Trasse und Tunnel bleiben gesperrt

20 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein lockten in den vergangenen Tagen wieder massenhaft Erholungssuchende auf den Rad-/Gehweg auf der ehemaligen Bahntrasse. Wobei: Streng genommen gibt es den noch gar nicht. Und dicke Schilder weisen ja auch deutlich daraufhin, dass er noch gesperrt ist.

"Wenn wir jemanden darauf sehen, dann wird er von uns freundlich darauf hingewiesen, dass der Radweg noch gesperrt ist", erklärte Ordnungsamtsleiter Michael Kirch auf Anfrage des RGA/Hückeswagener Stadtanzeigers. Nur verzichten seine Mitarbeiter dabei auf "restriktive Maßnahmen": Knöllchen drohten also nicht. "Wir können auch keine Tunnelwärter in Höhsiepen abstellen", schränkte Kirch weiter ein.

Doch natürlich gelte auch auf dem unfertigen Rad-/Gehweg die Straßenverkehrsordnung. Und für Hunde ohne Leine, Rennradfahrer und alle anderen sei somit gegenseitige Rücksichtnahme geboten. Der unfertige Zustand bleibe noch eine Weile erhalten, berichtet Bauamtsleiter Andreas Schröder: "Mindestens bis zum Sommer." Denn vorher könne der Tunnel in Höhsiepen nicht Fledermaus- und Radfahrersicher umgebaut werden.

Anders als viele annehmen, bleiben der Tunnel und die Trasse auch am 22. April gesperrt. An diesem Tag wird die Strecke von Lennep nach Wermelskirchen offiziell eingeweiht. "Wir erwarten dann auch auf dem Hückeswagener Abschnitt sehr viele Radfahrer und Fußgänger", erklärte Schröder, "da kann niemand verhindern, dass die auch durch den Tunnel gehen und fahren." Für diesen einen Tag werde er daher rudimentär gesichert und auch behelfmäßig beleuchtet. Aber: "Die Trasse wird auch dann nur auf eigene Gefahr genutzt."

Gestern noch saß Schröder in einer Baubesprechung, in der es auch wieder um den Fledermaus-Tunnel ging. Und danach steht fest: Ab Montag, 2. April, ist der Tunnel richtig gesperrt. Schröder: "Der wird dann so gesichert und dichtgemacht, dass keiner mehr reinkommt." Denn an diesem Tag beginnt die Baufirma damit, den Tunnel umzubauen.

"Die beginnen damit, das Mauerwerk zu sanieren", berichtet der Bauamtsleiter. Da werde zunächst der Sandstrahler eingesetzt. Nach Ostern werde dann damit begonnen, die Schutzwand für die Fledermäuse hochzuziehen.

"Mit Beginn der Arbeiten ist die Baufirma für die Sicherheit zuständig", erläuterte Schröder, "und die werden den Tunnel daher auch richtig dichtmachen." Schließlich sei es in einer Baustelle meist wirklich gefährlich - und zudem lägen ja auch oft wertvolle Materialien oder Werkzeuge rum. Wer sich also bisher von Verbotsschildern nicht stoppen ließ, für den sei ab 2. April auch Schluss mit der Durchfahrt.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Neue Radtouren-Broschüre liegt ab sofort aus
Neue Radtouren-Broschüre liegt ab sofort aus
Neue Radtouren-Broschüre liegt ab sofort aus

Kommentare