Advent

Weihnachtskonzert mit abwechslungsreichen Tönen

Joyful Gospels führte mit sehr besinnlichen Stücken in das Konzert ein. Später wurde es dann auch beschwingter.
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Joyful Gospels führte mit sehr besinnlichen Stücken in das Konzert ein. Später wurde es dann auch beschwingter.

Joyful Gospels begeisterte in ausverkaufter Kreuzkirche.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Hückeswagen. Im Vorjahr fand das Weihnachtskonzert der Joyful Gospels noch vor leeren Stuhlreihen in  virtueller Form statt. Das war am vergangenen Samstagabend ganz anders. Da war in der Kreuzkirche kein Sitzplatz mehr frei, als die in blau-schwarz gewandeten Sängerinnen und Sänger ihre Bühne betraten und mit einem sehr besinnlichen ersten Block in das Konzert einstiegen.

Begleitet wurde der Chor erstmals durchgängig von Dr. Thomas Hilger am Klavier. Die Lieder boten in erster Linie zurückhaltende Klänge, mehr Besinnlichkeit als Ausgelassenheit.

Kinder traten auch als Solisten auf

Ebenfalls ruhig ging es in den zweiten Block, den der „Jugendchor Voices“ mit dem spanischen Weihnachtslied „A la nanita nana“ eröffnete. Es klang sehr kraftvoll, was der Chor mit Dirigentin Astrid Ruckebier einstudiert hatte. Etwa das flotte Spiritual „Mary Had A Baby“ mit etlichen Solo-Einsätzen. Nach dem humorvollen Schlusspunkt gab es extralangen Applaus.

„The Huron Carol“ war wieder ein wenig ruhiger, gefiel aber mit glockenklarem Gesang – und beim beschwingten „We Wish You A Merry Christmas“ musste man sich zusammenreißen, um nicht mitzusingen.

Im Anschluss präsentierte der Kinderchor Voices ein Potpourri aus bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern. Darunter „Leise rieselt der Schnee“, „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Alle Jahre wieder“. Auch hier wurden einzelne Strophen solistisch dargeboten – was in diesem Alter eine bemerkenswerte Leistung war. Schließlich war es nicht selbstverständlich, sich vor weit über 100 Zuhörern ans Mikrophon zu stellen und alleine zu singen. Auch die solistischen Darbietungen von Pia Föcke und Karla Roth an den Blockflöten waren beeindruckend.

Den Abschluss markierte dann ein letzter Programmblock, bei dem die Joyful Gospels mit dem Jugendchor Voices, Pianist Hilger und Friedrich Pembauer an der Percussion sangen. Dann wurde es etwas beschwingter, etwa mit dem „African Noel“ oder dem „Christmas Calypso“ mit seinen fröhlichen Rhythmen. „Emmanuel Has Come“ war dann eine Mischung aus beschwingt und besinnlich, aber die Strahlkraft von weit über 40 Stimmen ließ das Stück mächtig klingen.

Mächtig, das konnte man auch über das letzte Stück des Abends sagen - „A King Is Born“, das mit mehreren Solo-Einsätzen aufwartete, die allerdings im Vergleich zum vielstimmigen Chorgesang etwas zu leise waren. Zur Zugabe kamen dann auch noch mal die Kinder dazu und mit einem Ohrwurm wurde das Publikum in die Winternacht entlassen.

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