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Coronavirus trifft jetzt die jüngeren Remscheider - Stadt verlängert die Ausgangssperre

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Remscheid über 5.000 bestätigte Fälle gemeldet. 
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Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Remscheid über 5.000 bestätigte Fälle gemeldet. 

Hier finden Sie die neuesten Informationen zu Entwicklungen rund um das Coronavirus in Remscheid: Unser Live-Blog wird laufend aktualisiert.

  • Die 7-Tage-Inzidenzzahl (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) war zuletzt NRW-weit die höchste und liegt inzwischen über der Marke von 300.
  • Seit Beginn der Pandemie sind bisher 145 Remscheider im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.
  • Ein aktueller Überblick über die Corona-Lage in Remscheid.

Dies ist der achte Teil unseres Coronavirus-Blogs für Remscheid. Unsere älteren Blogs können Sie noch nachlesen: Hier ist Teil 7, hier ist Teil 6, hier ist Teil 5, hier finden Sie Teil 4, hier geht es zu Teil 3, hier geht es zum zweiten Blog und hier zum allerersten.

Welche Beschränkungen wegen des Coronavirus gelten aktuell in Remscheid? Das haben wir für Sie in einem Artikel zusammengefasst, den Sie hier finden: Ein Überblick über die Corona-Regeln in Remscheid.

Die Liste der Anbieter für Gratis-Schnelltests wird immer länger. Hier finden Sie eine Liste der Schnelltest-Anbieter in Remscheid mit Öffnungszeiten und Buchungsmöglichkeiten.

+++17.40 Uhr+++ Jetzt trifft das Coronavirus die jüngeren Remscheider - In keiner NRW-Stadt verbreitet sich das Virus schneller - Remscheid verlängert die Ausgangssperre

Remscheid. Drei weitere Remscheider im Alter von 56, 66 und 86 Jahren sind mit einer Corona-Infektion gestorben. Das teilt die Stadt mit. Der Inzidenzwert steigt unterdessen weiter – auf 336,8 Fälle in den letzten sieben Tagen, wiederum bezogen auf 100.000 Einwohner. Dies ist mit Abstand der Spitzenwert in Nordrhein-Westfalen.

Dass die dritte Infektionswelle ausgerechnet Remscheid so hart trifft, lässt sich nach Auffassung von Sozialdezernent Thomas Neuhaus möglicherweise auf die vorherrschenden Arbeitsbedingungen zurückführen. „Remscheid ist eine Industriestadt. In den Betrieben können viele Mitarbeiter nicht ins Home-Office wechseln. In einer Kommune wie Hagen, wo der Inzidenzwert ebenfalls hoch ist, dürfte das auch der Fall sein“, erklärt Neuhaus, der keinerlei Anzeichen dafür sieht, dass eine Bevölkerungsgruppe besonders stark von dem Infektionsgeschehen betroffen ist. Einen Trend erkennt er. „Junge Erwachsene bis 40 Jahre sind die neue Zielgruppe für Infektionen. Dahinter steckt womöglich jugendlicher Leichtsinn.“

Zudem verweist Neuhaus auf das breite Testangebot in Remscheid mit mittlerweile 52 Anlaufstellen. Rund 4400 Gratis-Schnelltests wurden hier Stand Donnerstag vorgenommen. In 83 Fällen sei Corona festgestellt worden: „Wo viel getestet wird, fallen eben auch mehr Infektionen auf, die ohne Symptome verlaufen. Genau das ist aber in unserem Sinne“, erläutert Neuhaus die Möglichkeit, die Kontakte der Betroffenen nachvollziehen zu können.

Dafür werden im Gesundheitsamt weitere Stellen geschaffen: 22 zusätzliche Mitarbeiter sollen zeitlich befristet bis Ende September die Nachverfolgung übernehmen. „Und im Impfzentrum helfen – je nach dem, was gerade nötig ist“, erklärt Jörg Biermann, der Personalchef der Stadtverwaltung, der bereits im vergangenen Jahr 27 zusätzliche Arbeitsverträge mit neuen Mitarbeitern im Gesundheitsamt abschloss. Doch diese Personalkapazität reiche nicht mehr aus, um die Herausforderungen in der dritten Corona-Welle bewältigen zu können – angesichts der Kontakte von 572 Menschen, die in Remscheid aktuell an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Zum Vergleich: Am 16. Februar, also vor zwei Monaten, waren es 83. -zak-

Bis zum 26. April wurde heute die nächtliche Ausgangssperre verlängert. Wer zwischen 21 und 5 Uhr im Stadtgebiet von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes angetroffen wird und sich uneinsichtig zeigt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro rechnen. Ausnahmen gelten für Hundehalter, die mit dem Vierbeiner Gassi gehen, und Berufstätige, die aber einen Nachweis ihres Arbeitgebers vorlegen müssen.

