Blaulicht

Explosion in Leverkusen: Suche nach Vermissten geht weiter - Kein Alarm für Remscheid notwendig

Die Feuerwehr ist im Einsatz. Die Rauchwolke gut zu sehen.
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Die Feuerwehr ist im Einsatz. Die Rauchwolke gut zu sehen.

In Leverkusen ist ein Tanklager explodiert. Die Auswirkungen sind bis nach Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid zu spüren.

+++Update 28. Juli, 10 Uhr+++ Suche nach Vermissten geht weiter

Leverkusen. Auch heute geht die Suche nach Vermissten weiter. Nach der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage im Chempark Leverkusen wird weiter nach Vermissten gesucht. Bei dem Unglück waren nach Angaben des Betreibers vom Dienstagabend mindestens zwei Menschen gestorben, fünf Beschäftigte wurden vermisst. «Leider schwindet die Hoffnung, sie lebend zu finden, zusehends», hatte Chempark-Leiter Lars Friedrich gesagt. Die Zahl der Verletzen gab der Betreiber mit 31 an. Davon schwebe eine Person in Lebensgefahr. dpa

+++ Update 19.30 Uhr +++ Kein Alarm für Remscheid nach Brand in Leverkusen

Remscheid. Nach der Explosion im Leverkusener Chempark hat die Remscheider Feuerwehr heute keinen Alarm, zum Beispiel über die Nina-App, ausgelöst, was teils für Verwunderung gesorgt hat. Diese Entscheidung habe man aber „ganz bewusst“ getroffen, sagt Oberbrandrat Josef Köster: „Wir haben die Situation die ganze Zeit beobachtet.“ Es habe klare Berechnungen gegeben, dass Remscheid nicht von der Gaswolke betroffen sei. „Hätte es bis zum Nachmittag gebrannt, hätten wir hier maximal etwas Geruchsbelästigung gehabt.“ Entsprechend sei eine Warnung nicht notwendig gewesen. -wey-

+++ Update 18.57 Uhr +++ Brand ist unter Kontrolle – Drei Mitarbeiter werden noch vermisst

Remscheid/Leverkusen. Noch immer werden drei Mitarbeiter des Entsorgungszentrums Bürrig im Leverkusener Chempark vermisst. Das teilte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen am Dienstagabend mit. Gleichzeitig stieg die Zahl aller Verletzten auf 31 – davon drei Schwerverletzte. Ein Arbeiter konnte von der Werkfeuerwehr nur noch tot geborgen werden.

Mittlerweile hat die Berufsfeuerwehr Leverkusen die Einsatzstelle an die Werkfeuerwehr der Betreiberfirma Currenta übergeben. Nachdem letzte Luftmessungen unauffällig waren, wurde auch in dem Gebiet direkt um die Einsatzstelle herum die Warnung aufgehoben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weiterhin sei laut Stadt Leverkusen Vorsicht geboten. Von cent- bis eurogroße Rußpartikel, die eine ölige Konsistenz haben, sollte sich ferngehalten werden, solange noch nicht geklärt sei, welche Schadstoffe sich in den Ablagerungen einer giftigen Rauchwolke befunden haben, die kurz nach der Explosion über weite Teile des Bergischen Landes gezogen war.

+++Update 15.37 Uhr+++ Entwarnung für Oberberg

Rade/Hückeswagen. Nun gibt es auch eine amtliche Entwarnung für den Oberbergischen Kreis mit Radevormwald und Hückeswagen.

+++Update 14.50 Uhr+++ Keine Warnung für Remscheid

Nach der Explosion in der Müllverbrennungsanlage in Leverkusen gibt es laut Feuerwehr keine Warnung für Remscheid.

+++Update 14.30 Uhr+++ Pressekonferenz: Noch keine Angaben zur Unfallursache

Chempark und Berufsfeuerwehr Leverkusen ziehen bei einer Pressekonferenz am Nachmittag eine erste Zwischenbilanz. „Keine akute Gefährdungslage mehr, aber eine Gefahrenlage“, sagt Chempark-Leiter Lars Friedrich. Aktuell würde der Einsatzschwerpunkt bei der Suche der vier vermissten Mitarbeiter liegen. Gemeinsam mit Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath hofft Friedrich, dass diese Mitarbeiter lebend gefunden würden. Ein Mitarbeiter wurde tot geborgen. Von den 16 durch die Explosion verletzten Personen gelten zwei als schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten wurde in eine Spezialklinik gebracht. Er schwebt in Lebensgefahr.

Zur Unfallursache könnten aktuell noch keine Angaben gemacht werden. Dazu sei es noch zu früh. Lösungsmittel als Produktionsabfälle haben in drei 300 bis 400 Kubikmeter großen Tanks gebrannt.

