Pizza backen für die Jugendleiterstelle

Pizza backen im Akkord. 135 Pizzen belegten die fleißigen Hobby-Bäcker mit Schinken, Salami, Ananas und Co. Fotos (2): Hans Dieter Schmitz
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Pizza backen im Akkord. 135 Pizzen belegten die fleißigen Hobby-Bäcker mit Schinken, Salami, Ananas und Co. Fotos (2): Hans Dieter Schmitz

EVANGELISCHE KIRCHE 13 Jugendliche versorgten Hückeswagener mit Pizza. Erlös fließt in die Jugendarbeit. Michael hat am Samstag mächtig Pech gehabt: Der 18-Jährige musste rund 20 Zwiebeln zu Ringen schneiden. "Er hat sogar geweint", verrieten die Mädchen, die ihm dabei zuschauten und glücklich waren, selbst nur Salami oder Schinken kleinschnippeln zu müssen.

Und das alles für die Stelle des Jugendleiters, Tobias Häde, und die Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde.

Der Verein Zukunft Jugend hat sich gemeinsam mit den Jugendlichen der Evangelischen Kirchengemeinde eine besondere Aktion ausgedacht, um Spenden zu sammeln: Sie selbst wollten Pizza backen und sie auf Bestellung in die Hückeswagener Haushalte bringen. Drei Euro kostet die Margherita, vier Euro alle anderen Varianten, 50 Cent kostet der Extra-Belag.

Am Dienstag noch war Mitorganisator Carsten Klintworth besorgt. "Bis dahin hatten wir kaum Bestellungen", berichtete er am Samstag. Aber dann ging es los. Per Telefon und E-Mail bestellten etliche Hückeswagener Pizzen für den Samstagabend. 135 Stück waren es insgesamt. "Wir hatten auf die große Nachfrage gehofft, aber damit gerechnet...?", sagte der 22-Jährige.

So stand er gemeinsam mit 13 weiteren Jugendlichen ab 17 Jahren und mit Bäckermeister Michael Weber im Evangelischen Gemeindehaus Lindenberg, das kurzerhand zur Pizzeria erklärt wurde.

Pizzeria aus Radevormwald stellte echten Pizzaofen

Von einer Pizzeria aus Radevormwald hat sich die Gruppe einen Pizzaofen ausgeliehen. Bäckermeister Weber half bei der Zubereitung des Pizzabodens - und rollte ihn am frühen Abend aus.

Gegen 17.15 Uhr traten die Jugendlichen zum Backen an. Sie hatten eine Art Produktionsstraße aufgebaut. Aus einem riesigen Topf löffelten sie selbst gemachte Tomatensoße auf den Pizzaboden, belegten ihn mit geriebenem Käse und allerhand Belägen, Salami, Schinken oder Ananas - und hatten dabei trotz gebotener Eile viel Spaß.

"Alle Fahrer fahren jetzt mal tanken", ordnete Michael Weber an. Denn nachdem die erste Pizza aus dem Ofen kam, musste alles schnell gehen: rein in Warmhaltekartons, ab ins Auto und zum Wunschtermin raus zu den hungrigen Hückeswagenern.

Nach einem anstrengenden Tag waren um 20.30 Uhr auch die letzten Pizzen ausgeliefert. Die viele Arbeit haben die Jugendlichen gerne auf sich genommen: "Damit es auch in Zukunft mit der Jugendarbeit weitergeht."

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