Wenig Bewerber auf Stelle des Jugendleiters der evangelischen Kirche

Tobias Häde war fast auf den Tag genau zwei Jahre Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde Hückeswagen.
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Tobias Häde war fast auf den Tag genau zwei Jahre Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde Hückeswagen.

Weniger als zehn Kandidaten haben sich auf die Stelle des Jugendleiters der evangelischen Kirche beworben. Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach seinem ersten Arbeitstag als Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde wird Tobias Häde am 17. August im Gottesdienst verabschiedet. Die Kirchengemeinde hätte Häde gerne weiterbeschäftigt, doch der möchte sich weiter qualifizieren.

Deshalb wurde die Stelle des Jugendreferenten gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Born ausgeschrieben. Ende Juli lief die Bewerbungsfrist ab. "Weniger als zehn Bewerbungen sind eingegangen, und nicht alle Bewerber sind ausreichend qualifiziert", erklärt Pfarrer Klaus-Peter Suder, derzeit Vorsitzender des Presbyteriums. "Wir hatten mehr Bewerbungen erwartet", ergänzt er. Die Stelle ist auf Anweisung des Kreissynodalvorstandes auf drei Jahre befristet. Länger will man sich nicht festlegen, denn die Finanzierung stand schon in den vergangenen Jahren auf wackeligen Füßen. Wurde die Stelle des Jugendleiters über Jahre aus Rücklagen finanziert, so ist das nicht mehr möglich.

Zusammenarbeit mit Bergisch Born entlastet finanziell

Der Verein Zukunft Jugend hat mit verschiedenen Spendenaktionen - zuletzt verkauften Jugendliche Pizza - versucht, die Stelle mitzufinanzieren.

Da auch die Gemeinde in Bergisch Born eine qualifizierte Kraft für die Jugendarbeit sucht, wurde die Stelle gemeinsam ausgeschrieben. Bergisch Born beteiligt sich finanziell mit 25 Prozent an der Stelle, Hückeswagen übernimmt 75 Prozent. "Die Kooperation entlastet die Kirchengemeinde natürlich auch finanziell", erklärt Pfarrer Suder. Eine engere Zusammenarbeit mit Bergisch Born strebt die Kirchengemeinde Hückeswagen ohnehin an. Das liegt nahe. Immerhin gehörten Teile des Remscheider Stadtteils bis 1975 zu Hückeswagen.

Wie geht es jetzt weiter? Pfarrer Suder plädiert dafür, einen oder mehrere Bewerber zur Vorstellung einzuladen. "Man muss jungen Menschen ja auch eine Chance geben." Das entscheidet aber nicht er allein. Ende September soll ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern der Gemeinde Bergisch Born ergeben, ob geeignete Bewerber unter den Kandidaten sind, die dann eingeladen werden.

Das bedeutet, dass die Jugendarbeit in der ev. Kirchengemeinde nach dem Weggang Hädes, der seine ihm noch zustehenden Urlaubstage nutzt, zunächst einmal brach liegt. "Das wird nicht geschehen." Davon geht Pfarrer Suder aus: "Der Jugendausschuss wird sicher Vorschläge unterbreiten, wie die Jugendarbeit in der Interimsphase ohne Jugendreferent weitergehen kann."

VERABSCHIEDUNG

TERMIN Am Sonntag, 17. August, wird Jugendreferent Tobias Häde am Ende des Gottesdienstes in der Pauluskirche (Beginn 10 Uhr) offiziell verabschiedet.

ABLAUF Nach einigen Dankesworten von Vertretern des Vereins "Zukunft Jugend" findet ein von der Dänemark-Freizeit organisiertes Waffelessen vor der Kirche oder im Treffpunkt statt.

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