+++Update 14 Uhr+++ A 1, A3 und A59 sind weiter gesperrt - Keine Warnung mehr für den RBK

Wie bereits gemeldet, wurden wegen der Explosion die Autobahnen 1, 3 und 59 bei Leverkusen gesperrt. Der Verkehr staut sich auf mehreren Kilometern. Die Polizei rät, den Bereich weitläufig zu umfahren.

Der gesamte Rheinisch-Bergische Kreis ist aktuell nicht mehr betroffen, heißt es von der Stadt Wermelskirchen.

+++Update 13.28 Uhr+++ Ein Vermisster wurde tot geborgen

Leverkusen. Der Chempark teilte in einer Pressemitteilung mit, dass einer der fünf Vermissten nur tot geborgen werden konnte. Die Rettungsarbeiten der Feuerwehr laufen weiter.

+++ Update 13.15 Uhr+++ Gefahrenwarnung auch für Radevormwald und Hückeswagen

Hückeswagen/Radevormwald. Auch in Radevormwald und Hückeswagen warnen die Behörden über die Nina-App nun vor Rauchgasen. Fenster und Türen sollen geschlossen bleiben, Menschen sollten möglichst in geschlossenen Räumen bleiben.

Explosion in Leverkusen

Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
Explosion im Chempark Leverkusen © Tim Oelbermann
Explosion im Chempark Leverkusen
In Solingen-Aufderhöhe wurden die Menschen von der Wehr gewarnt, weil eine Sirene ausfiel. © Tim Oelbermann

+++Update 13 Uhr+++ Tanklager gelöscht

Leverkusen. Der Brand nach der Explosion im Tanklager im Entsorgungszentrum Bürrig ist gelöscht. Die Rettungskräfte suchen weiter mit Hochdruck nach Vermissten. Das teilt ein Pressesprecher des Chemparks mit.

+++Update 12.26 Uhr+++ Tank wird gelöscht - Vier Schwerletzte, zwölf Verletzte und fünf Vermisste

Burscheid. Die amtliche Warnung für Burscheid wurde aufgehoben. In Wermelskirchen besteht sie weiter.

Die Stadt Leverkusen teilt mit, dass der Tank mit Lösungsmitteln derzeit gelöscht wird. Vorab musste eine Stromleitung vom Netz getrennt werden, das ist nun passiert.

Bislang gebe es vier Schwerverletzte und zwölf Verletzte. Fünf Personen werden vermisst, heißt es von der Stadt Leverkusen.

+++Update 12 Uhr+++ A 1, A3 und A59 gesperrt

Leverkusen. Wegen der Explosion wurde die Autobahn 1 bei Leverkusen gesperrt. Betroffen ist das Autobahnkreuz Leverkusen-West sowie die A1 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord. Das teilt die Polizei Köln mit.

Auch die A3 zwischen Kreuz Leverkusen und Dreieck Langenfeld sowie die A59 zwischen Kreuz Monheim-Süd und Kreiz Leverkusen-West sind derweil gesperrt.

+++Update 11.53 Uhr+++ Tanklager im Entsorgungszentrum explodiert - mehrere Verletzte

Leverkusen. Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 09:40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig.

Die Polizei erklärte gegen 11.30 Uhr, es habe mehrere Verletzte gegeben. Ein Pressesprecher des Chempark Leverkusen berichtet von mehreren verletzten Mitarbeitern, mindestens zwei davon schwer. Zudem würden fünf Mitarbeiter vermisst werden.

Die Warnung für Wermelskirchen und Burscheid besteht weiterhin.

+++Update 11.50 Uhr+++ Keine akute Gefahr für Wermelskirchen und Burscheid

Wermelskirchen. Laut aktueller Aussage der Feuerwehr besteht keine Gefahr, dass die Wolke über Wermelskirchen hinwegziehen wird. Also: keine akute Gefahr für Wermelskirchen, Burscheid und auch nicht für Leichlingen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass die Rauchwolke Richtung Düsseldorf abzieht.

Die Stadt Wermelskirchen habe vorsorglich ein Messfahrzeug für Schadstoffmessungen nach Dabringhausen geschickt, Ergebnisse stehen noch aus. Die Empfehlung, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich in Räumen aufzuhalten, besteht weiterhin.

Unser Artikel vom 27. Juli, 10.20 Uhr

Burscheid/Leverkusen/Wermelskirchen/Remscheid. In Leverkusen-Bürrig gab es eine Explosion. Es gibt Hinweise darauf, dass es einen Zwischenfall im Chempark gab. Die Feuerwehr Leverkusen und der Luftmesswagen ist unterwegs.

Die Rauchwolke zieht derzeit Richtung Burscheid und Wermelskichen. Die Warn-App Nina hat deshalb eine Warnung herausgegeben, Burscheider und Wermelskirchener sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Der Knall war auch in Remscheid und Wermelskirchen zu hören.

Ein Löschzug aus Wermelskirchen ist zur Unterstützung auf dem Weg nach Leverkusen.

Wir berichten weiter.

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