Internetanschluss

Wieder Glasfaser-Ärger mit der Telekom

Hans-Joachim Erlhagen hat die Technik schon im Haus liegen, aber bislang hat die Telekom ihn noch nicht freigeschaltet.
+
Hans-Joachim Erlhagen hat die Technik schon im Haus liegen, aber bislang hat die Telekom ihn noch nicht freigeschaltet.

Anwohner aus Dreibäumen erhält seinen Anschluss nicht.

Von Stephan Büllesbach

Hückeswagen. Die Freude bei Hans-Joachim Erlhagen aus Dreibäumen war groß, als die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) die Glasfaserkabel in sein Haus direkt an der L 101 gelegt hatte. Als dann auch noch die Telekom im Frühjahr dieses Jahres mitteilte, dass sie ihre Angebote auf den von der BEW angemieteten Leitungen liefern will, stand für den Hückeswagener fest, dass er Kunde des magentafarbenen Bonner Telekomriesen bleiben und das schnelle Internet dort bestellen will. Das war im Juni.

Jetzt ist Oktober – und Erlhagen kann immer noch nicht rasend schnell im Internet surfen. Dabei sind die Glasfaser längst im Esszimmer installiert und sämtliche notwendigen Geräte angebracht. Aber aktuell gibt’s Ärger mit der Telekom. Denn dort erhält Erlhagen Auskünfte, die zum einen offenbar falsch und zum anderen unbefriedigend sind.

„Ich habe mehrfach bei der Telekom angerufen“, erzählt der Anwohner von Dreibäumen. Immer wieder habe er nicht nur einen anderen Ansprechpartner gehabt, sondern auch eine andere Auskunft bekommen. So hieß es etwa, dass die notwendigen Leitungen noch in die Außenortschaft gelegt werden müssten. In einem anderen Telefonat wurde ihm mitgeteilt, dass die BEW die notwendigen Dokumente zu seinem Anschluss noch nicht an die Telekom weitergereicht hätte. „Dabei habe ich längst das Glasfaser im Haus. Das ist auch geprüft. Von der Telekom brauche ich nur noch das Modem“, sagt Erlhagen. Dann könnte er lossurfen. Bislang funktioniert das zwar auch, aber nur über das langsamere LTE per Funk.

Über die BEW könne er in zwei Wochen den Anschluss haben

Der Hückeswagener befürchtet, dass er zwischenzeitlich bei den Anmeldungen nach hinten gerutscht ist. Irgendwann war es ihm bei einem seiner Telefonate mit der Telekom nämlich zu viel geworden, so dass er ankündigte, kündigen zu wollen, wenn er bis Jahresende seinen Anschluss nicht bekäme. Daraufhin muss die Telekom-Mitarbeiterin seinen ersten Auftrag von Juni storniert haben – was er gar nicht wollte. Zwar konnte er einen neuen stellen, dürfte dadurch aber hinter die Interessenten gerutscht sein, die zwischenzeitlich ihrerseits einen Antrag gestellt hatten.

Sonja Gerrath, Pressereferentin der BEW, bestätigt, dass sämtliche Leitungen auch bis Dreibäumen gelegt und alle notwendigen Unterlagen an die Telekom gegangen sind. „Der Auftrag von der Telekom ist erst vorige Woche in unserem System eingegangen“, berichtet sie auf Anfrage unserer Redaktion.

Sie bietet Erlhagen an, dass er einen Vertrag mit der BEW bzw. deren Vertragspartner Westconnect abschließt, „dann hätte er innerhalb von zwei Wochen das schnelle Internet“. Bei der Telekom würden derzeit alle Anträge nach und nach bearbeitet. „Bis Jahresende sollte das dann aber abgeschlossen sein“, sagt Sonja Gerrath.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Brand in Hückeswagen: Feuerwehr löscht Dachstuhl
Brand in Hückeswagen: Feuerwehr löscht Dachstuhl
Brand in Hückeswagen: Feuerwehr löscht Dachstuhl
Ex-Bayern-Star kickt mit Montanusschülern
Ex-Bayern-Star kickt mit Montanusschülern
Ex-Bayern-Star kickt mit Montanusschülern
Rader verkaufen Retourenware zum günstigen Preis
Rader verkaufen Retourenware zum günstigen Preis
Rader verkaufen Retourenware zum günstigen Preis

Kommentare