Engagement

Verein fördert das kulturelle Angebot

Dr. Axel Bornkessel.
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Dr. Axel Bornkessel.

Freundeskreises der Stadtbibliothek.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Der Freundeskreis der Stadtbibliothek hat als Vereinsziel, die Arbeit der Bücherei an der Friedrichstraße finanziell zu unterstützen. Bei der Jahresversammlung konnten die Mitglieder dort direkt in Augenschein nehmen, was Vorsitzender Dr. Axel Bornkessel in seinem Bericht ansprach: „Unsere Bibliothek hat im Inneren gewisse Veränderungen erfahren.“ Die Räume seien mit Bildern verschönert und großzügiger gestaltet worden. Da auch die Medien anders angeordnet worden seien, sei die Bücherei besucherfreundlicher. „Das verrät eine gewisse Handschrift und ein Engagement, das dahintersteckt“, sagte Bornkessel und verwies damit auf Michael Schmitz, seit März die neue Leiterin.

Die Pandemie habe in vielen Bereichen des gesellschaftlichen, kulturellen und öffentlichen Lebens für Stillstand oder gar Rückschritte gesorgt. „Aber die Sponsoren und Fördermitglieder sind uns gottlob treu geblieben. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Bibliothek mit ihren Dienstleistungen attraktiv für die Menschen in der Stadt bleibt“, sagte Bornkessel. Der Kreis der Förderer habe sich sogar vergrößert. „Im Eingangsbereich bereiten wir eine weitere Fläche vor, auf der die Tafeln der Hückeswagener Unternehmen Platz finden, die uns und unsere Arbeit unterstützen.“ Bornkessel dankte besonders der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen.

Neben aller materiellen Unterstützung gestaltet der Freundeskreis regelmäßig auch eine Veranstaltung selbst – immer zum Tag des Buches im April. „In diesem Jahr haben wir mitgeholfen, das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Hückeswagen und Etaples-sur-Mer zu feiern“, sagte der Vorsitzende. Am 24. April sei dazu eine Informationsveranstaltung mit Fotos über die Aktivitäten des Partnerschaftskomitees eröffnet worden.

„Ein wichtiger Bereich, bei dem wir die Bibliothek unterstützen, ist etwas, das sich zunehmend als kultureller Notstand entpuppt: dem mangelnden Lese- und Textverständnis junger Menschen zu begegnen“, sagte Bornkessel. Das werde zwar nicht einfach sein, aber man werde dafür in die Diskussion mit den Bibliotheksmitarbeiterinnen einsteigen, um zu sehen, wo und wie diese Förderung möglich sei. Die Arbeit der Stadtbibliothek sei ein unverzichtbares Mittel, um das kulturelle Angebot der Stadt zu fördern und zu stärken. „Wir müssen uns an dieser Stelle vor allem um junge Menschen kümmern, die Gefahr laufen, im Bildungsangebot benachteiligt zu werden“, forderte Bornkessel, der sich wie seine vier Vorstandskollegen zur Wiederwahl stellte – und für eine weitere Periode gewählt wurde.

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