Reitprojekt

Zwei Ponys machen Spaß und fördern den Teamgeist

Zusammen Nicole Menger-Goltz (l.) und Andrea Erlemann-Baumbach verlebten die Vorschüler der Kita Sprungbrett tolle Reittage.
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Zusammen Nicole Menger-Goltz (l.) und Andrea Erlemann-Baumbach verlebten die Vorschüler der Kita Sprungbrett tolle Reittage.

Reitprojekt in der Kita Sprungbrett kommt bei den Kindern bestens an.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Die Reit-Projekttage in der Kindertagesstätte „Sprungbrett“ haben schon Tradition. Sie finden bereits seit zehn Jahren für alle Vorschulkinder statt. Eine ganze Woche lang waren mit „Björdie“ und „Anton“ jetzt wieder zwei Ponys auf dem Außengelände der städtischen Kita an der Herderstraße zu Gast.

Auch Aiden und Nils gehören in diesem Jahr zu den Kindern, die nach den Sommerferien in Grundschule wechseln am Projekt teilnahmen. Und viel Spaß hatten. „Schade, dass heute der letzte Tag ist“, erklärte Aiden am Freitagmorgen. Angst hatten die beiden vor den Ponys nicht. „Die sind ganz lieb“, berichteten die Sechsjährigen.

Ein besonderes Highlight sei das „Reiten rückwärts“ gewesen. „Wir haben verkehrt herum auf dem Pony gesessen und ein kleines Puzzle zusammengesetzt“, erzählten die Vorschüler. „Wir sind freihändig geritten.“ Das habe super geklappt. Auch das Striegeln der Ponys stand tagtäglich an.

Einmal mehr wurde das Angebot, das auf dem heilpädagogischen Reitkonzept beruht, von Nicole Menger-Goltz vom Carlinen Hof in Sprockhövel betreut. Sie wurde von Andrea Erlemann-Baumbach vom Kita-Team unterstützt. „Es geht darum, dass die Jungen und Mädchen ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstbewusstsein stärken – was im Hinblick auf den Schulwechsel wichtig ist“, erklärte Kita-Leiterin Vera Schulz. Sie beobachtete, wie impulsive Kinder im Umgang mit dem Pferd ruhiger wurden und schüchterne Kinder sich öffneten. „Einige waren am ersten Tag noch skeptisch, doch schon am zweiten haben sich alle getraut, zu reiten“, ergänzte Andrea Erlemann-Baumbach. Sogar das Reiten rückwärts haben alle mitgemacht. Das Projekt fördere auch den Teamgeist: Wenn ein Kind ritt, führte ein anderes das Pferd.

Doch nicht nur das Reiten auf Björdie, dem Islandpony und Anton, ein Island-Shetty-Mix, gehörten zur Reitstunde dazu. Für die Kleinen, die aufgeteilt in drei Gruppen mit je acht Kindern am Projekt teilnahmen, gab es auch viele Infos rund ums Pferd.

Dazu gehörte die Frage: Was frisst es? Nicole Menger-Goltz hatte dazu Karten mitgebracht, die Möhren, Äpfel, Bananen und einiges mehr zeigten. Aiden und Nils wussten Bescheid: „Möhren und Äpfel.“ Dass ein Pferd allerdings auch Hafer frisst, war neu. „Das wusste ich vorher nicht“, sagte Aiden.

Der Dank des Kita-Teams galt dem Förderverein der Einrichtung. „Ohne ihn wären die Reittage nicht möglich“, sagte Kita-Leiterin Vera Schulz. Der Förderverein trägt 80 Prozent der Kosten.

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