Kultur-Haus Zach

Musiker versprühen beim Konzert pure Lebensfreude

Chart-Show im Kultur-Haus Zach mit Rolf Schumacher, Werner Weimar und Jürgen Raffelsieper (v. l.).
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Chart-Show im Kultur-Haus Zach mit Rolf Schumacher, Werner Weimar und Jürgen Raffelsieper (v. l.).

„Live Acoustic Chart Show“ mit Werner Weimar begeistert das Publikum im Kultur-Haus Zach in Hückeswagen.

Von Maren Panitz

Hückeswagen. Es braucht nicht mehr als ein Saxofon, eine Mundharmonika, eine Gitarre, ein bisschen Percussion und die charismatische Reibeisenstimme von Bandleader Werner Weimar, um mit einem puristischen Aufgebot an Technik eine emotional ergreifende Konzertstimmung hervorzuzaubern. „Da wir ja normalerweise als Duo auftreten, reduzieren wir die einschlägigen Rock- und Popklassiker auf unsere bescheidenen Möglichkeiten“, erklärte der erfahrene Profimusiker die Intention seines Bandprojektes „Live Acoustic Chart Show“. Das Konzept ging im gut besuchten Kultur-Haus Zach auf.

Publikum soll mit gutem Gefühl nach Hause gehen

Besucherin Andrea Pütz war ergriffen: „Ich finde die Nähe zu den Musikern einfach toll, wenn die Leidenschaft der Musiker auf der Bühne direkt und unverfälscht auf die Emotionen im Publikum überspringt.“ Seit zwei Jahren kreiert das Duo Werner Weimar und Rolf Schumacher neue Unplugged-Versionen von bekannten Ohrwürmern aus den vergangenen 50 Jahren. Bei Songs wie „Sweet Home Alabama“ und „Take me home country roads“ klatscht jeder im Takt, das Publikum singt die Texte mit Herzblut. Weimar heizt die Partystimmung mit seiner lockeren Kommunikation an. „Alle sollen nach unserem Konzert mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und den Alltagstrott für zwei Stunden vergessen haben“, wünscht sich der Projektleiter aus Bad Godesberg. Schumacher spielt Saxofon und Mundharmonika und sorgt somit für die melancholischen Klänge.

Werner Weimar lässt die Seiten seiner Gitarre auch schon mal rockig fetzen, und sein Bariton ist geeignet, auch Stücke von Joe Cocker zu interpretieren. Der Bühnenauftritt bekam den gemütlichen Charakter einer sonst eher in Kneipen erwarteten „Jam Session“, als sich spontan Tontechniker Jürgen Raffelsieper mit seinem Percussioninstrument Cajon (kleine Trommelkiste) als dritter Mann auf die Bühne gesellte. Die musikalische Lebensfreude der zusammengewürfelten Band zauberte sowohl bei den begeisterten Zuhörern als auch bei Detlef Bauer vom Trägerverein ein fröhliches Lächeln auf die Lippen. „Es tut gut, den großen Zulauf bei der Veranstaltung zu sehen, denn der Kulturverein lebt vom Zuspruch der Besucher“, sagte Bauer. Er verwies mit Blick auf die Energiekrise darauf, dass der Verein alles tun möchte, um Preiserhöhungen zu vermeiden. Deshalb sei es so wichtig, künftig noch mehr Gäste für das vielfältige Angebot zu begeistern.

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