Antworten auf die meisten Fragen

Sie haben ein offenes Ohr für Sorgen der Senioren

Jörg Weber (l.), Kyra Springer und Klaus Steiner standen für Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger bereit.
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Jörg Weber (l.), Kyra Springer und Klaus Steiner standen für Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger bereit.

Regelmäßig Präsenz zeigt der Trägerverein „aktiv55plus“.

Radevormwald. „Wie geht es weiter mit Corona?“ – „Wie hoch steigen die Kosten durch die Inflation?“ – „Welche Auswirkungen hat der Krieg in der Ukraine?“ Es sind eher globale als lokale Fragen, die Senioren in Radevormwald sich derzeit stellen. Für sie, aber auch für andere Bürger, hat der Verein „aktiv55plus“ ein offenes Ohr. Am Samstag waren Koordinatorin Kyra Springer, der ehrenamtliche Vorsitzende Dr. Jörg Weber und Mitarbeiter Klaus Steiner (Reparaturcafé) am mobilen Stand am Wuppermarkt in Vogelmühle präsent. Sie machten auf die Angebote des Trägervereins aufmerksam und freuten sich über Fragen und Anregungen.

Regina Suchotzki steuerte den Pavillon gezielt an und informierte sich über die Beantragung von Pflegestufen. Sie hält die Arbeit des Vereins für überaus wichtig. „Ich habe selber als rechtliche Betreuerin gearbeitet. Dadurch bekommt man alle Lücken in dem System hautnah mit“, sagte sie.

„Es geht hier nicht nur um Pflege, sondern vor allem um Aktivitäten“, betonte Kyra Springer. Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter seien sensibilisiert, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und die Hemmschwelle so gering wie möglich zu gestalten. Daher sei es so wichtig, Präsenz zu zeigen. „Wir sind etwa einmal im Monat auf dem Markt in Radevormwald oder hier in den Wupperorten aktiv“, erklärt Weber. Zu den regelmäßigen Angeboten des Trägervereins zählen Spieletreffs, Gedächtnistraining, ein Plaudertreff am Vormittag und offene Sprechstunden zu Fragen rund um Handy, Smartphone oder Computer. Letzteres ist zu einem immer wichtiger werdenden Thema für Senioren geworden. „Eine Zeit lang waren Terminvereinbarungen zum Impfen nur online möglich“, nannte die Koordinatorin ein Beispiel. „Wir reden von Inklusion und einem selbstständigen Leben“, fügte sie hinzu.

Im April startete das „Rotkäppchen Projekt 2022“, das sich derzeit noch auf die Wupperorte beschränkt. Ziel ist es, pflegenden Angehörigen ein offenes Ohr und eine Auszeit bei Kaffee und Kuchen im eigenen Zuhause zu schenken. Ermöglicht wird das Projekt über den Verfügungsfonds des Quartiermanagements für die Wupperorte. Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember, wurde bisher aber kaum in Anspruch genommen. „Wir wissen nicht, woran es liegt, denn die Idee dahinter ist toll“, sagte Kyra Springer.

Wer besucht werden möchte oder Fragen hat, kann sich unter Tel. (02195) 9277-353 (Trägerverein) oder (0151) 11458294 (Quartiermanager David Truszczynski) melden. heka

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