+++16 Uhr+++ Stadt verlängert Corona-Maßnahmen - Ob appelliert, Kita-Kinder zuhause zu lassen - Parkanlagen öffnen wieder

Remscheid. Die Stadt Remscheid verlängert die aktuellen Corona-Maßnahmen bis zum 26. April. Das teilte die Verwaltung mit. Grund dafür sei der Inzidenzwert von über 300, ein anhaltendes diffuses Infektionsgeschehen und die weiter alarmierende klinische Lage.

Damit bleiben die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Raum (Ein Hausstand mit maximal einer anderen Person, insgesamt höchstens fünf Personen), die Schließung von Sportanlagen und eine erweiterte Maskenpflicht im Auto bestehen. Zusätzlich werden die Bolzplätze gesperrt.

Parkanlagen öffnen wieder - unter Kontaktbeschränkungen

Eine Modifizierung und Ausweitung der bestehenden Anordnung wird es allerdings hinsichtlich der Schließung einzelner Parkanlagen geben: Mit der Sperrung der Parkanlagen Kuckuck, Stadtpark und Hardtpark war der missbräuchlichen Nutzung zum Wochenbeginn ein klarer Riegel vorgeschoben worden. Die ab morgen geltende Regel sieht stattdessen vor, dass auf städtischen Grün- und Parkflächen, Waldflächen, Freiflächen und Kinderspielplätzen dieselbe Kontaktbeschränkung gilt wie im übrigen öffentlichen Bereich.

Die Kindertageseinrichtungen bleiben zwar wie bisher mit dem um zehn Stunden reduzierten Betreuungsumfang geöffnet. Gleichzeitig appellieren Stadt und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz eindringlichen an die Eltern, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen, um persönliche Kontakte und damit einhergehende Ansteckungsrisiken zu vermeiden.

+++16. April, 8.30 Uhr+++ Inzidenz steigt weiter - Drei weitere Todesfälle

Remscheid. Remscheid bleibt die Stadt mit dem NRW-weit höchsten Inzidenzwert: Aktuell liegt er bei 336,8. Gestern kamen 53 bestätigte Neuinfektionen hinzu. Zugleich ist die Zahl der Todesfälle erneut gestiegen. Drei Remscheider im Alter von 56, 66 und 86 Jahren sind mit oder an einer Corona-Infektion gestorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 572 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 5031 positiv getestete Remscheider. 4313 Remscheider gelten als genesen, 146 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1242 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 655 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 22 positive Fälle, darunter 10 intensivpflichtige Behandlungen (9 beatmet).

+++18.20 Uhr+++ KTE Bergisch Born geschlossen

Remscheid. Nach einem positiven Corona-Test wird die Kindertageseinrichtung Bergisch Born vorübergehend geschlossen. Das teilt die Stadt mit. Bei einem Mitglied des Betreuungsteams sei das Coronavirus nachgewiesen worden. Für das gesamte Personal wurde Quarantäne angeordnet. Da die Kinder keinen Kontakt zur infizierten Person hatten, gilt für die Kinder keine Quarantäne.

+++18 Uhr+++ Viele Fragen zu Covid-19 - Hotline ist überlastet

Remscheid. Das Bergische Servicecenter, telefonisches Eingangsportal der Stadtverwaltungen Remscheid, Solingen und Wuppertal, ist derzeit häufig überlastet. Deshalb gibt es zahlreiche Beschwerden. Grund dafür ist die massiv gestiegene Zahl der Anrufe seit Beginn der Corona-Pandemie. Nahezu täglich gibt es neue Informationen zu Coronaschutz-Regelungen, Impfungen, Impfterminen oder Schnelltests und das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger ist groß.

