OVAG

Umweltfreundlichere Busse sind nun im Einsatz

Die Mild-Hybrid-Busse sind nur eine Zwischenstufe. Langfristig will die OVAG vor allem auf die Wasserstofftechnologie setzen.
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Die Mild-Hybrid-Busse sind nur eine Zwischenstufe. Langfristig will die OVAG vor allem auf die Wasserstofftechnologie setzen.

Bei der OVAG geht‘s von Diesel- über Mild-Hybrid- hin zu Wasserstofffahrzeugen

Oberberg. Seit drei Jahren setzt die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) auf einen Ausbau ihrer Busflotte mit Mild-Hybrid-Fahrzeugen.

„Es ist langjährige Praxis, dass ältere Fahrzeuge nach einer Nutzungsdauer von zehn bis zwölf Jahren durch Neufahrzeuge ersetzt werden“, berichtet die Geschäftsführung. Mit der Auslieferung zehn weiterer Mercedes Benz EvoBus Citaro 2 Mild Hybrid für das Tochterunternehmen VBL liegt der Anteil an dieser Fahrzeugen nun bei mehr als 40 Prozent, bis Jahresende sind 50 Prozent angepeilt.

„Die Busse sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität und Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs“, heißt es in einer Pressemitteilung.

So hätten sie gegenüber den ersetzten Dieselbussen deutlich reduzierte Emissionen und Treibstoffverbräuche und eine modernisierte Innenausstattung. Die Mild-Hybrid-Busse sind aber nur eine Zwischenstufe. Langfristiges Ziel der OVAG ist die Umstellung auf alternative Antriebsformen und dabei vor allem auf die Wasserstofftechnologie.

Bei den jetzt eingesetzten neuen Bussen profitieren die Fahrgäste auch von einer verbesserten Ausstattung, verspricht die OVAG. So sind mit zwei Multifunktionsflächen als Abstellfläche für Kinderwagen und Rollstühle ausgestattet. Außerdem verfügen sie über eine Klimaanlage und Aktivfilter mit antiviraler Funktion für eine geringere Infektionsgefahr. Alle seit vorigem Jahr neu angeschafften Busse sind zudem mit USB-Lademöglichkeiten an allen Vierer-Plätzen, der hinteren Sitzbank und am Fahrerplatz ausgestattet.

Ebenso gehören ein zweigeteilter Monitor für Kundeninformationen und Haltestellenanzeigen sowie taktile Haltestangen an der Ausstiegstür, die seheingeschränkten Fahrgästen eine zusätzliche Orientierung bieten, zur Ausstattung.

„Ein Abbiegeassistent, der den Fahrer optisch und akustisch vor Fußgängern und Radfahrern an der rechten Fahrzeugseite warnt, die sonst durch den toten Winkel zu spät erkannt werden könnten, erhöht die Sicherheit auch für andere Verkehrsteilnehmer“, versichert die OVAG.

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