Modernisierung

Spatenstich für Agrartechnik-Zentrum

Spatenstich für neues Agrartechnik-Zentrum der Raiffeisen-Waren-Zentrale. V.l. Udo Däinghaus, Christian Felbeck, Dirk Kremer, Achim Bilstein, Christoph Kempkes, Heiko Schäfer, Christian Seelmann, Peter Reif
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Spatenstich für neues Agrartechnik-Zentrum der Raiffeisen-Waren-Zentrale. V.l. Udo Däinghaus, Christian Felbeck, Dirk Kremer, Achim Bilstein, Christoph Kempkes, Heiko Schäfer, Christian Seelmann, Peter Reif

In Wipperfürth entsteht ein moderner Standort auf 11 000 Quadratmetern.

Von Heike Karsten

Wipperfürth. Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) hat in Wipperfürth offiziell den Neubau eines Agrartechnik-Zentrums begonnen. Direkt neben dem Gelände des alten Betriebs entsteht ein moderner Standort mit Agrartechnik, einem Melktechnikfachzentrum sowie einem Kompetenzzentrum für Forst- und Gartenbautechnik. Neu hinzu kommt eine Ausstellungsfläche für Kleingeräte.

Mit Dirk Kremer, Beigeordneter der Stadt Wipperfürth, sowie Christian Felbeck und Udo Däinghaus seitens der Kreisbauernschaft Oberbergischer Kreis erfolgte der Spatenstich durch RWZ-Vorstandsvorsitzenden Christoph Kempkes und Achim Bilstein, Geschäftsführer der RWZ-Technik Wipperfürth.

„Wir freuen uns, dass uns der Konzern die Möglichkeit gibt, uns hier am Standort gut aufzustellen und einen neuen, leistungsfähigen Arbeitsplatz zu schaffen“, sagte Standortleiter Achim Bilstein.

Seit 1978 betreibt die RWZ das Agrartechnik-Zentrum in unmittelbarer Nähe zum Sportcenter und Penny-Markt an der Bahnstraße. Die dort ausgestellten Traktoren und Landmaschinen gehören seitdem zum Stadtbild. Jetzt steht daneben auch der Bagger für die Erdarbeiten bereit. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten“, kündigte Bilstein an. Durch Lieferschwierigkeiten in der Baubranche könnte sich die Fertigstellung jedoch verzögern – so wie im hessischen Wölfersheim-Bergstadt, wo ebenfalls ein neues Agrartechnik-Zentrum entstanden ist. „Wir haben dort letztendlich neun statt der geplanten sechs Monate benötigt“, berichtete der Geschäftsführer.

Die Modernisierung am Standort Wipperfürth sei ein weiterer Schritt gemäß der Vorwärtsstrategie in der Agrartechnik, wie RWZ-Vorstandsvorsitzender Christoph Kempkes betonte: „Wir investieren umfangreich in die Zukunft, um ein sicherer und verlässlicher Partner für unsere Kunden zu sein.“ Der Wipperfürther Beigeordnete Dirk Kremer ergänzte: „Wir freuen uns, dass die RWZ im Bergischen Land so stark vertreten ist und damit eine zentrale Anlaufstelle für unsere Landwirtschaft in dieser Region bleibt.“

Auf 11.000 Quadratmetern entsteht ein Betrieb, mit dem der Konzern eine moderne, schnelle und kundenorientierte Versorgung gewährleisten kann. Neben den AGCO-Marken Fendt, Massey Ferguson und Valtra bietet die RWZ auch Produkte von GEA, Amazone, Güttler, CAT, Thaler, Reisch, Siloking, Kärcher und Stihl an.

Bilstein hob auch bauliche Aspekte hervor: „Der neue Standort wird autark von fossilen Energien sein. Das Dach wird vollflächig mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, Luft-Wärme-Pumpen werden für das Beheizen der Räume und die Warmwasserversorgung eingesetzt.“

Als Arbeitgeber spielt das RWZ-Zentrum im Bergischen Land eine konstante Rolle: Alle 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln zum 2. Halbjahr 2023 mit in den Neubau. Achim Bilstein: „Mein Team und ich freuen uns schon sehr auf das neue Technik-Zentrum. Aber auch während der Bauzeit bleiben wir natürlich für unsere Kunden wie gewohnt erreichbar.“

Hintergrund

Die RWZ ist eines der größten Agrarhandelshäuser. Mit über 2500 Mitarbeitern an 220 Standorten ist der Konzern für seine Mitgliedsgenossenschaften sowie für etwa 47.000 Landwirte, Winzer und Gartenbauer aktiv. Darüber hinaus ist RWZ auch für Privatkunden als Betreiber von Haus- und Gartenmärkten, als Händler für Autos und Nutzfahrzeuge sowie für Brenn- und Baustoffe tätig.

www.rwz.de

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