Klimawandel

Schüler informieren sich über Klimaschutzprojekte

Umweltprojekttag am St. Angela-Gymnasium: Jens Langner von der BEW (r.) appellierte an den Nachwuchs.
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Umweltprojekttag am St. Angela-Gymnasium: Jens Langner von der BEW (r.) appellierte an den Nachwuchs.

Am St.-Angela-Gymnasium ging es um die Mobilität der Zukunft.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Wipperfürth. Der Klimawandel macht vor niemandem Halt, dieser unbequemen Wahrheit muss sich jeder stellen. Umso wichtiger ist es, das Thema Energiewende an die Schulen zu bringen. Die BEW und Wipperfürths Bürgermeisterin Anne Loth waren zum Umweltbildungsprojekttag „Unsere Energiewende in NRW“ zu Gast im St.-Angela-Gymnasium. Mehr als 100 Schüler der neunten Klassen, darunter auch einige Hückeswagener, hatten Zeit und Gelegenheit, auf digitale Art und Weise die Fakten und die Akteure der Energiewende vor Ort kennenzulernen und bei einer Podiumsdiskussion Fragen zu stellen. Zuvor stellte die Bürgermeisterin die Bemühungen der Hansestadt in Sachen Klimaschutz und Energiewende vor. Neben dem Ausbau des Radwegenetzes und Förderprogrammen etwa für Lastenräder, betonte Loth die Tatsache, dass die Stadt den Fuhrpark auf E-Mobilität umstellen, Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden installieren und das Thema Carsharing in der Stadt umsetzen wolle.

BEW-Geschäftsführer Jens Langner berichtete, was der Energieversorger in Sachen Klimaschutz mache. „In der Region werden aktuell um die 7400 Tonnen CO2 mit Hilfe von Solarenergie eingespart, damit können 8000 Haushalte versorgt werden“, sagte er. Aber hier sei noch jede Menge Luft nach oben.

Anschließend gab es noch einige Fragen aus dem jugendlichen Auditorium. Etwa die, ob das Carsharing auch für junge Fahranfänger in der Probezeit gelte. „Eine gute Frage, die nehme ich mit und kläre sie“, sagte Anne Loth. Eine andere Frage kam aus den Vormittagsgruppen und bezog sich auf Photovoltaikanlagen im Privatbereich. „Wer zahlt das, wenn man sich das nicht leisten kann?“ Langner wies auf die Möglichkeit vergünstigter KfW-Kredite oder der Zusammenarbeit mit der BEW hin. „Es gibt die Möglichkeit, die Anlage quasi nicht zu kaufen, sondern von uns zu mieten“, sagte er.

Probleme beim Nahverkehr im ländlichen Raum

Letztlich ging es aber nicht nur um die Energie, sondern auch um die Mobilität. „Wäre es nicht sinnvoll, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen?“ Anne Loth sah das auch so, aber gerade im ländlichen Raum sei das nicht einfach umzusetzen. Langner wies auf die Möglichkeit von Bürgerbusvereinen hin – und auch, dass die Zukunft hier noch viele Ideen bereithalte.

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