Städte kontrollieren Gottesdienste

In Wipperfürth und Marienheide

Oberbergischer Kreis. -ms- Der Oberbergische Kreis ordnet seit dem 6. Dezember mit einer Allgemeinverfügung für Religionsveranstaltungen wie Gottesdienste die 3G-Regelung und eine Maskenpflicht auch am Sitzplatz an. Nachdem in der vergangenen Woche von einer christlichen Gemeinschaft mitgeteilt worden war, die vom Kreis erlassenen Regelungen für die Gottesdienstausübung stelle für die Gemeinschaft „ein Problem“ dar und die erlassene 3G-Regel sei für die Religionsgemeinschaft ein „ethisches Problem“, überprüfte die Stadt Wipperfürth am vergangenen Sonntag in dieser Gemeinschaft die Einhaltung des geltenden Rechts. Unterstützt wurde die Kontrolle von Bediensteten der Stadt Wipperfürth und des Oberbergischen Kreises.

„Angesichts einer Erklärung gegenüber der Presse, die darauf hindeutete, dass sich die Gemeinde im Zweifel aus ethischen Gründen über geltendes Recht hinwegsetzen könnte, stand für uns fest, dass wir einmal genauer hinschauen sollten,“ so Kreisdirektor Klaus Grootens und die Wipperfürther Bürgermeisterin Anne Loth, die an der Kontrolle am Sonntag persönlich teilnahm. „Wenngleich Verstöße gegen geltende Regelungen im Ergebnis nicht festgestellt werden konnten, war es vor dem Hintergrund der getroffenen Aussagen gut, dass wir vor Ort Präsenz gezeigt haben und mit den Verantwortlichen der Gemeinschaft noch einmal ins Gespräch gekommen sind. Die Gespräche verliefen erfreulicherweise sehr sachlich und konstruktiv. Ich glaube, dass wir hinreichend deutlich machen konnten, weshalb wir auf die Einhaltung der Regelungen bestehen“, so die Bürgermeisterin.

Man wolle niemanden den Schwarzen Peter zuschieben

Der Marienheider Bürgermeister Stefan Meisenberg, der die Einhaltung der geltenden Regelungen an den vergangenen Sonntagen ebenfalls stichprobenhaft überprüfte, ergänzt: „Es geht uns keinesfalls darum, einzelnen Religions- oder Kirchengemeinden den schwarzen Peter zuzuschreiben und sie für hohe Fallzahlen verantwortlich zu machen. Überall, in allen gesellschaftlichen Bereichen, müssen die Regelungen beachtet werden“, so der Bürgermeister.

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