Trassentreffen

Die Radler pausieren im Café Busenbach

Die aufgestellten Pavillons boten Schutz vor der Sonne. Foto: Peter Floßbach
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Die aufgestellten Pavillons boten Schutz vor der Sonne.

Das Lokal war eine der vielen Sammelstellen beim Bergischen Trassentreffen. Experten gaben Tipps rund um die Fahrradtechnik.

Von Peter Floßbach und Anja Carolina Siebel

Eine der vielen Anlaufstellen für Radler direkt am „Bergischen Panorama-Radweg” ist das Bauern-Cafè Busenbach. So kehrten auch am Sonntag zum Bergischen Trassentag viele Radfahrer dort ein.

In Wiehagen, dort, wo die ehemalige Bahntrasse den Busenbach kreuzt, ist das Bauerncafé Busenbach beheimatet. Mit einem riesengroßen Garten direkt unterhalb der Trasse. Das Bauercafé wird von Nadine Strombach und Marcus Paul geführt und ist auch nur in den Sommermonaten geöffnet. Das Angebot, des jungen Paares wird aber an den Öffnungstagen immer gut angenommen.

Während der Sommermonate bietet der großzügige Außenbereich viel Platz zum Rasten aber auch zum Spielen, was besonders für Familien mit Kindern angenehm ist. Tiere gibt es natürlich auch zu sehen, auf einem Bauernhof ja eigentlich nichts Ungewöhnliches. Aber zwei Alpakas, die sich genüsslich in der Sonne räkeln, findet man doch eher selten.

Unter den vielen Pavillons freuten sich die Radler bei der warmen Witterung am Sonntag über etwas Schatten. Die Gäste konnten aus einem recht umfangreichen Speise- und Getränkeangebot auswählen; der Service stimmte. Wer sich auf der Tour über die Trasse stärken wollte, konnte neben Bergischen Waffeln und Steinofenzopf mit Spundkäs’ auch hausgemachte Blechkuchen auswählen. Sie stammen aus dem Rezeptbuch von Nadine Strombachs Großmutter.

Für die Radler war natürlich die „Stempelstelle” von Interesse, die die Inhaber des Café Busenbach eingerichtet hatten. Bei Jessica Lindner und Natalie Getta am Stand der Stadt Hückeswagen konnten die Radler ihre Teilnahmekarten abstempeln lassen. Bis Mittag hatten bereits 50 Teilnehmer ihren Stempel abgeholt. Und das konnte sich, neben dem Spaß an der Radtour, auch lohnen. Wer mindestens drei Stempel aus mindestens zwei Städten gesammelt hatte, konnte an einer Verlosung teilnehmen. Die Gewinner erwarten tolle Preise, die von den Unternehmen aus der Region gestiftet werden.

„Bei den teilweise steilen Strecken ist der Motor eine Erleichterung.“
Radfahrer-Ehepaar

Die gestempelten Karten müssen für die Teilnahme entweder an einem der Veranstaltungsorte abgegeben oder aber bis zum 13. Juni an die Tourismusinformation der Stadt Wermelskirchen eingeschickt werden. Zur Preisverteilung kommt es dann später. Wer das Pech hatte, dass an seinem Rad etwas kaputt gegangen war, dem konnte hier geholfen werden. Die Fahrradspezialisten der Hückeswagener „KT-Bikes” boten ihre Hilfe bei kleineren Reparaturen an. Alex Körner von „KT-Bikes” sagte: „Bis jetzt scheinen alle Räder heil geblieben zu sein. Zum Reparieren gab es noch nichts. Nur die Luftpumpe wurde mehrmals gebraucht. Aber auch den einen oder anderen Tipp zur Fahrradtechnik nahmen die Radler gerne mit.”

Angesichts der vielen Fahrraddiebstähle waren auch die Informationen von Versicherungsmann Sebastian Clauß zur „Fahrrad-Vollkasko” von Interesse. Denn die abgestellten Räder zeigten deutlich, dass der Trend zum höherwertigen Fahrrad geht. Auch Pedelecs, die Räder mit einem elektrischen Hilfsmotor, waren vertreten. Ein Seniorenpaar sagte dazu: „Man muss schon anstrengen, wenn man zügig vorankommen will. Aber bei den teilweise recht steilen Strecken ist der Motor schon eine große Erleichterung. Und dadurch fährt man auch wieder viel öfter mit dem Rad.”

PANORAMA-WEG

STRECKE Mit dem Fahrrad durch elf Städte. Die Streckenabschnitte: Burscheid, Hückeswagen, Leichlingen, Leverkusen, Marienheide, Odenthal, Radevormwald, Remscheid, Solingen, Wermelskirchen und Wipperfürth.

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