Bilanz

Organisatoren sind zufrieden mit dem 45. Altstadtfest

Felix und Marei Broschat mit Mathilda, Hanne und Michel besuchten am Samstagnachmittag das Altstadtfest. Sie waren trotz des Regens bester Laune.
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Felix und Marei Broschat mit Mathilda, Hanne und Michel besuchten am Samstagnachmittag das Altstadtfest. Sie waren trotz des Regens bester Laune.

Fazit von Stadtverwaltung, Ordnungsamt und Bürgermeister ziehen Bilanz.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Hückeswagen. Das 45. Altstadtfest ist nun also auch Geschichte. Die Corona-Zwangspause hat die Feierlaune der Menschen in der Schloss-Stadt offensichtlich nicht nachhaltig beeinträchtigen können. Das hat sich natürlich in erster Linie am Sonntag gezeigt, weil der Samstag leider verregnet war – ein vor allem angesichts der langen Trockenheit zuvor eigentlich beinahe tragisch getimter Wetterumschwung.

Einen Ausgleich hat da der Sonntag verschafft, da das Wetter da zwar herbstlich, aber dafür sehr freundlich gewesen ist. Insgesamt fällt das Fazit aber positiv aus – was sich in zahlreichen Gesprächen mit Standbetreibern und Besuchern am Festwochenende ebenso gezeigt hat, wie bei der Nachfrage in der Stadtverwaltung am Tag danach.

Bürgermeister Dietmar Persian ist am Wochenende immer wieder auf dem Festgelände zu sehen gewesen, wie er sich mit den Bürgern unterhält. „Ich habe es sehr genossen – wie die Hückeswagenerinnen und Hückeswagener offensichtlich auch -, wieder gemeinsam feiern zu können und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt er. Den verregneten Samstag tagsüber wolle er „schnell vergessen“, dafür seien aber sowohl der Freitagabend als auch der Samstagabend auf dem Schlossplatz „eine runde Sache“ gewesen. „Das schöne Spätsommerwetter vor allem am Sonntagnachmittag hat dann ein Übriges getan und dafür gesorgt, dass viele Menschen – nicht nur aus unserer Schloss-Stadt – den Weg zu uns gefunden haben“, sagt der Bürgermeister.

Er habe es sehr genossen, die vielen Menschen dabei zu beobachten, wie sie durch die Altstadtstraßen gestreift seien. „Man konnte an den vielen Trödelständen stehenbleiben und durch die feilgebotenen Waren gucken – und vor allem sprichwörtlich ‚mit Hinz und Kunz‘ plaudern“, sagt Persian. Und ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, dass es ein wirklich gelungenes Fest war.“

Auch Thorsten Kemper aus dem Organisationsteam zeigt sich am Montagmorgen sehr zufrieden. „Toll! Es war einfach toll – mit guter Stimmung eigentlich an allen drei Tagen“, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. Ihm habe es nur um die Kinder am Samstag leidgetan, die entweder den Trödel gleich ganz hätten ausfallen lassen müssen – oder sich und ihr Trödelangebot immer wieder mit Planen vor dem teils sogar schräg vom Himmel fallenden Regen zu schützen versucht hätten.

Schlägerei am Sonntagabend – ein Mann muss ins Krankenhaus

Der Samstagabend und vor allem der Sonntag hätten dafür aber auf jeden Fall entschädigt – und alle Anwesenden wieder mit dem Wochenende versöhnt. „Aus organisatorischer Sicht hat alles prima geklappt – natürlich ergeben sich dann vor Ort die einen oder anderen kleinen Probleme. Aber ich glaube, die haben wir dann immer sehr schnell und zur Zufriedenheit aller lösen können“, sagt Kemper.

Auch Roland Kissau vom Ordnungsamt kann am Montagmorgen nur von einem „aus ordnungsrechtlicher Hinsicht sehr unauffälligen“ Altstadtfest-Wochenende berichten. „Es gab kaum Vorkommnisse, nur am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr hat es am Schlossplatz eine Schlägerei mit fünf Beteiligten gegeben, bei der sich ein Mann bei einem Sturz auf das Kopfsteinpflaster am Kopf verletzt hat. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden“, sagt Kissau.

Um für die Sicherheit der Veranstaltung zu sorgen, seien vor allem am Samstagabend neun städtische und acht externe Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz gewesen. „Hier hat das eher kühle Wetter dafür gesorgt, dass vor allem an den Wupperauen und der Bahnhofstraße deutlich weniger als bei Sommerwetter losgewesen ist“, sagt Kissau.

Auch verkehrstechnisch sei alles im grünen Bereich gewesen. „Wir mussten nur einen Wagen abschleppen lassen, der an der Goethestraße im Rettungsbereich des DRK abgestellt wurde“, sagt Kissau.

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