Landtagswahl 2022

Nettekoven gewinnt in Rade fast alles – nur nicht die Juniorwahl

Jens Nettekoven (CDU) war am Wahltag ein begehrter Interview-Partner.
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Jens Nettekoven (CDU) war am Wahltag ein begehrter Interview-Partner.

CDU-Kandidat hatte an den weiterführenden Schulen in Radevormwald keine Chance

Von Joachim Rüttgen

Radevormwald. Für die CDU war es ein rauschender Wahlabend. Sowohl auf Landesebene als auch im gemeinsamen Wahlkreis Remscheid/Radevormwald entschieden die Christdemokraten die Landtagswahl für sich. Sowohl bei der Erst- als auch bei der Zweitstimme liegt die CDU in der Bergstadt mit jeweils 15 Prozent vor der SPD. So schlug Jens-Peter Nettekoven seinen Kontrahenten Sven Wolf mit 42 zu 27,4 Prozent – und bei der Zweitstimme mit 39,6 zu 24,2 Prozent.

Nur in zwei Stimmbezirken holte sich Sven Wolf den Sieg – im Bezirk 060 (GGS Stadt I) mit 35 Prozent zu 32 Prozent für Nettekoven und im Bezirk 150 (Wuppermarkt) mit 29 Prozent zu 22,2 Prozent für Nettekoven.

Am THG gibt es für Nettekoven nur 7 Prozent der Erststimmen

Besonders gepunktet hat Nettekoven mit 60 Prozent im Feuerwehrhaus Wellringrade (Stimmbezirk 171) und mit 59 Prozent im Bezirk 172 (Feuerwehrhaus Önkfeld). Bei den Briefwählern hatte Wolf keine Chance und verlor meist deutlich mit zehn und mehr Prozentpunkten.

Mit Spannung erwarteten die Schüler der neunten bis elften Klassen am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und die Klassen sieben bis zehn an der Sekundarschule die Auswertung der Junior-Wahl, bei der die Schüler im Vorfeld der Landtagswahl ihre eigene Wahl simulierten. Fazit: An den beiden weiterführenden Schulen haben Nettekoven und die CDU keine Chance.

Am THG kommen die Christdemokraten bei der Erststimme für Nettekoven auf sieben Prozent, bei der Zweitstimme auf neun Prozent. Die SPD ist der Sieger: 44 Prozent bei der Erststimme für Wolf und 27 Prozent bei der Zweitstimme. An der Sekundarschule kommt Nettekoven auf 19,4 Prozent, Wolf auf 46,4 Prozent, bei der Zweitstimme erzielt die CDU 22 und die SPD 32,9 Prozent. Am Gymnasium liegen die Grünen bei 20 (Erststimme) und 17 Prozent (Zweitstimme), während sie an der Sekundarschule nur 5,6 Prozent erreichen.

Die FDP landet am THG bei den Erststimmen bei 17 Prozent und bei den Zweitstimmen bei 21 Prozent. An der Sekundarschule ist die Begeisterung für die Liberalen verhaltener: 10,2 Prozent in der Erst- und 8,6 Prozent bei der Zweitstimme. Während die AfD am THG keine Chance hat mit drei und vier Prozent, erreicht sie an der Sekundarschule 11,8 (Erststimme) und 12,5 Prozent (Zweitstimme). Die kleineren Parteien spielen keine Rolle, nur am THG erzielen Die Partei neun Prozent und die Tierschutzpartei vier Prozent. An der Sekundarschule erzielen die Piraten mit 4,6 Prozent, Die Partei mit 3 Prozent und die Tierschutzpartei mit zwei Prozent Achtungserfolge.

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