Jubiläen bei der Adventsfeier

Serenita Önkfeld feiert und ehrt seine Mitglieder

Die Jubilare (v. l.): Karl-Heinz Zinn, Gisela Brebach, Chorleiter Martin Storbeck, Regina Kreuter, Wolfgang Heinz und die Vorsitzende Ingeborg Schreiber.
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Die Jubilare (v. l.): Karl-Heinz Zinn, Gisela Brebach, Chorleiter Martin Storbeck, Regina Kreuter, Wolfgang Heinz und die Vorsitzende Ingeborg Schreiber.

Die liebgewonnene Tradition fand wieder statt.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Radevormwald. Die Adventsfeier des Chors Serenita Önkfeld ist eine liebgewordene Tradition, die schon seit vielen Jahren im Kulturgemeindehaus in Ober-Önkfeld – der ehemaligen Dorfschule – stattfindet. „Eingeladen sind immer alle Menschen über 65 Jahre, die im ehemaligen Schulbezirk Önkfeld wohnen“, sagt die Serenita-Vorsitzende Ingeborg Schreiber. Und am Samstagnachmittag war es dann wieder soweit – das Kulturgemeindehaus füllt sich zusehends, die Tische sind gedeckt, die Chormitglieder wuseln ein wenig hektisch zwischen Küche und Gastraum hin und her. Die Stimmung ist ein bisschen wie in einem Bienenstock, aber vor allem eines – voller Vorfreude. „Unsere Adventsfeier findet immer am Samstag vor dem ersten Advent statt – und gehört fest in den Jahreskalender“, sagt Ingeborg Schreiber zufrieden.

Das Konzert, das den Rahmen um die Adventsfeier bildet, sei zweigeteilt, erzählt Ulla Bornewasser. „Im ersten Teil gibt es weltliche Lieder“, sagt sie. Das beim sehr gut besuchten Kaffee-Konzert im Oktober zusammen mit dem Salon-Orchester gespielte „Ein bisschen Frieden“ und die ABBA-Coverversion „Mich trägt ein Traum“ stehen im ersten Teil ebenso auf dem Programm wie Frank Sinatras „My Way“. Im weiteren Verlauf wird es dann mit „Tanz mit mir um den Weihnachtsbaum“, „Du bist die Stadt – Weihnacht“ oder dem ganz simpel und passend betitelten „Frohes Fest“ tatsächlich eher besinnlich. Abgerundet wird der Nachmittag von zwei Adventsgeschichten.

Corona verhinderte die Feier zum Jubiläum des Chores

Am Nachmittag gab es noch zwei weitere Programmpunkte, die mit Musik nichts zu tun hatten. „Eigentlich war es schon für das letzte Jahr geplant, denn unser Gründungsjahr als Chor war das Jahr 1946, also direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs“, sagte Ingeborg Schreiber. Demnach wäre das 75-jährige Bestehen des Chors Serenita Önkfeld im Vorjahr zu feiern gewesen. „Da hat uns allerdings Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt die Chor-Vorsitzende.

Deswegen habe man die diesjährige Adventsfeier genutzt, um dieses Chor-Jubiläum nachzuholen – Urkunde durch den Bergischen Chorverband inklusive.

Und nicht zuletzt sind es noch sieben weitere Jubiläen, die die Adventsfeier abrunden. „Es sind keine offiziellen Jubiläen für langjährige Chorzugehörigkeit. Aber wir haben uns gedacht, dass es heutzutage schon etwas Besonderes ist, wenn man zehn, 20 oder auch 30 Jahre in einem Chor singt“, sagt Ingeborg Schreiber.

Daher wolle der Chorvorstand den Chormitgliedern eine kleine Ehrung zukommen lassen. „Für zehn Jahr werden heute Leonore Nölle, die leider erkrankt ist, und Wolfgang Heinz ausgezeichnet, 20 Jahre singen Regina Kreuter, Ingeborg Schreiber und unser Chorleiter Martin Storbeck bei uns und bereits 30 Jahre sind Gisela Brebach und Karl-Heinz Zinn mit dabei“, sagt Ulla Bornewasser.

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