Stadt Radevormwald kürt die Gewinner des Postkarten-Fotowettbewerbs

Burkhard Klein (Amtsleiter) und Marie Steinhauer (Wirtschaftsförderin, hinten) gratulieren den Gewinnern des Postkartenwettbewerbs (vorne v.l.: Rainer Grindel, Gabi Sieg-Ewe, Detlef Odenthal. Foto: Claudia Radzwill
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Burkhard Klein (Amtsleiter) und Marie Steinhauer (Wirtschaftsförderin, hinten) gratulieren den Gewinnern des Postkartenwettbewerbs (vorne v.l.: Rainer Grindel, Gabi Sieg-Ewe, Detlef Odenthal.

3000 Postkarten liegen ab sofort zur Mitnahme in Geschäften und in öffentlichen Gebäuden aus

Von Claudia Radzwill

Die Stadtverwaltung hatte aller Radevormwalder zu einer Fotoaktion aufgerufen: „Was ist für mich Rade?“ – mit dem Fokus auf „Stadt-Land-Wupper“. Die schönsten Motive sollten auf kostenlosen Mitnehm-Postkarten und auf Social-Media-Kanälen für die Stadt Werbung machen. Nun stehen die drei Gewinner fest - und ihre Motive zieren bereits jeweils 1000 Postkarten. Ab sofort liegen die 3000 Postkarten bei Einzelhändlern und in öffentlichen Gebäuden zum Mitnehmen aus.

Die Resonanz nach dem Aufruf war riesig, sagt Wirtschaftsförderin Marie Steinhauer. Die drei Erstplatzierten wurden gestern im Rathaus vorgestellt. Ihre Fotomotive zeigen ganz eigene Perspektiven der Bergstadt - abseits der üblichen Fotoansichten wie die Wahrzeichen Gartenhaus und Uelfebad.

Den 1. Platz errang Rainer Gindel. Sein Bild entstand auf der Draisinenstrecke an der Wupper. Die Schienen führen hinein in den von der Sonne beschienen herbstlichen bergischen Wald. „Ich habe immer meine kleine Kamera in der Jackentasche“, erzählt er. Gabi Sieg-Ewe kam der 2. Platz zu. Ihr Foto zeigt die Bergstraße bei Lorenzhaus. Lockerer Nebel liegt auf der Landschaft, im Hintergrund Abendrot. „Ich kam mit einer Freundin vom Zumba“, erinnert sie sich. „Das Motiv war so toll und ich hatte nur das Handy zur Verfügung.“ Zuhause packte sie schnell ihre Kamera ein und fuhr noch einmal zurück. Aus mehreren ihrer Aufnahmen entstand ein atmosphärisches Panoramafoto - das nun erhältliche Postkartenmotiv zeigt einen Ausschnitt davon.

Den Blick über die Häuser am Lacker Feld in der Abenddämmerung bis hin zu den Kirchtürmen hielt Detlef Odenthal mit der Linse fest. Der Standort? „Zwischen Rädereichen und Hückeswagen führt ein Feldweg auf einen Hügel. Von dort aus habe ich die abendliche Stimmung der Stadt festgehalten“, erzählt er. Aufgenommen wurde es im Januar. Nur dieses Foto hatte Odenthal der Jury geschickt - und einen Volltreffer gelandet.

„Uns erreichten so viele tolle Bilder. Rade und die Wupper sind ein so schöner Ort“, sagt Marie Steinhauer. 329 Motive von 31 Einsendern hat sie gezählt. „Da war die Auswahl nicht leicht“, erklärten die Wirtschaftsförderin und Burkhard Klein, Bauverwaltungsamtsleiter. Auch Gabi Sieg-Ewe hat mehrere Bilder geschickt, rund 30 seien es gewesen. Aufmerksam wurde sie auf die Aktion durch Gerlach Bente, der ein Bild seiner Stelen-Installation einreichte und - da sie das Foto einst machte - dafür um Erlaubnis bat.

Rainer Gindel erfuhr aus der Zeitung vom Wettbewerb - und reichte 25 Motive ein. Bei Detlef Odenthal hatte seine Frau von der Aktion gelesen und ihn darauf aufmerksam gemacht. Den 1. Platz zu belegen, damit hatte Rainer Gindel nicht gerechnet - die Freude war groß. Für die drei Gewinner gab es je einen „Rader Gutschein“.

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