Zum vierten Mal

Spannende Schnitzeljagd durch die Hückeswagener Innenstadt

Robert Pohl hält den ersten Hinweis bei der Schnitzeljagd der Kolpingfamilie in den Händen.
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Robert Pohl hält den ersten Hinweis bei der Schnitzeljagd der Kolpingfamilie in den Händen.

Kolpingsfamilie lud Kinder und Erwachsene ein.

Von Cristina Segovia-Buendía

Hückeswagen. Der morgendliche Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes, doch von dicken, grauen Wolken und peitschenden Windböen ließen sich die 21 Teilnehmer, die am Nachmittag vor dem Kolpinghaus erschienen, offenkundig nicht abschrecken. Dafür wurden sie belohnt, nicht nur mit einer spannenden Schnitzeljagd und vielen neuen Eindrücken der eigenen Heimatstadt, sondern mit einer trockenen Ausflugsphase.

Pünktlich zum Start legte der Regen eine Pause ein, so dass die neugierigen Kinder mit den erwachsenen Rätselfans im Schlepptau nahezu trocken auf die Jagd nach dem nächsten Hinweis gehen konnten. Vom Kolpinghaus an der Islandstraße ging es los in Richtung Montanusstraße und Peterstraße hinauf zum Dierl.

Für die Kolpingsfamilie war es bereits die vierte Schnitzeljagd. „Aber diesmal haben wir auf jeden Fall einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt“, sagte die Vorsitzende Katharina Klintworth. Auch einige Auswärtige, die über das Programm der Bergischen Wanderwoche zu ihnen gefunden hatte, nahmen teil. Die Brüder Robert (12) und Johann (10) hatten in der Vergangenheit schonmal bei einer Schnitzeljagd der Kolpingsfamilie mitgemacht. „Es macht uns sehr viel Spaß“, sagte Robert. Die Hinweise zu finden, sei gar nicht so schwer gewesen. Einige von ihnen zu lösen, dafür schon. Bei der Frage, ob der Schmittweg zum Schloss führt, mussten die Jungs passen. Die Antwort „Ja“ führte sie weiter nach links, entschieden sie sich für „Nein“, mussten sie weiter gehen.

Wie gut, dass sie in diesem Moment lebenserfahrene Verstärkung dabeihatten, die ihnen bei der Lösung half, ansonsten wären sie wohl eine Runde länger gelaufen. Jetzt wissen Robert und Johann, wo der Schmittweg ist und dass dieser auch zum Schloss führt. „In der Regel kennen sich die Kinder bei uns sehr gut in ihrer Stadt aus, aber natürlich lernen sie bei so einer Schnitzeljagd auch das ein oder andere neu kennen“, meinte Klintworth.

Nach knapp 90 Minuten erreichte die Expedition, mit einigen Kilometern mehr in den Beinen, neuen Eindrücken und Erkenntnissen, etwas durchgefroren die Jugendräume des Kolpinghauses. Hier warteten Vereinsmitglieder bereits mit einer kleinen Stärkung. Über die durstlöschenden Getränke und die frisch gegrillten Würstchen freuten sich alle. Robert und Johann waren sich einig, dass sie bei der nächsten Schnitzeljagd wieder dabei sind.

Noch bis kommenden Sonntag, 25. September, können Interessierte im Zuge der Bergischen Wanderwoche die Region erkunden. Alle Touren der Bergischen Wanderwoche finden sich hier.

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