So gingen im Städtedreieck 2019 insgesamt rund 700.000 Anfragen ein, im ersten Corona-Jahr 2020 waren es bereits 1,14 Millionen, teilt die Stadt Solingen mit. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 60 Prozent. Eine weitere deutliche Steigerung sei seit Beginn der Impfkampagne zu verzeichnen. Um das Problem in den Griff zu bekommen, seien bereits mehrere Schritte unternommen worden. Unter anderem wurde in der Telefonanlage die Zahl der Plätze in der Warteschlange auf mehr als 80 erhöht. Damit noch mehr Telefonate zeitgleich entgegengenommen werden können, werden zudem kurzfristig acht Aushilfskräfte eingestellt. Bisher ist das Servicecenter mit mehr als 50 Personen besetzt, hinzu kommen etwa genauso viele Kräfte, die sich nur um Corona-Themen kümmern. -mw-

+++17.30 Uhr+++ Gedenken an die Corona-Toten

Remscheid. Die Stadt Remscheid nimmt am kommenden Sonntag, 18. April, an den öffentlichen Gebäuden Trauerbeflaggung vor. Anlass ist die zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer der Corona-Pandemie, zu der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin eingeladen hat. Europa-, Bundes- und Landesdienstflagge werden auf Halbmast gesetzt.

Remscheid. Die Corona-Neuinfektionen im Senioren- und Pflegeheim Haus Herderstraße sind für Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling kein Hinweis auf ein Scheitern der Impfkampagne: „Eine Impfung schützt den einzelnen niemals zu 100 Prozent.“ Wirkung erzielt sie für die Gesamtheit.

Neveling erinnert an den Corona-Ausbruch im Haus Lennep vor Weihnachten. „Unter 105 Bewohnern gab es binnen kürzester Zeit 35 Tote.“ Heute sind die rund 5000 Bewohner aller Heime in Remscheid zum zweiten Mal geimpft. Mit dem Ergebnis, dass die Sterberate deutlich gesunken sei.

Die elf mutmaßlich infizierten Heimbewohner und vier Pflegekräfte (das Ergebnis des PCR-Tests steht noch aus) seien zudem alle bei guter gesundheitlicher Verfassung. „Das ist ein Hinweis darauf, dass die Impfung einen schweren Krankheitsverlauf vermeidet“, sagt Neveling. Die Neuinfektion zeige deshalb vor allem eines: „Wie wichtig es ist, dass sich impfen lässt, wer mit alten Menschen zu tun hat.“ -ric-

+++15.50 Uhr+++ Vier Coronafälle in Remscheider Pflegeeinrichtung

Remscheid. Vier Mitarbeitende einer Remscheider Pflegeeinrichtung, davon drei nicht Geimpfte und eine Person mit der ersten Coronaschutzimpfung, sind gestern PCR-positiv getestet worden. Bei der anschließenden Schnelltestung aller Bewohner und des Mitarbeiterteams zeigten sieben Bewohner ein positives Ergebnis. Glücklicherweise sind sie völlig symptomfrei.

Das Gesundheitsamt hat zwischenzeitlich bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern einen PCR-Test vorgenommen. Die Testergebnisse werden im Verlauf des morgigen Tages erwartet.

+++15. April, 8 Uhr+++ Inzidenz steigt auf 327,8 - Remscheid weiter NRW-weit Spitzenreiter

Remscheid. Ein weiterer Todesfall, 97 bestätigte Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 327,8: Das sind die aktuellen Corona-Zahlen aus Remscheid.

Die Gesamtzahl der Todesfälle ist auf 143 gestiegen. Eine 79-jährige Remscheiderin ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen steigt weiter an. Remscheid bleibt mit der Sieben-Tage-Inzidenz NRW-weit Spitzenreiter. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es 365 bestätigte Neuinfektionen in Remscheid. Zum Vergleich: NRW-weit liegt die Inzidenz bei 158,6.

+++19.35 Uhr+++ Remscheid bleibt beim Homeschooling

Remscheid. Am Montag, 19. April, werden NRW-weit die Schulen wieder zum Wechselunterricht zurückkehren, das verkündete am Mittwoch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Das gilt allerdings wegen der 7-Tages-Inzidenz über 200 nicht für Remscheid. Hier bleibt es mit Zustimmung der Bezirksregierung außer für Abschlussklassen weiter beim Distanzunterricht, teilt die Stadt mit.

