungen. Hier gibt es Grauzonen. Dient die Versammlung ausschließlich Vereinszwecken oder auch der Geselligkeit? Im Zweifel sagt das Ordnungsamt, was geht und was nicht. „Wir sind jederzeit ansprechbar“, sagt Behördenleiter Jürgen Beckmann.

Im Sport: Maximal sind auf dem Platz und in der Halle 150 Zuschauer erlaubt. Es ist Maske zu tragen – auch auf dem Sitzplatz.

In der Schule: An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt Maskenpflicht – auch im Unterricht. An den Grundschulen dürfen die Kinder die Maske absetzen, solange sie auf ihrem Platz sitzen.

Geltungsdauer

Die neuen Regeln und Beschränkungen, die die Stadt gestern in Form einer neuen Allgemeinverfügung veröffentlicht hat, gilt ab heute und zunächst bis einschließlich 29. Oktober.

Der Krisenstab rät allen Remscheidern von der Reise in ein ausländisches Krisengebiet ab. Für Reiserückkehrer vereinfacht die Stadt die Meldepflicht. Unter www.remscheid.de wurde ein entsprechendes Online-Formular hinterlegt.

Alle weiteren Nachrichten zur Corona-Lage in Remscheid finden Sie in unserem Live-Blog.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Gratis-Schnelltests: Diese Anbieter sind zugelassen
Gratis-Schnelltests: Diese Anbieter sind zugelassen
Gratis-Schnelltests: Diese Anbieter sind zugelassen
Corona: Diese Regeln gelten speziell in Remscheid
Corona: Diese Regeln gelten speziell in Remscheid
Corona: Diese Regeln gelten speziell in Remscheid
Coronavirus: Der Blog für Remscheid - Teil 9
Coronavirus: Der Blog für Remscheid - Teil 9
Coronavirus: Der Blog für Remscheid - Teil 9
Die Müngstener Brücke wird Europas erster Brücken-Klettersteig
Die Müngstener Brücke wird Europas erster Brücken-Klettersteig
Die Müngstener Brücke wird Europas erster Brücken-Klettersteig

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare