Hückeswagen

Was sich die Hückeswagener für 2023 wünschen

Neues Jahr, neues Glück – die Wünsche der Menschen in Hückeswagen sind vielfältig.
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Neues Jahr, neues Glück – die Wünsche der Menschen in Hückeswagen sind vielfältig.

Menschen aus der Schloss-Stadt sehnen sich nach Frieden und Zusammenhalt

Von Heike Karsten

Bei den meisten der Befragten stehen Frieden, Zuversicht und Zusammenhalt für die bevorstehenden Aufgaben ganz oben auf der Wunschliste.

Dietmar Persian: „Wir können in Hückeswagen dankbar sein, dass es uns alles in allem gut geht und wir in 2022 auch vieles gut und gemeinsam gemeistert haben“, sagt der Bürgermeister, der dabei etwa an die neue Löwen-Grundschule, den Glasfaserausbau und die Aufnahme vieler Geflüchteter denkt. „Mit diesen guten Erfahrungen können wir zuversichtlich ins neue Jahr gehen, unabhängig davon, was uns erwarten wird. Ich wünsche mir, dass wir in Hückeswagen alle gemeinsam diese Zuversicht nicht verlieren.“

Cordula Schneider: Die Leiterin der Förderschule wünscht sich, „dass die Stadt und die Erich-Kästner-Schule in der gewohnt konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit die anstehenden Herausforderungen des kommenden Jahres gemeinsam bewältigen“.

Dr. Björn Hoffmann: Der Kinderarzt erhofft sich für die Ärztinnen und Ärzte mehr Wertschätzung durch die Politik, mehr Rückendeckung durch die Standesvertretung und mehr Zeit für die Patienten, die auch die „sprechende Medizin“ benötigen.

Birgit Sköries: Die Leiterin der Realschule wünscht sich, „dass wir bald wieder komplett sind und weniger Vertretungsstunden machen müssen“. Sind doch die Stellen der Schulleiter-Vertretung sowie eine Lehrkraft für Englisch und Chemie offen. „Für die Schüler wünsche ich mir, dass sie wieder Kraft, Motivation und Freude am Lernen finden.“

Eckhard Richelshagen:Zwei Wünsche hat der Leiter der Musikschule: „Als Bildungseinrichtung wünschen wir uns mehr Aufmerksamkeit seitens der Kommunalpolitik und weitere Kooperationspartner in der Schloss-Stadt.“

Burkhard Wittwer: Aus christlicher Sicht stammen die Wünsche des Diakons: „Für das neue Jahr wünsche ich allen Hückeswagenern vor allem Dankbarkeit trotz Sorgen und Einschränkungen, Mut, notwendige Veränderungen anzugehen und ein Stück heitere Gelassenheit aus dem Gottvertrauen, getragen zu sein.“

Peter Biesenbach: Der Landesjustizminister a. D. wünscht sich, dass die Pläne zur Umnutzung des Schlosses konkreter werden und die künftige Neu-Nutzung eine breite Zustimmung findet. Zudem hofft er, „dass das Ziel des ISEK erreicht werden kann: Den Bahnhofsplatz als einen beliebten Treffpunkt zu schaffen für Jung und Alt, der zum Aufenthalt einlädt mit guter und vielfältiger Gastronomie und Angeboten für alle Generationen“.

Stefan Noppenberger: Zeiten ohne Krisen, Krieg und Katastrophen erhofft sich der Vorsitzende des Stadtkulturverbands. „Allen kulturtreibenden Mitgliedsvereinen wünsche ich ein funktionierendes und ein Stück weit normales Vereinsleben, das in diesen schwierigen Zeiten Ideen und neue Dinge umgesetzt werden können, und dass die Kulturangebote von vielen Besucher und Besucherinnen genutzt und angenommen werden, damit auch weiterhin ein vielfältiges und breites kulturelles Leben in unserer Heimatstadt erhalten bleibt.“

Hans Georg Breidenbach: Für den Vorsitzenden des Stadtsportverbands stehen drei Sachen im Vordergrund: dass es mit den An- und Umbauarbeiten des Sportplatzgebäudes endlich und zügig vorangeht, die Mehrzweckhalle umgehend und uneingeschränkt wieder genutzt werden kann, „und dass wir unser schönes Hallenbad so schnell wie möglich wieder nutzen können“.

Tanja Bauer: Letzteres erhofft sich auch das Mitglied des Bürgerbad-Leitungsteams. „Im letzten Jahr ist nichts passiert, was mich und viele Menschen aus Hückeswagen und Umgebung sehr traurig macht. Wir benötigen eine Systemhalle mit Flachdach, damit Dampfgrotte, Spraypark und Dschungellandschaft erhalten bleiben und von Kindern und Familien genutzt werden können.“

Monika Zöller: Auf viele schöne und erfolgreiche Veranstaltungen setzt die Geschäftsführerin des Stadtmarketings. „Gerne sind wir für neue Ideen offen und für aktive Menschen, die bei der Umsetzung helfen. Ein Zusammenschluss aller Akteure für Hückeswagen wäre großartig.“

Andrea Poranzke: Die scheidende Stadtjugendpflegerin wünscht sich, dass die Arbeit der vergangenen zwölf Jahre im Jugendzentrum im Sinne der Kinder und Jugendlichen fortgeführt wird.

Karsten Binder: Der Feuerwehrchef möchte, dass der bereits mehr als zehn Monate tobende Krieg in der Ukraine beendet wird. Überhaupt wünscht er sich ein Ende der Krisen auf der Welt und dass alle zum Durchatmen kommen.“ Die Migrationswellen, der Ukraine-Krieg, die Pandemie, die Energiekrise und die Inflation belasten uns aktuell alle. Wenn der Druck nachlassen würde, ginge es uns besser und die Menschen wären fröhlicher.“

Klaus Kruska: Stabile Schülerzahlen für die nächsten Jahre sowie einen Schulalltag ohne Corona und Influenza, um endlich wieder den Unterricht mit Ausflügen, Sportfesten, Klassenfahrten und Projektwoche genießen zu können, fände das Mitglied der Leitung der Montanusschule schön. Dazu neues Personal für versetzte Lehrer und Pensionäre „und dass die Sanierung der Sporthalle und die Planung der Schulsanierung zügig vorankommen“.

Claudia Paradies: Die Leiterin der Grundschule Wiehagen sagt: „Für 2023 wünsche ich mir für unsere Schule, dass alles so bleibt, wie es momentan ist – harmonisch und geprägt von einer ausgezeichneten Teamarbeit, einer wunderbaren Zusammenarbeit mit den Eltern, einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Stadt und Kinder, die mich jeden Tag fröhlich anlächeln.“

Adrian Borner: Der Vorsitzender der DLRG Hückeswagen hofft, dass die neue Fahrzeug- und Lagerhalle fertiggestellt werden kann, ohne dass die Baupreise weiter steigen oder der Ortsverein die durch die Baupreissteigerung entstehende Finanzierungslücke durch weitere Spenden decken kann. „Für die Stadt wünsche ich mir schnellstmöglich ein funktionierendes Hallenbad, da das für die DLRG lebensnotwendig ist.“

Dirk Sessinghaus: Für die Mitglieder der Werbegemeinschaft äußert er den Wunsch, dass im neuen Jahr alles wieder in ruhigeren Bahnen verläuft. „Wir hoffen, dass die Kunden die Nähe zum örtlichen Einzelhandel suchen und beibehalten, damit der Handel in Hückeswagen interessant bleibt.“

Bernhard Guski: Für den Künstler aus Voßhagen ist Kultur nicht nur ein schöngeistiges Erleben, sondern sie sollte sich auch den ernsthaften Themen des Augenblicks widmen. „Ich denke, dass ich diesem Anspruch mit meinem künstlerischen Schaffen bislang nachgekommen bin. Dies fortzusetzen ist auch für das Jahr 2023 mein Wunsch. Schön wäre es, hier in Hückeswagen bei der Neugestaltung der Wupperauen Akzente setzen zu können.“

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