Politik

Mitgliederschwund sorgt die Hückeswagener CDU

Ehrungen bei der CDU: (v.l.) Marc von der Neyen (Stadtverbandsvorsitzender), Peter Biesenbach (Justizminister NRW), Alfons Hörter (50 Jahre Mitglied), Hans Gert Schmitz (40 Jahre Mitglied), Klaus Albus (50 Jahre Mitglied), Christian Berger, MdL.
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Ehrungen bei der CDU: (v.l.) Marc von der Neyen (Stadtverbandsvorsitzender), Peter Biesenbach (Justizminister NRW), Alfons Hörter (50 Jahre Mitglied), Hans Gert Schmitz (40 Jahre Mitglied), Klaus Albus (50 Jahre Mitglied), Christian Berger, MdL.

Partei braucht Nachwuchs.

Von Brigitte Neuschäfer

Hückeswagen. Peter Biesenbach gehört als Justizminister zur Top-Prominenz der Landespolitik. Christian Berger aus Wipperfürth, der Nachfolger des Hückeswageners als Landtagsabgeordneter, ist Neuling auf dem Düsseldorfer Parkett. Beide waren am Mittwochabend Gäste bei der Hauptversammlung der CDU im Kolpinghaus. Wer das mit der Hoffnung verbunden hatte, aus erster Hand Informationen zum Stand der Koalitionsgespräche zwischen CDU und Grünen zu erhalten, wurde enttäuscht: Biesenbach sagte nichts dazu, und Berger weiß nichts: „Internes bleibt auch intern“, sagte er, der, anders als Biesenbach, selbst nicht in die internen Gespräche der Koalitionäre eingebunden ist.

Christian Berger, der im Mai aus der freien Wirtschaft in die Landespolitik wechselte, berichtete über seine ersten 38 Tage im Amt. Bislang sei es vor allem darum gegangen, sein Team aufzustellen und das Abgeordneten-Büro einzurichten, während die inhaltliche parlamentarische Arbeit wegen der laufenden Koalitionsverhandlungen noch nicht begonnen habe. Positiv bewertete der Wipperfürther den Schulterschluss der bergischen Abgeordneten, bildeten sie doch den größten Bezirksverband innerhalb der CDU-Landtagsfraktion. Das stimme ihn optimistisch, einiges für die Bürger im Bergischen Land in Bewegung bringen zu können.

Über die Arbeit der Partei vor Ort berichteten der Vorsitzende des Stadtverbandes, Marc von der Neyen, und der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat, Pascal Ullrich. Ullrich stellte zwei Themenbereiche in den Blickpunkt: die schwierige Haushaltslage auf der einen Seite und die großen Investitionen auf der anderen. Er verteidigte die Investitionen wie die Neugestaltung des Schlosses, die ISEK-Projekte und die Planungen für die Neunutzung der alten Schulgelände: „An investiven Projekten dürfen wir nicht sparen, denn sie sind notwendig, um die Weiterentwicklung der Stadt zu ermöglichen und voranzutreiben.“

Bei aller Euphorie nach der gewonnenen Landtagswahl wurde bei der Versammlung ein Problem offensichtlich: der Mitglieder-Schwund. Aktuell gehören der Ortspartei nur noch 70 Mitglieder an. Ullrich: „2025 werden wieder Kommunalwahlen stattfinden und wieder werden bis dahin Aktive aus unseren Reihen ausscheiden. Dafür brauchen wir engagierten Nachwuchs, aber da sieht es gerade nicht gut aus.“ Von der Neyen appellierte in der Versammlung an die nur rund 20 erschienenen Mitglieder, auch in persönlichen Gesprächen für die CDU und ihre Anliegen zu werben.

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