+++17.50 Uhr+++ Ausgangssperre: Auch das Autofahren ist in Remscheid verboten

Auch das Autofahren ist in Remscheid nach 21 Uhr verboten.

Remscheid. Die Ausgangssperre ist auch eine Ausfahrsperre, denn auch das Autofahren ist seit Dienstag nach 21 Uhr in Remscheid untersagt. Das berichtet das Ordnungsamt auf RGA-Nachfrage. Wer dennoch durch Remscheid fährt, muss mithin ebenfalls mit einer Anzeige und einem Bußgeld von 250 Euro rechnen – und zwar sogar dann, wenn er das Auto in Remscheid gar nicht verlässt.

Remscheid: Ausgangssperre ist auch eine Ausfahrsperre

Die strenge Regelung gilt also auch für auswärtige Autofahrer, die die A 1 in Remscheid verlassen, um zum Beispiel weiter in Richtung Radevormwald zu fahren. Auch sie handeln zuwider der Ausgangssperre, wobei zugleich gilt, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Wer nicht über das Verbot informiert ist (oder sich nicht dafür interessiert), kann das deshalb nicht als Entschuldigung anführen. Frei geht in einer Kontrolle nur aus, wer aus beruflichen Gründen noch nach 21 Uhr unterwegs sein muss. Für sie gibt es ein Formblatt auf der Homepage der Stadt Remscheid

+++15.30 Uhr+++ Weitere Todesfälle - Inzidenz steigt

Remscheid. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion ist auf 142 gestiegen. Eine 91-jährige Remscheiderin und ein 92-jähriger Remscheider sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 505 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.881 positiv getestete Remscheider. 4.234 Personen gelten als genesen.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.122 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 577 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Der Inzidenzwert liegt bei 284. Die Krankenhäuser vermelden 27 positive Fälle, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (8 beatmet).

+++14. April, 7.30 Uhr+++ Keine neuen Zahlen beim RKI -Stadt gibt eine Inzidenz von 284,0 an

Remscheid. Gestern sind offenbar keine neuen Zahlen aus Remscheid ans Robert-Koch-Institut übermittelt worden. Daher wird die derzeit dort angegebene heutige Sieben-Tage-Inzidenz im Laufe des Tages wohl noch nach oben korrigiert werden müssen. Die Stadt Remscheid gibt für heute eine Inzidenz von 284,0 an.

+++13. April, 7.15 Uhr+++ Ab heute Ausgangssperre - Inzidenz bei 247,0 - Kita-Gruppe in Quarantäne

Remscheid. Ab heute sind die verschärften Corona-Regelungen in Remscheid in Kraft. Dazu gehören eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, eine verschärfte Kontaktbeschränkung im privaten Bereich, die Schließung von Sportfreianlagen und einzelnen Parkanlagen sowie eine erweiterte Maskenpflicht im Auto für Beifahrerinnen und Beifahrer. Die aktualisierte Übersicht über alle Regeln für Remscheid ist oben in diesem Blog verlinkt.

Am gestrigen Montag hat das Gesundheitsamt elf bestätigte Neuinfektionen ans Robert-Koch-Institut übermittelt. Damit liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert nun bei 247,0.

In der Kita Dicke Eiche ist die Regenbogengruppe wegen eines Coronafalles seit gestern in Quarantäne.

+++12. April, 17 Uhr+++ Ausreichend Termine für 77- und 78-Jährige frei

Remscheid. Wie berichtet, können die Geburtenjahrgänge 1942 und 1943 seit Ende vergangener Woche einen Impftermin über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbaren. Das Remscheider Impfzentrum weist darauf hin, dass die rund zweitausend 77- und 78-jährigen Remscheider, die hierfür mit ihren Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten infrage kommen, dies jetzt auch schon tun sollten. Es seien ausreichend Termine frei. Impflinge müssten hierfür auch nicht die Impfeinladung abwarten, die per Post zugeht. Terminvereinbarung unter P (08 00) 11 61 17 01 oder im Internet: www.116117.de. mw

