Diamantene Hochzeit

„Wir sind froh, dass wir uns haben“

Edith und Eberhard von der Höh feiern am heutigen Mittwoch ihre Diamantene Hochzeit.
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Edith und Eberhard von der Höh feiern am heutigen Mittwoch ihre Diamantene Hochzeit.

Edith und Eberhard von der Höh sind dankbar für mehr als 60 gemeinsame Jahre – Heute feiern sie Diamantene Hochzeit.

Von Heike Karsten

Radevornwald. Sie gehören mittlerweile zu den „Uhus“ im Christlichen Verein Junger Menschen Remscheid. Das sind die älteren Mitglieder unter 100 Jahren. Für Edith (82) und Eberhard (81) von der Höh hat der Verein besondere Bedeutung, hat sich das Paar doch bei einer Jungarbeiteraktion des CVJM 1960 kennen und lieben gelernt. Mittlerweile sind sie seit 60 Jahren verheiratet und feiern am heutigen Mittwoch Diamantene Hochzeit.

Eingeladen sind fast 60 Gäste. Auf die gemeinsamen Jahre blickt das Paar dankbar zurück. „Wir sind froh, dass wir uns haben. Es ist ein Geschenk“, sagt die Jubilarin.

In der Gemeinde Remlingrade sind sie heimisch geworden

Kirchlich geheiratet wurde 1972 in der Evangelischen Stadtkirche Remscheid. Edith Dehnen, wie sie damals noch hieß, trug ein Kleid, das ihre Schwiegermutter genäht hatte. 1963 kam Sohn Martin, 1964 Tochter Ina, 1965 Tochter Eva und 1971 Sohn Roland auf die Welt, der jedoch kurz nach der Geburt starb. Sohn Jörg (1958, gestorben 2022) hatte Edith von der Höh mit in die Ehe gebracht. 1963 war die junge Familie aus dem Eschbachtal nach Lennep gezogen. Dann kauften Edith und Eberhard von der Höh 1968 ein freistehendes Einfamilienhaus im Bezirk Keilbeck/Auf der Brede.

Kirchlich geheiratet wurde 1962 in Remscheid.

In Rade sind die Jubilare heimisch geworden, wovon zahlreiche Bilder und Ansichten von Remlingrade im Flur zeugen. Darauf ist immer auch der Kirchturm zu sehen. Die Heimatgemeinde Remlingrade und der Glaube an Gott haben das Paar in all den Jahren begleitet und geleitet. „Jesus ist der Dritte in unserem Bund“, sagt Edith von der Höh.

Bis vor zwei Jahren war ihr Mann Seniorstudent an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Mit den jüngeren Studenten ist das Paar oft auf Exkursion gegangen, hat die Türkei, Ägypten, Israel, Syrien und Armenien bereist. Der gebürtige Remscheider übernimmt in Vertretung auch Predigten in seiner Gemeinde. Wandern und Fahrradfahren zählte zu ihren Hobbys. „Wir sind immer gerne gelaufen“, sagt Edith von der Höh.

Vor dem Ruhestand waren die Eheleute mit Familie und Beruf ausgelastet. Edith von der Höh hatte den Beruf der Technischen Zeichnerin erlernt und sich um die Erziehung der Kinder und die pflegebedürftige, fast blinde Mutter gekümmert. Eberhard von der Höh hatte eine Ausbildung zum Industriekaufmann beim Edelstahlwerk Reckhammer absolviert. Später wechselte er in die Einkaufsabteilung der Deutschen Edelstahlwerke, bis er als Handelsvertreter für die Guilleaume-Werk GmbH bis zum Eintritt ins Rentenalter seinen Lebensunterhalt verdiente. Nach einem Oberschenkelhalsbruch, den sich der 81-Jährige in diesem Sommer zugezogen hat, klappt es mit dem Gehen nicht mehr so gut. Den großen Garten pflegt der älteste Sohn, der im Souterrain wohnt, eine Haushaltshilfe hilft seit 25 Jahren beim Putzen.

„Ich liebe an meiner Frau, dass sie so mitfühlend ist und mich aufrichtet, wenn ich ‚down‘ bin“, macht Eberhard seiner Frau ein Kompliment, das sie gleich zurückgibt: „Du bist für mich auch immer da. Wir teilen Freud und Leid.“

Weihnachten wird im Kreis der Familie gefeiert, zu dem sechs Enkel und zwei Urenkel zählen. Der Wunsch für die Zukunft: „Das es gesundheitlich wieder besser wird“, sagt Edith von der Höh. „Ich würde nochmal heiraten – denselben Mann“, betont die Raderin. „Ich bekomme sie nicht mehr vom Hals“, sagt der Jubilar augenzwinkernd.

Hintergrund

Trauspruch: „Befehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.“
Psalm 37,5

Dank: Der Trauspruch hat Edith und Eberhard von der Höh im Glauben auf ihrem Lebensweg begleitet, sie getröstet und Zuversicht gegeben. „Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit, die Kinder, Enkel und Urenkel“, heißt es in der Einladungskarte zur Diamanthochzeitsfeier im Gemeindehaus Herkingrade.

Spende: Statt Geschenke sammeln die Jubilare Spenden für ihre Heimatgemeinde.

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