Kommunalwahl 2020

Platz für Ansiedlungen von Firmen schaffen

An der B 237 soll das Gewerbegebiet West III entstehen. Archivfoto: Mittelstädt
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An der B 237 soll das Gewerbegebiet West III entstehen.

Wahlprüfsteine: Attraktiver Standort für Unternehmen.

Von Jennifer Preuß

Für den 13. September sind auch die Hückeswagener zur Kommunalwahl aufgerufen. Gewählt werden der Bürgermeister, die Zusammensetzung des Stadtrates, der Landrat/die Landrätin sowie die Zusammensetzung des Kreistags. Der RGA hat dazu Wahlprüfsteine formuliert: Fragen, die den demokratischen Parteien zugegangen sind. Heute geht es um die heimische Wirtschaft.

Frage: Wie kann Hückeswagen als Unternehmensstandort attraktiver werden?

CDU: Die CDU hat wesentlich dazu beigetragen, dass das neue Gewerbegebiet West III geplant werden konnte und in der Umsetzung ist. Durch die Option, Firmen einen neuen Standort zu bieten, ist eine der Voraussetzungen geschaffen. Die andere Voraussetzung ist sicherlich die positive Begleitung der Verwaltung. Hier setzt sich die CDU besonders dafür ein, dass den Unternehmen seitens der Verwaltung nicht nur Gehör, sondern vor allem Entgegenkommen geschenkt wird. Mit diesem Vorgehen geben uns die Rückmeldungen von neuen Unternehmen aus dem Gewerbegebiet West II, aber auch von alteingesessenen Firmen Recht, die die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung loben. So wird auch West III eine Erfolgsgeschichte werten.

SPD: Als Standortvorteile für ein Unternehmen gelten niedrige Gewerbesteuer und Grundsteuer. Daher sollten diese in den nächsten Jahren nur moderat steigen. Eine Stadt muss Unternehmen ebenfalls die notwendigen Grundstücke anbieten können. Eine gute Infrastruktur sowie ein schnelles Internet sind aber genauso wichtig. Wir sind bei der Neuansiedlung von Unternehmen bereits ganz vorne dabei. Bürgermeister Persian und sein Team unterstützen ansiedlungswillige Unternehmen nach Kräften und möglichst unbürokratisch. Das muss auch in der Zukunft unser Ziel sein. Das funktioniert natürlich nur bei guter Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung.

FaB: Indem wir Hückeswagen für Unternehmen auch wirklich attraktiv machen: Wir müssen Taktgeber sein im Bereich der Digitalisierung, bezahlbare Gewerbe- und Industrieflächen entwickeln und anbieten und interessierte Unternehmen an die Hand nehmen und das Unmögliche möglich machen. Hier ist die Wirtschaftsförderung gefragt, Akquise von Unternehmen zu betreiben, die wir hier unbedingt haben wollen. Wir brauchen diesbezüglich einen Masterplan, der definiert, was wir wann wie entwickelt haben wollen mit klarer Zeitschiene, so dass man dann auch in eine aktive Akquise werblich und erfolgreich einsteigen kann.

FDP: Hückeswagen ist hier auf einem guten Weg durch die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen. Gleichzeitig ist man in der Verwaltung bemüht, Kümmerer bei Problemen zu sein.

Die Partei: Wenn Infrastrukturprojekte in Zukunft flüssiger laufen, wäre schon ein großer Schritt getan.

Bündnis 90/Die Grünen: In den letzten Jahren sind in Hückeswagen in den bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten sehr viele neue Firmen angesiedelt worden, und es wird mit diesen und den bereits bestehenden Betrieben gut zusammengearbeitet. Hückeswagen ist so erfolgreich, weil im Vorfeld intensive Gespräche geführt und Probleme schnell und unbürokratisch gelöst beziehungsweise Alternativlösungen angeboten werden. Mit dieser erfolgreichen Strategie wollen wir auch im neuen Gewerbegebiet neue Firmen ansiedeln und alte Erweiterungsflächen zur Verfügung stellen. Dadurch werden neue Arbeitsplätze nah am Stadtzentrum geschaffen. Bei zukünftigen Gewerbegebieten gehen wir neue Wege. Wir werden nur noch innovativen Null-Emissions-Gewerbegebieten zustimmen. Das beinhaltet: keinen Müll, CO2-Neutralität, natürliche Wasserreinigung und so weiter.

AfD: Keine Erhöhung der Gewerbesteuer und damit verbundene Planungssicherheit für Unternehmen. Verfügbarkeit der Flächen ab 2021 bis 2030 und attraktive Grundstückspreise. Infrastruktur und Dateninfrastruktur modernisieren. Familienfreundlichkeit der Stadt Hückeswagen verbessern, durch Ausbau der Kindertagesbetreuung.

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