+++12. April, 8.15 Uhr+++ Inzidenz steigt auf 255,1

Remscheid. Remscheid hat weiterhin den NRW-weit höchsten Inzidenzwert. Er liegt nun bei 255,1. Zum Vergleich: In Wuppertal liegt der Sieben-Tage-Wert bei 158,8, in Solingen bei 174,6, im Oberbergischen Kreis bei 180,5 und im Rheinisch-Bergischen Kreis bei 130,3. Gestern wurden aus Remscheid 49 bestätigte Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut übermittelt.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 484 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 4801 positiv getestete Remscheider. 4177 Personen gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 955 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen (Hinweis: Da noch nicht alle Verdachtsfälle vom gestrigen Sonntag abschließend erfasst wurden, wird sich die Zahl der Verdachtsquarantänen voraussichtlich noch erhöhen.) Es gibt aktuell insgesamt 541 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 31 positive Fälle, darunter 12 intensivpflichtige Behandlungen (10 beatmet). Die Altersspanne der stationär behandelten Personen liegt zwischen 10 und 89 Jahren.

+++13.49 Uhr+++ Ausgangssperre ab Dienstag

Remscheid. Zur Eindämmung des pandemischen Geschehens in Remscheid erlässt die Stadt Remscheid in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium NRW am Montag eine Allgemeinverfügung, mit der sie ein Bündel von zusätzlichen Coronaschutzmaßnahmen anordnet. Hierzu gehören eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, eine verschärfte Kontaktbeschränkung im privaten Bereich, die Schließung von Park- und Sportanlagen und eine erweiterte Maskenpflicht im Auto. Die Allgemeinverfügung tritt am Dienstag in Kraft und gilt wie die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW bis zunächst zum 18. April. Das teilt die Stadt am Sonntag mit. Der Remscheider Covid-19-Krisenstab hat sich am Samstag zu diesen neuen einschneidenden Maßnahmen entschieden. Die 7-Tages-Inzidenz von deutlich über 200 macht eine weitere Verschärfung der bestehenden Kontaktreduzierungen dringend erforderlich. Mit dem zeitversetzten Inkrafttreten der neuen Schutzreglungen ab Dienstag erhalten Gewerbetreibende, Arbeitgeber Zeit, sich insbesondere auf die Ausgangssperre, beispielsweise für die Ausgabe einer Arbeitsgeberbescheinigung für nachts Tätige, vorzubereiten.

Nachstehend die Regelung im Einzelnen. Verstöße gegen die Regelungen können als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden.

Ausgangssperre

Zwischen 21 und 5 Uhr darf die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen werden. Zu dieser Regel gibt es nur wenige Ausnahmen für Einzelpersonen:

  • zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • zur Berufsausübung und zur Ausübung des Dienstes (Nachweis/Ausweis/Arbeitgeberbescheinigung ist in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis mitzuführen),
  • zum Besuch von Ehegattinnen/Ehegattengatten, Lebenspartnerinnen/ Lebenspartnern sowie Partnerinnen/Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft auch über Nacht,
  • zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähri­ger,
  • zur Begleitung Sterbender,
  • zur Versorgung von Tieren oder
  • zu ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Zwecken, die im Einzelfall glaubhaft nachgewiesen werden müssen.

Kontaktbeschränkung

Ab Dienstag gilt im privaten Bereich dieselbe Kontaktbeschränkung wie im öffentlichen Bereich: Ein Hausstand darf mit maximal mit einer anderen Person zusammenkommen. Dabei gelten Paare, auch wenn beide nicht im gleichen Haushalt leben, als ein Hausstand. Kinder aus einem der beiden Hausstände bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Regelung gilt selbstverständlich nur außerhalb der Ausgangssperre.

Schließung der Parkanlagen und der Sportfreianlagen

Zur Reduzierung von Kontakten im Freien werden die Parkanlage Kuckuck, der Stadtpark und der Hardtpark gesperrt. Gesperrt werden außerdem die städtischen Sportfreianlagen – bislang erfolgte ihre Sperrung über die Ausübung des Hausrechtes – und die privaten/vereinseigenen Sportfreianlagen. Damit bleibt nur noch der Individualsport unter Beachtung der oben ausgeführten Kontaktbeschränkungen möglich.

