Feier

OGB feiert großes Jubiläumsfest in Halle 32

In Gummersbach begingen sechs der neun Einrichtungen einen runden Jahrestag.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Es ist ein multiples Jubiläumsjahr für die Oberbergische Gesellschaft zur Hilfe für psychisch behinderte Menschen (OGB), das jetzt mit einem großen Jubiläumsfest in der Halle 32 am Sitz der Gesellschaft in Gummersbach gefeiert wurde.

Neun unterschiedliche Wohnformen für Menschen mit psychischen Behinderungen gibt es von der OBG im Oberbergischen Kreis, wie zum Beispiel den Lindenhof an der August-Lütgenau-Straße, in denen etwa 150 Menschen leben. Dazu kommen noch 17 Menschen im ambulant betreuten Wohnen sowie drei Sozial-Psychiatrische Kliniken.

„Die OGB ist ein wichtiger Baustein der Betreuung psychisch beeinträchtigter Menschen im Kreisgebiet“, sagte Geschäftsführerin Simone Ufer. Sechs der neun Einrichtungen feiern in diesem Jahr ein unterschiedliches Jubiläum, darunter auch das Wohnheim für suchtabhängige Menschen in Hückeswagen.

Schreinerei und Café sind ein Bezug nach außen

Zusammen mit dem angegliederten Lindencafé und der Schreinerei ist der Lindenhof wichtig als Versorgungsstützpunkt für Mensch mit Suchterkrankung. „Die Schreinerei und das Café sind ein Bezug nach außen“, betonte Simone Ufer.

Die Bedarfe seien auch nach vier Jahrzehnten noch gegeben. Auch wenn sie sich verändert hätten, wie Einrichtungsleiterin Iris Prangenberg-Röntgen betonte: „Es ist nicht mehr nur Alkohol, es gibt viele modernere und neuere Drogen zusätzlich.“

In Halle 32 waren am Lindenhof-Stand einige der Erzeugnisse aus der Schreinerei zu sehen. „Es gibt auch Aufträge, das gibt unseren Klienten Struktur – und Struktur ist für Menschen mit Suchterkrankungen sehr wichtig“, erläutert Betriebsleiterin Michaela Döhl-Becker.

Neben dem Hückeswagener Lindenhof waren auch die anderen Einrichtungen der OGB vertreten, die ein Jubiläum feiern – insgesamt kommen sie auf 210 Jahre: Landwehrhaus in Marienheide, Zirrerhaus in Wiehl, Sozial-Psychiatrischer Dienst in Wipperfürth (alle 40 Jahre), Pattberghaus in Marienheide (30 Jahre) und Hof Müllerheide in Reichshof (20 Jahre).

„Wir arbeiten jeden Tag am Abbau von Barrieren und Teilhabebeeinträchtigungen“, versicherte Simone Ufer. Es gehe bei der Arbeit um die Förderung der Selbstbestimmung der Klienten. Das werde man auch weiterhin so handhaben, verspricht Ufer.

Im Wohnwerk sollen weitere Wohngemeinschaften entstehen

„Und das wird an den bestehenden Standorten so sein – sowie ganz konkret geplant im ehemaligen Wohnwerk in Hückeswagen, das zum Vorjahresende schließen musste. Dort sollen zwei weitere Wohngemeinschaften etabliert werden“, berichtete die Geschäftsführerin.

Allerdings erst, wenn die beiden Etagen wieder frei sind; aktuell leben dort Geflüchtete aus aller Welt.

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