Planungen

Neubau des Wupperverbands sollan der Bever bis 2025 entstehen

Betriebsmeister Olaf Semrau vor dem „Neubau“ von 1990 auf dem Betriebsgelände an der Bever.
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Betriebsmeister Olaf Semrau vor dem „Neubau“ von 1990 auf dem Betriebsgelände an der Bever.

Planungen für neues Betriebsgebäude sind wieder aufgenommen worden.

Von Stephan Büllesbach

Hückeswagen. Auf seinem Betriebsgeländer in Reinshagensbever direkt am Damm der Bever-Talsperre plant der Wupperverband Großes: Denn die Betriebsgebäude sollen abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Allerdings ist das Projekt etwas in Verzug geraten, sollten die Altbauten doch eigentlich schon in diesem Jahr abgerissen und alle Mitarbeiter der Instandhaltung spätestens ab 2024 an einem Ort – in dem Neubau am Bever-Ufer – vereint sein.

„Nach dem Hochwasser im Juli 2021 hatten wir das Projekt zunächst ,auf Eis gelegt‘, da die Ingenieurkapazitäten im Wupperverband für Maßnahmen zur Schadensbehebung benötigt wurden“, teilt Verbandssprecherin Susanne Fischer auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Inzwischen ist das Projekt aber wieder aufgenommen und mit der Bauantragsplanung begonnen worden. „In diesem Zusammenhang wird derzeit unter anderem auch das Wärmekonzept des neuen Gebäudes überprüft“, berichtet Susanne Fischer.

Dort soll die EMSR-Fachgruppe angesiedelt werden

Im nächsten Jahr soll dann die Bauantragsphase laufen, anschließend die Ausführungsplanung. Der überarbeitete Bauantrag soll schon im Januar eingereicht werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Zeitraum 2023/2024 vonstattengehen, so dass der Neubau etwa Mitte 2025 bezogen werden kann.

Der Wupperverband plant, die Instandhaltung der Talsperren in Hückeswagen zu zentralisieren. Dann soll dort auch die EMSR-Fachgruppe angesiedelt werden; dabei handelt es sich um die Mitarbeiter der Elektro, Mess-, Stau- und Regeltechnik, die sich um alles Elektrische und Elektronische an den Talsperren und Wasserkraftanlagen des Wupperverbands kümmern. Noch aber sind sie in einem Container-Provisorium an der Wupper-Talsperre untergebracht – und das auch ohne die Zeitverzögerung durch die Hochwasserkatastrophe schon länger als geplant.

Ursprünglich hatte der Wupperverband in Erwägung gezogen, dort einen zweigeschossigen Neubau zu errichten. Doch dann stellten die Verantwortlichen fest, dass auch die Betriebsgebäude in Reinshagensbever nicht mehr auf dem modernsten Stand sind. Der hintere Flachbau unterhalb des Beverdamms stammt aus dem Jahr 1960, das Betriebsgebäude wurde 1990 errichtet.

Zudem wurden bei der Werkstatt für die Schlosser Defizite festgestellt. Der Neubau soll unter anderem eine Halle mit einer deutlich höheren Decke bekommen, in die ein Gabelstapler hineinfahren kann und in der größere Fahrzeuge beladen werden können. Auf dem Gelände soll für die Zeit der Bauarbeiten ein Bürocontainer aufgestellt werden.

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