Mitfahrer-Maskenpflicht

Ab Dienstag müssen Mitfahrerinnen und Mitfahrer bei Fahrten mit einer haushaltsfremden Person im privaten PKW eine medizinische Maske tragen. Hiervon sind Kinder bis 6 Jahre ausgenommen.

+++11. April, 12.40 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Remscheid

Remscheid. Der Inzidenzwert liegt in Remscheid mit 217,4 wieder deutlich über der Marke von 200. Damit ist Remscheid wieder trauriger Spitzenreiter in NRW. Seit gestern hat es 55 Neuinfektionen gegeben. Damit steigt die Gesamtzahl der positiven Tests in Remscheid auf 4752.

+++10. April, 10.35 Uhr+++ Die aktuellen Corona-Zahlen für Remscheid

Remscheid. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 451 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4697 positiv getestete Remscheider. 4106 Personen gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1074 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 525 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen. Der Inzidenzwert liegt bei 190,4. Die Krankenhäuser vermelden 19 positive Fälle, darunter 10 intensivpflichtige Behandlungen (8 beatmet).

+++13.40+++ Remscheid hält an Notbremse fest

Remscheid. Es bleibt dabei: Angesichts einer weiterhin hohen 7-Tages-Inzidenz und der angespannten klinischen Situation bei der Versorgung von Corona-Patienten hält Remscheid die Corona-Notbremse als Restriktion aus der aktuellen Coronaschutzverordnung. Terminshopping, Museumsbesuche oder Bibliothekengänge mit negativem tagaktuellen Schnelltest wird es vorerst nicht geben.

Zu dieser gemeinsamen Entscheidung kommt heute eine Expertenrunde, die bereits am 30. März mögliche Lockerungen im Stadtgebiet aus Sorge um die Remscheider Gesundheitslage und die lokale klinische Versorgung abgelehnt hat. In den vergangenen Tagen sei es nicht gelungen, die Infektionszahlen und damit die Inzidenz auf ein akzeptables Maß zu senken.

Und auch die Situation der klinischen Versorgung von Covid 19-Infizierten lasse keine Entwarnung zu, so begründen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Rechts- und Ordnungsdezernentin Barbara Reul-Nocke, der Technische Beigeordneten Peter Heinze, Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann, Klaus Kreutzer (Einzelhandesverband), Nelson Vlijt (Allee-Center Remscheid), Maren Lynen (Apotheke im Allee-Center Remscheid) und Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Neveling ihren gemeinsamen Beschluss.

Bei zurückgehenden Infektionszahlen wird sich auch die klinische Lage bei der Versorgung von Corona-Patienten entspannen, so die Einschätzung der Expertenrunde. Bis dahin wolle man die stadtweite Infrastruktur für kostenfreie Bürgerschnelltestungen als eine wichtige Voraussetzung für künftige Lockerungen von Restriktionen noch weiter auszubauen, heißt es von der Stadt.

Angesichts eines zwischenzeitlich deutlich gesteigerten Impfgeschehens mit rund 1.000 Impfungen pro Tag im Remscheider Impfzentrum – das Land hatte ehemals 333 Impfungen vorgegeben – und den zusätzlichen Impfungen in den Hausarztpraxen sei Remscheid insgesamt gut aufgestellt.

Ein Überblick über die Corona-Regeln in Remscheid gibt es hier

+++9. April, 9.30 Uhr+++ Weiterer Todesfall - Inzidenz steigt

Remscheid. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen ist nach den Feiertagen wieder angestiegen. Gestern wurden 43 bestätigte Fälle an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 194,9 - das ist derzeit der landesweit höchste Wert in Nordrhein-Westfalen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion ist auf 140 gestiegen, denn gestern wurde ein weiterer Todesfall bekannt.

