Hauptschule

Montanusschüler gestalten den Schulhof grüner

Die Sechstklässler von Sabine Karl (r.) gestalten zusammen mit Schulsozialarbeiterin Katja Hüttenschmidt (4.v.l.) das Schulgelände m Rahmen eines fortlaufenden Gartenprojekts neu. Es werden noch Gartengeräte als Spenden gesucht.
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Die Sechstklässler von Sabine Karl (r.) gestalten zusammen mit Schulsozialarbeiterin Katja Hüttenschmidt (4.v.l.) das Schulgelände m Rahmen eines fortlaufenden Gartenprojekts neu. Es werden noch Gartengeräte als Spenden gesucht.

Sechste Klasse der Hauptschule sucht dringend Gartengeräte.

Die Montanusschule soll grüner werden. Das bezieht sich in diesem Fall ganz konkret auf Pflanzen, Gräser, Gartenprojekte. Lehrerin Sabine Karl unterrichtet Biologie – und das ganz praktisch. „Wir pflanzen jetzt gleich einen Apfelbaum“, sagt sie an einem sonnigen Morgen im Herbst. Mit ihrer sechsten Klasse – unterstützt von einigen Schülern der neunten Klasse und Schulsozialarbeiterin Katja Hüttenschmidt – ist sie auf dem Schulgelände unterwegs. „Wir haben zwei Stunden in der Woche, in der die Schüler praktisch arbeiten können“, sagt Sabine Karl. Es handele sich dabei um ein fortlaufendes Projekt, das bereits in der 5. Klasse begonnen habe. Und in dem es auch theoretische Elemente gebe. So würden die Kinder auch die Pflanzen kennenlernen oder sie zeichnen.

Wer genau hinsieht, kann die Veränderungen auf dem Schulhof schon erkennen. Etwa an der großen Treppe. Dort sind in der Mitte mehrere breite Hochbeete, in die jetzt Blumenzwiebeln für den Frühling eingesetzt werden. „Weiter hinten gibt es einen Steingarten mit großen Bruchsteinen, der überwuchert und verwildert war“, sagt Sabine Karl. Die Kinder hätten die Steine herausgewuchtet, gesäubert und dann wieder eingesetzt. „Das war besonders eindrucksvoll, weil die Steine sehr schwer sind, und die Kinder sich da schwer ins Zeug gelegt haben“, sagt die Lehrerin. Und ergänzt: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Herzblut die Kinder dabei sind.“ Vor der Schulküche solle ein Kräuterbeet angelegt werden.

Einige mussten sich überwinden, um sich schmutzig zu machen

Die Lehrerin ist selbst Hobby-Gärtnerin. „Ich fühle mich im Garten wohl, und es ist schön, dass das auch bei vielen der Kinder der Fall zu sein scheint. Ein Junge kommt sogar oft schon in Arbeitskleidung zur Schule – da merkt man, dass ihm das nicht fremd ist“, sagt Sabine Karl und lacht. Andere müssten sich dann doch ein wenig überwinden, um in der Erde zu graben und sich schmutzig zu machen.

Damit das Projekt umgesetzt werden könne, sei die Lehrerin auf Spenden angewiesen. „Wir brauchen vor allem noch Gartengeräte – Schaufel, Hacken, Harken oder Schäufelchen. Den Apfelbaum haben wir umsonst bekommen“, sagt Sabine Karl.

„Ich bin gerne im Garten, mir gefallen die Blumen besonders. Und wir haben gemeinsam den Steingarten hergerichtet“, sagt der zwölfjährige Lennox. Der elfjährigen Edda gefällt die Praxis besser als die Theorie: „Es macht mehr Spaß, im Garten zu arbeiten.“ Die zwölfjährige Nayla weiß genau, was als Nächstes zu tun ist: „Der Steingarten ist noch nicht ganz fertig, wir machen da jetzt noch das Gras raus und setzen dann die Zwiebeln in den Boden.“ Die Kinder verteilen sich, damit der Schulgarten weiter wachsen und gedeihen kann. Wer Gartengeräte oder Pflanzen spenden möchte, wendet sich an das Schulsekretariat, Tel. (02192) 2133. -wow-

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