Zum Trassen-Geburtstag war es voll auf den Radwegen

Wer mochte, konnte ein Stück weit über dem Boden schweben.
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Wer mochte, konnte ein Stück weit über dem Boden schweben.

Fast jeden Sonntag holen Marita und Harald Köhler die Räder raus. Dann fahren sie über die alten Bahnstrecken. "Herrlich", findet die Hückeswagenerin. "Und man kann viele Abstecher machen - an die Neye, Dhünn- und Wuppersperre", zählte sie auf. Keine Frage also, dass das Paar auch an diesem Sonntag unterwegs war - dem ersten Geburtstag der Balkantrasse und der Trasse "Wasserquintett".

Am Morgen war es stellenweise richtig eng auf den Bahntrassen im Bergischen Land. Etliche hatten das schöne Wetter genutzt, um sich die verschiedenen Aktionen der Städte anzusehen. "Mit dem Fahrrad durch sechs Städte" lautet der Titel der Aktion.

In den Wupperauen hatte die Stadt Hückeswagen ein Zelt aufgeschlagen. Auch viele Auswärtige seien vor Ort gewesen, um sich mit Radkarten aus dem Bergischen Land einzudecken. Die hatten die Stadtmitarbeiter Stefanie Wolff und Jörg Schuschke nämlich zum Verteilen mit dabei. Viele seien aus Köln, Burscheid und Leverkusen mit dem Rad hergefahren, hat Stefanie Wolff in Gesprächen erfahren.

Radler balancierenüber die Slackline

Sie ist auch diejenige, die den eifrigen Radlern einen Stempel verpasste. Wer mindestens drei Stempel auf dem Aktionszettel beisammen hat, also die Stationen in drei verschiedenen Städten angefahren hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Marita und Harald Köhler haben auch drei Stempel gesammelt. Vom Startpunkt Hückeswagen aus sind sie nach Wermelskirchen, Lennep und dann wieder zurück in die Schloss-Stadt geradelt.

In Lennep hat sich das Paar an einem Stand der Polizei informiert. Nun besitzen beide einen Fahrradpass und die Fahrräder selbst eine Nummer. Für den Fall eines Diebstahls sind die Räder der Köhlers nun codiert.

In den Wupperauen waren auch Mitarbeiter des GHW Klettergartens zugegen. Kinder konnten gut gesichert an einem Seil über der Wupper schweben. Rüdiger Fuhr vom Klettergarten hatte aber auch Segways im Gepäck. So manch einer sauste damit über die Wiese. "Wenn man schonmal die Möglichkeit hat, sie auszuprobieren...", sagte Fuhr. Viele probierten auch die Slackline aus - eine Art Spanngurt, der zwischen zwei Bäume gespannt wird und auf dem man balancieren kann. "Sie haben festgestellt, dass das gar nicht so einfach ist."

Am Nachmittag war es jedoch eher ruhig auf der Trasse. "Das Wetter ist zu gut", sagte Fuhr mit einem Augenzwinkern. Viele seien da sicher lieber an der Bever unterwegs.

Bei Anette Klein war das anders. Ein Freund hat der begeisterten Radfahrerin die Bahntrassenradwege empfohlen. Erst in der vergangenen Woche hat sie die Strecke zum ersten Mal ausprobiert. Sonst fährt die Wiehlerin eher im Sieger- oder Kölner Raum Rad, wie sie berichtete. Die Strecke über Hückeswagen sei für sie ja aber viel näher. "Heute will ich zum ersten Mal den Berg nach Rade hoch", erklärte Anette Klein. Sie ist begeistert von den Bahntrassen im Bergischen. "Schöne Strecke. Einfach super."

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