+++12.33 Uhr+++ Längere Wartezeiten am Impfzentrum

Remscheid. Am Remscheider Impfzentrum kommt es derzeit zu längeren Wartezeiten und damit zu Schlangen vor dem Gebäude. Grund ist laut Stadt, dass heute die Sonder-Impftermine mit Astrazeneca für Über-60-Jährige begonnen haben und die Kassenärztliche Vereinigung wegen einer technischen Panne bei der Terminvergabe die notwendigen Unterlagen nicht mitgeschickt hat. Dies verlängere die Anmeldeprozedur deutlich, entsprechend verschiebe sich der weitere Ablauf. Die Stadt sagt aber zu, dass alle 600 geplanten Impfungen durchgeführt werden. Zudem ruft sie alle Impflinge dazu auf, sich die Unterlagen vorab zu besorgen, um Wartezeiten zu verringern. wey

Aufklärungsbogen Astrazeneca zum Download

Anamnese- und Erklärungsbogen Astrazeneca zum Download

+++8. April, 7.30 Uhr+++ Schnelltest-Anbieter und steigende Inzidenz

Remscheid. Über die Feiertage war die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich gesunken - nun steigen die Zahlen wieder: Allein gestern wurden 54 bestätigte Neuinfektionen aus Remscheid ans Robert-Koch-Institut übermittelt. Damit steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder auf nun 176,0. Erst in einigen Tagen wird die Inzidenzzahl wieder vergleichbar sein mit den Zahlen vor den Feiertagen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 426 Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4613 positiv getestete Remscheider. 4048 Personen gelten als genesen, 139 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1094 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 463 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen. Die Krankenhäuser vermelden 21 positive Fälle, darunter 10 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet).

Ab heute ist in diesem Live-Blog auch eine Liste der Schnelltest-Anbieter verlinkt - zu finden unter der Impfgrafik am Kopf des Blogs.

+++9.30 Uhr+++ Noch Impftermine für Jahrgang 1941 frei

Remscheid. Für die am gestrigen Dienstag gestartete Impfterminvereinbarung für den Geburtsjahrgang 1941 sind derzeit noch einige Hundert Termine mit Biontech frei. Darauf weist die Stadt hin. Buchungen sind über das System der Kassenärztlichen Vereinigung Vereinigungen online unter www.116117.de und telefonisch unter Tel. (0800) 116 117 01 möglich.

+++7. April, 8.30 Uhr+++ Warten auf die nächsten regulären Zahlen

Remscheid. Nach wie vor liegt die Zahl der bestätigten Neuinfektionen deutlich niedriger als zuletzt. Am gestrigen Dienstag wurden 22 neue Fälle ans Robert-Koch-Institut übermittelt. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 165,3. Allerdings ist das Bild nicht aussagekräftig, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde als üblich. Darauf weist das Robert-Koch-Institut hin. Es wird einige Tage dauern, bis die Zahlen wieder vergleichbar sind.

Remscheid: Zahlen derzeit nicht vergleichbar

+++6. April, 8.15 Uhr+++ Auch am Ostermontag 20 Neuinfektionen bestätigt

Remscheid. Dem Robert-Koch-Institut sind am Ostermontag 20 bestätigte Neuinfektionen aus Remscheid übermittelt worden. Sowohl diese Zahl als auch die Sieben-Tage-Inzidenz sind aufgrund der Osterfeiertage allerdings nur begrenzt aussagekräftig. Erst wenn wieder in regulärem Umfang getestet wird, wird sich zeigen, ob die Inzidenz dauerhaft wieder sinkt. Aktuell liegt sie laut RKI bei 181,4.

+++15 Uhr+++Impfung: Probleme mit den Unterlagen

Remscheid. Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung konnte die Kassenärztliche Vereinigung wegen eines technischen Problems nicht allen, die sich für die Sonder-Impftermine mit Astrazeneca für Über-60-Jährige angemeldet haben, die notwendigen Unterlagen per Mail zuschicken. „Dazu gehören ein Aufklärungsmerkblatt, ein Anamnesebogen und eine Einwilligungserklärung, die zwischenzeitlich ersatzweise im Internetportal der Stadt Remscheid zum Download bereitstehen“, teilt die Stadt mit. Das Impfzentrum bitte darum, diese Unterlagen vorab unbedingt auszudrucken und ausgefüllt ins Impfzentrum mitzubringen. „Auf diese Weise lassen sich lange Wartezeiten vor und im Impfzentrum vermeiden.“ Der Download-Link findet sich auf der Internetseite der Stadt unter dem Punkt „Informationen zum Remscheider Impfzentrum“. wey

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